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Polizei und Feuerwehr

Wahlstedt: Auf der Flucht mit einer Bahn kollidiert

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Wahlstedt – Am Sonnabendmorgen, 14.Juli, kurz nach 08.00 Uhr, kam es in Wahlstedt zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren. Der Fahrer hatte sich kurz vorher einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt. In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte den Pkw.

“Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit. Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß. Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt”, so Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke.

Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Die in der Regionalbahn mitfahrenden 8 Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt. Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. 2 Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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Polizei und Feuerwehr

Nach Leichenfund im Ferienhaus: Sohn (36) verhaftet

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Festnahme
Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Malente – Bei der Obduktion einer Frau aus Berlin, die sich in Malente in Ostholstein in einem Ferienhaus aufhielt, wurde festgestellt, dass der Tod der 64-jährigen gewaltsam herbeigeführt wurde. Das teilte die Polizei Lübeck am Freitag mit.

“Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um den 36-jährigeder  Sohn der Frau. Dieser hatte am Montag (15.10.) mitgeteilt, dass er seine Mutter leblos vorgefunden habe. Weil den Polizeibeamten bei der polizeilichen Todesfallermittlung Bedenken an der Plausibilität der Schilderung des Mannes kamen, wurde der Tatort vorsorglich beschlagnahmt und die Obduktion angeregt”, so Christian Braunwarth, Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft. 

Der im Haus der Verstorbenen angetroffene 36-jährige wurde aufgrund von Herz-Kreislaufproblemen in ein Klinikum in Neustadt eingeliefert.

Nachdem bei der Obduktion der Leiche festgestellt wurde, dass der Tod der Frau gewaltsam herbeigeführt worden war, wurde der Sohn im Klinikum festgenommen und in Lübeck als Beschuldigter vernommen. Im Rahmen dieser Vernehmung wurde von dem Beschuldigten eine körperliche Einwirkung auf seine Mutter eingeräumt.

Der 36-jährige wurde am heutigen Freitag (19.10.) in Lübeck einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck einen Haftbefehl gegen den Beschuldigten und ordnete die sofortige Vollziehung an. Der 36-jährige Mann wurde der JVA in Lübeck zugeführt.

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Hamburg

Hamburg: 23-Jährige in Studentenwohnheim getötet

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Polizeiabsperrung
Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Hamburg – In den frühen Morgenstunden des 19. Oktobers wurde nach bisherigen Ermittlungen der Polizei im Hamburger Stadtteil Borgfelde eine 23-jährigen Frau in einem Studentenwohnheim getötet. Der mutmaßliche 29-jährige Tatverdächtige beging anschließend Suizid, indem er sich aus dem Wohnheim stürzte.

Ein Wachmann entdeckte einen leblosen Körper auf dem Parkplatz eines Studentwohnheims in der Borgfelder Straße. Die alarmierten Polizeibeamten gingen von einem Suizid des 29-Jährigen aus und lokalisierten die Wohnung des Mannes, welche sich im 9.Stock des Wohnheims befindet.

Bei der Überprüfung der Wohnung fanden sie den Leichnam einer jungen Frau (23). Dieser wies Verletzungen im Halsbereich auf.

Die Ermittler gehen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass es zwischen den beiden zu einem Streit kam, in dessen Verlauf der Tatverdächtige die 23-Jährige tödlich verletzte und anschließend Suizid beging. Beide führten offenbar eine Beziehung.

Die Ermittlungen der Mordkommission (LKA 41), insbesondere zu den Hintergründen der Tat, dauern an. Die Familienangehörigen sowie die unter Schock stehenden Mitbewohner werden vom Kriseninterventionsteam (KIT) des Deutschen Roten Kreuzes betreut.

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Hamburg

Täter nach Raubüberfall in Hamburg gesucht

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Hamburger Polizei fahndet mit Fotos aus einer Überwachungskamera nach einem unbekannten Mann, der im Mai 2017 gemeinsam mit fünf weiteren Männern einen 20-Jährigen und dessen 19-jährigen Begleiter verletzt und ausgeraubt hat.

Am 27.Mai 2017 befanden sich die beiden Geschädigten im Abgangsbereich der S-Bahnstation Reeperbahn. Dort wurden sie von sechs Männern nach Zigaretten gefragt. Im weiteren Verlauf verlangten zwei Personen aus der Gruppe die Herausgabe der getragenen Schuhe und Uhren.

Nachdem die Geschädigten sich weigerten, schlug einer der Täter in das Gesicht des 20-Jährigen. Die Täter entwendeten zwei Uhren, eine Sonnenbrille, eine Weste und flüchteten im Anschluss in den S-Bahnhof Reeperbahn.

Foto: Polizei Hamburg/hfr

Das LKA 184 hatte die Ermittlungen übernommen und Fotos aus der Überwachungskamera gesichert. Aufgrund intensiver Ermittlungen des zuständigen Raubdezernats konnten fünf der Täter bereits ermittelt werden. Hierbei handelt es sich um drei 18-Jährige, ein Kosovare und zwei Serben, sowie um zwei Deutsche (19,20).

Foto: Polizei Hamburg/hfr

Der sechste Täter konnte bisher nicht ermittelt werden, sodass die Staatsanwaltschaft Hamburg beim Amtsgericht schließlich einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung erwirkte.

Hinweise bitte an die Verbindungsstelle im Landeskriminalamt unter der Rufnummer 040-4286-56789.

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