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Bad Oldesloe

Exer-Vandalismus: VfL will Zaun um Kunstrasenplatz – bis Vogelschießen!

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Zeitweise war der Kunstrasenplatz gesperrt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Der VfL Oldesloe beantragt den Bau eines Zaunes, um so den Kunstrasenplatz am Exer zu schützen.

Der Sportverein reagiert damit auf eine Aussage des Bürgermeisters. Jörg Lembke hatte im Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss die Überlegung geäußert, dem Platz die Nutzung durch den Sport zu entziehen.

Eine Sperrung des Kunstrasenplatzes Exer gefährdet laut VfL den Trainings- und Spielbetrieb der Fußballabteilung. Denn der Platz wird sowohl für den normalen Trainings- und Spielbetreib benötigt und auch als Ausweichplatz, falls der Rasenplatz im Travestadion witterungsbedingt gesperrt ist.

VfL will Zaun bis Vogelschießen

Daher hat der VfL Oldesloe an die Oldesloer Stadtverordneten per Brief den Antrag auf Einzäunung des Platzes gestellt, um diesen weiter für eine sportliche Nutzung zu erhalten.

“Die ist leider dringlich, da in der kommenden Woche das Vogelschießen ansteht und die Sorge vor erneuten Schäden groß ist”, sagt VfL-Sprecher Nico v. Hausen. “Hier wäre kurzfristig eine provisorische Lösung in Form eines Bauzaunes wünschenswert und dauerhaft eben eine feste Zaunanlage.”

Am Rande des Oldesloer Stadtfestes vor einigen Wochen hatten hunderte Jugendliche auf dem Kunstrasenplatz eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Auch an den Wochenenden darauf kam es zu Beschädigungen durch kaputte Glasflaschen.

VfL braucht Platz zur Vorbereitung

Die nächste Sitzung des Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss ist erst für September angesetzt. Zurzeit läuft aber schon die Vorbereitung für die Saison 2018/2019, der Rasen im Travestadion wird ab dem 9. Juli bis zum 31. August zur Regeneration gesperrt. Und die ersten Saisonspiele finden schon in den Ferien statt.

Nico v. Hausen: “Wir als Verein können nicht bis zur nächsten BSKA-Sitzung im September warten. Eindringlich bittet der VfL die Stadtverordneten daher, sich dafür einzusetzen, dass der Kunstrasenplatz Exer weiterhin als Fußballplatz genutzt werden kann und beantragen bei den gewählten Stadtverordneten die Umzäunung des Sportplatzes.” Ob und wie die Stadtverordneten reagieren, bleibt abzuwarten. Der VfL hofft auf eine kurzfristige Entscheidung zum Schutz des Platzes.

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Bad Oldesloe

80-Jährige sammelt 500 Euro für die Stormarner Werkstätten

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Bad Oldesloe – Die Oldesloerin Dorothea Kaben hat sich zu ihrem 80. Geburtstag von ihren Gästen nur eine Sache gewünscht: Geld, das den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe gespendet werden soll.

Freuen sich über die Geburtstags-Spende von Dorothea Kaben in Höhe von 500 Euro für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe: Einrichtungsleiter Stephan Bruns (r.) sowie der Leiter des Begleitenden Dienstes, Falko Wildgrube.

„Wir haben ja nur im kleinen Rahmen gefeiert, aber ich habe eine Box aufgestellt und es sind 500 Euro zusammengekommen“, freut sich die Oldesloerin über die Großzügigkeit ihrer Gäste.

Das Geld hat sie jetzt an den Förderverein der Werkstatt übergeben.

Sie betrachtet ihre Spende als „Wunscherfüller“ für die Mitarbeitenden der Werkstatt.

Wie Dorothea Kaben auf die Werkstätten als Spendenempfänger kam? Es gibt eine lange Verbundenheit: Von 1994 bis zu ihrem Tod im Jahr 2008 war Kabens Tochter Kerstin Mitarbeitende.

„Sie hat immer gerne da gearbeitet“, erinnert sich die Bad Oldesloerin. Einrichtungsleiter Stephan Bruns: „Wir freuen uns riesig, dass Frau Kaben nach so langer Zeit noch immer mit uns, unserer Arbeit und unseren Mitarbeitenden, verbunden ist. Wir bedanken uns herzlich für diese Spende.“

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Bad Oldesloe

Radfahrer wird in Bad Oldesloe von Traktor-Gespann überrollt und stirbt

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Bad Oldesloe – Zwischen den Oldesloer Ortsteilen Schadehorn und Poggensee ist am Montag ein Mann von einem Traktor-Anhänger überrollt worden. Der Radfahrer (82) starb noch an der Unfallstelle.

Symbolfoto: SL

Zu dem schrecklichen Unfall kam es am 18. Oktober gegen 17 Uhr in der Straße Poggensee.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein 28-jähriger Fahrer eines Traktors mit voll beladenem Silageanhänger den Verbindungsweg von Poggensee in Richtung Schadehorn.

Ihm kam auf dem schmalen Weg ein Radfahrer entgegen. Der 28- Jährige aus Mecklenburg-Vorpommern stoppte den landwirtschaftlichen Zug auf dem Grünstreifen. Der Radfahrer hielt ebenfalls an, stieg von seinem Fahrrad und wartete auf dem Grünstreifen.

Der Traktor fuhr wieder an, als der Fahrer bemerkte, dass der Radfahrer plötzlich stürzte und vor den Anhänger fiel.

Trotz sofortiger Bremsung konnte der 28-Jährige das Überrollen des Gestürzten nicht mehr verhindern. Der 82-jährige Radfahrer aus Bad Oldesloe verstarb noch an der Unfallstelle.

Für die Ermittlung der Unfallursache wurde ein Gutachter durch die Staatsanwaltschaft Lübeck beauftragt.

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Bad Oldesloe

Stormarner SPD zur Landtagswahl: “CDU in die Opposition schicken”

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Bad Oldesloe/Bargteheide – Am vergangenen Freitag trafen sich die Sozialdemokraten im Bürgerhaus in Bad Oldesloe und kürten den Bargteheider Fraktionsvorsitzenden Mehmet Dalkilinc (36) zu Ihrem Direktkandidaten.

Dalkilinc, der seit kurzen auch in Personalunion mit Marion Meyer Kreisvorsitzender der SPD Stormarn ist, wird den Wahlkreis Stormarn Nord vertreten.

Hierzu gehören die Städte Reinfeld, Bad Oldesloe, Bargteheide sowie die Ämter Nordstormarn, Bad-Oldesloe-Land und Bargteheide-Land.

In einer Kampfabstimmung mit der Kreistagsabgeordneten Franziska Eggen (27) gewann Dalkilinc deutlich mit 31 zu 5 Ja-Stimmen.

Vor Beginn der Abstimmung hielt die stellvertretende Landesvorsitzende der SPD Schleswig-Holstein, Sophia Schiebe, eine Rede und heizte die anwesenden Parteimitglieder auf die anstehende Landtagswahl ein.

In seiner Rede ging Dalkilinc auf die Versäumnisse und Fehler der jetzigen Jamaika-Regierung ein: „Die Fertigstellung der A20 wurde versprochen, Kommunen werden mit Kosten wie bei den Straßenausbaubeiträgen allein gelassen, das neue-Kita-Gesetz ist ein reinstes Desaster. Jamaika hat nicht geliefert. Die CDU gehört ab nächstem Jahr in die Opposition.“

Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter kämpfe er täglich gegen ungerechte Löhne, Überstunden, gefüllte Langzeitkonten und für faire Arbeitsbedingungen. Ebenso sei es ihm ein Anliegen sich für Inklusion und gegen Rassismus einzusetzen.

Dalkilinc: „Ein Aufbruch sowie ein Neuanfang kann nur mit einer SPD geführten Regierung gelingen. Es ist an der Zeit für soziale und gerechte Politik. Dies geht nur mit dem neuen Ministerpräsidenten Thomas Losse-Müller.“

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