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Politik und Gesellschaft

Rehhorster Nachwuchspolitiker auf den Spuren der Bundestagsabgeordneten

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Lukas David und Gero Storjohann im Deutschen Bundestag.
Foto: Büro Storjohann/hfr

Berlin/Rehhorst – Ein junger Rehhorster Nachwuchspolitiker schnupperte in die große Politikwelt hinein. Vier Tage lang „Bundestagsabgeordneter“ – in diese Rolle durfte der 19-jährige Lukas David aus Rehhorst im Kreis Stormarn beim Planspiel „Jugend und Parlament 2018“ vom 23. bis 26. Juni schlüpfen.

Der junge Stormarner, der im zweiten Semester Wirtschaftsingenieurswesen an der Universität Hamburg studiert, ist aufgrund seines politischen Engagements als Ortsvorsitzender der Jungen Union Bad Oldesloe vom CDU-Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann für die Teilnahme an dem Rollenspiel im Berliner Reichstagsgebäude vorgeschlagen worden.

Lukas David berichtete Gero Storjohann bei einem Treffen im Deutschen Bundestag von den realitätsnahen Sitzungstagen: Aufstehen früh morgens um sechs Uhr, Landesgruppen- und Fraktionssitzungen am Vormittag und weitere Arbeitsgruppensitzungen bis in die Abendstunden – ein Ende des Tages selten vor 23 Uhr.

Trotz dieses hohen Arbeitspensums zeigte sich Lukas David im Gespräch mit Gero Storjohann begeistert: „Ich habe exklusive Einblicke in die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten erhalten. Hier im Deutschen Bundestag den parlamentarischen Alltag kennenzulernen war eine Bereicherung“.

355 Schülerinnen und Schüler im Alter von 16 bis 20 Jahren aus ganz Deutschland simulierten die politischen Abläufe im Deutschen Bundestag. Dafür wurden sie in mehrere Fraktionen aufgeteilt, damit möglichst realitätsnahe Eindrücke entstehen konnten. In den Fraktionen und Landesgruppen sowie in den eigens für die Gesetzesinitiative gebildeten Arbeitsgruppen setzten sie sich mit komplexen Gesetzentwürfen auseinander.

In der anschließenden Debatte im Plenarsaal des Deutschen Bundestages versuchten die Redner aller Fraktionen ihre parlamentarischen Mitstreiter von ihren politischen Standpunkten zu überzeugen, welche sie in den Arbeitsgruppen gewonnen hatten.

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Politik und Gesellschaft

Stormarn: Erneut zwei Neuinfektionen – jetzt 8 aktive Covid19-Fälle im Kreis

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Landrat des Kreises Stormarn Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Erneut hat die Kreisverwaltung zwei neue Covid19-Infektionen in Stormarn bestätigt. (Stand: 28.07., 13:00 Uhr)

Insgesamt gibt es damit acht aktive Covid19-Fälle in Stormarn. Eine infizierte Person befindet sich in stationärer Behandlung, 7 in häuslicher Quarantäne.

397 Personen konnten zwischenzeitlich als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

34 infizierte Stormarner sind leider seit Beginn der Pandemie verstorben.

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Bad Oldesloe

Um Nachfolge zu sichern: Tohus stellt zweiten Geschäftsführer ein

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Bargteheide – Seit dem 1. Juli hat die tohus gGmbH einen weiteren Geschäftsführer. Tobias Gaiser heißt er und wird zusammen mit Pastor Eckart Drews und Sabine König als Prokuristin die Geschäfte des Unternehmens führen.

Die tohus gGmbH ist mit ihren vielfältigen Angeboten für Menschen mit psychischen Erkrankungen, Suchterkrankungen und Lernbehinderungen in Stormarn inzwischen hervorragend verankert und hat das Thema Inklusion mit teilweise spektakulären Aktionen wie der Teilnahme am BalticSea-Circle in einem Schrottauto rund um die Ostsee 2018 oder dem Gewinn des europaweiten E.A.S.I.-Cups für Inklusionssport 2019 einschneidend vorangebracht. Auch das Engagement der MitarbeiterInnen und die Qualität der Unternehmensführung ist durch Top-Noten beim Benchmarking 2019 durch das international tätige Forschungs- und Beratungsinstitut„Great Place to Work“ belegt.

Mit dem Eintritt von Tobias Gaiser in die Geschäftsführung der tohus gGmbH wird jetzt ein optimaler Übergang gewährleistet, bis Pastor Drews in den Ruhestand geht und Tobias Gaiser als Nachfolger in seine Fußstapfen tritt.

Neue Aufgaben warten schon: Tobias Gaiser muss die schon begonnenen Veränderungen aufgrund des neuen Teilhabegesetzes mit all den dazugehörigen Anpassungen, Änderungsbedarfen und Anforderungen an die Flexibilität der KlientInnen und KollegInnen jetzt vollenden sowie die notwendige Schwerpunktsetzung in Bezug auf den Bereich „Arbeit für Menschen mit Handicaps“ gestalten. Beides entscheidende Voraussetzungen für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.

Dafür ist Tobias Gaiser der richtige Mann. Als Mitglied der Geschäftsleitung und Bereichsleiter „Rehabilitation“ bei alsterarbeit gGmbH – wie die tohus gGmbH eine eigenständige Gesellschaft der Evangelischen Stiftung Alsterdorf – hat er sich intensiv mit der Teilhabe am Arbeitsleben entsprechend der individuellen Möglichkeiten der KlientInnen beschäftigt. Dabei ging es darum, losgelöst von exakten Stundenvorgaben und Anforderungen Arbeitsmodelle und Lösungen zu finden, die die Fähigkeiten der KlientInnen stärken.

Tobias Gaiser, der nach seinem Zivildienst und einem Studium der Sozialpädagogik 2003 als frisch diplomierter Pädagoge zum Fachdienst der Alsterdorfer Werkstätten kam, ist gespannt auf die vielfältigen Aufgaben in der tohus gGmbH und vor allem auf die Menschen, die tohus ausmachen:

„Ich habe den Eindruck gewonnen, dass bei tohus die Leitwerte nicht nur auf dem Papier stehen, sondern eine nachhaltige Bedeutung für die alltägliche Arbeit haben. Die große Fachlichkeit, aber auch die Identifikation und Begeisterung der Kolleginnen und Kollegen haben mich sehr beeindruckt. tohus in der ganzen Vielfalt kennenzulernen – darauf freue ich mich sehr.“

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Politik und Gesellschaft

Leben fürs Ehrenamt: Ahrensburger AWO-Mitarbeiterin geht nach 40 Jahren in Rente

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Ahrensburg – Nach 40 Jahren im Dienst für den AWO Ahrensburg ging am 16. Juli Jutta Kraft (Peter-Rantzau-Haus) in Rente.

Abschied von Jutta Kraft im Peter-Ranzau-Haus. Foto: Roland Nethe

In einer Abschiedsfeier, die wegen der Corona-Pandemie etwas kleiner ausfallen musste, würdigten Jürgen Eckert und Annette Maiwald-Boehm das Wirken von Jutta Kraft.

AWO-Vorstand Jürgen Eckert: “Mit dem was sie alles erlebt hat könnte man Bücher füllen.“

Jutta Kraft hat über vier Jahrzehnte Ehren- und Hauptamtlich für die AWO in Ahrensburg gearbeitet.

Sie war in der Haus- und Familienpflege und seit 1993 im Peter-Rantzau-Haus tätig. Sie hat Generationen von Besuchern, Ehrenamtlichen Helfern, Kolleginnen und Kollegen, Zivis und Buftis kommen und gehen sehen. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Annette Maiwald-Boehm, Leiterin des Peter-Rantzau-Hauses: „Auf Frau Kraft konnte man sich immer verlassen, sie war vorausschauend und behielt in allen Situationen den Überblick.”

“Als Mutter von drei Kindern hatte sie darin sicher Übung, aber es ist schon eine Lebensleistung Kinder und Beruf „unter einen Hut“ zu bekommen”, so Maiwald-Boehm. “Wir sagen Danke und wünschen Ihr und Ihrer Familie für den neuen Lebensabschnitt alles Gute.”

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