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Szene

Travemünder Woche: Polizei ist auf das große Fest vorbereitet

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Travemünde aus der Luft
Archivfoto: Gagliardilimages/Shutterstock.com

Lübeck-Travemünde – Zehntausende Menschen freuen sich bereits auf die 129. Travemünder Woche, die in wenigen Tagen mit sportlichen Wettbewerben aber vor allem auch wieder mit viel kulturellem Rahmenprogramm beginnt. Der Startschuss wird am 20. Juli fallen.

Die Polizei zeigt sich auch dieses Jahr gut vorbereitet und informiert jetzt die Travemünder und ihre Besucher über die Maßnahmen, die zum Schutz der Veranstaltung ergriffen werden sollen. Man befinde sich in enger Abstimmung mit der Hansestadt Lübeck und mit dem Veranstalter, heißt es von Seiten der Polizei .

„Das 2017 modifizierte und der abstrakt hohen Gefährdungslage angepasste Sicherheitskonzept hat sich bewährt. Auch in diesem Jahr werden an mehreren Örtlichkeiten rund um die Veranstaltungsflächen technische Sperren errichtet. Geplant ist die vermehrte Nutzung sogenannter Big Packs an neuralgischen Stellen, um ein ungehindertes Einfahren von Fahrzeugen zu verhindern. Gleichwohl wurden in diesem Zusammenhang Zufahrtsvarianten für den Lieferverkehr und Rettungsfahrzeuge mit berücksichtigt“, so Polizeisprecher Dirk Dürbrook.

Schwerpunkt des Einsatzkonzeptes sei nach wie vor die deutlich erhöhte Polizeipräsenz während der Travemünder Woche. Beamte der Polizeidirektion Lübeck und der Bereitschaftspolizei Eutin sollen den Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpartner auf dem gesamten Veranstaltungsareal zur Verfügung stehen.Die Zentrale Anlaufstelle ist das Wasserschutzpolizeirevier „Am Leuchtenfeld“, direkt an der Festmeile.

„Die Wasserschutzpolizei wird auch in diesem Jahr für Sicherheit und Ordnung auf dem Wasser in der Lübecker Bucht sorgen. Dabei stehen neben den täglichen Bootskontrollen auch die Überprüfung des Rechtsfahrgebots im stark frequentierten Fahrwasser und die Einhaltung von Geschwindigkeitsvorschriften im Vordergrund“, so Dürbrook.

Tägliche Jugendschutzstreifen auf der Festmeile, gemeinsam durchgeführt von der Polizei sowie dem Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck und des Kinder- und Jugendschutzes, ergänzen die Maßnahmen des Einsatzkonzeptes.

„Das übergeordnete Ziel der Kontrollen ist es, beim fröhlichen Feiern auf den Veranstaltungsflächen den Konsum von Alkohol der jungen Besucher zu überprüfen, auf den maßvollen Umgang hinzuweisen und Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festzustellen“, erklärt Dürbrook.

Und eines steht fest. Wer sich nicht benehmen kann, braucht auch nicht wiederkommen. „Besucherinnen und Besucher, die während der Veranstaltungstage Störungen verursachen und in Gewahrsam genommen werden müssen, erhalten auch in diesem Jahr ein Travemünder-Woche-Verbot“, erklärt die Polizei

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Hamburg

Ausgehen in Hamburg: Eine Nacht in der deutschen Metropole

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Quelle: Pixabay

Hamburg hat es in sich! Die Metropole im Norden Deutschlands wurde erst kürzlich als die beste Stadt zum Ausgehen gekürt und wirft damit Städte wie New York auf Platz 10. Besonders gut abgeschnitten hat Hamburg auf Grund seiner freundlichen Bewohner, großartigen öffentlichen Verkehrsmittel und günstigen und aufregenden Ausgehmöglichkeiten. Kein Wunder, denn in Hamburg geht die Post ab. Neben coolen Bars, lauten Clubs und Restaurants mit Blick über das Meer, kommen auch regelmäßig Künstler wie Ed Sheeran oder Justin Timberlake in die Hafenstadt. Kein Wunder also, dass es den Hamburgern niemals langweilig wird. Wer sich für einen Städtetrip in die Partystadt entscheidet und nicht weiß, wo was los ist, der ist bei uns genau richtig. Wir haben die besten Tipps für eine unvergessliche Nacht in Hamburg!

Factory Hasselbrook

Wer sich in der deutschen Metropole befindet, sollte das leckere Essen der Hafenstadt nicht verpassen. Dazu gibt es kaum einen besseren Ort als das alte Bahnhofsgebäude, in dem sich heute die Factory Hasselbrook befindet. Das traditionelle Backsteinhaus bietet nicht nur einen Einblick in die Geschichte der Region, sondern bietet auch schmackhafte deutsche Hausmannskost für hungrige Besucher an. Nach einer hausgemachten Fischfrikadelle mit Kartoffel-Gurkensalat ist die perfekte Unterlage geschaffen für eine wilde Nacht am Hafen. Im idyllischen Biergarten kann die deutsche Braukunst verköstigt und genossen werden. Zu Events wie der Fußball-WM wird der Biergarten zur Fanmeile umfunktioniert und Public Viewing mit Bier und Bratwurst angeboten.

Lichterfahrt durch den Hafen

Ein absoluter Tipp für Pärchen oder Romantiker ist die abendliche Fahrt durch den beleuchteten Hafen von Hamburg. Eine 90-minütige Reise durch die hellerleuchtete Nacht lässt die Luft knistern und bringt Herzen zum Schlagen. Die Fahrt führt durch die historische Speicherstadt, die mittlerweile ein UNESCO-Welterbe ist und nachts in besonderem Glanz erstrahlt. Vom Wasser aus kann die Skyline von ganz Hamburg betrachtet und mehr über die Geschichte der Hafenstadt erfahren werden. Speisen und Getränke sind bei der Fahrt nicht beinhaltet, weshalb sich ein Dinner in einem von den vielen Hafenrestaurants perfekt damit kombinieren lässt.

unsicht-Bar

In der unsicht-Bar in Hamburg ist der Name Programm. Dort kann ein schmackhaftes Überraschungsdinner im Dunklen genossen werden. Durch das Ausblenden des Sehsinns wird das Schmecken, Riechen, Hören und Fühlen zu einem spannenden Abenteuer und Gäste können sich in die Rolle von Menschen mit Sehbehinderungen hineinversetzen. Wenn das kein kreatives erstes Date ist!

Skyline Bar 20up

Auf der Suche nach dem perfekten Ausblick über den Hafen, kommt man kaum an der Skyline Bar 20up vorbei. Dort werden elegante Cocktails in 90 Metern Höhe zubereitet, wo Besucher einen perfekten Blick auf den Hafen und die Elbe erhaschen können. Die gigantischen Glasfenster machen die Bar zu einer atemberaubenden Höhenfahrt und bieten einen Rundblick aus allen Seiten der Bar. Bestellen kann man nicht nur klassische Cocktails, sondern auch eigene Kreationen der Bar, die es nirgendwo anders gibt. Dazu bereitet eine renommierte Sushi-Köchin leckere, japanische Spezialitäten zu. Aber auch für Nachteulen hat die Bar jede Menge zu bieten, denn die beleuchtete Skyline Hamburgs ist nicht zu unterschätzen. 

Quelle: Pixabay

Elbphilharmonie

Musikliebhaber sollten einen Abend in dem architektonischen Wunderwerk der Elbphilharmonie verbringen. Neben klassischen Stücken werden dort auch neumodische Musikfusionen wie das Vision String Quartet oder Echo Collective gespielt. Die Tickets sollten unbedingt schon im Vorhinein besorgt werden, denn die Elbphilharmonie ist als beliebte Musikstätte meist relativ schnell ausgebucht. 

Casino Esplanade

Wer bereits im schicken Outfit unterwegs ist, der sollte natürlich auch einen Besuch im Casino nicht vergessen. Das Casino Esplanade kombiniert das Flair von Las Vegas mit der exquisiten Architektur Deutschlands. An 18 Tischen können dort Casinospiele wie Poker, Black Jack und Roulette gespielt werden. Keine Erfahrung mit diesen Spielen? Dann ist Roulette die sichere Wahl, denn hier muss nur auf die – hoffentlich – richtigen Zahlen gesetzt werden. Wer das Spiel trotzdem mit mehr Geschick angehen möchte, kann sich natürlich auch im Vorhinein über die wichtigsten Regeln und Strategien informieren. Auch 136 Automatenspiele warten auf abenteuerlustige Besucher. Und für die Drinks ist im Casino Esplanade natürlich auch gesorgt. 

Cottonclub

Jazz-Freunde aufgepasst! In Hamburg lädt der legendäre Cottonclub zum Tanzen ein. Täglich treten dort namhafte Bands aus dem Jazz-Bereich, sowie vielversprechende Newcomer auf. Bei ungezwungener Stimmung und guten Getränkepreisen werden Besucher schnell zu Stammkunden. Der Club befindet sich unterirdisch in einem Kellerlokal, in dem es so richtig laut werden darf! Jeden Abend wird geswingt und geboogiet, was das Zeug hält! Das Programm für die kommenden Monate wird auf der Website des Cottonclub rechtzeitig angekündigt, sodass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein kann. 

Baalsaal

Um zu internationalen DJs und coolen Techno-Beats abzutanzen, verschlägt es hippe Hamburger regelmäßig in den Club Baalsaal. Der Club hat nur Platz für exklusive 200 Gäste, bringt aber DJ-Giganten wie Tiga auf die Bühne, die ein echtes Privatkonzert veranstalten. Während Baalsaal jahrelang eher als Insidertipp der Undergroundszene galt, gehört er heute zu den angesagtesten Locations in Hamburg und ist niemals leer. Die Musik reicht von Techno über Electro bis hin zu feinsten House-Beats – so ist für jeden etwas dabei! 

Hamburg hat viel zu bieten und ist nicht ohne Grund zur besten Stadt für Partynächte gekürt worden. Mit der perfekten Mischung aus eleganten Restaurants, wilden Clubs und gemütlichen Biergärten kommt kein Geschmack zu kurz. 

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Bad Oldesloe

Geschlossene Kultkneipe “Zur Mühle” soll Szene-Bar werden

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Alessio Zagari will die Gaststätte “Zur Mühle” wiederbeleben. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Die Kneipen lassen sich in Bad Oldesloe mittlerweile an einer Hand abzählen. Doch in ein paar Monaten soll eine neue Bar eröffnen: Die alteingesessene und lange geschlossene Gaststätte “Zur Mühle” wird italienisch.

“Wir haben das Gebäude gekauft und bauen alles um”, sagt Alessio Zagari, der mit einem Geschäftspartner schon das “Laurent” am Marktplatz auf Erfolgskurs brachte. Jetzt hat sich der Italiener ein weiteres Etablissement in Bad Oldesloe vorgenommen: “Es gibt hier wenig Möglichkeiten, um mit Freunden abends mal was trinken zu gehen”, sagt der Geschäftsmann. Das wolle er jetzt ändern.

Viele Oldesloer Kneipen mussten schließen

In der Kreisstadt sieht er viel Potenzial, das bislang nicht genutzt wird. Lange suchte Zagari nach einer Immobilie, die sich für eine Bar eignet. Die vorige Besitzerin habe ihn darum gebeten, einzusteigen und das Gebäude zu kaufen. Zagari: “Sie hatte Sorge, das es von Investoren gekauft wird, die das Haus abreißen und dort stattdessen Wohnungen bauen.”

Im vergangenen Jahrzehnt haben in Bad Oldesloe zahlreiche Bars und Kneipen geschlossen: Übrig geblieben ist das Old Esloe in der Hamburger Straße und eben die Gaststätte “Zur Mühle”. Zuletzt geführt von dem Schauspieler Sven W. Pehla. Doch das Geschäft lohnte sich nicht mehr. Es hätte viel investiert werden müssen. Seit den 60er Jahren wurde die Kneipe nicht mehr renoviert.

“Zur Mühle” bekommt neue Einrichtung

Das übernehmen jetzt die Laurent-Betreiber. Die komplette Einrichtung ist bereits raus gerissen worden. Hinter dem Deckenputz kommt Strohdämmung zum Vorschein, im Innenhof türmt sich der Schutt. Die Wände sind kahl, bis auf die historischen Oldesloe-Gemälde an der Wand. Die – so Zagaris Überlegung – sollen für einen guten Zweck versteigern werden.

Den Namen “Zur Mühle” will Alessio Zagari beibehalten. Sein Konzept: Eine Mischung aus klassischer Kneipe und moderner Bar. Auf der Karte stehen dann Bier, Wein, Cocktails und kleine Snacks. Vielleicht, das steht noch nicht fest, gibt es auch warme Küche. Hochwertige Burger etwa. Vorstellbar sei auch Livemusik mit Piano. Eröffnen soll die Bar in drei bis vier Monaten.

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Schleswig-Holstein

Wacken Open Air: Rettungsdienst und Feuerwehr loben die Metalheads

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Einsatzkräfte des RKiSH auf dem Wackenfestival 2018
Foto: RKiSH/hfr

Wacken – Das größte Metalfestival der Welt hat seine Heimat in Schleswig-Holstein. Auch in diesem Jahr feierten 75 000 Metalfans gemeinsam in Wacken.

Der Rettungsdienst beschreibt das Verhalten der Fans als „friedlich und total entspannt“. Über 150 Bands waren auf neun unterschiedlichen Bühnen zu sehen.

Der gute Verlauf ist neben vielen Faktoren insbesondere auch der wochenlangen Vorbereitungen der Organisatoren geschuldet. Viele Jahre Erfahrung spielen ebenso eine Rolle, wie auch das Wetter und vor allem das Verhalten der Gäste.

“Die extreme Wärme vor und während der Veranstaltung hat viele Menschen körperlich an die Grenzen gebracht. Dennoch haben besonders die Besucher die Verhaltens- und Sicherheitshinweise befolgt und vor allem genug Flüssigkeit getrunken und den Sonnenschutz beachtet.” betonte Christian Mandel, Pressesprecher der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RkiSH) gGmbH.

Die RKiSH im Einsatz, im Hintergrund das “Krankenhaus Wacken”.
Foto: RKiSH/hfr

“Die gute Planung, die lange Erfahrung und die Investitionen in das Sicherheitskonzept und die erforderliche Infrastruktur zum Wohl der Gäste und aller Beteiligten machen sich immer wieder bemerkbar.”, so Mandel weiter. Fazit der RKiSH: „No rain – only shine!“

Wacken ist in der Festivalzeit mit über 100.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Schleswig-Holsteins.

Die Einsatzkräfte der RKiSH haben seit Montag auf dem Festivalgelände und in den Umlandgemeinden von der eigens eingerichteten Rettungswache Wacken insgesamt 162 Einsätze bewältigt.

Das sind trotz aller Erwartungen vorab deutlich weniger als im Vorjahr. Nennenswerten Notfallereignisse und größere Einsatzlagen blieben glücklicherweise aus. Alle Einsatzzahlen sind im Verhältnis auf die Größe der “Festivalstadt Wacken” mit gut 280 ha Fläche und den vielen Einwohnern absolut normal, sogar eher als unterdurchschnittlich zu bewerten.

“Nach Wacken ist vor Wacken. Verbesserungspotenzial aus dem laufenden Jahr ist die Basis für Verbesserung im kommenden Jahr.” beschrieb Volker Böhm als Fachbereichsleiter Einsatzdienst der RKiSH den das ganze Jahr dauernden Vorbereitungs- und Verbesserungsprozess.

“Die Sicherheit für die Gäste und Mitarbeiter, sowie die Bewohner der umliegenden Gemeinden wird in allen Ebenen sehr ernst genommen. Das Konzept wird ständig von allen Verantwortlichen weiterentwickelt.”

Die Helfer des DRK Kaltenkirchen behandelten im Sanitätszelt und den Unfallhilfsstellen in der Festivalwoche mehr als 4.300 Patienten mit allen möglichen medizinischen Problemen. 2.800 davon im Zelt. Hier waren es überwiegend Fälle von Kreislaufdysregulationen, Augenreizungen und leichten allergischen Reaktionen auf Insektenstiche die die Liste anführten.

Einsatzkräfte auf dem Festivalgelände
Foto: RKiSH/hfr

Wundversorgungen und kleine chirurgische Eingriffe forderten das Personal des “WOA-Krankenhauses Wacken” in dieser Woche. Gut 1.500 geringfügigere Hilfeleistungen – meist Pflasterausgaben – sind die Bilanz der über die Fläche verteilten Unfallhilfsstellen.

Auch die eingesetzten Feuerwehren beim W:O:A sind mit dem Verlauf des Festivals sehr zufrieden. “Wir hatten große Sorge wegen der langen Trockenheit.”, erklärte Feuerwehr-Einsatzleiter Matthias Venohr die Lage der Brandschützer. Die Feuerwehren haben die jeweiligen Flächen vor der Belegung durch Camper bewässert, um der Brandgefahr durch heiße Auspuffanlagen vorzubeugen. “Die Besucher haben total gut reagiert. Noch nie zuvor haben wir so viele eigene Feuerlöscher auf dem Gelände gesehen. Die Warnhinweise wurden ernstgenommen und akzeptiert.”, freute sich Venohr weiter.

Insgesamt hatten die Feuerwehrkräfte 28 Einsätze, darunter wenige kleine Feuer, ein paar Ölspurbeseitigungen und einige sonstige Hilfeleistungen.

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