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Kita und Erziehung

NABU-Ferienprogramm: Insekten erforschen und Preise gewinnen

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Großes Heupferd. Fotos: P. Ludwig-Sidow

Ammersbek – Der NABU Ammersbek startet eine große Sommeraktion für Schüler, die in Ammersbek leben oder häufig zu Besuch sind. Er ruft Kinder im Alter von sechs bis 14 dazu auf, ab Beginn der Sommerferien bis Ende September in einem Tagebuch Beobachtungen zu Insekten aufzuschreiben, ergänzt mit Zeichnungen, Fotos, Erlebnissen mit Insekten, Geschichten und Gedichten.

Ab Ende Juni liegen Flyer in den Schulen und Geschäften aus, auf denen zu lesen ist, wie es genau geht. Auf der Internetseite des NABU Ammersbek kann man diesen Flyer schon jetzt herunterladen. Alle die Lust haben, mitzumachen, können sich ab dem 2. Juli beim NABU anmelden und dort ein Tagebuch abholen.

Wer schon mal den Umgang mit und das Beobachten von Insekten üben möchte, meldet sich am besten zum Insektenforschertag an, den der NABU im Ammersbeker Ferienprogramm am 9. Juli veranstaltet. Wer dann Lust bekommen hat, ein Insekten-Tagebuch zu führen, kann das Büchlein dafür auch dort erhalten.

Bis Ende September müssen die Tagebücher beim NABU oder in der Lottbeker Apotheke wieder abgegeben werden. Am 28. Oktober, auf der Jubiläumsfeier des NABU Ammersbek, werden dann im Gemeindesaal der Kirche Hoisbüttel für die besten Insekten-Tagebücher, nach Altersgruppen getrennt, Preise vergeben. Die schönsten Seiten werden dort auch in einer Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen im PDF-Flyer.

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Linkliste

Dokus, Onlinespiele und Portale: Hier gibt es digitale Wissensvermittlung im Internet

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Auf Ideensuche Symbolfoto: Imageflow/shutterstock

Bad Oldesloe – Aktuell zur Coronazeiten im Frühjahr 2020 – während alle Schularten geschlossen sind – sollte on- und offline zuhause gelernt werden.

Das geht natürlich auch neben den schon vorhanendenen Angeboten einzelner Schule ohne Anleitung von Lehrern und in der Freizeit.

Wir haben ein paar Links zusammengesucht, die übrigens zum Großteil auch außerhalb von Coronazeiten spannend sein können.

Digitale Wissensangebote von Sendern und Plattformen:

Planet-Schule heißt ein multimediales Bildungsangebot der öffentlich-rechtlichen Sender WDR und SWR. Hier gibt es verschieden Filme und Angebote für unterschiedliche Schüler-Altersklassen.

Das virtuelle Klassenzimmer des ZDF bietet ein Programm von der Vorschule bis zur Oberstufe.

Der Youtube-Kanal: “Musstewissen: Deutsch”

Der Youtube-Kanal des Wissensmagazins Terra X

Der Youtube-Kanal Mr. Wissen to Go

Hier eine Übersicht über das WDR-Kinderprogramm

Das NDR-Onlineangebot “Planet Wissen”.

Der Kinderfilm-Blog

Dok´mal richtet sich mit Dokumentarfilmen und Wissenswertem rund ums Filmemachen an Jugendliche ab 12 Jahre

Der Youtube-Kanal der Bundeszentrale für politische Bildung bietet unter anderem verschiedene Ausgaben der “Politikstunde”.

Erklärfilme zu verschiedenen Themen der Bundeszentrale für politische Bildung

Film-Dokumentationen und Podcasts der Bundeszentrale für politische Bildung

Die Globalisierungskritische Organisation Attac hat unterschiedliche Angebote zum Thema “Politische Bildung in Coronazeiten” zusammengestellt.

Onlinespiel mit pädagogischem Hintergrund:

Globo ist ein digitales internationales Länderquiz

Diverse Geographiespiele rund um Europa gibt es bei Toporopa

Ein Europapuzzle der Bundeszentrale für politische Bildung

Keep cool ist ein pädagogisches Spiel zur Klimapolitik

Das Online-Spiel Last Exit Flucht des UN Flüchtlingswerks thematisiert die Situation von Flüchtlingen.

Tipps und Hinweise dazu, welche Spiele pädagogisch wertvoll sind bekommen Eltern in diesem Online-Spieleratgeber.

Und noch etwas für die Profis wie Lehrer und Co.: Ein Überblick über virtuelle Lernorte und über Open Educational Ressources

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Kita und Erziehung

Geschlossene Kitas und Schulen: Auch in Glinde müssen Eltern nichts zahlen

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Glinde – Nach Ahrensburg hat jetzt auch die Stadt Glinde angekündigt, auf die Elternbeiträge bei der Kinderbetreuung zu verzichten.

Kindertagesstätte Symbolfoto: Dimitri Ma/shutterstock

“Die Elternbeiträge für alle Betreuungsformen, die in unserer Stadt vorgehalten werden, sollen zunächst für den Monat April erlassen werden”, sagt Bürgermeister Reinhard Zug.

Der Beschluss, der in Abstimmung der politischen Fraktionen vorbereitet wurde, umfasst die Streichung der Beiträge für die Betreuung in den Kindertagesstätten und Horten in städtischer und freier Trägerschaft, die Betreuung durch die Tagespflegemütter und -väter sowie die betreute Grundschulzeit an der Grundschule Tannenweg und die nachmittägliche Betreuung der offenen Ganztagsschulen an der Grundschule Wiesenfeld sowie der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule.

Damit geht die Stadt weitestgehend über die bisher angekündigten Vorhaben des Landes hinaus.

Insbesondere stehen hierbei die Familien im Vordergrund, die aufgrund der drastischen Veränderungen und Auswirkungen ihren Lebensalltag vollkommen neu regeln und oftmals finanzielle Einbußen auf unbestimmte Zeit hinnehmen müssen.

Aber es soll mit diesem Erlass der Gebühren auch eine Anerkennung für die Eltern zum Ausdruck kommen, die trotz der Risiken in sehr systemrelevanten Berufen tagtäglich für uns alle an vorderster Front arbeiten müssen und wirken.

„Da die Stadtvertretung nicht vor dem April-Termin dieses Vorgehen beschließen kann“, so Bürgermeister Rainhard Zug, „bitte ich die Eltern nun darum, Überweisungen für den Monat April auszusetzen bzw. die Daueraufträge für diesen Monat zu stornieren“. Die Stadtverwaltung wird ihrerseits keine Abbuchung vornehmen.

Ziel ist es den Verwaltungsaufwand so gering wird möglich zu halten. Da die Stadt die Restkostenfinanzierung auch für die freien Träger sicherstellt, regt Bürgermeister Zug das gleiche Verfahren auch dort an.

Falls es landesseitig zu einer Verlängerung der Schließzeiten über den 19. April 2020 hinaus kommen sollte, wird ebenso eine weitere Gebührenbefreiung der Eltern veranlasst.

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Schleswig-Holstein

Verschiebung der Kita-Reform: Beitragserleichterungen sollen trotzdem kommen

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Spielende Kinder Symbolfoto: Goran Oquicevic /shutterstock

Bad Oldesloe – Viele Eltern konnten es nicht glauben. Als sie die eigentlich positive Nachricht erhielten, dass ihnen die Beiträge erstattet werden sollen, die ihnen jetzt anfallen, während die Kitas für die meisten Kinder gesperrt sind, kam der Haken aus ihrer Sicht gleich mit. Sollte die Verschiebung der Kita-Reform bedeuten, dass es nichts wird aus der versprochenen Senkung der Beiträge ab 1.8.

Sozialminister Dr. Heiner Garg hat nun ganz deutlich klargestellt, dass das nicht damit gemeint war. Wie auch Stormarnlive.de schon berichtete, hängt an der Reform aber viel mehr als nur eine Senkung der Beiträge.

Während viele Eltern nur den Blick darauf haben, dass sie weniger Gebühren bezahlen sollen, müssen Kommunen und Kitas eine Menge weiterer Dinge regeln. Und da es aktuell keine politischen Ausschüsse gibt, wäre das kaum noch machbar bis 1.8.

„Wir befinden uns derzeit in einer Situation, die nicht nur viele Menschen beruflich als auch privat vor große Herausforderungen stellt. Ein Festhalten am 1. August 2020 würde Kommunen und Einrichtungen vor eine nicht zu bewältigende zeitliche Herausforderung stellen, daher geben wir den Akteuren vor Ort mehr Zeit. Das Ziel der Beitragsdeckelung zum 1.8.2020 bleibt dabei bestehen”, so Garg.

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