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Hamburg

Mit Freund nicht einverstanden: Vater wollte Tochter (14) töten

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Sondereinheit der Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Weil ein Vater mit dem neuen Freund seiner Tochter nicht einverstanden war, wollte er sie töten: Der 44-Jährige wurde am Sonntag von einer Sondereinheit des LKA wegen versuchten Mordes festgenommen.

Die Tat ereignete sich am Freitagabend, 6. Juli, in der “Märchensiedlung” in Hamburg-Billstedt.

Tochter bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt

Nach bisherigem Ermittlungsstand erfuhr der 44-Jährige am Freitag, dass seine Tochter einen Freund hat. Der Vater stellte er seine Tochter am Abend zur Rede und es kam zum Streit.

“Im Verlauf des Streits schlug der Mann massiv auf die Geschädigte ein und würgte sie bis zur Bewusstlosigkeit”, sagt Polizeisprecherin Heike Uhde. Der 14-Jährigen gelang schließlich die Flucht aus der Wohnung. Sie informierte Freunde, die wiederum die Polizei und Rettungskräfte alarmierten.

14-Jährige erlitt lebensbedrohliche Verletzungen

Sie konnte schwer verletzt am ZOB-Billstedt angetroffen werden und wurde umgehend in ein Krankenhaus transportiert.

Nach ärztlicher Versorgung wurde die Geschädigte im Krankenhaus auch von einer Rechtsmedizinerin untersucht. Heike Uhde: “Die erlittenen Verletzungen wurden von dieser als akut lebensbedrohlich zum Zeitpunkt der Gewalteinwirkung eingestuft.”

Vater in Untersuchungshaft

Das Landeskriminalamt übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Staatsanwaltschaft Hamburg beantragte einen Durchsuchungsbeschluss sowie einen Haftbefehl gegen den Vater.

Nach einer richterlichen Vernehmung im Krankenhaus erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Der Haftbefehl wurde am frühen Sonntagmorgen vollstreckt. Der 44-jährige Tatverdächtige wurde der Untersuchungshaftanstalt zugeführt. Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchung wurden Beweismittel aufgefunden und sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Kriminelle fahren absichtlich Polizisten an

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – In den späten Abendstunden des gestrigen Tages, 14. Februar, wurden zwei Deutsche (34, 43) wegen Verdacht des versuchten Mordes und weiterer Straftaten zum Nachteil eines 47-jährigen Polizeibeamten vorläufig festgenommen.

Die Mordkommission (LKA 41) hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wurden Zivilfahnder des Polizeikommissariats 21 im Rahmen eines Schwerpunkteinsates zur Bekämpfung von Kfz-Delikten auf einen verdächtigen VW Golf aufmerksam, welcher die Haubachstraße in Richtung Holstenstraße befuhr. Eine Überprüfung des Kennzeichens ergab, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. Im Kreuzungsbereich Haubachstraße/Holstenplatz musste der Fahrer bei Rotlicht neben einem Taxi halten.

Zwecks Überprüfung der Personen wurde der VW Golf von drei zivilen Funkstreifenwagen umstellt.

Als die Zivilfahnder nun ausstiegen und sich als Polizeibeamte zu erkennen gaben, legte der Fahrer den Rückwärtsgang ein und setzte kurz zurück. Mit aufheulendem Motor beschleunigte er sodann nach vorne, um zwischen dem Taxi und dem Streifenwagen hindurch zu flüchten.

Hierfür steuerte der Fahrer den VW auf einen 47-jährigen Polizeibeamten zu, welcher sich vor einem zivilen Streifenwagen befand.

“Der Polizeibeamte wurde zwischen dem VW und dem Streifenwagen eingeklemmt und dadurch schwer verletzt. Durch die Kollision ist zudem der Streifenwagen zur Seite geschoben worden, sodass der Fahrer des VWs nun in Richtung Holstenplatz flüchten konnte”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

Hierbei fuhr er über eine dortige Mittelinsel, wodurch das Fahrzeug derart beschädigt wurde, dass es nicht mehr weiterfahren konnte.

Die beiden Insassen flüchteten nun zu Fuß in unterschiedliche Richtungen. Der 34-jährige Beifahrer konnte nach kurzer Verfolgung in unmittelbarer Nähe gestellt und vorläufig festgenommen werden.

“Der 43-jährige Fahrer des VWs konnte ebenfalls nach kurzer Verfolgung mit Hilfe eines Zeugen gestellt und vorläufig festgenommen werden. Der Zeuge befand sich zum Zeitpunkt des Vorfalls im Taxi, welches ebenfalls an der Kreuzung stand”, so die Polizei.

Der 29-jährige Zeuge wurde bei der Festnahmesituation leicht verletzt.

Der 47-jährige Polizeibeamte wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und stationär aufgenommen. Er erlitt unter anderem eine Beinfraktur, welche operiert werden muss.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der 34-Jährige voraussichtlich wieder entlassen und der 43-Jährige im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter zugeführt. Die Ermittlungen des LKA 41 dauern an.

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Hamburg

Ursache unbekannt: Mehrfach rätselhafter Gestank über Hamburg

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Aus ungeklärter Ursache kam es zum zweiten Mal in wenigen Tagen dazu, dass die Feuerwehr in Hamburg von mehrern Mitbürgern alarmiert wurde, weil ein seltsamer Gestank über mehrere Stadtteile zog.

Seit dem späten Mittwochabend erhielt die Feuerwehr Hamburg gestern vermehrt Anrufe über den Notruf 112 mit Meldungen über undefinierbaren, beißenden Geruch in der Luft.

Die Feuerwehr rückte mit  fünf speziellen Messfahrzeugen im Stadtgebiet unterwegs, um die Ursache für den Geruch zu erkunden.

Vor allem aus den Stadtteilen St Georg, Uhlenhorst, Eilbek und Wandsbek gingen Anrufe bei der Feuerwehr Hamburg ein.

Die Feuerwehr empfahl vorsichtshalber Fenster und Türen im Stadtgebiet Hamburgs geschlossen zu halten. Nach einiger Zeit nahm der Geruch ab, ohne dass die Quelle festgestellt werden konnte.

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Hamburg

Kriminelle fliehen vor der Polizei und rammen Streifenwagen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Zivilfahnder des Polizeikommissariats 25, welche im Rahmen der Bekämpfung der Einbruchskriminalität eingesetzt in Hamburg-Lurup eingesetzt waren, wurden gestern Abend im Stückweg auf zwei Männer aufmerksam, die kurze Zeit später in einen Pkw Fiat Lancia einstiegen und in Richtung stadteinwärts fuhren.

Zur Überprüfung der Personen und des Fahrzeugs wurde ein Funkstreifenwagen hinzugezogen. Der Fahrer des Fiats wurde mit Anhaltesignalen und Blaulicht zum Stehen bleiben aufgefordert.

Statt anzuhalten, flüchtete der Fahrer allerdings mit überhöhter Geschwindigkeit, fuhr in den Gegenverkehr und missachtete das Rotlicht der Kreuzung Luruper Hauptstraße/Rugenbarg.

“Als der Funkstreifenwagen aufschloss und sich auf gleicher Höhe links neben dem Fiat befand, zog der Fahrer sein Fahrzeug nach links auf den Fahrstreifen des Funkstreifenwagens und kollidierte dabei mit diesem. Hierdurch geriet der Fiat ins Schleudern und prallte gegen einen am Fahrbahnrand geparkten VW Tiguan”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

“Anschließend schleuderte der Fiat wieder zurück auf die Fahrbahn und kollidierte frontal mit einem Daimler Chrysler CLK, der die Luruper Hauptstraße in Richtung stadtauswärts befuhr. Infolge der Kollision schleuderte der Fiat sodann auf den Gehweg, stieß hier ebenfalls gegen einen am Fahrbahnrand geparkten Lkw Ford Transit und kam letztlich an einer Hauswand zum Stehen”, führt die Polizeisprecherin weiter aus.

Die beiden Insassen aus dem Fiat flüchteten anschließend zu Fuß. Nach einigen Metern konnte ein 32-jähriger Albaner vorläufig festgenommen werden. Bei diesem handelte es sich um den Fahrer des Fluchtwagens.

Der Beifahrer konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nicht mehr angetroffen werden. In dem Fiat fanden die Beamten Einbruchswerkzeug und mutmaßliches Diebesgut.

Die Ermittlungen hierzu übernahm das LKA 19/Castle. Bei dem Verkehrsunfall ist ein 28-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt worden.

Der Verkehrsunfalldienst Ost (VD 3) übernahm Ermittlungen zum Verkehrsunfall. Der 32-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt. Eine mögliche Zuführung wird zum jetzigen Zeitpunkt geprüft. Insgesamt waren 16 Funkstreifenwagen eingesetzt.

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