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Wirtschaft

Baugenossenschaft: Mitarbeiter können ihren Hund jetzt mit zur Arbeit bringen

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In den Büros der Baugenossenschaft “Neue Lübecker” sind jetzt auch Hunde erlaubt. Foto: Neue Lübecker

Lübeck – Nach dem elften Aktionstag “Kollege Hund” des Deutschen Tierschutzbundes dürfen jetzt auch bei der Baugesnossenschaft “Neue Lübecker” viele Mitarbeiter ihren Hund mit ins Büro bringen.

Damit das Zusammenleben der Vier- und Zweibeiner gut klappt, hat die Genossenschaft extra einen „Hunde-Knigge“ geschaffen. Damit soll sichergestellt werden, dass der Hund gut ins Büro und das Arbeitsumfeld passt, sich gut benimmt und die Arbeitsabläufe nicht stört.

„Wir wollen zeigen, wie wir es schaffen, dass Hunde am Arbeitsplatz ein Gewinn für alle Seiten sind”, sagt Vorstandsmitglied Marcel Sonntag. „Wir bieten ein Miteinander für unsere Mitarbeiter – das ist Teil unseres Leitbildes und deshalb ist es für uns selbstverständlich, dass wir Mitarbeitern die Möglichkeit geben, ihre Hunde mit in den Arbeitsalltag zu integrieren. Daneben bieten wir natürlich auch viel für die Kinderbetreuung an, wie ein betriebliches Kindergeld und die Notfallbetreuung für die Mitarbeiterkinder und positionieren die NL so noch positiver als Arbeitgebermarke und stimmen unsere Mitarbeiter hoch zufrieden“, so Sonntag.

Die zahlreichen Hundebesitzer der knapp 200 NL-Mitarbeiter nehmen das Angebot gern an. In den ersten Wochen nach Einführung dieser Regelung werden schon drei Hunde in den Lübecker Büros erwartet.

„Wir haben alle Kollegen zu diesem Thema abstimmen lassen, das war uns sehr wichtig. Sicher gibt es auch Nachteile bei diesem Thema. Für uns überwiegen aber die Vorteile, das beweisen auch Studien. Vierbeiner beruhigen in Stresssituationen die Nerven und sorgen in den Pausen für ausreichend Bewegung an der frischen Luft. Die Kollegen sind außerdem entspannter, wenn sie wissen, dass ihr Hund bei ihnen ist.“, schließt Sonntag ab.

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Wirtschaft

Mindestvergütung: Landes-SPD fordert bessere Bezahlung für Azubis

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Auszubildende und Schulabsolventen. Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Kiel – Die Landes-SPD fordert einen Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende. Ein entsprechender Antrag wird am kommenden Freitag im Plenum des Landtages eingebracht.

„Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, muss seine Lebenshaltungskosten decken können“, sagt der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein. Das sei eine Frage des Respekts und der Wertschätzung. Auszubildende sollen beim Erlernen eines Berufes nicht von den Eltern oder dem Amt abhängig sein müssen. In der aktuellen Landtagsdebatte in Kiel fordert die SPD deshalb die Landesregierung auf, sich auf Bundesebene für eine Mindestausbildungsvergütung einzusetzen.

Die SPD-Fraktion setzt sich dafür ein, dass die Mindestausbildungsvergütung bei 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung des jeweiligen Ausbildungsjahres liegt. Zudem soll diese mit fortschreitender Berufsausbildung jährlich ansteigen.

Im Idealfall sorgen die Tarifparteien im Rahmen ihrer Tarifautonomie für ordentliche Ausbildungsvergütungen in den Tarifverträgen. Die Rechtsprechung lasse es derzeit allerdings zu, dass nicht tarifgebundene Betriebe diese um 20 Prozent unterschreiten können. Diese Ungerechtigkeit müsse geändert werden, so von Pein. „Respekt und Anerkennung ist das eine“, führt der Sprecher für Aus- und Weiterbildung der SPD-Fraktion aus, „angesichts des Fachkräftemangels geht es aber auch um die Attraktivität von Ausbildungen, um Planbarkeit und Sicherheit beim Einstieg in das Berufsleben.“

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Bad Oldesloe

Oldesloer Berufsschüler gewinnen bundesweiten Wettbewerb

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Foto: Berufliche Schulen Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Große Freude an den Beruflichen Schulen des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe. Die Schüler Tim Kathmann und Marvin Rath der belegten bei der bundesweiten Jugendaktion „Zeitreisende – Entdeckt die Berufe im Wandel“ im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2018 in der Alterskategorie der über 15-Jährigen den ersten Platz.

Auf Initiative ihrer Lehrer Nicole Lange und Frank Weber hatten sich die Auszubildenden der Unterstufe Industriekaufleute im Rahmen eines Unterrichtsprojekts mit dem Wandel diverser Berufsbilder eingehend beschäftigt.

An der Jugendaktion hatten sich laut Veranstalter über 300 Jugendliche beteiligt. Insgesamt wurden Wettbewerbsbeiträge von 85 Klassen aus elf Bundesländern eingereicht.

Überzeugen konnten die angehenden Industriekaufmänner mit ihrer Präsentation über die Veränderungen im Beruf des Industriekaufmanns/der Industriekauffrau. „Wir haben die Erfahrungen zweier Mitarbeiterinnen unseres Ausbildungsbetriebs TKM Meyer GmbH, die seit 35 Jahren im Beruf sind, mit den Erfahrungen eines Kollegen, der vor 10 Jahren den Beruf des Industriekaufmanns gelernt hat, verglichen. Anhand dieses Vergleichs haben wir gezeigt, wie technische Hilfsmittel den Beruf mit der Zeit veränderten. Wir konnten unserer Kreativität dabei freien Lauf lassen und unseren Beitrag nach eigenen Wünschen erstellen“, erklärt das Duo.

Foto: Berufliche Schulen Bad Oldesloe/hfr

Die Urkunde zum ersten Platz nahmen die beiden Schülerr persönlich von Christian Luft, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen einer Festveranstaltung auf Zeche Zollverein in Essen entgegen. Begleitet wurden sie hierbei von ihren Lehrern Nicole Lange und Frank Weber sowie Schulleiter Kai Aagardt.

Eine tolle Leistung! Wir sind sehr stolz auf unsere Auszubildenden und deren Lehrkräfte; sie haben sich den Erfolg verdient“, betont der Schulleiter.

Zudem erhielten die angehenden Industriekaufmänner als Preis für ihre aufwendig gestaltete Präsentation mit selbst animierten Mindmaps eine dreitägige Klassenfahrt für sie und ihre Mitschüler nach Berlin. Dort steht unter anderem die Besichtigung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk auf dem Programm.

Aufgestockt wird die Klassenkasse hierbei um 250 Euro, da ihre Mitschüler Melissa Grunwald und Markus Wirth ebenfalls erfolgreich am Wettbewerb teilnahmen und mit ihrem Beitrag über den Beruf des Anlagenmechanikers/der Anlagenmechanikerin den zehnten Platz belegten.

Auch im Ausbildungsbetrieb von Tim Kathmann und Marvin Rath stieß der Erfolg auf große Anerkennung. So wird ihnen die besondere Möglichkeit geboten, eine Woche am Standort in den USA zu arbeiten. „Wir freuen uns sehr darauf, neue Einblicke und Erfahrungen sammeln zu können“, so die beiden.

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Wirtschaft

Lütjensee: Abschied nach fast 50 Jahren bei der Sparkasse

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Abschied in der Sparkassenfiliale in Lütjensee
Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Lütjensee – Ein ganzes Berufsleben lang bei nur einem Arbeitgeber? In der heutigen Zeit ist das eher unüblich. Nicht so bei Michael Pöhls: Er hat am 01. August 1970 bei der damaligen Kreissparkasse Stormarn seine Ausbildung begonnen – und ist nun bei ihrer Rechtsnachfolgerin Sparkasse Holstein zum 31. Januar 2019 in den Ruhestand gegangen.

In diesen fast 50 Jahren hat er viel gesehen und viel erlebt – sein persönliches Fazit am Ende seines langen Berufslebens lautet: „Ich würde alles nochmal so machen!“

Das strahlt der 63-jährige auch beim Erzählen über seinen beruflichen Werdegang aus. Stets lag bei seinen vielen Stationen nach eigener Aussage sein Fokus auf dem Umgang mit Menschen: So war der frischgebackene Ruheständler unter anderem Leiter der Sparkassenfilialen in Schmalenbeck, Bargteheide und Lütjensee – und dort stets mit unermüdlichem Einsatz für seine Kunden aktiv.

Insbesondere in seiner 18-jährigen Zeit in Lütjensee hat Michael Pöhls das Dorfleben – nicht zuletzt auch durch seine Tätigkeit als zweiter Vorsitzender des TSV Lütjensee – wesentlich mitgeprägt. Hohes Ansehen genießt er ebenfalls bei seinen zum Teil langjährigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern in der Sparkasse, die ihm zum Abschied unter anderem ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Best BOSS ever ever ever“ überreichten.

Auch diverse Kunden wollten sich an seinem letzten „aktiven“ Arbeitstag persönlich verabschieden. Hohe Wertschätzung in Kombination mit Bedauern über sein Ausscheiden waren aus vielen Äußerungen herauszuhören.

Der „Neurentner“ selbst geht mit gemischten Gefühlen: „Einerseits habe ich so viel Positives erlebt und so viele tolle Menschen kennengelernt, dass ich viele schöne Erinnerungen mitnehmen kann, aber andererseits freue ich mich auch sehr auf den Ruhestand mit meiner tollen Familie!“ Konkrete Pläne hat Michael Pöhls laut eigenen Angaben noch nicht. Aber die Prognose, dass sich schon noch die passende Beschäftigung für seinen „Unruhestand“ finden wird, scheint wohl nicht allzu gewagt…

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