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Schleswig-Holstein

Landesregierung stellt 11 Millionen für Feuerwehrhäuser bereit

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Freiwillige Feuerwehr
Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock.com

Bad Oldesloe/Kiel – Das Land Schleswig-Holstein stellt aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Kommunalen Finanzausgleichs Fördergelder in Höhe von insgesamt 11 Millionen Euro bereit, mit denen die Erweiterung, Ausbau und Umbau von Feuerwehrhäusern sowie der Neubau von Fahrzeughallen im Land bezuschusst werden können.

Die Stormarner CDU-Landtagsabgeordneten Claus Christian Claussen, Lukas Kilian und Tobias Koch haben diese Richtlinie zur Förderung von Feuerwehrhäusern ausdrücklich begrüßt:

„Nachdem bereits Fördermittel für die Sanierung von Straßen, Schulen und Sportplätzen bereitstehen, gibt es jetzt auch Hilfe für den Umbau und die Sanierung von Feuerwehrhäusern. Wir machen Ernst mit der Sanierung der öffentlichen Infrastruktur in Schleswig-Holstein“, erklärte Tobias Koch.

In vielen Kommunen sei in den letzten Jahren ein massiver Investitionsstau im Bereich der Feuerwehrhäuser aufgelaufen. Veränderte Standards für Fahrzeuge und Gerät sowie Vorgaben der Unfallkasse hätten zudem dazu geführt, dass vielerorts die vorhandenen Gebäude den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gewachsen seien.

„Die Arbeit unserer Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner wollen wir mit einer Ausrüstung unterstützten, die dem heutigen technischen Standard entspricht. Dazu gehören auch Feuerwehrhäuser, die genügend Platz für die größer gewordenen Feuerwehrfahrzeuge bieten“, so Claus Christian Claussen.

Der Förderhöchstsatz betrage bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtkosten. Die Mindestförderung liege bei 15.000 Euro und die Höchstförderung bei 300.000 Euro. Der Zuwendungsempfänger habe einen Eigenanteil von mindestens 20 Prozent zu tragen. Die Antragsfrist für Maßnahmen im Jahr 2019 ende am 14. September 2018 und die Antragsfrist für Maßnahmen im Jahr 2020 am 13. September 2019.

„Die jetzt bereitstehenden Fördergelder geben hoffentlich vielerorts einen Anstoß und eine Hilfestellung, um in die Modernisierung der Feuerwehrhäuser zu investieren. Die ehrenamtliche Leistung unserer Feuerwehren hat diese Unterstützung mehr als verdient“, so Lukas Kilian.

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Wirtschaft

Strenge Regeln für Mitarbeiter: So sichert SH Netz die Energieversorgung

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Kiel – Schleswig-Holstein Netz (SH Netz) sichert als Betreiber von Strom- und Gasnetzen direkt oder indirekt die Energieversorgung von über zwei Millionen Menschen in Schleswig-Holstein.

„Energie für Land und Leute gerade jetzt sicher und zuverlässig bereit zu stellen, ist unsere Mission“, erläutert Matthias Boxberger, Aufsichtsratsvorsitzender von SH Netz. Als Betreiber einer kritischen Infrastruktur verfüge SH Netz über ein etabliertes Störungs-, Notfall- und Krisenmanagement.

Ziel ist es, einen sicheren und zuverlässigen Betrieb der Energienetze bei gleichzeitiger Minimierung des Infektionsrisikos für die Kunden und Mitarbeiter von SH Netz zu gewährleisten.

Der Unternehmenskrisenstab der HanseWerk-Gruppe, zu der auch SH Netz gehört, tritt bereits seit mehreren Wochen täglich telefonisch zusammen. Eine zentrale Expertengruppe verfolgt fortlaufend die Entwicklung der Virusverbreitung und die Empfehlungen der Behörden. Sie führt Risikobeurteilungen durch und ordnet Präventionsmaßahmen nach Absprache mit dem unternehmenszugehörigen Betriebsarzt an. Hierzu steht SH Netz auch in enger Abstimmung mit dem E.ON-Unternehmensverbund.

Folgende weitere Maßnahmen wurden konsequent umgesetzt:

Sämtliche Arbeiten an den Energienetzen – insbesondere Entstörungs- und technisch notwendige Wartungsarbeiten – finden unter den gebotenen Abstands- und Hygienemaßnahmen statt.

An allen Standorten hat SH Netz ihre Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen verschärft. Hierzu wurde der Einlass in die Gebäude vorübergehend eingeschränkt, in kritischen Bereichen haben nur noch die direkt dort arbeitenden Kolleginnen und Kollegen Zugang.

Alle Netzcenter und anderen Standorte sind für persönliche Kundenkontakte gesperrt. Die Erreichbarkeit per Mail und Telefon besteht wie bisher.

Besonders sensible Bereiche, wie zum Beispiel die Leitwarten für die Netze, sind identifiziert und entsprechende Notfallpläne zur Aufrechterhaltung des Betriebs erarbeitet – dazu gehören auch Vorbereitungen zu einer freiwilligen Kasernierung der Mitarbeiter.

Sämtliche Mitarbeiter in kritischen Funktionen sind geschult, wie sie sich in einem Krisenfall zu verhalten haben. Zusätzliche Maßnahmen sind beispielsweise der besondere Schutz bestimmter Schlüsselpersonen durch abgetrennte Arbeitsbereiche oder eine kontaktlose Schichtübergabe.

Ein großer Teil der Mitarbeiter arbeitet derzeit vom Homeoffice aus. Techniker, die vor Ort am Netz arbeiten müssen, sind mit einer Spezialausrüstung zur Minimierung des Infektionsrisikos ausgestattet (s. Abbildung unten).

SH Netz hat bereits seit Anfang März für alle Mitarbeiter ein vorübergehendes Geschäftsreiseverbot ausgesprochen.

Veranstaltungen – intern wie extern – wurden abgesagt und Präsenztermine durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt.

Rückkehrer aus Risikogebieten arbeiten vorsorglich mindestens 14 Tage im Homeoffice, auch wenn kein individueller Verdachtsfall vorliegt.

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Schleswig-Holstein

Itzehoe: Rentner (78) ersticht 38-Jährigen in Schrebergarten

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Itzehoe – Am Montag ist es in einem Kleingartengelände im Itzehoer Stadtteil Tegelhörn zu einem Tötungsdelikt zum Nachteil eines 38-Jährigen gekommen. Ein Tatverdächtiger konnte noch am selben Abend festgenommen werden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: SL

Nach derzeitigen Erkenntnissen fügte der 73-jährige Beschuldigte dem Itzehoer am frühen Abend mit einem Messer in einer Gartenanlage in der Königsberger Allee tödliche Verletzungen zu.

Im Anschluss begab sich der Tatverdächtige an seine Wohnanschrift in Itzehoe, wo die Polizei ihn zeitnah festnahm.

Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Itzehoer Mordkommission in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Itzehoe übernommen. Die Hintergründe der Tat sind bis jetzt noch unklar.

Die Vorführung des Beschuldigten vor einer Haftrichterin am Amtsgericht Itzehoe auf Antrag der Staatsanwaltschaft Itzehoe erfolgte am Nachmittag des gestrigen Tages.

Die Richterin erließ Haftbefehl wegen Totschlags, der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in der Justizvollzugsanstalt in Lübeck.

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Wirtschaft

Corona-Schutz: Mobile Eisbuden, Würstchenstände und Foodtrucks verboten

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Symbolfoto: Pixabay/Claudio Scott/hfr

Kiel – Der verfeinerte Erlass des Landeskabinetts zu den bestehenden Corona-Präventsionsregeln enthält auch einen Passus, der bis zum 19. April eine Zwangspause für alle noch aktiven Food-Trucks, Würstchenbuden oder mobilen Eisbuden bedeutet.

Denn dort heißt es: “Nicht ortsgebundene oder temporäre Angebote für den Außerhausverkauf von mitnahmefähigen Speisen sind ausnahmslos zu schließen”

Stationäre Eisdielen, Imbisse, Pizza-Lieferanten und Co. dürfen nur aktiv bleiben, wenn eine Bestellung per Telefon oder auf elektonischem Wege erfolgt. Warteschlangen bei Abholern sollen komplett vermieden werden. Wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, sollen 1,50 Meter Abstand zwischen den Wartenden eingehalten werden.

Von der Bestellregelung sind nur Autohöfe und Autoraststätten ausgenommen.

Hier der Erlass zum Nachlesen

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