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Kultur

Bücher auf Sommerreise: “Lies mich”-Aktion der Ahrensburger Stadtbücherei

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Foto: Stadtbücherei Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Zum Beginn der Sommer- und Urlaubszeit startet die Stadtbücherei auch dieses Jahr wieder die  Aktion „Lies mich!“.

Überall in Ahrensburg warten wieder Bücher darauf entdeckt und mit nachhause genommen zu werden.  Nach dem Lesen sollen die Bücher dann erneut irgendwo, entweder in Ahrensburg oder aber auch im Urlaub, wieder ausgesetzt werden, damit sie auf ihren nächsten Leser warten können.

“Die Bücher sollen nicht wieder in der Bücherei landen, sondern ihre ganz eigene (Welt?)Reise antreten und hoffentlich wieder viele lesebegeisterte Menschen glücklich machen”, erklärt Annika Kaufert von der Stadtbücherei..

Foto: Lübker/Stadtbücherei Ahrensburg/hfr

„Lies mich!“ heißt diese besondere Aktion, die in Anlehnung an das weltweit bekannte BookCrossing, von den beiden Bibliothekarinnen Annika Kaufert und Jennifer Lübker für die Sommerzeit nach Ahrensburg geholt wurde.

„Wir freuen uns über Rückmeldungen, wo das Buch gefunden und wo es wieder frei gelassen wurde“, sagt Annika Kaufert. „Und sind gespannt, woher uns die Post dieses Jahr wieder erreicht.“

Im letzten Jahr kamen Rückmeldungen unter anderem aus Dresden oder Stuttgart, von  Amrum und sogar eine  aus Kariba in Simbabwe, wo ein Buch gefunden wurde und von dort wieder die Rückreise nach Deutschland antrat.

“Also, halten Sie die Augen offen, wenn Sie durch Ahrensburg gehen. Vielleicht wartet schon an der nächsten Bushaltestelle, dem Bahnhof oder der nächsten Parkbank eine spannende, heitere oder romantische Lektüre auf Sie”, so Kaufert.

Die Bücher stammen alle aus den zahlreichen Buchspenden, die die Stadtbücherei fast täglich von ihren Leserinnen und Lesern erhält. Erkennen kann man die teilnehmenden Bücher an großformatigen Aufklebern auf den Büchern selbst und auch auf den Klarsichtbeuteln, in denen die Bücher zum Schutz vor Regen und Schmutz stecken

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Kultur

Nachwuchsmusiker in der St. Johanneskirche

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Foto: privat/hfr

Ahrensburg – Am Sonntag, 24. Februar konzertieren wieder junge Musikpreisträger in der St. Johanneskirche. Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend musiziert“ wollen ihre dafür eingeübten Stücke ab 17 Uhr zum Besten geben.

Darunter auch Ella Späth (11). Sie spielt Oboe und Klavier, seit kurzem musiziert sie auch mit ihrem Bruder Arvid, gemeinsam. Beim regionalen Wettbewerb in Lübeck spielten sie Klavier und Posaune im Duett und machten den 1. Platz.

„Wir haben viel zusammen gelacht beim Üben“ erzählt Ella. Täglich proben die Geschwister, um auch bei der zweiten Runde von „Jugend musiziert“ Anfang März in Husum musikalisch zu glänzen. Eins ihrer Stücke, die sie in der St. Johanneskirche spielen werden, ist sogar experimentell. „Mehrere Tischtennisbälle springen dabei auf den Saiten des Flügels, was besonders klingt“, sagt Ella.

Ihr Bruder Arvid ist begeistert von seinem Instrument: „Ich mag die Posaune vor allem, weil man im Orchester, aber auch in der Jazz-Band mitspielen kann“, sagt der 13-Jährige.

Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg gibt jungen Musikern im Alter von 12 bis 18 Jahren bereits seit mehreren Jahren eine Bühne. Organisatorin ist Christiane Reiling, Musiklehrerin und Fördervereinsmitglied.

Zudem werden vier Geigerinnen und Geiger aus verschiedenen Altersgruppen ihre beim regionalen Wettbewerb gekrönte Stücke spielen, unter anderem von Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Giuseppe Tartini, Dmitri Schostakowitsch und Camille Saint-Saens.

Marlon Kopp wird mit einer Percussion-Show begeistern. Unter anderem wird der Jugendliche auch ein Stück an einem selbstgebauten Schlagzeug aus Töpfen präsentieren.

Schon rund eine Millionen Kinder und Jugendliche haben bei „Jugend musiziert“ seit dem Start in 1964 mitgemacht. Damit zählt es zu den international größten und erfolgreichsten Wettbewerben. Zahlreiche heute international renommierte Musikerinnen und Musiker konnten so ihre ersten Bühnenerfahrungen sammeln und ihr Können vor einer renommierten Jury präsentieren.

Der Eintritt ist frei, Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

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Bad Oldesloe

Kindertheater des Monats: „Daumesdick“ auf Abenteuerreise im KuB

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“Daumesdick” wird im KuB gezeigt. Foto: Armin Zarbock

Bad Oldesloe – Am 21. Februar spielt das „theater 3 hasen oben“ im KuB das TheaterAbenteuer „Daumesdick“ im Rahmen des Kindertheaters des Monats. Die Inszenierung ist sowohl Abenteuergeschichte als auch Komödie: spannend, überraschend, subversiv und urkomisch.

Obwohl Daumesdick ein Winzling ist, wächst er durch Wagemut und Neugier über sich hinaus. Er trickst Betrüger aus, schlägt Diebe in die Flucht, wird von einer Kuh verschluckt – und kehrt am Ende wohlbehalten nach Hause zurück.

Mit viel Kreativität und Liebe zum Detail wurde hier ein Stück entwickelt, das mit einfachsten Requisiten eine unterhaltsame Reise auf die Bühne zaubert und den Perspektivwechsel Groß-Klein dabei herrlich vielseitig darzustellen weiß. Das Zusammenspiel von Silvia Pahl und Klaus Wilmanns ist geprägt von Harmonie und viel Talent für verschiedenste Charaktere: das Elternpaar des Winzlings, die zwielichtigen Geschäftsleute, die Daumesdick kaufen, das dümmliche Diebes-Duo, die Magd, der Pfarrer und nicht zuletzt Daumesdicks Stimme – all diese Rollen bringen die Schauspieler mit Witz und Talent hervor. Regisseur Stefan Ebeling hat die Mittel des Theaters weit nach oben gehalten.

Kindertheater des Monats mit dem Stück „Daumesdick“ am Donnerstag, 21. Februar, um 16 Uhr im KuB (Beer-Yaacov-Weg 1) in Bad Oldesloe. Ticketbestellung unter 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de. Preis: Kinder: 5,50 €, Erwachsene: 7,50, ab 5 Personen: 5,50 € pro Karte 

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Bad Oldesloe

KuB-Theaterwerkstatt ist jetzt auch ein kleines Theater

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Die KuB-Theaterwerkstatt
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Stress in Sachen Umbauzeiten bei den Oldesloer Weihnachtsmärchen wird sich für die Oldesloer Bühne bald entzerren. Denn die Werkstatt des KuB – deren Hauptnutzer aktuell die Oldesloer Bühne ist – ist ab sofort so hergerichtet worden, dass dort im Jahr bis zu 30 Aufführungen mit bis zu 150 Personen im Publikum durchgeführt werden können.

Das teilte Bauamtsleiter Thilo Scheuber gemeinsam mit Bürgermeister Jörg Lembke im Bau- und Planungsausschuss  mit.

Eigentlich war schon im KuB-Planungsprozess angedacht gewesen, dass in der Werkstatt Aufführungen stattfinden können. Allerdings war dann der Brandschutz und das Brandschutzkonzept nicht ausreichend dafür. In diesem Bereich wurde jetzt nachgerüstet.

Vor allem im Dezember entzerrt diese neue Möglichkeit nun den Spielplan im Multifunktionssaal des KuBs, der in den letzten Jahren hauptsächlich vom Weihnachtsmärchen der Bühne terminlich belegt worden war. Die Bühne musste allerdings mehrfach Kulissen auf- und abbauen, weil auch andere Veranstaltungen stattfanden. Dieser logistische Aufwand entfällt jetzt.

Das Weihnachtsmärchen 2019 soll nach bisherigen Planungen das erste Stück sein, das komplett nur in der Theaterwerkstatt geprobt und aufgeführt wird.

Auftritte anderer Vereine oder Veranstalter sind aktuell laut KuB-Leiterin Inken Kautter in der Werkstatt nicht geplant. “Die Bühne ist der aktuelle Mieter des Gebäudes und einer der KuB-Hauptnutzer und damit für die Werkstatt erster Ansprechpartner”, so Kautter.

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