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Bargteheide

Am Gymnasium Eckhorst: Sport-Schwerpunkt soll weiter ausgebaut werden

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Gemeinsam stärken sie den Bereich Sport am Gymnasium Eckhorst: (v.l.n.r.) Schulleiter Herbert Diebold, Christian Wendt vom Rotary Club, der aktuelle FSJler Alexander Nowak, der zukünftige FSJler Sebastian Rohland und Michael Schwarz, Koordinator. Foto: hfr

Bargteheide – Seit zwei Jahren unterstützt eine Kraft im „Freiwilligen Sozialen Jahr“ (FSJ) das Gymnasium Eckhorst bei der Umsetzung des Konzeptes „Sport macht schlau“, das die Schule in Kooperation mit dem Kreissportverband umsetzt und das u.a. den DAZ-Klassen der Schule zu Gute kommt. Der Rotary Club Bargteheide stellt mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000,00 Euro sicher, dass das Projekt auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt und mit Angeboten speziell für die Mittelstufe weiter ausgebaut werden kann.

Als Leuchtturmprojekt wurden vor sechs Jahren erstmals an einer Schule in Schleswig-Holstein alle Schüler des Sportprofils im Oberstufen-Einführungsjahr zu Übungsleitern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) qualifiziert. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Kreissportverband Stormarn und dem Landessportverband durchgeführt.

Der Rotary Club Bargteheide unterstützt dieses Konzept. Christian Wendt „Engagement im Sport im Rahmen einer Lizenz zu fördern, weist deutlich über die Schulzeit hinaus. Die Jugendlichen tun etwas für sich und für die Gemeinschaft. Wer in der Jugend als Übungsleiter aktiv ist, bliebt dem Sport in der Regel auch im späteren Berufsleben verbunden.“

Am Gymnasium Eckhorst soll das Projekt jetzt dadurch ausgebaut werden, dass bereits in der Mittelstufe in einem Wahlpflichtkurs Sport die „Jugendleiter Card“ erworben werden kann, das ist die Grundstufe zur Trainerlizenz. Michael Schwarz, Koordinator für schulfachliche Aufgaben, freut sich auf die Weiterentwicklung: „Beide Ausbildungen stärken  signifikant die soziale  Kompetenz der Jugendlichen, fördern sie in ihren sportlichen Fähigkeiten und wecken ihre Begeisterung am gesellschaftlichen Engagement weit über die Schule hinaus – und wir wissen: Sport macht schlau!“

Durch die Vereinszugehörigkeit stehen die ausgebildeten ÜbungsleiterInnen aber nicht nur der Schule für gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Verfügung, sie sind auch als Fachkräfte im Übungsleiterbetrieb der Stormarner Sportvereine einsetzbar.

Die Sportprojekte am Gymnasium Eckhorst werden durch den Einsatz einer Kraft im Bundesfreiwilligendienst (Sport) möglich, die sich die Schule mit dem Kreissportverband teilt. Schulleiter Herbert Diebold freut sich, dass mit Sebastian Rohland nun erstmals ein Abiturient vom Eckhorst die Sport-FSJ-Stelle am Eckhorst übernehmen wird. „Das zeigt, wie nachhaltig dieses Projekt wirkt“, so Diebold.

„Nicht nur die beiden Ausbildungen, auch viele andere Aktionen wie der regelmäßige Pausensport oder Sportangebote speziell für unsere DAZ-Schüler wären ohne den FSJler nicht möglich“, erklärt Karel Ziemann von der Sportfachschaft der Schule, „umso dankbarer sind wir dem Rotary Club für die Unterstützung des Projektes.“

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Kultur

Bargteheider Stadtfest wird kompakter

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Regionale Künstler machen die Musik auf dem Bargteheider Stadtfest

Bargteheide – Nur noch eine Bühne, dafür mehr Platz zum gemütlichen Verweilen. Das Bargteheider Stadtfest wird kompakter.

Was bleibt, ist die Regionalität der auftretenden Gruppen. Mit kleinen Ausnahme. Es gibt auch ein paar internationale Gäste, nämlich aus den Partnerstädten Déville-les-Rouen (Frankreich) und Zmigród (Polen). „Neben dem Stadtfest feiern wir in diesem Jahr das 50-jährige Bestehen der Verschwisterung mit unserer französischen Partnerstadt und da freue ich mich sehr, dass es auch Besuch aus Frankreich und Polen geben wird“, sagt Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht.

Ansonsten setzt der Veranstalter Schächterle Events ausschließlich auf regionale Künstler, die vom 17. bis 19. Mai das Programm auf der Marktbühne gestalten werden. Darunter etwa Nico Rosseburg und Gast Jonah Wichmann, die bei der Casting-Show „The Voice Kids“ immer wieder die Jury überzeugen konnte. Beide treten am Freitag (17. Mai) gleich nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes um 18 Uhr auf. Um 19.15 Uhr folgen „The TwoThirds“, eine Blues-Rock-Gruppe, die aus einer Schülerband des Kopernikus Gymnsiums hervorgegangen ist. Den Abschluss macht am Freitag die Partyband „Zack Zillis“ (20.30 Uhr). Bis zum Abend ist der Samstag den Vereinen vorenthalten, Um 17.15 Uhr spielt dann die City Band aus Zmigród, anschließend die Rockband „No Idea“ aus Déville-les-Rouen. Rock und Pop aus fünf Jahrzehnten kommen dann (19.30 Uhr) von „One Size Fit´s All“. Als Hauptakt haben die Veranstalter die Red Hot Chili Peppers-Coverband „Psycho Sexy“ engagiert. „Ich glaube das wir damit den breiten Geschmack der Masse treffen werden“, sagt Torben Henke von Schächterle Events. Generell habe das Lineup in diesem Jahr einen sehr regionalen Charakter. „Das hat sich bewährt“, sagt Henke. Organisatorisch gibt es allerdings ein paar Veränderungen.

Organisieren das Bargteheider Stadtfest: Janik Ahrens und Torben Henke von Schächterle Events

So wird das Stadtfest-Gelände in diesem Jahr schrumpfen. Auch die zweite Bühne am Teich neben der Sparkassen-Filiale wird es nicht mehr geben. „Wir wollen dort den Biergarten vergrößern und so noch mehr Platz zum verweilen bieten“, sagt Torben Henke. Das Stadtfest werde zwar kompakter, die Qualität solle darunter aber nicht leiden.

Der Sonntag beginnt um 11 Uhr wie übglich mit einem ökumenischen Gottesdienst, bevor dann um 12.30 Uhr der Spielmannszuf „Réveil Dévillois“ aus Déville-lès-Rouen auftreten wird. Dann folgen Auftritte von Bargteheider Vereinen und den Abschluss macht um 18 Uhr die Country-Rock-Coverband GreenLeaves. Auf dem Utspann-Parkplatz wird das Wochenende über der Jahrmarkt mit Kettenkarussell und Buden aufgebaut sein. Ausführliche Infos zum Programm unter www.stadtfest-bargteheide.de

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Kultur

Bargteheide: Besonderer Kantatengottesdienst

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Foto: Jürgen Müller Photography

Bargteheide – Nicht nur das Stadtfest lockt am Wochenende in die Innenstadt von Bargteheide _ auch die evangelische Kirche in der Lindenstraße lädt zu einer besonderen Feier ein.

Der Sonntag „Kantate“, der 19 Mai, macht seinem Namen auch in diesem Jahr alle Ehre: die Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ von Johann Sebastian Bach (BWV 140) steht im Mittelpunkt des Regional-Gottesdienstes um 11.11 Uhr.

Ausführende sind die Bargteheider Kantorei und ein Instrumental-Ensemble unter der Leitung von Kantor Andis Paegle. Als Solisten treten auf Franziska Stürzel (Sopran), Tim Karweick (Tenor) und Jan-Hendrik Jensch (Bass).

Das kleine Orchester hat sich nur für dieses Projekt zusammengefunden. „Aber wir kennen uns schon länger“, verrät Paegle. „Wir sind alle Musiker aus der Gemeinde oder der näheren Umgebung. Manche bringen Freunde mit. In dieser oder ähnlicher Konstellation haben wir immer wieder bei verschiedenen Projekten gemeinsam mitgewirkt. Wir freuen uns sehr auf den Kantatengottesdienst. Aber ganz besonders freue ich mich auch auf die großartigen Solisten“, betont der Kantor weiter.

Die Sopranistin Franziska Stürzel, einst Preisträgerin beim Wettbewerb „Jugend musiziert“, studierte in Lübeck und Triest und rundete ihre Ausbildung durch verschiedene Meisterkurse ab. Inzwischen arbeitet sie hauptberuflich als Konzert- und Oratoriensängerin.

Sie konzertiert viel in Deutschland, besonders im Norden, aber auch international. Tim Karweick, Tenor, absolvierte ein Studium der Musikwissenschaft und eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker. Daneben nahm er Unterricht im Gesang und spezialisierte sich bald in Workshops und Meisterkursen auf die alte Musik. Ein besonderes Augenmerk richtet er auf die historische Aufführungspraxis von Renaissance- und Barockmusik. Der Bass-Bariton Jan-Hendrik Jensch studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Musikhochschule in Lübeck. In Meisterkursen und Privatstudien vertiefte er seine Leidenschaft für die Vokalmusik des 17. und 18. Jahrhunderts.

Die Predigt hält Pastor Tim Ströver, der sich sehr auf diesen besonderen musikalischen Gottesdienst freut. „Aber neben dem lachenden gibt es auch ein bisschen ein weinendes Auge, denn der Gottesdienst ist der letzte für eine halbes Jahr, in dem die große Bensmann-Orgel erklingt. Sie muss wegen der anstehenden Baumaßnahmen an der Außenfassade vorsichtshalber eingepackt werden. Den musikalischen Dienst übernimmt für die Zeit die neu angeschaffte Truhenorgel. Diese Umstellung werden wir auch noch in einem besonderen kleinen Orgelkonzert am Mittwoch, dem 22. Mai um 18 Uhr in der Kirche vollziehen“

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Ahrensburg

Reformhaus-Spende für den Kinderschutzbund

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Gabriela Thurack, Ingo Loeding mit der Höhe der Spendensumme. Foto: U. Vöcking/DKSB Stormarn/hfr

Bargteheide/Ahrensburg – In diesem Jahr sind wieder viele Vita Nova Spendentaschen über die Theke der Reformhäuser Zündorf in Bargteheide und Ahrensburg gegangen. 1.950 Euro konnten durch den Verkauf, der mit hochwertigen Lebensmitteln und Kosmetika gefüllten Spendentaschen erlöst werden. Dieser Betrag geht nun an das Angebot „Von Anfang an – Frühe Hilfen für Familien“ des Deutschen Kinderschutzbundes (DKSB), mit dem jungen Familien in der schwierigen Anfangssituation mit ihrem Baby besondere Unterstützung im Alltag erhalten.

Gabriela Thurack, Eigentümerin der beiden Reformhäuser, überreichte diese Summe an Ingo Loeding, Geschäftsführer des DKSB in Stormarn. „Das Angebot der Frühen Hilfen ist uns besonders wichtig, weil wir damit schon sehr früh präventiv in Familien tätig sein können,“ erläutertLoeding, „die Weichen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern können nicht früh genug gestellt werden. Mit den Frühen Hilfen können wir kritische Situationen auffangen und Eltern bei ihrer Erziehung begleiten.“

Der Kinderschutzbund im Kreis Stormarn beschäftigt fünf hauptamtliche Familienhebammen, von denen eine Stelle immer noch komplett durch Spendengelder finanziert werden muss. Zusätzlich zu den Familienhebammen stehen auch noch ehrenamtliche Familienpatinnen zur Verfügung, welche die Familien zusätzlich in Alltagsdingen unterstützen.

Dazu Thurack: „Ich freue mich, so ein wichtiges Projekt unterstützen zu können und junge Mütter und Väter mit ihren Kindern frühzeitig zu helfen. Neben aller Freude auf das Kind ist doch auch so vieles eben neu und manchmal auch beängstigend. Umso mehr, wenn die Lebensumstände aus verschiedenen Gründen nicht so ganz einfach sind. Da ist es dann gut, wenn die Familie individuell und gut betreut wird, zum Beispiel durch eine Familienhebamme des Kinderschutzbundes“.

Seit dem Jahr 2010 hat das Reformhaus Zündorf verschiedene Projekte des Kinderschutzbundes, so wie das Kinder- und Jugendtelefon, das Elterntelefon, den Familienhilfe-Notfonds und die Alleinerziehenden Arbeit mit insgesamt über 15 000 Euro aus den Vita Nova Spendenaktionen unterstützt.

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