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Kreis Segeberg

Nach Flucht vor Polizei: Auto von Bahnschranke aufgespießt

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DB Notfallmanagement im Einsatz. Archivfoto: SL

Wahlstedt – Ein Mann raste in Wahlstedt (Kreis Segeberg) der Polizei davon und kollidierte auf der Flucht erst mit einer Bahnschranke und dann mit der einfahrenden Regionalbahn. Das Fahrzeug wurde von der Schranke regelrecht aufgespießt.

„Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren“, sagt ein Polizeisprecher. Der Fahrer hatte sich am Samstagmorgen einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt.

In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte das Auto.

Regionalbahn schiebt Auto in Schranke

Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit.

Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß.

Fahrer wollte zu Fuß flüchten

Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt. Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte.

Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Bahnstrecke zwei Stunden gesperrt

Die in der Regionalbahn mitfahrenden acht Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt.

Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. zwei Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei sucht Zeugen nach Gaststätten-Einbrüchen in Kayhude und Itzstedt

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Itzstedt/Kayhude – Zu Einbrüchen in zwei Gaststätten ist es in den Morgenstunden des heutigen Tages in Itzstedt und Kayhude gekommen. Die Polizei erbittet Zeugenhinweise.

Ersten Ermittlungen zufolge verschafften sich unbekannte Täter zwischen 3:30 Uhr und 5:30 Uhr gewaltsam Zutritt zu dem Itzstedter Gasthof, der sich in der Schützenstraße befindet. In den Räumlichkeiten entwendeten sie einen niedrigen dreistelligen Bargeldbetrag und flüchteten.

Gegen 6 Uhr drangen zudem unbekannte Personen mit grober Gewalt in ein Restaurant in der Segeberger Straße in Kayhude ein. Gegenstände erlangten sie dort nach bisherigem Sachstand nicht.

Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 04551 8840 um Zeugenhinweise.

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Kreis Segeberg

Familienvater stirbt bei Verkehrsunfall: Freunde starten Hilfsaktion

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Das Hochzeitsfoto des Paares. Dustin Strodthoff wurde nur 30 Jahre alt und hinterlässt seine Frau Danielle mit sechs Kindern. Foto: privat

Bimöhlen – Ein tragischer Unfall erschüttert die kleine Gemeinde Bimöhlen (Kreis Segeberg). Ein 30-jähriger Mann aus dem Ort ist kurz nach Neujahr bei einem Autounfall gestorben. Er hinterlässt eine schwangere Frau und vier Söhne.

Es war der 30. Dezember, als Dustin Strodthoff sich mit seinem Auto nach einem Besuch bei Freunden auf den Weg zurück zu seiner Familie machte. Doch kurz vor Hitzhusen kam er mit seinem Fiat Ducato nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. 

Rettungskräfte transportierten den lebensgefährlich verletzten Mann in ein Hamburger Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen am vergangenen Mittwoch, den 2. Januar, erlag.

Mit diesem Aufruf wollen Freunde der Familie Spenden sammeln

Dustin Strodthoff wohnte mit seiner Frau Danielle und den vier Söhnen (14, 11, 6, 2) in Bimöhlen, einem kleinen Dorf im Kreis Segeberg. Beide kannten sich ihr halbes Leben lang. Sie lernten sich als Teenager kennen, sie 18, er 16. Seitdem waren sie zusammen. Danielle ist in der 19. Woche schwanger. Sie wird Zwillinge bekommen, zwei Mädchen. Sie und ihre vier Brüder werden ohne ihren Vater aufwachsen müssen. 

„Sie steht jetzt komplett alleine da. Danielle kann ihr Schicksal nicht begreifen“, sagte Julia Schmidt, eine Freundin der Familie, dem Hamburger Abendblatt.

Der Freundeskreis will helfen und hat ein Spendenkonto eingerichtet.

Spendenkonto bei der Commerzbank Bad Bramstedt Kontoinhaberin: Julia Schmidt Unterkonto: „Hilfe für Dani“ IBAN: DE23 2214 1028 0378 5243 03

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Kreis Segeberg

Überführung touchiert: Polizei stoppt Sattelzug mit Überhöhe

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Dieser Sattelzug war zu hoch. Foto: Polizei

Bad Segeberg – Am Montag kontrollierte eine Streife vom Polizei-Autobahn-und Bezirksrevier (PABR) Bad Segeberg ein Sattelzuggespann mit Überhöhe.

Der polnische Transporter hatte zuvor die Überführung über der Hamburger Straße in Bad Segeberg touchiert. Hierbei war es zu einem Funkenflug gekommen, wie eine Zeugin beobachtet hatte. Anschließend war der Transporter weiter in Richtung Lübeck gefahren.

Einer Streife vom PABR Bad Segeberg gelang es, den polnischen Transporter in Lübeck-Genin anzuhalten und zu kontrollieren. Wie sich herausstellte, hatte der polnische Berufskraftfahrer für die Höhe der Beladung eine Ausnahmegenehmigung über vier Meter. Eine Messung ergab, dass der geladene Heuwender an der höchsten Stelle 4,60 Meter über der Straße lag. Bei einer Überprüfung der Brücke in Bad Segeberg und des Heuwenders konnten keine frischen Unfallspuren entdeckt werden, so dass kein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet wurde.

Allerdings wurde wegen der Überschreitung der Höhe ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. Der Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von 105 Euro hinterlegen. Auf die Firma kommen aufgrund eines sogenannten “Einziehungsverfahrens” außerdem noch einmal Kosten in Höhe von etwa 1000 Euro dazu.

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