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Fußball

Nach WM-Pleite: Was wird aus dem Fan Park Hamburg?

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Hamburg – Die Fußballweltmeisterschaft ist das größte Sportereignis der Welt, weshalb es auch die größte Wahrnehmung erhält. Besonders direkt vor Anbeginn einer jeden Weltmeisterschaft steigt der Hype bei Fußballfans und besonders bei Anhängern der teilnehmenden Länder.

Dadurch entsteht auch viel Geselligkeit, bei der Fans zusammen um ihre Teams bangen und feiern. Hierfür bieten sich die Public Viewings als ideale Möglichkeit an. Wie die Morgenpost berichtete, hatte die Regierung mit einer Sonderverordnung beschlossen den Lärmschutz vorübergehend zu lockern, um auch nach 22 Uhr noch das Feiern im Freien zu ermöglichen. Genau dies war auch ideal für Fußballfans in Hamburg – wäre da nicht die deutsche Mannschaft vorzeitig ausgeschieden.

Der Fan Park auf dem Heiligengeistfeld war mit Abstand als größtes Public Viewing Hamburgs geplant gewesen. Mit einer Kapazität bis zu 40.000 Zuschauern auf einer Fläche von 35.000 Quadratmetern sollte hier die größte Fußballparty des Nordens starten, die sogar bundesweit nur durch das XXX-Public-Viewing in Berlin hätte übertroffen werden können.

Ein 120 Quadratmeter großer LED-Bildschirm sollte Hamburg zum Heimstadion der deutschen Elf machen. Beim ersten Spiel gegen Mexiko kamen rund 15.000 Menschen. Das geringe Interesse lag noch daran, dass die meisten Fans sich auf die späteren Spiele des Turniers freuten. 

Zuschauerzahlen nahmen immer weiter ab

Die Niederlage gegen die Mittelamerikaner dämpfte die Fußballlust daher stark. Gegen die Schweden im folgenden Spiel kamen nur noch 5000 Besucher.

Den Höhepunkt erreichten die Besucherzahlen beim letzten Spiel gegen Südkorea, da es hier um die Entscheidung in der Gruppe ging. Immerhin 20.000 Menschen wohnten dem Spiel bei, bei dem die Deutschen gegen den krassen Außenseiter Südkorea verloren. Daher war die Stimmung in dem Fan Park auch sehr gedämpft und traurige und enttäuschte Gesichter prägten das allgemeine Bild.

Statistik: Deutsche Niederlage war abzusehen

Dabei war das Ausscheiden der Deutschen rein fußballerisch gesehen gar nicht so überraschend. Die Mannschaft schaffte es nicht den gemeinschaftlichen Funken zu beschwören, der noch zum großen Erfolg 2014 führte. Dies wurde auch in den Quoten der Buchmacher so widergespiegelt. Wenn man den Trend verfolgte, konnte man erkennen, dass die Siegeswahrscheinlichkeiten Deutschlands immer mehr sanken.

Die statistischen Einschätzungen von Experten wie William Hill lassen sich daher als guten Indikator zur genaueren Einschätzung von Fußballspielen betrachten. Dadurch erhält man auch eine bessere Vorstellung darüber, wer Weltmeister werden wird oder auch andere Turniere, wie die Champions League, für sich entscheiden kann. Auch die Erfolgschancen für den Wiederaufstieg des Hamburger SV lassen sich dank der Buchmacher besser erkennen.

Asian Football Confederation via Facebook

Doch schon im Vorfeld gab es einige Probleme bei den Betreibern des Fan Parks, da man keinen Hauptsponsor finden konnte. Daher versuchte man mit einer Sicherheitsgebühr von zwei Euro pro Person hier etwas gegenzusteuern. Doch die nüchternen Besucherzahlen und das vorzeitige WM-Aus haben die Betreiber eine Menge Geld gekostet. Bis kein neuer Sponsor gefunden werden kann, ist die Zukunft des Public Viewings bei zukünftigen Weltmeister- und Europameisterschaften also ungewiss.

Dabei ist die Situation nicht nur in Hamburg so, da es laut dem NDR viele Anzeichen gibt, die darauf hinweisen, dass Public Viewings nicht mehr so rentabel sind. Hamburger sollen aber nicht verzagen. In der Hansestadt wird es bei den zahlreichen Pubs und Bars hier aber auch in der Zukunft gute Alternativen für das öffentliche Fußballschauen geben. 

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Fußball

Gewalttätige HSV-Ultras überfallen St. Pauli Fan

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Durch umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamts 124 in Zusammenarbeit mit den szenekundigen Beamten (SP 22) konnten vier Tatverdächtige identifiziert werden, die im Anschluss der Bundesliga-Begegnung HSV – St. Pauli einen 45-Jährigen ausgeraubt hatten.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich laut Polizei ein 45-jähriger St.-Pauli Anhänger im Anschluss der Bundesliga-Begegnung HSV – St. Pauli auf dem Heimweg. Auf dem S -Bahnhof Diebsteich befand sich eine ca. 15 köpfige Gruppe von HSV-Anhängern, die auf den 45-Jährigen aufmerksam wurde. Vier Personen aus der Gruppe folgten dem St.-Pauli Anhänger und versperrten ihm den weiteren Heimweg.

Die vier Tatverdächtigen forderten den 45-jährigen Geschädigten auf, sein weißes T-Shirt mit einem St.-Pauli Aufdruck auszuziehen. Als er sich weigerte, wurde er geschlagen und ihm wurde das T-Shirt gewaltsam vom Leib gerissen. Die Täter begaben sich anschließend wieder zum Bahnhof.

Der Geschädigte, der bei der Tat unverletzt blieb, hatte den Sachverhalt bei Einsatzkräften (LBP 42) am Bahnhof Holstenstraße angezeigt. Die anschließende Fahndung führte nicht mehr zum Ergreifen der Täter.

Die Ermittlungen führten jetzt zu vier deutschen Tatverdächtigen (18, 21, 21, 26), die alle Anhänger einer HSV-Ultra Gruppierung sind. Am 05.12.2018 wurden bei allen Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt, die in drei Fällen zum Auffinden diverser Beweismittel führten.

Die vier HSV-Anhänger wurden nach erkennungsdienstlichen Maßnahmen entlassen, da keine Haftgründe vorlagen.

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Bad Oldesloe

VfL Oldesloe: Caroline Relling mit Frauenehrenamtspreis ausgezeichnet

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Hannelore Ratzeburg (DFB Vizepräsidentin Frauen- und Mädchenfußball), Nadine Rademann (Sparda-Bank), Carolin Relling und Sabine Mammitzsch (SHFV-Vizepräsidentin).
Foto: VfL Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Im Mittelpunkt steht Carolin Relling vom VfL Oldesloe eigentlich gar nich so gerne, doch im Sportpark Malente stand sie  zusammen mit den anderen Kreissiegern des Frauenehrenamtspreis des SHFV jetzt mal im Scheinwerferlicht.

Im Jahr 1990 trat die heute 50jährige in den VfL Oldesloe ein. Durch ihren Vater wurde ihr die Liebe zum Fußballsport quasi bereits in die Wiege gelegt. Als Libero hielt sie jahrelang die Abwehr der Fußballfrauen des VfL Oldesloe zusammen und mit der Zeit band sie ihr damaliger Trainer Rainer Fischer auch mehr und mehr in fußballerische Aufgaben außerhalb des Platz es ein.

2011 wurde sie in die Abteilungsleitung des VfL Oldesloe als Obfrau für den Frauen- und Mädchenfußball gewählt. Seit 2014 ist sie stellvertretene Abteilungsleiterin mit Schwerpunkt weiblicher Fußball.

“Ich kenne es aus eigener Erfahrung, das sman als Frau oft belächelt wird, wenn man gegen den Ball tritt. Doch warum sollen Frauen und Mädchen nicht auch Spaß mit dem runden Leder haben?” fragte sich Carolin Relling desöfteren und packt kräftig mit an.

Das Fördern und Zusammenhalten der Mannschaften und des Mädchen- und Frauenfußballs allgemein ist in ihren Augen wichtiger als jeder Punkt für den Ligabetrieb. Zusammen mit einigen Mitstreitern brachte sie auch die Fusion der Vereine VfL Oldesloe und FFC Oldesloe auf die Bahn.

Im Augenblick gibt es beim VfL im Mädchenbereich eine erfolgreiche Spielgemeinschaft mit Reinfeld. “Alle Jahrgänge konnten besetzt werden”, sagt Carolin Relling nicht ohne stolz.

Bei Hallenturnieren wie dem Timo Heller Cup, dem Rudi Herzog Pokal oder dem Hans-Hermann-Lienau-Cup liegt außerdem das komplette Catering in ihren bewährten Händen. “Wir sind da ein fester Stamm. Es macht trotz dieser anstregenden Tage sehr viel Spaß”, so Relling.

Der Ehrenamtsbeauftragte der Fußballabteilung des VfL Oldesloe, Horst Rohde, schlug sie nun für den Frauenehrenamtspreis vor und sie machte im Kreis Stormarn das Rennen. “Der Frauen- und Mädchenfußball braucht viele Räder und ich bin froh und glücklich eines davon zu sein. Die ehrenamtliche Arbeit gibt mehr viel zurück und ich blicke glücklich und auch ein bischen stolz auf die vergangenen Jahre und das erreichte zurück”, so Carolin Relling abschließend.

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Bad Oldesloe

Liveticker Fußball: Verbandsligaderby VfL Oldesloe – SSV Pölitz

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Bad Oldesloe – Schafft der VfL Oldesloe die Kehrtwende im Abstiegskampf oder holt der SSV Pölitz drei Punkt im Derby ?

 

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