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Kreis Ostholstein

Amokfahrt: Blutender Mann rast durch Scharbeutz

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Polizeiabsperrung
Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Scharbeutz – Das Ostseebad Scharbeutz ist offenbar nur sehr knapp einer großen Katastrophe entgangen. Straßenpoller verhinderten, dass ein Autofahrer – der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand – auf die Promenade rasen konnte.

Die Polizei nahm später den Mann fest, der zuvor mit überhöhter Geschwindigkeit durch den verkehrsberuhigten Teil der Strandallee fuhr und anschließend mit seinem Fahrzeug gegen eine Straßensperrvorrichtung prallte.

Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand – ein Beamter wurde verletzt.

Gegen 09.50 Uhr wurde die Polizei zu einem Einsatz an der Strandpromenade in Scharbeutz gerufen, weil sich im Bereich des Seebrückenvorplatzes ein aggressiver Mann aufhielt. In Höhe des Fischerstiegs stellten die alarmierten Beamten kurz darauf einen 29-jährigen Hamburger fest. Er wies mehrere Verletzungen an den Armen auf und blutete stark.

Beim Anblick der Beamten stieg der Mann in seinen dort abgestellten Opel Vectra und fuhr anschließend mit stark überhöhter Geschwindigkeit die Strandallee entlang in Richtung Haffkrug. Aufgrund seiner Fahrweise soll es dabei in dem verkehrsberuhigten Bereich zu mehreren Gefährdungen von Fußgängern und Radfahrern gekommen sein. Kurz vor dem Erreichen der Seestraße prallte der Opel Vectra in Höhe eines großen Hotels gegen einen Lichtzeichenmast der dortigen Straßensperranlage.

Nach dem Zusammenstoß war das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit, der Mann flüchtete im weiteren Verlauf in ein angrenzendes Restaurant. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll er dort versucht haben, das Personal anzugreifen. Die Angriffe konnten abgewehrt werden. Anschließend wurde der Mann von mehreren Polizeibeamten unter vehementem Widerstand festgenommen. Dabei wurde ein Beamter verletzt und war zunächst nicht mehr dienstfähig.

Gegen den 29-jährigen Hamburger wird nun wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung, Verkehrsunfallflucht, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Klärung des Motivs seines Handelns ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass sich der Mann in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Nach erfolgter Erstversorgung in einem Krankenhaus wurde er auf Anordnung eines Amtsarztes einer Fachklinik zugeführt.

Im Zuge der Ermittlungen sucht die Polizei in Scharbeutz weitere Zeugen, die den Tathergang beobachtet haben oder durch das Verhalten des Mannes geschädigt wurden. Hinweise werden unter der Telefonnummer 04503 – 35720 entgegen genommen.

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Polizei und Feuerwehr

Geldstrafe nicht bezahlt: 45. Geburtstag endet auf Polizeistation

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Puttgarden – Für einen Mann aus Polen endete sein Geburtstag am Donnerstagabend (24. September) um ein Haar im Gefängnis.

Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Im Rahmen der Binnengrenzfahndung wurde er als Fahrer eines PKW mit dänischer Zulassung, nach Einreise aus Dänemark, festgestellt und kontrolliert. Die Überprüfung seiner Daten ergab, dass er nicht nur Geburtstag hatte, sondern auch ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.

Er war im Dezember 2015 durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 verurteilt worden. Da er seine Rechnung nicht beglich, wurde später ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen.

In den Diensträumen der Bundespolizei wurde der Haftbefehl eröffnet.

Ihm wurde die Möglichkeit gegeben, die Geldstrafe zu bezahlen oder ersatzweise die nächsten 40 Tage im Gefängnis zu verbringen.

Der Mann sicherte zu, dass er über ausreichend Geld auf dem Konto verfügt, um die Geldstrafe zu bezahlen.

Aufgrund des Tageslimits konnte die gesamte Geldstrafe jedoch nicht auf einmal aufgebracht werden. Die Bundespolizisten ermöglichten es dem Mann also einmal vor und einmal kurz nach Mitternacht am nächsten Geldautomaten jeweils 400,00 Euro abzuheben. So konnte er nach Zahlung der Geldstrafe erleichtert und glücklich seine Weiterreise fortsetzen.

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Schleswig-Holstein

Exhibitionist in Neustadt: Tourist (69) soll sich entblößt haben – Zeugen gesucht

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Neustadt (in Holstein) – In Neustadt kam es auf dem Fußweg neben dem Sportplatz am Gogenkrog mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer exhibitionistischen Handlung.

Der Tatverdächtige wurde von einem Zeugen mit heruntergelassener Hose beobachtet. Eine zum Zeitpunkt der Tat vorbeigehende Frau konnte von den Polizeibeamten nachträglich leider nicht mehr angetroffen werden

Die Kriminalpolizei Neustadt ermittelt in diesem Fall wegen des Verdachts einer exhibitionistischen Handlung und wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses. Dem Tatverdächtigen, der sich als Tourist in Neustadt aufhielt, konnte die Tat bisher nicht nachgewiesen werden.

Die Frau, in deren Richtung der 69-jährige sein Geschlechtsteil entblößt hatte, konnte von den Beamten der Polizei in Neustadt sofort nach Mitteilung des Zeugen nicht mehr angetroffen werden und wird nun ihrerseits als Zeugin gesucht.

Wer Beobachtungen zu diesem Tatgeschehen gemacht hat, selbst Opfer geworden ist oder sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Neustadt (Neustadt.KPST@polizei.landsh.de) in Verbindung zu setzen oder sich unter 04561 – 61541 zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Scharbeutz: Bundespolizei rettet Fuchs vom Bahngleis

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Foto: Bundespolizei

Scharbeutz – Heute Morgen, 26. August, hatte eine Streife der Bundespolizei einen besonderen Auftrag. Sie wurde zu einem angefahrenen jungen Fuchs auf der Eisenbahnstrecke Lübeck- Scharbeutz gerufen, der zwischen Oeverdiek und Scharbeutz im Gleis liegen sollte. Durch schwer zugängiges Gelände schaffte es die Streife schließlich zum Tier vorzudringen.

Vor Ort stellten sie fest, dass das Tier zusammengerollt zwischen den Schienen lag. Als sie es anstupsten reagierte der Fuchs auf die äußeren Reize. Mittels einer Decke wurde der “Schutzgewahrsam” gegen das offensichtlich am Kopf verletzte Tier ausgesprochen. Das sichtlich benommene Tier wurde in die Decke eingehüllt und es ging ab zum Streifenwagen.

Die Kollegin und der Kollege ebenfalls Tierbesitzer kontaktierten die eigenen Tierärzte. Über sie wurde auch eine Tierärztin gefunden, die Wildtiere behandelt und der Jungfuchs wurde zur Behandlung in die Praxis gebracht.

Mit Eintreffen der Streife bei der Tierärztin, war der junge Fuchs schon wieder ganz keck und versuchte sich aus der Decke zu befreien. Mittels einer Tiertransportbox wurde der Gewahrsam fortgesetzt und das Tier zur Untersuchung gebracht. Außer einem kleinen “Cut” am Kopf scheint es Glück gehabt zu haben. Jetzt wird es aufgepäppelt und dann wieder ausgewildert entlassen.

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