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Sport

Karriere am Tisch: Das sind die erfolgreichsten deutschen Pokerspieler

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Foto: Shutterstock.com

Poker ist in Deutschland sehr beliebt. Es gibt etwa 60 große Pokervereine im Land, denen um die 2000 Spieler angehören. Einige Spieler haben es bis an die Spitze geschafft. Sie sind so erfolgreich, dass sie sogar die internationale Poker-Szene mit ihrem Talent beeinflusst haben. Hier sind vier bedeutende deutsche Persönlichkeiten im Poker.

Niklas Heinecker: Ein Hamburger unter den Besten der Welt

Niklas Heinecker ist als einer der besten Cashgame-Spieler der Welt bekannt geworden. Er gewann in einem Jahr mehr als 6,1 Millionen Dollar gegen top Spieler wie Phil Ivey und Gus Hansen. Im Jahr 2013 war er der erfolgreichste Cash-Game-Spieler des Jahres.

Der aus Hamburg stammende Pokerprofi spielt unter dem Nickname ragen70. 

Sein Können erstreckt sich auch auf Live-Turniere. Im Jahr 2013 gewann er das GuangDong Asia Millions No Limit Hold’em Main Event in Macau und konnte dabei 70 andere Spieler besiegen. Er verdiente beim Main Event fast 4,5 Millionen Dollar.

Obwohl er sich keine Bracelets in der World Series of Poker (WSOP) verdienen konnte, erzielte er in den Jahren 2011 und 2012 Geldpreise. Er belegte bei seinem ersten WSOP-Turnier als noch junger Spieler im Jahr 2007 gegen tausende von Spielern den 80 Platz. Für das Turnier hatten sich 54.288 Spieler beworben.  

Antonio Esfandiari, der in seiner Karriere mehr als 26 Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen hat, bezeichnete Niklas Heinecker als einen “Boss”. Als Esfandiari auf Reddit die Frage gestellt wurde, welchen Spieler er wählen würde, wenn er diesen bei einem Deep-Stack-Turnier gegen die besten 200 Spieler der Welt einsetzen müsste, wählte er Heinecker.

Obwohl Heineckers Erfolge in den letzten Jahren etwas nachgelassen haben, hat er ohne Zweifel einen großen Einfluss auf die Cashgame-Pokerszene gehabt. Inzwischen lebt er in London.

Boris Becker: Nicht nur ein Tennis-Ass

When in Munich…#dtb #bmwopenbyfwu 🎾🇩🇪💪

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Der Name Boris Becker wird meistens mit Tennis in Verbindung gebracht. Oft geht es auch um das Privatleben des Stars. Doch Becker hat auch andere Talente, die nichts mit dem Tennisplatz zu tun haben. Zum Beispiel ist er ein talentierter Pokerspieler.

Er spielte schon bei der European Poker Tour (EPT) und der World Poker Tour (WPT) mit und gewann bis zum Jahr 2013 mehr als 90.000 Euro beim Pokerspiel. Er ist auch Teil von renommierten Pokergruppen.

In einem Interview erzählte er von seinen größten Erfolgen und wie er sie erlebt hat. Er werde nie vergessen, wie er bei einem Event seiner ersten European Poker Tour (EPT) in Monaco nach dem ersten Tag Chip-Leader wurde, schwärmte er. Er hätte es sogar zum Final Table geschafft und mit dem 7. Platz abgeschnitten, erzählte er.

Seinen größten Erfolg hatte er aber wahrscheinlich während der World Poker Tour in Las Vegas erzielt, erinnerte er sich. Nach fünf langen Tagen erhielt er den 40. Platz im Turnier, an dem 400 Spieler teilgenommen hatten. Sein erstes Main Event Cash-Turnier spielte er bei der EPT in Barcelona: “Das ist etwas, das ich nie vergessen werde.”

Auf die Frage nach der wichtigsten Eigenschaft, die ein Pokerspieler haben sollte, antwortete Becker: “Geduld”. “Man braucht eine Menge Geduld, um dann im richtigen Moment aggressiv spielen zu können.”

Dominik Nitsche: Beim ersten Live-Event 381.000 Dollar verdient

Ein weiterer deutscher Spieler, der auf der Liste der einflussreichsten Spieler aus Deutschland nicht fehlen darf, ist Dominik Nitsche. Der aus Minden stammende Spieler begann im Jahr 2006 Poker zu spielen und konnte damit ein Vermögen von mehr als 3 Millionen Dollar aufbauen.

Er gewann bereits 4 Bracelets bei der World Series of Poker und erzielte dort 33 Geldgewinne.

Sein Talent zeigte sich bereits bei seinem allerersten Live-Poker-Turnier, bei dem er ein Event der Latin American Poker Tour in Argentinien gewann und dabei 381.000 Dollar verdiente.

Das erste WSOP-Bracelet gewann er im Jahr 2012, wo er sich gegen 4.620 Spieler in einem $1,000 No Limit Hold’em Turnier beweisen konnte.

Er war der jüngste Spieler, der je 3 Bracelets bei der WSOP gewann. Er war damals erst 23 Jahre alt, während Phil Ivey 26 war.

Er spielt regelmäßig gegen die besten Pokerspieler der Welt und das Spielen gegen sie macht ihm richtig Spaß. „Im Grunde ist es einfach eine private Pokerrunde mit allen unseren Freunden”, erzählte er, bevor er am jährlichen Turnier Super High Roller Bowl (SHRB) teilnahm, das einen Buy-In von 300.000 Dollar hatte. Er sprach von einer entspannten Atmosphäre, die zum Ende hin angespannt sein kann, wenn viel auf dem Spiel steht.

Nitsche weiß aber, wie er mit dieser Anspannung umgehen muss und zeigt immer wieder, wie gut er das Spiel beherrscht. Bisher hat er über 14,6 Millionen Dollar bei Live-Turnieren gewonnen. Allein seine Geldgewinne bei der World Series of Poker betrugen zusammen über 6 Millionen Dollar.

Heute lebt Nitsche im schottischen Edinburgh.

Andreas “Andy” Krause: Vom Soccer zum Zocker

Andreas Krause, der den Spitznamen “Andy” trägt, ist ein ehemaliger professioneller Fußballer, der sich heute dem Pokerspielen zugewandt hat.

Während seiner Fußballkarriere spielte er in der Bundesliga und studierte sogar nebenbei Sport und Wirtschaftswissenschaften. Er spielte in den Jahren 1990 bis 1993 bei den Stuttgarter Kickers.

Vom Fußballprofi schaffte er den Sprung zum Profi am Pokertisch. Er gewann bei der World Series of Poker 24 Geldpreise, auch wenn er noch keine Bracelets gewinnen konnte.

Schon wenige Jahre nachdem er die Stuttgarter Kickers verlassen hatte, begann er, erfolgreich bei Pokerturnieren zu spielen. Im  Jahr 1999 wurde er in Baden-Baden, das für sein renommiertes Casino bekannt ist, Europameister. Nur ein Jahr später, im Jahr 2000, war er in einem Seven Card Stud High/Low-Turnier in Las Vegas erfolgreich und konnte fast 53.000 Dollar mit nach Hause nehmen.

2007 erreichte er erstmals den Finaltisch der WSOP, wo er 94.000 Dollar erhielt und den sechsten Platz belegte.

Andy Krause war der erste deutsche Pokerspieler, der die Turnierpreisgeldgrenze von einer Million Dollar überschritt. Im Laufe seiner Pokerkarriere konnte er bisher 2,5 Millionen Dollar einnehmen. Wer sich gegen ihn messen möchte, findet ihn live im Casino Bad Homburg und auch online bei Cash Games.

Krause lebt in Weinsberg.

Nitsche, Heinecker, Becker und Krause gehören zu den erfolgreichsten deutschen Pokerspielern. Natürlich gibt es noch eine Menge anderer erfolgreicher Spieler, die aus Deutschland stammen, aber der Einfluss dieser vier Spieler auf die Pokerszene ist nicht zu verleugnen. Sie haben die Welt des Pokerspiels für andere deutsche Spieler geöffnet.

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Bad Oldesloe

Mit “Sport vor Ort”: Bad Oldesloe bietet kostenfrei Basketball-Training an

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Basketball
Symbolfoto: Aleksandar Grozdanovski/shutter

Bad Oldesloe – Im Rahmen des Projektes „Sport vor Ort“ bietet die Jugendarbeit der Stadt Bad Oldesloe gemeinsam mit dem Volleyballclub Bad Oldesloe (VCBO) ein neues Sportangebot für Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren an.

Alle die Lust haben Basketball zu spielen, können ab dem 27. Februar dieses kostenfreie Angebot nutzen.

Immer mittwochs von 16.30 bis 18 Uhr gibt es die Möglichkeit in der Sporthalle der Schule am Kurpark ein paar Körbe zu werfen. Trainiert wird die Gruppe von Manaf Zakari, einem jungen Oldesloer, der selbst in der Regionalliga spielt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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Sport

Reinbeker Schwimmer sichern sich 31 Medaillen

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Emilia Mathilda Wurster holte sich sechs Medaillen
Foto: TSV Reinbek/hfr

Reinbek – Das war ein Jahresauftakt nach Maß für den TSV Reinbek. Sehr erfolgreich haben die Reinbeker Schwimmerinnen und Schwimmer bei den 26. Winterwettkämpfen in der Uni-Schwimmhalle in Kiel abgeschnitten.

21 Schwimmvereine aus sechs Bundesländern waren am 26. Januar zur Leistungsüberprüfung nach Kiel gereist.

Insgesamt haben 324 Schwimmerinnen und Schwimmer am Wettkampftag knapp 1400 Starts absolviert und um die begehrten Medaillen gekämpft.

Besonders für die jüngeren Teilnehmer war dieser Wettkampf eine echte Herausforderung. Umso erfreulicher ist daher das Abschneiden der beiden Reinbeker Emilia Mathilda Wurster im Jahrgang 2008 und Paul Kamolz im Jahrgang 2009.

Beide vollbrachten das Kunststück jeden ihrer sechs Starts mit einer Medaille zu belohnen. Emilia Mathilda gewann Gold über 100m Freistil, Silber über 50m Schmetterling und 100m Brust und Bronze über 50m Brust, 100m Rücken und 200m Freistil.

Paul siegte über 50m und 200m Rücken, holte Silber über 50m Freistil, 100m Rücken und 200m Freistil und gewann Bronze über 100m Freistil.

Bei den älteren Teammitgliedern gelang es Roman Bukowiecki, Jg 2001, bei jedem seiner Starts eine Medaille zu gewinnen.  Er gewann 3 Goldmedaillen (50m, 100m und 200m Rücken) und 2 Silbermedaillen (50m und 200m Freistil). Die beiden Freistilstrecken beendete er mit persönlichen Rekorden.

Dreimal Gold gab es auch für Nele Golomb, Jg. 2004. Sie siegte über 50m, 100m und 200m Schmetterling. Über 50m Schmetterling knackte Nele die Norm für die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften Ende Mai in Berlin. Hier wird sie gemeinsam mit Roman Bukowiecki an den Start gehen, der bereits im Dezember in Bremen die Norm über 100m Rücken erreicht hat. Nele gewann in Kiel außerdem Silber über 200m Freistil und Bronze über 100m Freistil.

Große Leistungssprünge zeigte in Kiel Tjark Lindh, Jg. 2001 auf den Bruststrecken. Er gewann die 200m Brust, holte Silber über 50m Brust und Bronze über 100m Brust. Jedes Mal schwamm er persönlichen Rekord.

Auf den Bruststrecken war auch Jan Seeger im Jahrgang 2007 sehr erfolgreich. Jan gewann Silber über 50m Brust und Bronze über 100m Brust. Auch er schwamm beide Male eine neue Bestzeit.

Große Freude herrschte bei Johanna Mahnecke, Jg. 2004. Sie gewann mit neuem persönlichem Rekord die Silbermedaille über 200m Rücken vor ihrer Vereinskameradin Jule Wagschal, Jg. 2005, die somit die Bronzemedaille holte.

Tia Corradi, Jg. 2006, musste erstmals ein Rennen über 200m Schmetterling absolvieren. Sie machte ihre Sache gut und wurde mit einer Silbermedaille belohnt. Jeanine Gerau, Jg. 2001, hatte ebenfalls Anteil an der Reinbeker Medaillenausbeute. Sie gewann Bronze über 200m Lagen.

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Bad Oldesloe

Barbara Kehbein aus Bad Oldesloe schwimmt drei neue deutsche Rekorde

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Barbara Kehbein vom VfL Oldesloe

Bad Oldesloe/Mölln – Am 26. Januar 2019 fand in Mölln das 44. Mastersschwimmfest statt. Der Wettkampf wurde auf der 25 Meter Bahn ausgetragen.

Für den VfL Oldesloe war Barbara Kehbein (Jahrgang 1969) in Mölln. Bei ihrem ersten Wettkampf des neuen Jahres zeigte sie sich erneut in hervorragender Form.

Bei ihren Starts über die 100 Meter Brust (1:17,10), 200 Meter Lagen (2:33,36) und 100 Meter Freistil (1:01,24) erreichte Barbara Kehbein jeweils den ersten Platz und unterbot deutlich die bisherigen deutschen Rekorde in der Altersklasse 50.

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