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Kultur

Kabarettist und Liedermacher: Bernd Stelter kommt nach Ahrensburg

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Foto: Manfred Esser

Ahrensburg – Am 14. Oktober kommt ein besonderer Künstler nach Ahrensburg in den Alfred Rust Saal. Er tritt gemeinsam mit dem Kabuff-Orchester auf.

Denn Bernd Stelter auf die Rolle eines Comedians oder Kabarettisten festzunageln, wird nicht gelingen. Klar macht er Kabarett – aber nicht nur. Und sein neustes Album „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ unterstreicht erneut seine Qualitäten eben auch als Liedermacher.

Geboren im Unna der Sechziger Jahre, schmeißt er kurz vorm Examen sein Studium, um sich fortan einem Leben auf der Bühne zu widmen. „Mein Vater ist fast wahnsinnig geworden. Im Nachhinein betrachtet war es eine gute Idee“, sagt Stelter heute.

Stelter gehört zu einer Gilde detailverliebter Bühnengrößen, der das Leben aufsaugt und in den Stoffen verarbeitet. „Ich glaube, ein Kabarettist und Liedermacher geht vielleicht mit sehr offenen Augen durch die Welt. Und ich habe immer meine kleine, schwarze, ledergebundene Kladde dabei“, berichtet Bernd Stelter, der auf den 13 Songs seines neuen Albums „Wer Lieder singt, braucht keinen Therapeuten“ vor allem eines ist – authentisch.

Das Album enthält neben amüsantem Storytelling wie beispielsweise in „Schatz, du kannst Gedanken lesen“ oder „Der langsame Jogger vom Rhein“ auch  nachdenkliche Momenten, die einmal mehr den Titel des Albums hervorheben – allem voran steht der Titel „Ein Leben lang“. In diesem Song verarbeitet Bernd Stelter auf einfühlsamen Weise den Tod seiner Eltern.

„Es hilft mir selber weiter, wenn ich Texte über das schreibe, was ich gerade erlebe. Den Text zu „Ein Leben lang“ habe ich zwei Jahre nach dem Tod meiner Eltern geschrieben. Die Zeit habe ich gebraucht“, gibt Bernd preis.

Er selbst bezeichnet sich als Genießer-Spießer. Genuss erfährt er vor allem beim Musizieren und Texten. Mit Günter Asbeck am Bass, Johannes Gokus am Schlagzeug, Sven Welter an der Gitarre und Ingo Wolfgarten am Piano wurde das stilistisch abwechslungsreiche Album mit Matthias Stingl als Produzent im Kern eingespielt. Als weitere Gäste überzeugen Magdalena Wolf am Cello und Gregor Meyle, Geiger Christian Herzberger.

„Wir haben die Lieder nicht wie üblich aufgenommen, also erst eine Schlagzeugspur, dann Bass, dann ein bisschen Keyboard. Sondern wir haben als Combo eine Session gespielt“, verrät uns der Liedermacher und bekennender Reinhard Mey Fan aus Bornheim-Hersel.

Lebenbejahende Lieder wie „Ikarus“ oder „Das ist das Gute“, dem Heinz-Rudolf Kunze die Zeile „Das ist das Gute, das es gelegentlich gibt, das gilt es zu pflegen, das ist es, weswegen mancher den Selbstmord verschiebt“ schenkte oder „Neugierig auf Dich“ fehlen auch nicht.

Doch auch der kritische Stelter findet wieder Worte und Töne, um dem Zeitalter von Partnerschaftsplattformen, „Ich brech die Herzen“, und Trash-Formaten, „Ich schalt den Fernseher ein“, die Leviten zu lesen.

„Wir denken in Bildern. Wir müssen ganz bewusst schöne Bilder sehen, damit es uns gut geht“, ergänzt Bernd Stelter, der seit den 80er Jahren auf der Bühne steht und deutschlandweit als Mitglied der Stammbesetzung von 7 Tage, 7 Köpfe berühmt wurde.

Doch vor allem seine Live-Programme wie „Geschichten aus der Vorstadt“, „Papa ist ne’ Knackwurst“, „Pubertät ist mehr als ein Pickel“, „Mittendrin“, „Mundwinkel hoch“ und natürlich „Wer heiratet, teilt sich Sorgen, die er vorher nicht hatte“ lassen tief blicken und zeigen den wahren Bernd Stelter in Reinkultur. Apropos Rhein und Kultur.Karnevalist ist er natürlich auch noch. Und er kommt nie allein.

Immer ist es die Gitarre, die ihn begleitet und jeden seiner Auftritte zu etwas ganz Besonderem macht. Bernd Stelters Charme, das Vermitteln von Vertrautheit und die abendliche Erkenntnis, dass viele Dinge, die uns tagtäglich begleiten, einfach saukomisch sind, machen ihn zu einem besonderen Künstler.

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Kultur

“1-2- 3”: Mutter und Tochter stellen gemeinsam in Ahrensburg aus

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Die Eichstaedts beim Aufhängen ihrer Kunst.
Foto: Patzner/hfr

Ahrensburg – Die neue Ausstellung  “1-2-3” von Mutter und Tochter in der Stadtbücherei Ahrensburg beschäftigt sich mit drei großen Themen in der Kunst: der Acrylmalerei, den Zeichnungen und der Drucktechnik.

Mädchen
Bild: Maj-Britt Eichstädt/hfr

Maj-Britt Eichstädt (19) zeigt aktuelle Arbeiten zum Thema Illustrationen und Stempeldruck. Die Abiturientin erstellt zurzeit ihre Bewerbungsmappe für den Studiengang Illustrationen an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften HAW in Hamburg.

Ihre Mutter, Andrea Eichstädt (52), arbeitet als Lehrerin für Chemie und Kunst an der Gemeinschaftsschule Am Heimgarten. In ihrer Freizeit sind über die Jahre viele Werke entstanden. Einige ausgewählte Arbeiten sind jetzt in der Treppenhausgalerie der Stadtbücherei Ahrensburg im August und September zu sehen.

Ein Ausstellungsbesuch ist während der Öffnungszeiten (Montag und Donnerstag 10:00-19:00, Dienstag geschlossen, Mittwoch und Freitag 10:00-16:00, Samstag 10:00-13:00 Uhr) der Stadtbücherei jederzeit möglich.. Beim Betriebsausflug der Stadt, am Freitag 24.8.18, bleibt die Stadtbücherei ebenfalls geschlossen.

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Kultur

Ahrensburg: Gospel mit ForYourSoul in der St. Johanneskirche

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ForYourSoul
Foto: Privat/hfr

Ahrensburg – Mit neuem Programm kommen die elf Sängerinnen und Sänger des Gospel-Ensembles „ForYourSoul“ am Sonntag, 19. August zum Benefizkonzert in die St. Johanneskirche (Rudolf-Kinau-Straße 19) in Ahrensburg.

Ab 19.30 Uhr wird den Besuchern eine Mischung afroamerikanischer Musik aus alten Spirituals und zeitgenössischem Gospel geboten.

Es ist der letzte musikalische Stopp für das Ensemble, bevor es von September bis Oktober in den US-amerikanischen Megastädten Las Vegas und Los Angeles gastiert.

Der Chor bildete sich unter der Leitung des Komponisten E. Wayne Evans aus St. Louis in Missouri, USA. Mehrmals im Jahr kommt der Mentor des Ensembles nach Deutschland, dieses Jahr holt er sie auch zu sich.

Der Großteil der Mitglieder ist schon seit über einem Jahrzehnt in unterschiedlichen Zusammensetzungen in der regionalen Gospelszene aktiv.

Mit packenden Spirituals, gefühlvollen Balladen und leidenschaftlichem Rhythmus möchte das Ensemble „direkt ins Herz treffen und zugleich den Körper in Bewegung versetzen“.

Die Verbindung zu St. Johannes hat für das Ensemble bereits Tradition, denn schon seit 2013 treten die Musiker jährlich in St. Johannes auf.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

Oldesloer CDU lädt zum “Last day of summer”

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Gero Storjohann
Foto: Büro Storjohann/CDU/hfr

Bad Oldesloe – Es ist schon eine Tradition geworden. Die CDU Bad Oldesloe beendet die Zeit der  Schulferien immer am letzten Sonnabend in den Schullferien mit einer “Last day of summer” Veranstaltung

. In diesem Jahr haben sich am 18. August 2018 in der Zeit von 10.00-13.00 Uhr mehrere Gäste angekündigt. “Mit Gero Storjohann und Claus Christian Claussen kommen die beiden direkt gewählten Abgeordneten des Wahlkreises im Bundestag, beziehungsweise im Landtag, außerdem sind viele frisch gewählten Kommunalpolitiker zu Gesprächen über die Politik in Bad Oldesloe, Stormarn, Schleswig-Holstein und Deutschland dabei”, so Jörn Lucas von der CDU Bad Oldesloe. 

In der Weinwelt27 in der Hindenburgstraße wird es außerdem Musik geben. Hierzu konnte das Ahrensburger Trio AllegroConTrio verpflichtet werden.  Der Eintritt ist frei. 

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