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Messerüberfall im Kurpark: Drei Männer rauben Oldesloer (25) aus

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Drei Männer haben im Oldesloer Kurpark einen 25-Jährigen überfallen und ausgeraubt. Sie drohten ihrem Opfer mit Messern.

Der Überfall ereignete sich am Mittwoch, 4. Juli, gegen 22.05 Uhr auf dem Weg von der Tennisplatzanlage zur Hamburger Straße im Kurpark.

Der 25-Jährige Mann aus Bad Oldesloe war zu Fuß auf dem Weg in die Hamburger Straße und wollte die Wegstrecke durch den Kurpark abkürzen. Dort wurde er dann plötzlich von drei Männern umringt.

Jeder hatte ein Messer in der Hand

Jeder dieser Männer hielt ein Messer in der Hand. Sie drohten dem 25-jährigen damit und forderten die Herausgabe aller Wertgegenstände.

Anschließend flüchteten die Männer mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Nähere Angaben zum Stehlgut können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Der 25-jährige wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

Zeugen gesucht

Der Geschädigte konnte die drei Täter nur wenig beschreiben. Hiernach trugen die drei Täter sog. Hoodies, sowie dunkle (evtl.) schwarze Jogginghosen. Einer der Männer soll um die 1,90 Meter groß gewesen sein. Alle drei sprachen mit südländischem Akzent.

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zur Tat oder den Tätern machen? Wem sind im oder angrenzend an den Kurpark drei Männer aufgefallen, auf die die Beschreibung zutrifft?

Zeugenhinweise bitte an Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 501-0.

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Messerangriff in Lübeck: Täter wollte offenbar Bus in Brand setzen

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Verhaftung
Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Lübeck – Nachdem er gestern in einem mit ungefähr 70 Personen voll besetzten Bus Lübeck-Kücknitz auf mehrere Fahrgäste eingestochen hatte und versuchte den Bus auf der Fahrt nach Travemünde in Brand zu setzen, ist Untersuchungshaftbefehl gegen den 34-jährigen Deutsch Iraner erlassen worden.

Dem deutschen Staatsangehörigen mit iranischen Wurzeln  wird unter anderem der Versuch des heimtückischen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und besonders schwerer versuchter Brandstiftung vorgeworfen.

Der Tatbeschuldigte hat sich laut Staatsanwaltschaft noch gar nicht selbst zu den Vorwürfen und seinen Tatmotiven geäußerter. Man gehe nicht von einer terroristischen Tat aus, ermittle aber weiter in alle Richtungen. Dass es sich bei ihm um einen Bundeswehrmitarbeiter oder Soldaten handeln soll – wie verschiedende Medien berichten – wurde durch die ermittelnden Behörden nicht bestätigt.

Ob eine psychische Erkankung des Täter vorliegt – wie ebenfalls Medien berichten – ist noch nicht endgültig geklärt. Spiegel Online berichtet, dass der Vater des Verhafteten davon berichtet, dass sein Sohn ernsthafte psychische Probleme gehabt habe. Es soll nicht religiös gewesen oder an Terror interessiert gewesen sein. Nachdem Innenminister Grote gestern erklärte, dass der Täter in Deutschland geboren sei, berichtete der Vater des Täters, dass dieser mit sechs Jahren nach Deutschland kam. Laut Spiegel Online bestätigte der Vater, dass sein Sohn für die Bundeswehr tätig war.

Nachdem am späteren Abend des gestrigen Freitags, 20. Juli die Aufzeichnungen der Videoüberwachung des Linienbusses ausgewertet werden konnten, besteht nunmehr der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte den mit einer großen Zahl von Fahrgästen besetzten Bus in Brand setzen und damit eine möglichst große Zahl von Menschen verletzen wollte, wobei er auch einen Tod von Fahrgästen billigend in Kauf nahm.

„Darüber hinaus besteht mit Blick auf einen durch einen Messerstich schwer verletzten Mann aus den Niederlanden der Verdacht des versuchten Heimtückemordes. Das Leben des 21-jährigen Opfers konnte durch eine mehrstündige Notoperation gerettet werden. Es besteht aktuell keine Lebensgefahr mehr“, so Oberstaatsanwältin Ulla Hingst.

Der Beschuldigte soll versucht haben, den Busfahrer durch einen Faustschlag in das Gesicht am Löschen des Brandes zu hindern. Diesem gelang es dennoch, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu ersticken.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck geführt.

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Barsbüttel: Sechs Verletzte nach Auffahrunfall

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Barsbüttel – Am 08.Juli, gegen 12.10 Uhr, kam es auf der BAB 24, Höhe Barsbüttel, in Fahrtrichtung Hamburg zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs verletzten Personen.

Der Fahrer eines grauen Alfa Romeo Spider befuhr laut Polizeiangaben die A 24 auf dem linken Fahrstreifen. Hinter ihm fuhr ein 38-jähriger Mann aus Husum mit einem VW T 5. Beifahrerin war die 33-jährige Ehefrau. Weitere Mitfahrer waren die beiden Kinder, 10 u. 12 jährige Mädchen, sowie ein 60-jähriger Mann, ebenfalls aus Husum.

Ersten Ermittlungen zufolge bremste der Fahrer des Alfa Romeo ohne besonderen Grund stark ab. Infolge dieses Bremsmanövers musste der 38-jährige ebenfalls stark bremsen.

Hinter dem T5 fuhr ein 67-jähriger aus Güstrow mit seinem BMW. Beifahrerin war die 66-jährige Ehefrau. Der BMW-Fahrer bemerkte die Bremsmanöver vor ihm offensichtlich zu spät und fuhr auf den T 5 auf.

Der Fahrer des Alfa Romeo setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den nachfolgenden Unfall zu kümmern. Durch den Unfall wurde die Beifahrerin des BMW schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Mit Ausnahme des 38-jährigen erlitten alle anderen Fahrer und Mitfahrer leichte Verletzungen.

Von diesen wurde das 10-jährige Mädchen vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert. Alle anderen sind ambulant versorgt worden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 11.000,- Euro Eine Fahndung nach dem unfallflüchtigen Alfa Romeo verlief ohne Erfolg.

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Probezeit bestanden: Nils Wolffson ist jetzt Zarpener “Pastor auf Lebenszeit”

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Werden beide gefeiert: Die Zarpener Orgel und Pastor Nils Wolffson

Zarpen – Am Sonntag (1. Juli, um 10 Uhr) feiert die Kirchengemeinde Zarpen einen besonders musikalischen Gottesdienst. Denn die Orgel wird 135 Jahre alt. Gleichzeitig feiert die Gemeinde ihren Pastor: Nils Wolffson darf bleiben. Er hat seine Probezeit bestanden.

Organistin Katrin Jendrasiak wird passend zum Anlass neben einer Choralbearbeitung von J.S. Bachs “In dir ist Freude” auch ein Geburtstagsständchen auf der Orgel spielen. Dazu singt die Kantorei Zarpen im Gottesdienst.

“Wir werden alle Register ziehen, um die Königin der Instrumente gebührend zu feiern”, sagt Pastor Nils Wolffson, der neben der Uralt-Orgel im Mittelpunkt des Gottesdienstes stehen wird. Denn seine Probezeit in Zarpen ist beendet und der Kirchengemeinderat hat ihn nun einstimmig zum “Pastor auf Lebenszeit” gewählt. Propst Dr. Daniel Havemann wird ihn deshalb offiziell in das Amt einführen und segnen.

Herr und Frau Wolffson: Das Zarpener Pastorpaar

“Ich bin sehr glücklich in Zarpen und freue mich, dass ich hier auch weiterhin als Pastor tätig sein darf” sagt der 33-Jährige. “Und es ist sogar noch besser gekommen, als ich gehofft hatte”, fügt der frisch gewählte Amtsinhaber mit einem Lächeln im Gesicht hinzu. Denn seit Februar 2018 ist auch seine Frau Isabelle Wolffson als Pastorin in Zarpen tätig.

“Die Kirchengemeinde kann sich glücklich schätzen, dass sie nun zwei junge und motivierte Geistliche hat”, sagt Klaus Delfs, stellvertretender Kirchengemeinderatsvorsitzender.

So werden diesen Sonntag beide gefeiert: Die alte Orgel und der junge Pastor.

Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Kirchengemeinde zu einem Empfang in den Gemeindesaal ein. Wer Pastor Wolffson also gratulieren möchte, ist herzlich in die Teichstraße 6 eingeladen.

Zarpener Kirchenmusik schon zu Reformationszeiten

Die Kirchengemeinde Zarpen blickt auf eine lange Tradition der Kirchenmusik zurück. Schon die Mönche des Reinfelder Klosters werden ihre liturgischen Gesänge in der Zarpener Kirche gesungen haben. Bereits zu Zeiten der Reformation muss es eine Orgel in der Zarpener Kirche gegeben haben. So wurde schon Mitte des 18. Jahrhunderts eine neue Orgel eingebaut, an der vermutlich auch Matthias Claudius in jungen Jahren einmal gespielt haben könnte. Doch auch diese Orgel musste nach 125 Jahren durch eine Neue ersetzt werden.

So wurde am 30.6.1883 eine neue Orgel von der Orgelbaufirma Marcussen in die Kirche eingebaut, die bis heute erhalten geblieben ist. Lediglich der Orgelprospekt – die äußere Verkleidung der Orgel – wurde ausgetauscht und die Orgel wanderte innerhalb der Kirche auf die Empore. Die Orgelpfeifen und der besondere Klang sind nun schon 135 Jahre lang erhalten geblieben.

Damit das so bleiben kann und die Kirchenmusik auch weiterhin ein wichtiges Standbein der Kirchengemeinde bleibt, ist die Kollekte an diesem Sonntag für die kirchenmusikalische Arbeit in Zarpen bestimmt.

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