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Barsbüttel

An einer Schule in Barsbüttel brennen immer wieder Müllcontainer

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Symbolfoto: SL

Barsbüttel – In Barsbüttel haben in der Nacht zu Donnerstag mehrere Müllcontainer an einer Schule gebrannt. Es ist nicht das erste Mal. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Das Feuer ereignete sich am Donnerstag, 21. Juni, gegen 0.10 Uhr an der Schule im Soltausredder.

Trotz sofort alarmierter Feuerwehr hatte sich der Brand auf weitere Müllcontainer und einen Sichtschutzzaun ausgedehnt. Die Feuerwehr konnte ein weiteres Übergreifen verhindern.

Der Abstellbereich der Müllcontainer brannte fast vollständig aus. Es entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. Ein Gebäudeschaden ist nicht entstanden.

Bereits am vergangenen Sonntagmorgen, gegen 8:30 Uhr, und am Dienstagabend gegen 22:45 Uhr haben ebenfalls Papiercontainer an der Schule gebrannt. Hier kam es zu keinen größeren Sachschäden. Von vorsätzlicher Brandlegung kann laut Polizei ausgegangen werden.

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Bad Oldesloe

Mit dem “kleinen Zebra” sicher durch den Straßenverkehr

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Alexandra Graw, Filialleiterin der Sparkasse Holstein in Barsbüttel (rechts), sowie Sandra Hoppe, Lehrerin an der Grundschule Barsbüttel, und „ihre“ Erstklässler.
Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe/Barsbüttel – Das richtige Verhalten im Straßenverkehr ist für alle Generationen wichtig, aber natürlich beginnt die Verkehrserziehung bei den Kindern und genau da setzt das Heft mit dem „Kleinen Zebra“ an.

Zu welcher Seite schaut man eigentlich zuerst, wenn man eine Straße überqueren möchte? Wer sich auf den Weg zur Schule macht, sollte diese Frage sicher beantworten können. Mit der Einschulung geht für Kinder nämlich nicht nur der „Ernst des Lebens“ los, sondern sie fangen auch an, sich alleine im „Abenteuer Straßenverkehr“ zu bewegen.

Worauf sie auf ihrem Schulweg achten müssen, lernen sie in den Heften vom „Kleinen Zebra auf dem Schulweg“ der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein. Vor den Herbstferien hat Alexandra Graw, Leiterin der Filiale der Sparkasse Holstein in Barsbüttel, die Hefte an die Schulanfänger vor Ort überreicht. Insgesamt stellt die Landesverkehrswacht rund 25.000 Schulanfängern im Land ein Heft vom „Kleinen Zebra“ zur Verfügung.

Bereits seit einem Jahrzehnt verteilt die Landesverkehrswacht mit finanzieller Unterstützung der schleswig-holsteinischen Sparkassen das Verkehrsübungsheft „Das kleine Zebra auf dem Schulweg“ an alle neuen Schulkinder in Schleswig-Holstein. In dem Heft werden comicartig typische Situationen im Straßenverkehr, insbesondere auf dem Schulweg, dargestellt und erklärt. Es vermittelt den Kindern auf spielerische Art und Weise, wie sie sich sicher im Straßenverkehr bewegen.

„Dass Kinder das richtige Verhalten im Straßenverkehr kennen, ist vor allem jetzt in der dunklen Jahreszeit wichtiger denn je. Denn wenn die Sichtverhältnisse für alle Verkehrsteilnehmer schwieriger werden, erhöht sich auch die Unfallgefahr“, stellt Graw die hohe Bedeutung des Hefts vom Kleinen Zebra heraus. „Das Heft leistet einen wichtigen Beitrag zur Verkehrserziehung – vor allem, da es den Kindern Spaß macht, mit dem kleinen Zebra zu lernen. Dieses tolle Projekt unterstützen wir sehr gerne“, ergänzt die Filialleiterin.

Auch Elisabeth Pier, geschäftsführende Vizepräsidentin der Landesverkehrswacht Schleswig-Holstein, ist begeistert von dem Projekt: „In der Schule sollen die Kinder gleich von Anfang an das sichere Verhalten im Straßenverkehr lernen. Mit geeigneten Materialien und unter Anleitung der Lehrkräfte ist die Verkehrserziehung ein wichtiger Baustein für die Sicherheit im Straßenverkehr.“

Um auch den Eltern eine Hilfestellung an die Hand zu geben, gibt es begleitend zu dem Verkehrserziehungsheft die Elternbroschüre „Weil Kinder keine Bremse haben“. Sie gibt Tipps, wie sie mit ihren Kindern das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben können. Erstmalig wurde das Elternheft in diesem Jahr in vier weitere Sprachen übersetzt. Neben der deutschen Ausgabe gibt es das Heft nun auch auf englisch, französisch, arabisch und farsi. Die deutsche Ausgabe erhalten die Eltern in der Schule ihrer Kinder. Die mehrsprachige Ausgabe können sie über die Schule beim zuständigen Schulamt anfordern.

Die gesamte Aktion kostet 40.000 Euro, von denen die Sparkassen 20.000 Euro „übernehmen“. Das Land Schleswig-Holstein gibt 10.000 Euro im Rahmen seiner Kampagne „Sicher kommt an!“; den Rest steuert die Landesverkehrswacht dazu bei.

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Barsbüttel

Verkehrsunfall auf A1 bei Barsbüttel: Polizei sucht Zeugen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Barsbüttel – Bei einem Verkehrsunfall auf der A1 bei Barsbüttel wurden am Samstag gegen 14.30 Uhr zwei Personen leicht verletzt.

Ein 59-jähriger Mann aus Hamburg fuhr mit einem Audi A4 auf der A 1 in Richtung Hamburg.

In Höhe der Gemeinde Barsbüttel kam es zum Zusammenstoß mit einem auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Nissan Micra eines 20-jährigen aus Remscheid. Daraufhin verlor der 20-jährige die Kontrolle über sein Fahrzeug, zog nach rechts und kam auf dem Grünstreifen zum Stehen.

Der Remscheider und sein 17-jähriger Mitfahrer wurden leicht verletzt. Der Audi traf den Nissan im hinteren linken Bereich.

Aufgrund unterschiedlicher Aussagen der Unfallbeteiligten ist der genaue Unfallhergang noch unklar, daher sucht die Polizei nun nach Zeugen. Zeugenhinweise bitte an das Polizeiautobahnrevier Bad Oldesloe unter 04531/1706–0.

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Gesundheit

Besonderes Jubiläum: Rentner leistet seine 150. Blutspende

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Uwe Riemann bedankt sich bei den ehrenamtlichen Helferinnen des DRK-Ortsvereins Barsbüttel mit der Übergabe von Rosen
Foto: DRK Blutspendendienst/hfr

Barsbüttel – 19 Blutspender gibt es in jedem Jahr in Schleswig-Holstein und Hamburg, die die Grenze von 150 Blutspenden erreichen. Einer von ihnen ist Uwe Riemann.  Routiniert absolvierte der Rentner aus Hamburg an diesem Tag seine Jubiläumsspende im Barsbütteler Bürgerhaus.

Begonnen hat Riemann seine Spendekarriere im Jahr 1981. Als Tischler arbeitete er damals in einem Betrieb in Barsbüttel. „Mein Chef hatte die Idee, gemeinsam mit mehreren Kollegen den ganz in der Nähe stattfindenden DRK-Blutspendetermin zu besuchen. In unserem Job war uns natürlich sehr bewusst, dass man selbst sehr schnell in die Situation kommen kann, auf eine Blutspende angewiesen zu sein“, erinnerte sich der 66-jährige Jubilar.

Seitdem war der regelmäßige Besuch der Barsbütteler Spendetermine für Uwe Riemann eine Selbstverständlichkeit. „Man weiß ja nicht, wer das eigene Blut bekommt, aber man hofft, dass es für jemand anderen eine Hilfe ist.“

Neben dem eigenen Engagement wirbt Uwe Riemann auch immer wieder im Bekannten- und Freundeskreis für das lebenswichtige Thema Blutspende und versucht seit vielen Jahren, auch junge Menschen dafür zu gewinnen.

Mit seiner 150. Blutspende hat Riemann insgesamt 75 Liter Blut gespendet, mit denen er einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass die Versorgung von Patienten in Kliniken und anderen medizinischen Versorgungszentren im Norden jederzeit sichergestellt ist. Da aus dem halben Liter einer Vollblutspende drei Präparate hergestellt werden, hat er mit seinem Engagement auf diese Weise bereits bis zu 450 Patienten helfen können.

Helga Diederich (DRK-Ortsverein Barsbüttel), Uwe Riemann und Till Quint (DRK-Blutspendedienst Nord-Ost) Foto: DRK – Blutspendendienst / hfr

Dafür bedankte sich in Barsbüttel das Team des DRK-Ortsvereins um Teamleiterin Ulrike Kühn. Till Quint vom DRK-Blutspendedienst überreichte eine Geschenkbox und sprach auch im Namen der vielen Patienten seinen Dank aus.

Und auch der Jubilar selber fand sehr persönliche Worte des Dankes für den Einsatz der ehrenamtlichen DRK Helferinnen und Helfer und überreichte nach der Spende jedem und jeder einzelnen von ihnen eine Rose.

Die Ehrenamtler schafften auf jedem Termin eine freundliche Atmosphäre und würden regelmäßig für eine hervorragende Bewirtung aller Spenderinnen und Spender sorgen – am 18. Juli kamen insgesamt 81 Blutspenderinnen und –spender, vier von ihnen waren zum ersten Mal dabei.

Mit anderen Menschen zusammen zu kommen und hier das tolle Gemeinschaftsgefühl zu genießen, das ist ebenfalls Motivation für mich, auch weiterhin regelmäßig nach Barsbüttel zum Blutspenden zu kommen“, freute sich Uwe Riemann, der – wenn seine Gesundheit es weiterhin zulässt – auch die Ehrung für 175 Spenden in einigen Jahren erreichen kann.

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