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Bad Oldesloe

ÖPNV-Sondersitzung: Stadtbusse sollen länger fahren

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Busverkehr in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Stadtbusse sollen am Sonnabend künftig langer fahren, als bisher: Das hat der Oldesloer Bau- und Planungsausschuss zusammen mit einer Liste an Forderungen für die Neuausschreibung des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs beschlossen.

Ausweitung der Fahrzeiten wahrscheinlich

Das letzte Wort hat als Geldgeber zwar der Kreis Stormarn. Doch dass der Kreisverkehrsausschuss der Ausweitung der Fahrzeiten am Sonnabend bis 18 Uhr zustimmen wird, hält der ÖPNV-Beauftragte der Kreisverwaltung Björn Schönefeld für relativ sicher: “Mittlerweile haben die Geschäfte nicht mehr nur bis mittags auf und wir wollen uns auf die Gewohnheiten der Fahrgäste einstellen.”

Keine alternativen Antriebe

Dem Wunsch nach Erdgas- oder Elektrobussen erteilte Björn Schönefeld aber eine Absage: Derzeit nicht umsetzbar. “Erdgas ist eine Technik, die sich bislang nicht durchgesetzt hat und für Elektrobusse fehlt bislang die Infrastruktur.” Es gebe in anderen Städten zwar Elektrobusflotten, doch das seien Einzelprojekte und Studien. Anita Klahn (FDP) stellte daher den Antrag diesen Punkt gegen den Wunsch der Grünen zu streichen und konnte dafür eine Mehrheit bekommen. “Wir hinken hinterher. Das können wir den Bürgern nicht erklären, wenn in Hamburg lauter Elektrobusse fahren und wir hier noch bis 2029 mit Dieselantrieb”, war Wilfried Janson (Die Grünen) verärgert.

Wohl kein Kreisgeld für bessere Taktung

Unwahrscheinlich ist auch eine kreisfinanzierte Änderung vom Stunden- auf einen Halbstundentakt.

Es gibt bislang keinerlei Erkenntnisse, ob sich die Halbierung der Taktung lohnen würde: “Wenn das nicht durchgeht, müssen wir sehen, ob wir das für die ersten Jahre aus städtischen Mitteln finanzieren”, sagt Christian Vollpott (Die Linke).

Sollte das Neubaugebiet “Claudiussee” an die bestehenden Stadtverkehre angeschlossen werden, wie von manchen Lokalpolitikern gewünscht, könnten der Schanzenbarg oder der Steinfelder Redder aus einer der Linien gestrichen werden. Das wiederum möchte niemand. Schönefeld sieht eine eigene Haltestelle im Neubaugebiet im Gegensatz zur SPD auch nicht als notwendig an, weil es am Pölitzer Weg in direkter Nachbarschaft eine Haltestelle gebe. Geprüft werden soll nun aubch, ob sich eine ganz neue Linie rechnen würde – was bereits bezweifelt wird – oder ob ein Regionalbus, der aus Trittau kommt und über Pölitz fährt, einen zusätzlichen Schwenk durch das Neubaugebiet fahren könnte. Das ginge aber nur in Abstimmung mit den Gesamtfahrplänen.

Die Ausschussmitglieder einigten sich auch auf die Forderung nach einer besseren Abstimmung der Stadtbuslinien mit dem Bahnverkehr. Eine bessere Anpassung an Schulzeiten und Bahnverkehr, so erklärte Schönefeld, sei hingegen aber gleichzeitig nicht möglich. 

Weitere Forderungen ist ein einheitlicher Fahrpreis für die gemeindeinterne Nutzung der Buslinien und Anruf-Sammel-Taxis. Der ÖPNV soll noch in diesem Jahr ausgeschrieben werden. Betriebsbeginn für den künftigen Betreiber ist 2019.

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Bad Oldesloe

Mehr Geld für Sterbebegleitung: Land fördert Oldesloer Hospiz

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Mittlerweile stehen hier schon die Grundmauern: Eine Menschenkette in Form des späteren Hospiz. Foto: Copter-Welt.de

Bad Oldesloe – Der Stormarner CDU-Landtagsabgeordnete Claus Christian Claussen begrüßt die Förderrichtlinie des Sozialministeriums, mit der Schleswig-Holstein in den kommenden Jahren den Ausbau von Hospizplätzen in Schleswig-Holstein unterstützen will.

„Davon wird auch das in diesem Jahr entstehende Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe sehr profitieren“, sagt Claussen. Der Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass in seinem Wahlkreis das erste stationäre Hospiz in Stormarn errichtet wird.

Die Landesregierung wird künftig Investitionen zur Errichtung von stationären und teilstationären Hospizplätzen, zum Beispiel Neubauten, Umbauten und Ausbauten, finanziell unterstützen. Gefördert werden stationäre Hospize bis zu maximal 30.000 Euro pro Hospizplatz und Tageshospize bis zu 25.000 Euro pro Platz. Schon im Haushalt für das Jahr 2019 stehen dafür insgesamt 500.000 Euro bereit.

Der Grundstein für das Hospiz Lebensweg in Bad Oldesloe wurde am 20. Dezember 2018 gelegt. Im Laufe dieses Jahres soll das eingeschossige, barrierefreie Gebäude am Sandkamp 28 mit zwölf Gästezimmern und zwei Apartments für Angehörige fertiggestellt werden. Erste Gäste könnten dann schon Ende 2019 aufgenommen werden.

Claus Cristian Claussen sagt dazu: „Es ist gut, dass wir im Kreis einen Ort bekommen, an dem Menschen in ihrer letzten Lebensphase umfassend und liebevoll von einem professionellen Team haupt- und ehrenamtlicher Mitarbeiter betreut werden. Es ist wichtig, dass die Jamaika-Koalition mit ihrer Initiative die Unterstützung so schnell auf den Weg gebracht hat, dass der Hospizverein Lebenshilfe zum bestmöglichen Zeitpunkt davon profitieren kann.“

Schleswig-Holsteins Sozialminister Heiner Garg (FDP) wird am 27. Februar den Förderbescheid an Sabine Tiedtke, die Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH Hospiz Lebensweg, übergeben.

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Bad Oldesloe

A1 bei Bad Oldesloe: Auffahrunfall am Staueende

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Am Sonnabend hat am späten Vormittag ein Unfall auf der A1 bei Bad Oldesloe am Stauende zu einem zusätzlichen kilometerlangen Rückstau geführt.

Ein PKW war am Ende eines Staus – der sich durch den starken Verkehr in Richtung Lübeck und Ostsee in einem Baustellenbereich gebildet hatte –  auf ein weiteres Fahrzeug aufgefahren, das seinerseits mit einem davor fahrenden PKW kollidierte.

Mehrere Fahrzeuginsassen wurden verletzt. Zwei Unfallbeteiligte kamen ins Krankenhaus.

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Bad Oldesloe

Zu wenig Freiwillige: Oldesloe sucht Wahlhelfer für die Europawahl

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Wahlen (Symbolbild). Foto: Imfriday/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe ist am Wahltag auf die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern angewiesen. „Aus dem Kreis der aktiven Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben sich wieder zahlreiche Personen zur Verfügung gestellt, wofür ich mich recht herzlich bedanke“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Es fehlen dennoch 120 Menschen für die Besetzung der Wahlvorstände in den Wahllokalen und der Briefwahlvorstände im Rathaus.

„Jeder Wahlberechtigte ist zur Übernahme eines Wahlehrenamtes gesetzlich verpflichtet und mit dem demokratischen Recht auf Teilnahme an der staatlichen Willensbildung auch eine Pflicht zur Mitwirkung an der Durchführung von Wahlen und Abstimmungen verbunden“, appelliert Jörg Lembke und bittet darum, dass sich viele Interessierte bei der Stadtverwaltung melden, damit die offenen Wahlhelferstellen besetzt werden können. Von einer Verpflichtung von Wahlhelfern möchte der Bürgermeister möglichst keinen Gebrauch machen.

Oldesloerinnen und Oldesloer, die Lust haben, zukünftig in einem Wahlvorstand mitzuwirken, sind jederzeit willkommen. Besondere Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Sie werden im Wahllokal von erfahrenen Wahlhelfern eingewiesen und unterstützt. In der Regel sind die Wahlhelfer/innen am Wahltag in zwei Schichten eingeteilt, sodass eine ununterbrochene Anwesenheit nicht erforderlich ist. Zur Stimmenauszählung ab 18 Uhr muss der gesamte Wahlvorstand anwesend sein. Für die Tätigkeit im Wahlvorstand gibt es eine Aufwandsentschädigung.

Bürgermeister Lembke freut sich auf interessierte Bürgerinnen und Bürger, die sich unter den Telefonnummern 04531 504-110 und -111 oder über eine Wahlhelferbewerbung auf der städtischen Homepage unter www.badoldesloe.de/wahlhelfer für die anstehende Wahl bis zum 1. März 2019 und ansonsten jederzeit melden können.

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