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Bad Oldesloe

Dieser Hund geht jetzt zur Oldesloer Berufsschule

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Studienrätin Stefanie Völkel und Schulhund Nelly

Bad Oldesloe – Sie ist zehn Monate alt, hat eine abgeschlossene Ausbildung und geht jetzt zur Schule: Doodlehündin Nelly ist der neue und erste Schulhund der Beruflichen Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe.

“Wir sind stolz, die neue tierische Kollegin auf vier Pfoten nun ganz offiziell im Team begrüßen zu dürfen”, sagt Schulleiter Kai Aagardt. Die neue Lehrkraft, die Wasser statt Kaffee trinkt und grundsätzlich keine Klausuren korrigiert, lebt bei Studienrätin Stefanie Völkel. Mit Frauchen besucht Nelly zwei bis dreimal in der Woche den Unterricht. Unter anderem in der Klasse der Pflegeassistenten: “Man fühlt sich direkt glücklicher, wenn Nelly in die Klasse kommt”, sagt Schülerin Melissa Ciraci. Dies hat unter anderem mit der Sensibilität und der vorurteilsfreien Zuneigung des Tieres zu tun. Sie wertet nicht und akzeptiert jeden wie er ist, wie Stefanie Völkel sagt: “Nelly schafft es innerhalb kürzester Zeit mit ihrer freundlichen und fröhlichen Art sowohl bei Jugendlichen als auch bei Kollegen ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern.” Es sei faszinierend, wie spielend leicht der Hund dadurch bei der pädagogischen Arbeit unterstützen könne.

Laut der der Studienrätin fördert die Anwesenheit des Tieres die sozialen Kompetenzen der Schüler. So ist die Klasse aus Rücksichtnahme und Fürsorge für das Tier sehr aufmerksam geworden. Müll und Papier werden selbständig aufgesammelt, Stühle werden deutlich leiser als früher hochgestellt und sogar unter den Tischen klebende Kaugummis wurden von den Schülern ohne Murren entfernt, damit Nelly keinen Schaden nimmt. Schülerin Arlinda Mustafa, die panische Angst vor Hunden hatte, streichelt Nelly wie selbstverständlich mit einem stolzen Lächeln. “Dass sie einen Hund anfasst oder gar füttert, wäre vor einigen Monaten noch nicht denkbar gewesen”, sagt Stefanie Völkel.

Die Ausbildung zum Schulhund war ein langer Weg: Für die frühe Sozialisation kam Nelly schon als Welpe in zwei ausgewählten Klassen zu Besuch. Gemeinsam mit ihrer Halterin hat sie neben der üblichen Hundeschule seit Januar 2018 eine 60-stündige Ausbildung zum Schulhund in Glückstadt durchlaufen. Inhalte der Ausbildung zum Schulhund sind unter anderem Lerntheorien, das Lesen des Ausdrucksverhaltens von Hunden, die gesetzlichen Vorgaben, wie Tierschutzrichtlinien, die Planung und Übung des gemeinsamen Schulalltages und ein Stresstest.

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Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

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Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

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Bad Oldesloe

Seit gestern: Elf weitere Corona-Infektionen in Stormarn

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Bad Oldesloe – Innerhalb eines Tages ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen im Kreis Stormarn um zehn gestiegen.

Symbolfoto: smolaw/shutterstock

Damit liegen dem Gesundheitsamt insgesamt 79 Meldungen vor. Sechs der Patienten befinden sich aktuell in stationärer Behandlung. Die übrigen Infizierten sind in häuslicher Quarantäne. Weiterhin gilt eine Person als genesen.

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Bad Oldesloe

Lieferung statt Laden öffnen: Oldesloer Einzelhändler wollen sich nicht unterkriegen lassen

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Bad Oldesloe – Nach dem ersten Schock kommt jetzt der Aufbruch: Oldesloer Einzelhändler, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, wollen trotz Ladenverbot weitermachen und den Kunden die Waren bis zur Haustür liefern.

Unterstützung bekommen sie von der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe!

Die Interessenvertretung hat innerhalb von nur ein paar Tagen ein Portal online gestellt, auf dem sich Einzelhändler jetzt präsentieren können.

Unter www.gemeinsam-in-oldesloe.de können Kunden ab sofort sehen, welche Unternehmen es in Bad Oldesloe gibt, welche geöffnet haben und wer einen Lieferservice anbietet.

„Wir wollen die Unternehmen sichtbar machen und die Kunden sensibilisieren, alles, was sie in den kommenden Wochen brauchen, bei hiesigen Unternehmen zu kaufen, damit diese die Krise überstehen können und damit auch in Zukunft Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze vor Ort gesichert bleiben“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe.

Viele Händler bieten inzwischen einen Lieferservice an. Der Kunde bestellt die Ware per Anruf, WhatsApp oder Mail.

Die Geschäftsinhaber fahren den Einkauf noch am selben Tag aus. „Die Same-Day-Lieferung ist für die lokalen Händler derzeit ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt Brandstetter.

So hat das Preisparadies Bad Oldesloe bereits am Dienstag die ersten sieben Lieferungen ausgefahren.

Inhaber Martin Dittmar: „Wer bei uns bis 12 Uhr etwas bestellt, bekommt die Artikel noch am selben Tag von uns kostenfrei nach Hause geliefert“

Beim Online-Portal der Wirtschaftsvereinigung kann jedes Unternehmen aus der Kreisstadt kostenlos mitmachen und sich auf der Homepage präsentieren: Auch ohne Mitgliedschaft in der Wirtschaftsvereinigung.

Die Unternehmen schicken ihr Firmenlogo, ein Foto und einen kurzen Text, was sie anbieten an die Wirtschaftsvereinigung (E-Mail: info@wivebo.de), der Unternehmerverein kümmert sich, dass die Infos schnell im Netz sind. Brandstetter, die selbst eine Marketing-Agentur betreibt, hat die Plattform „in einer Nacht und Nebel-Aktion hochgezogen“, wie sie sagt.

„Es ist wichtig, dass wir den Unternehmen schnelle Hilfen zur Verfügung stellen.“

Zur Unterstützung gehört auch ein Newsletter mit Tipps zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, den die Wirtschaftsvereinigung regelmäßig versendet. 

Auf der Homepage präsentieren sich neben Händlern auch Gastronomen, denn Lieferungen und Abholservices sind nach wie vor möglich. „Wir können die Umsatzverluste über die Homepage nicht kompensieren,“ sagt Brandstetter, „aber wir können dazu beitragen, den Unternehmen ein Gesicht zu geben, damit man sie auch nach der Krise noch kennt.“

Die Wirtschaftsvereinigung zählt auf den Schulterschluss der Unternehmer und auf die Solidarität der Oldesloer gegenüber dem lokalen Handel. „Keiner von uns will nach der Krise durch verwaiste Städte flanieren. Daher kann die Antwort nur Zusammenhalt sein. Kaufen Sie lokal, buchen Sie lokal“, appelliert Brandstetter an die Oldesloer, die hiesigen Unternehmen zu unterstützen.

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