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Lübeck

Polizei sucht Zeugen: Stein von Brücke auf die A20 geworfen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Weede – Das hätte auch in einer Katastrophe enden können. Gestern,19. Juli, haben bislang unbekannte Täter einen Stein von einer Autobahnbrücke auf ein fahrendes Auto geworfen.

Um 14:00 Uhr befuhr ein 69-Jähriger mit seiner 67-jährigen Beifahrerin die Autobahn 20 von Lübeck in Richtung Bad Segeberg. Während der Fahrt bemerkte der Fahrer auf einer Brücke kurz vor Bad Segeberg zwei Personen. Im nächsten Moment schlug ein vermutlich circa 14 cm großer Stein in der Mitte seiner Frontscheibe ein und beschädigte diese.

Die Scheibe wurde glücklicherweise nicht durchschlagen, so dass die beiden Personen unverletzt blieben.

Das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier hat eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs aufgenommen und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen, die zu dem Tatzeitpunkt verdächtige Personen auf oder in der Nähe einer Autobahnbrücke gesehen haben.

Hinweise nimmt das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg unter der Telefonnummer 04551 / 884-0 entgegen. Eine Beschreibung der Personen liegt nicht vor.

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Lübeck

Rentner (78) an Weihnachten mit Ast erschlagen: 44-Jähriger vor Gericht

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Das Landgericht in Lübeck. Foto: Fischer

Lübeck – Er soll an Weihnachten einen Rentner (78) auf offener Straße mit einem Ast erschlagen haben: Vor dem Landgericht in Lübeck muss sich ein Mann (44) für ein schreckliches Verbrechen verantworten. Das Motiv: Völlig unklar.

Ein 78-Jähriger ist am Morgen des ersten Weihnachtstages in Lübeck mit seinem Fahrrad unterwegs. Plötzlich steht ein Mann vor ihm. In seiner Hand: Ein dicker Ast. Er holt aus und schlägt den Rentner unvermittelt vom Fahrrad!

Der 78-Jährige fällt vom Rad und stirbt an den Folgen des Sturzes. 

Es ist ein schreckliches Verbrechen. Auch, weil das Motiv des Täters völlig unklar ist. Der 44-Jährige mutmaßliche Täter wird vor dem Landgericht in Lübeck der Prozess gemacht. Er soll bis zu seiner Festnahme in einem verwarlosten Kleingarten gelebt haben. Geäußert hat sich der Mann bislang nicht zur Tat. 

War es ein Raubüberfall? Nein. Dagegen spricht, dass das Opfer noch seine Geldbörse mit 200 Euro bei sich hatte. Ob sich Täter und Opfer kannten, ist unwahrscheinlich. 

Am Dienstag sagte der Sohn des Opfers aus. Laut seiner Aussage war sein Vater kein streitsüchtiger Mensch. Es spricht bislang also nichts für eine Auseinandersetzung.

Der mutmaßliche Täter ist einschlägig vorbestraft. Der Prozess wegen Totschlags wird fortgesetzt.

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Lübeck

Lübeck: Mann (40) verschanzt sich in Badezimmer seiner Ex-Freundin

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Polizist auf Streife
Symbolfoto: SL

Lübeck – Ein Mann hat sich in Lübeck im Badezimmer seiner Ex-Freundin eingeschlossen. Polizisten mussten Pfefferspray einsetzen.

Drei Streifenwagen wurden zu der Wohnung in Lübeck-Moisling geschickt, da eine Person unberechtigt eingedrungen sein sollte. Am Einsatzort trafen die Beamten auf den Ex-Freund der Wohnungsinhaberin.

Der 40-jährige Lübecker hielt sich unberechtigt in der Mietwohnung auf und hatte sich selbst im Badezimmer eingeschlossen, um sich dem Zugriff der Polizei zu entziehen.

Da dieser die Tür nicht öffnen wollte, wurde diese letztendlich von einem Beamten eingetreten.

Mann griff Polizisten an: Pfefferspray

Der Mann zeigte sich weiterhin uneinsichtig und sperrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Als er auf die Polizisten mit einer sogenannten Duschablage in der Hand zuging und diesen Gegenstand offensichtlich als Schlagwerkzeug nutzen wollte, setzten die Beamten Pfefferspray ein.

Unter erheblicher Gegenwehr konnte der Beschuldigte schließlich fixiert und gefesselt werden, wobei er weiterhin Widerstand leistete.

Der 40-jährige wurde zum Behördenhochhaus gefahren. Dort wurden Blutproben entnommen, da der Verdacht der Betäubungsmitteleinnahme besteht. Anschließend ordnete der Bereitschaftsrichter die Gewahrsamnahme an.

Bei dem Vorfall erlitten drei Beamte leichte Schürfwunden und Prellungen. Sie sind weiterhin dienstfähig.

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Lübeck

Betrunkener Badegast (32) klaut Getränke und rennt Polizei davon

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Travemünde Strand. Foto: Shutterstock.com

Travemünde – Weil ein Mann völlig betrunken an der Nordermole in Travemünde-Strand in die Ostsee sprang, alarmierten andere Badegäste Polizei und Feuerwehr. Als die Retter kamen, rannte der 32-Jährige davon.

Unterwegs bediente er sich dann noch an Getränken anderer Gäste und lief bei der Seebrücke wieder ins Wasser.

Ein weiterer Badegast begab sich zu dem alkoholisierten Mann und begleitete ihn zu einer Badeinsel. Dort wurden die beiden schließlich von einem herbeigerufenen Seenotrettungsboot der “DGzRS” (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger) geborgen und an der Seebrücke an die Rettungskräfte übergeben.

Kaum dort angekommen, versuchte der Betrunkene jedoch gleich wieder, ans Ende der Seebrücke zu gelangen. Dieser Versuch konnte jedoch von den Einsatzkräften unterbunden werden.

Der Mann wurde zu Boden gebracht und gefesselt in einem Rettungswagen mit polizeilicher Begleitung zu einer Klinik nach Lübeck gebracht.

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