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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Vermummte Männer greifen zwei Frauen an

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am frühen Sonntagmorgen, 15.Juli, kam es im Bereich der Straße “An der Untertrave” in Lübeck zu einer Körperverletzungen durch eine fünfköpfige vermummte Männergruppe.

Gegen 02.20 Uhr wurden Beamte des 1. Polizeirevieres zu einer Körperverletzung in der Straße “An der Untertrave” gerufen. Dort war eine 50-jährige Lübeckerin vor einer Gaststätte aus einer fünfköpfigen Personengruppe heraus zu Boden geschubst und anschließend mit Pfefferspray besprüht worden.

Eine 46-jährige Lübeckerin, die den Vorfall beobachet hatte, versuchte der anderen Frau zu helfen, wurde jedoch sofort mit dem Pfefferspray beworfen. Anschließend entfernte sich die Personengruppe in Richtung der Straße “Engelsgrube”.

Die 46-Jährige folgte nun der Personengruppe, wurde jedoch von einer sich plötzlich umdrehenden Person kräftig ins Gesicht geschlagen. Beide Frauen wurden leicht verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Lübecker Krankenhaus verbracht.

Bei der flüchtigen Personengruppe soll es sich laut Aussagen der beiden Frauen um Männer gehandelt haben, die zur Tatzeit mit Kapuzenpullovern bekleidet waren. Weiterhin hätten die Personen ihre Gesichter mit Skimasken verdeckt.

Das 1. Polizeirevier Lübeck hat die Sachbearbeitung übernommen und ermittelt wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Gesucht werden nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und eventuell Angaben zu den flüchtigen Tätern machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter 0451-1316145 entgegen

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Hamburg

Kiez-Kontrolle: Großeinsatz der Polizei auf St. Pauli

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Beschlagnahmte Waffen Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Über 200 Einsatzkräfte der Polizei Hamburg und der Bundespolizei haben am Sonnabend einen Schwerpunkteinsatz zur Durchsetzung des Waffenverbotes und des Glasflaschenverbotes im Vergnügungsviertel St. Pauli durchgeführt.

“In der Nacht von Freitag auf Samstag führte das Polizeikommissariat 15 mit unterstellten Kräften Präsenzmaßnahmen im Bereich des Vergnügungsviertels St. Pauli durch. Hierbei wurden sowohl präventive als auch repressive Maßnahmen durchgeführt” ,erklärt Polizeisprecher Rene Schönhardt .

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg führte mit Unterstützung von Kräften der Bundesbereitschaftspolizei in eigener Zuständigkeit entsprechende Maßnahmen im S-Bahnhaltepunkt Reeperbahn durch.

Um eine Reduzierung der im Umlauf befindlichen Glasflaschen zu erreichen und die Durchsetzung der Glasflaschenverbotsverordnung zu unterstützen, wurden vor diesem Einsatz große Glassammelbehältnisse im Bereich der Großen Freiheit, Hamburger Berg ,der Reeperbahn 131 sowie im S-Bahnhof Reeperbahn aufgestellt.

In der Spitze besuchten am Freitag ca. 17.000 Besucher das Vergnügungsviertel.

89 eingesetzte Beamte der Polizei Hamburg überprüften auf St. Pauli insgesamt 223 Personen und erteilten 63 Aufenthaltsverbote.

Es kam unter anderem zu folgenden Verstößen:

   – 6  Körperverletzungsdelikte

   – 6  Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

   – 19 Verstöße gegen das Waffengesetz (Messer)

   – 3  Verstöße gegen das Glasflaschenverbot

115 Einsatzkräfte der Bundespolizei waren im S-Bahnhof Reeperbahn eingesetzt; in den beiden Großkontrollstellen wurden 463 Personen kontrolliert.

Ergebnisse:

– 54 Verstöße gegen das Glasflaschenverbot

   –        20 Verstöße gegen das Waffengesetz bzw. Mitführverbot in der Waffenverbotszone; hier wurden u.a. Einhandmesser, Springmesser, Cuttermesser, Multitools sowie ein Teleskopschlagstock sichergestellt

  –        22 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz      (Marihuana,Cannabis)

– Fahndungstreffer: Gegen 20 Personen bestand eine Aufenthaltsermittlung der Staatsanwaltschaft wegen diverser Straftaten

  –        Freiheitsentziehende Maßnahmen: 7 Personen wurden festgenommen, gegen drei Männer bestand ein Haftbefehl, nach Zahlung geforderter Geldstrafen wurden die Personen wieder entlassen, gegen vier Männer bestand der Verdacht des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland

   –        Weitere Feststellungen / Einleitung von Strafverfahren: 1x

Körperverletzung, 1x Urkundenfälschung, 1x Beleidigung, 1x

Erschleichen von Leistungen, 1x Unterschlagung, 1x Sicherstellung

Führerschein, 1x Sicherstellung von Falschgeld

Die Polizei Hamburg und die Bundespolizeiinspektion Hamburg werden auch in Zukunft weitere gemeinsame Schwerpunkteinsätze zur Durchsetzung des Waffenverbotes und des Glasflaschenverbotes in Hamburg-St. Pauli durchführen.

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Hamburg

Hamburg: Drei Jugendliche brechen in Kita ein

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Hamburg – Einer der Einbrecher ist erst zwölf Jahre alt: Die Polizei hat am Sonntagmorgen drei Jugendliche (12,13,16) nach einem Einbruch in eine Kindertagesstätte vorläufig festgenommen.

Die Tat ereignete sich gegen 0.30 Uhr morgens in der Bissingstraße. Die Jugendlichen hatten bei dem Einbruch einen Alarm ausgelöst.

Alarm ausgelöst: Polizisten umstellten die Kita

Die eingesetzten Beamten umstellten das Objekt und bemerkten ein offenstehendes Fenster und eine offenstehende Tür, aus der kurz nach Eintreffen der Polizei drei Personen zu fliehen versuchten. Die drei Jugendlichen konnten jedoch von den Polizeibeamten angehalten und vorläufig festgenommen werden. Die mutmaßlichen Einbrecher wurden im Anschluss zum Polizeikommissariat 46 gebracht.

Eine Durchsuchung des Gebäudes mit einem Diensthundeführer der Bundespolizei und seinem Hund “Rute” führte nicht zum Auffinden weiterer Personen.

Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden die Jugendlichen den Erziehungsberechtigten übergeben.

Die weiteren Ermittlungen werden vom zuständigen Landeskriminalamt 184 geführt.

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Polizei und Feuerwehr

Schockfund in Glinde: Schüler entdecken Babyleiche

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Polizeisperrung Foto: U J Alexander

Glinde – Grausiger Fund in der Nähe eines Schulzentrums. Im Rahmen einer Müllsammelaktion in der Nähe des Glinder Gymnasiums haben Schüler heute Vormittag eine Babyleiche gefunden.

“Im Gellhornpark in der Nähe des Schulzentrums Glinde ist am Vormittag des heutigen Tages der Leichnam eines Säuglings aufgefunden worden. Dieser war in ein blaues Handtuch eingewickelt und teilweise im Erdreich verscharrt”, so Polizeisprecher Dierk Dürbrook.

Die Polizei ist vor Ort. Kripo und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen und die Spurensicherung eingeleitet. Die Mordkomission hat die Ermittlungen übernommen. Nähere Informationen zu den genaueren Umständen liegen noch nicht vor. Auch die Identität des Kindes ist bisher nicht geklärt. Eine Obduktion wurde veranlasst.

Wer kennt dieses Handtuch Foto: Polizei Lübeck/hfr

Nach bishereigen Informationen sollen mehrere Schüler nach dem Schockfund durch Rettungskräfte versorgt worden sein. “Die Schüler sind entsprechend seelsorgerisch betreut worden. Auch ein Pastor kam zum Einsatz”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Die Polizei hofft jetzt auf Hinweise. Wer hat in den zurückliegenden zwei Wochen Beobachtungen gemacht, die für die Ermittlungen von Bedeutung sein könnten? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen.

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