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Kultur

Neue Stipendiatin: Anna Lena Grau lebt in Trittaus Wassermühle

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Anna-Lena Grau
Foto: Schöttmer/hfr

Trittau – Eine neue Stipendiatin lebt in der Wassermühle Trittau und dem angrenzenden Atelierhaus: die Hamburger Künstlerin Anna Lena Grau. Ausgangspunkt für Anna Lena Graus bildhauerischen Werke sind oftmals Recherchen zu wissenschaftlichen, historischen oder technischen Themen und Phänomenen.

Dabei interessiert sie sich nach eigener Aussage besonders für das Verborgene und Rätselhafte an vermeintlich offensichtlichen Realitäten. Die skulpturalen Werke der Künstlerin basieren auf einem experimentellen, forschenden Umgang mit dem Material. Anna Lena Grau arbeitet dafür mit klassischen Abformtechniken und verwendet hauptsächlich Materialien, die sich modellieren lassen und von flüssig zu fest transformieren können, wie beispielsweise Ton, Silikon, Gips, Wachs oder Bronze.

“Aus der Kombination von forschend-künstlerischem Interesse an wissenschaftlichen und philosophischen Fragestellungen resultieren Werke mit einer überraschenden Material- und Formensprache. Die entstehenden Werke beziehungsweise Werkgruppen entwickeln teilweise durch langwierige Umwandlungs- und Abformungsprozesse originelle Oberflächenstrukturen und überzeugen somit ihre jeweilig spezifische Materialästhetik”, so Dr. Katharina Schülter, Leiterin Kunst&Kultur der Stiftungen der Sparkasse Holstein.

„Es ist immer wieder großartig zu sehen, wie sehr die Künstlerinnen und Künstler das Jahresstipendium zu schätzen und zu nutzen wissen. Es entstehen oftmals ganz neue Werkgruppen während des Kunststipendiums, die dann in der Abschlussausstellung gezeigt werden und in der Publikation zum Stipendium eine Hauptrolle spielen“, so Landrat Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Vorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Schlüter ist neugierig auf die künstlerische Weiterentwicklung der neuen Stipendiatin: „Es wird spannend sein, zu beobachten wie sich die originäre Material- und Formensprache der Werke Graus während des Jahres in Trittau weiterentwickelt.“

Anna Lena Grau studierte bis 2007 an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seitdem waren ihre Werke in zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland zu sehen.

Grau erhielt unter anderem 2014 das Hamburger Arbeitsstipendium sowie 2015 das Stipendium im Künstlerhaus Lauenburg. Seit 2018 ist sie Stipendiatin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn. Die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn fördert im Rahmen des Kunststipendiums in der Trittauer Wassermühle seit 1992 bildende Künstlerinnen und Künstler aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen zur Künstlerin

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Bad Oldesloe

Chance für Amateur-Schauspieler: Oldesloer Bühne hat Rollen frei

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HIer das Ensemble, das “Champagner to’n Fröhstück” zeigte. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Graf Dracula und seine Mitspieler haben die (Oldesloer) Bühne noch gar nicht ganz verlassen, da steht das nächste Stück bei den Oldesloer Theatermachern von der “Oldesloer Bühne” schon wieder zur Vorbesprechung an. Und dafür werden noch neue Mitstreiter gesucht.

Wer hat Spaß an unserer plattdeutschen Sprache und möchte sich mal neu ausprobieren? Für das neue plattdeutsches Stück sucht das Team einen jungen Mann zwischen 20 und 25 Jahren. “Auch eine junge Deern in dem Alter wäre schön. Der ideale Einstieg ins Theater für ein Pärchen”, heißt es aus dem Verein.

Zum Theaterspiel kommen hier das Verstehen und das richtige Sprechen. Natürlich soll der Spaß auch nicht zu kurz kommen. “Unser Anliegen ist es, die plattdeutsche Sprache am Leben zu erhalten. Dazu gehören die plattdeutschen Theaterstücke im Frühjahr”, so die Bühne.

Also, wer Lust und Zeit hat kann am kommenden Montag, 24.09.2018 um 20 Uhr in der KuB-Theaterwerkstatt vorbeikommen, wo die Oldesloer Bühne probt.

Nähere Informationen gibt es auch unter Telefon 04531 – 8801330 oder per E-Mail: info@oldesloerbuehne.de.

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Kultur

Galerie im Marstall: Ausstellung rund um die “Linie”

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Künstler und Kuratorin freuen sich auf den Beginn der Ausstellung im Marstall
Foto: SL

Ahrensburg – Dass Linien so spannend sein können, hätte man nicht unbedingt gedacht. Doch vom 23. September bis zum 4. November 2018 präsentiert die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn jetzt eine Gruppenausstellung „Straight, Crooked, Shaped – Über die Linie“ in der Galerie im Marstall Ahrensburg.

Ein Werk von Janine Gerber
Foto: SL

Zu sehen sind nach Aussage der Kuratorin neun gegenwärtige, künstlerische Positionen, die in ihren Werken die Linie als Gestaltungselement oder als Inhalt thematisieren. Damit greift die Ausstellung das Jahresthema 2018 der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn „Linie-Netz-Verbindung“ auf.

Bereits der Ausstellungstitel kündigt an, dass die Linie in den unterschiedlichsten Formen und Variationen auftreten kann – straight, crooked, shaped. Linien können gerade, schief oder gebogen sein. Sie können dünn oder dick, durchgängig oder gestrichelt, durchgezogen oder unterbrochen sein. Sie können Räume bezeichnen oder selbst Räume bilden.

Ein Werk von Franziska Nast
Foto: SL

Eine Linie beschreibt Formen und gestaltet Objekte, kann aber auch als selbständiges Element einer Komposition auftreten. Sie kann abgrenzen und verbinden und so auch zu räumlichen Gebilden werden. Diese auffallende Vielfalt des Gestaltungsmittels findet sich auch in den unterschiedlichen künstlerischen Auseinandersetzungen wieder. Zeichnungen, Malereien und installative Arbeiten lassen eine vielseitige Ausstellung entstehen.

Die beteiligten Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung sind Fernando de Brito, Janine Gerber, Simon Hehemann, Johanna Jaeger, Thomas Judisch, Franziska Nast, Lawrence Power, Alexander Pröpster und Jadranko Rebec. Auch wenn sie alle mit unterschiedlichen Materialien und Medien arbeiten, ist die Linie für ihre Werke ein wesentliches Merkmal.

Am Sonntag, den 23. September um 16 Uhr wird die Ausstellung in der Galerie im Marstall Ahrensburg von Joachim Wallmeroth, amtierender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Holstein und Mitglied des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Katharina Schlüter, Kuratorin der Ausstellung, Leiterin Kunst & Kultur und Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Am Sonntag, den 14. Oktober findet um 15 Uhr eine Kuratorenführung statt und am 4. November 2018 um 15 Uhr die Finissage. Jeden Mittwoch um 16 Uhr lädt die Galerie im Marstall Ahrensburg außerdem zu einer Führung durch die Ausstellung ein. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Stormarner Kinderatelier zur Ausstellung:
Samstag, 27. Oktober 2018 in der Galerie im Marstall Ahrensburg
Samstag, 3. November 2018 im Atelier Mamülei in Ahrensburg

Anmeldungen unter
Tel.: 04102-70781015
E-Mail: info@stormarner-kinderatelier.de

 

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Kultur

Ahrensburg: Neue Fotoausstellung im “Haus der Natur”

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Foto: Stumpf/Verein Jordsand/hfr

Ahrensburg – Eine neue Fotoausstellung im Haus der Natur Wulfsdorf bringt Besuchern einen für viel zu selbstverständlich gehaltenen Begleiter des Menschen näher: den Baum.

Die Naturfotogruppe des Vereins Jordsand möchte nach eigener Aussage mit ihren Bildern die Vielfalt der Baumgestalten und ihrer Lebensbedingungen zeigen und daran erinnern, dass zwischen Baum und Mensch eine emotionale Beziehung bestehen kann, ohne den Baum vermenschlichen zu wollen.

“Der Baum ist mehr als Bau- und Brennholz oder Straßenbegrünung. Er produziert lebensnotwendigen Sauerstoff für Mensch und Tier. Und in diesem heißen Sommer haben wir uns alle gerne in seinen angenehm kühlenden Schatten gesetzt. Wir leben von seinen Früchten. Unsere Vorfahren haben um die Linde auf dem Dorfplatz getanzt und unter ihr oder einer Eiche Gericht gehalten”, heißt es aus der Fotogruppe.

All diese verschiedenen Baumcharaktere lassen sich noch bis Ende November in bemerkenswerten Fotoaufnahmen werktags von 10 bis 17 Uhr im Bornkampsweg 35 betrachten.

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