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Kultur

Junge Kultur- und Geschichtsfans: Museumscard geht in die nächste Runde

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FOto: Sparkasse Holstein/hfr

Schleswig-Holstein – Es ist ein echter Tipp für junge Kultur- und Geschichtsfans. Die MuseumsCard für Jugendliche startet in eine neue Saison. Vom 22. Juni bis zum 1. November 2018 ermöglicht sie Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren freien Eintritt in über 100 Museen in Schleswig-Holstein und Süddänemark. In Stormarn beteiligen sich das Heimatmuseum Reinfeld, das Heimatmuseum Bad Oldesloe, das Schloss Ahrensburg, die Galerie im Marstall Ahrensburg und das Stormarnsche Dorfmuseum.

Darüber hinaus gilt die MuseumsCard am 11. und 18. Oktober 2018 als Freifahrtkarte in allen Bussen und Bahnen von NAH.SH, dem Nahverkehr in Schleswig-Holstein. Interessierte Kinder und Jugendliche erhalten die MuseumsCard kostenfrei in allen Filialen der Sparkasse Holstein sowie in den anderen schleswig-holsteinischen Sparkassen.

Auch in Museen, Büchereien, Jugendverbänden, dem Landesjugendring sowie in vielen Tourist-Informationen ist die MuseumsCard erhältlich. Alternativ kann sie auf der MuseumsCard-Website unter www.meine-museumscard.de oder als App mit dem Titel „MuseumsCard“ heruntergeladen werden.

Wie in den Vorjahren sind auch 2018 wieder Gewinnspiele an die MuseumsCard gekoppelt. Kinder- und Jugendgruppen können eine Kutterfahrt auf der Kieler Förde gewinnen, wenn sie ein Foto ihres Museumsbesuchs einsenden. Außerdem lassen sich auf der MuseumsCard bei jedem Museumsbesuch Stempel sammeln (beziehungsweise in der App QR-Codes einscannen). Wer drei Stempel zusammen hat, kann unter amderem eine Kurzreise gewinnen.

Die Aktion wird vom Landesjugendring Schleswig-Holstein in Kooperation mit dem Ministerium für Justiz, Kultur und Europa des Landes Schleswig-Holstein, den schleswig-holsteinischen Sparkassen, dem Museumsverband Schleswig-Holstein und Hamburg sowie dem Nahverkehr Schleswig-Holstein durchgeführt.

„Die schleswig-holsteinischen Sparkassen haben die MuseumsCard 2006 mit initiiert und sind seither Partner der Aktion“, erläutert Hans-Ingo Gerwanski, Direktor bei der Sparkasse Holstein. Und weiter: „Mit der MuseumsCard geben wir Kindern und Jugendlichen Einblicke in die kulturelle Vielfalt unseres Landes. Wir zeigen ihnen, dass Museen durchaus spannend sind, bauen Hemmschwellen ab und fördern damit ihre kulturelle Bildung. Viele Kinder und Jugendliche kommen über die Karte zum ersten Mal mit einem Museum in Berührung und sind anschließend begeistert. Toll, dass wir das mit der Aktion erreichen können.“

Für den Erfolg der MuseumsCard sprechen auch die Zahlen: In diesem Jahr konnten die Organisatoren eine Reihe neuer Museen für die Teilnahme gewinnen. Mit über 100 Häusern öffnen mehr Museen ihre Türen als je zuvor. „Wir freuen uns, dass sich die MuseumsCard so erfolgreich etabliert hat. Mit der Vielzahl der beteiligten Museen und den damit verbundenen Entdeckungsreisen ist sie aus dem schleswig-holsteinischen Ferienangebot nicht mehr wegzudenken“, so Gerwanski weiter.

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Kultur

Im Halbkreis neben der Lampe: Ausstellung von Gesa Lange im Marstall

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Gesa Lange (links) und Inga Müller (Sparkassen Kulturstiftung). Foto: SL

Ahrensburg – Vom 18. November bis zum 16. Dezember 2018 präsentiert die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn die Ausstellung Im Halbkreis neben der Lampe der Künstlerin Gesa Lange.

Die Ausstellung findet in der Galerie im Marstall Ahrensburg statt und setzt sich mittels Zeichnungen und Installationen mit der Zeit als Rohmaterial, mit ungreifbaren Räumen sowie mit Flächen und Linien auseinander.

Gesa Lange (*1972 in Tongeren, Belgien) untersucht in ihren Arbeiten Räume, die sich oftmals jeglicher Greifbarkeit entziehen. Sie beschreibt Zustände, die durch die Überarbeitung in Form von Entfernung der konkreten Beschreibungen gleich wieder zerstört werden. Durch das wiederholende Überarbeiten und die Veränderung des Zustandes verfolgt die Künstlerin den Grad der herrschenden Eigenständigkeit. Ihre Arbeiten aus Bleistift, Graphit und Fäden auf Leinwand verhandeln die Zeit und gleichzeitig positionieren sie sich auch außerhalb ihrer Reichweite. Zeit als Rohmaterial in Bilder zu verwandeln gehört zu einem entscheidenden Teil Langes Arbeiten. Ihre Bilder sprechen von einer unentwegten Veränderung, gleichzeitig sind sie jedoch regungslos, eingefroren und somit zeitlose Wiedergaben eines niemals endenden Prozesses. Anknüpfend an das Jahresthema der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn Linie – Netz – Verbindung interessiert sich Lange zudem für textile Strukturen, die aus Fäden und somit Linien bestehen. Sie sind durch das Weben vernetzt und miteinander verknüpft.

Gesa Lange studierte an der HAW Hamburg Illustration und Kommunikationsdesign sowie Freie Kunst an der HFBK Hamburg. Seit 2011 hat sie an der HAW Hamburg eine Professur für Zeichnen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, den 18. November 2018 um 16 Uhr in der Galerie im Marstall Ahrensburg von Dr. Henning Görtz, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn, eröffnet. Zur Einführung spricht Dr. Katharina Schlüter, Leiterin Kunst & Kultur und Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn.

Am Sonntag, den 16. Dezember 2018 findet im Rahmen der Finissage ein Künstlerinnengespräch mit Gesa Lange in der Galerie statt. Zur Ausstellung erscheint zudem ein Künstlerbuch. Jeden Mittwoch um 16 Uhr lädt die Galerie im Marstall Ahrensburg außerdem Interessierte zu einer Führung durch die Ausstellung ein.

Weitere Informationen unter www.galerie-im-marstall.de

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Bad Oldesloe

Kunst im Krankenhaus: Asklepios Klinik startet Ausstellungsreihe

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Fotografie: Dirk Schröder

Bad Oldesloe – Am Mittwoch, 21. November, lädt die Asklepios Klinik Bad Oldelsoe um 18.30 Uhr zur öffentlichen Vernissage der Ausstellung „Meer sehen und mehr erleben“ ein.

Das Oldesloer Krankenhaus startet ihre neue Ausstellungsreihe mit Werken des Ratzeburger Fotografen Dirk Schröder.

„Kunst im Krankenhaus ist weitaus mehr, als schöne Bilder aufzuhängen. Kunst kann auch einen wichtigen Beitrag zur Genesung leisten. Sie schafft Atmosphäre und Aufenthaltsqualität“, ist Klinik-Geschäftsführer Jens Brockmann überzeugt. Die ausgestellten Fotografien schaffen nicht nur eine positive Atmosphäre, sondern können gleichzeitig Hoffnung ausstrahlen oder Freude vermitteln. „Vor allem bedeuten sie für Patienten, Besucher und Mitarbeiter eine wohltuende Abwechslung zum Klinikalltag.“

Dirk Schröder entdeckte seine Freude zur Fotografie vor etlichen Jahren, nachdem er eine schwere Krankheit überstanden hatte. Aus Ablenkungen wurde Freude an der Fotografie. Der Ratzeburger liebt Natur- und Landschaftsaufnahmen und legt seinen Schwerpunkt dabei auf die Themen „Strand“ und „Meer“. Dirk Schröder hat verschiedene Dauerausstellungen in der Region.

Die Vernissage im Oldesloer Krankenhaus bildet den Auftakt zu regelmäßig wechselnden Ausstellungen in der Klinik, die ihren Patienten und Besuchern bei den Eröffnungsveranstaltungen eine Plattform für kulturellen Austausch und Unterhaltung bietet.

Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist frei. Besucher haben die Möglichkeit, sich mit dem Künstler über die gezeigten Fotografien zu unterhalten. Zu sehen sind die Werke in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe bis zum 28. Februar 2019 täglich zu den regulären Öffnungszeiten der Klinik.

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Bad Oldesloe

Strunk, Schamoni und Co: Das KuB-Programm wird prominent

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Kulturchefin Inken Kautter (vorne) mit ihrem Team und den Lieblingsveranstaltungen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Heinz Strunk liest aus “Das Teemännchen”, Rocko Schamoni aus einem Buch, das erst noch geschrieben wird und das Hamburger Schmidt Theater zeigt eine Varieté-Show: Das Oldesloer Kulturprogramm im KuB erreicht durchaus vor allem im Bereich Kabarett und Lesungen ein neues Level.

102 Veranstaltungen stehen für die Spielzeit Januar bis Juni 2019 auf dem Programm. Es ist wieder eine Mischung aus den Angeboten des städtischen Kulturbüros und ehrenamtlicher Eventorganisatoren wie Klngstdt und der Oldesloer Bühne. 

Ob Theater und Oper, Lesungen, Konzerte oder Kabarett: Das Kultur- und Bildungszentrum zieht immer mehr Besucher und auch immer namenhaftere Künstler an. Allein im Oktober besuchten rund 2000 Menschen die Veranstaltungen im KuB. Mit einem Rückgang rechnet Kulturchefin Inken Kautter nicht: “Die starken Monate kommen erst noch.” Vorweihnachtszeit ist Saison.

Doch auch danach bietet das Kulturhaus der Stormarner Kreis eine Reihe von Veranstaltungen, die ein breites Publikum ansprechen dürften. Das Programm Januar bis Juni hat die Oldesloer Kulturabteilung jetzt vorgestellt. “Wir sind dazu übergegangen, Künstler weit im Voraus zu buchen”, sagt Inken Kautter. Das zeigt Wirkung: “So kamen wie etwa an Heinz Strunk.” Der Entertainer und Autor (“Der goldene Handschuh”, “Fleisch ist mein Gemüse”) wird im Juni (1.6., 20 Uhr) aus seinem Buch “Das Teemännchen” lesen.

Strunk ist Teil des Komik-Trios “Studio Braun”. Ebenso wie ein weiterer Gast des KuB: Rocko Schamoni. Der Musiker, Autor und Schauspieler liest im Januar (26.1., 20 Uhr) in”Die große Rocko Schamoni Schau” aus einem Buch lesen, das es noch nicht gibt. “Dummheit als Weg” heißt das Werk und wird von Schamoni während seiner Tour geschrieben.

In der Musik- und Theatersparte geht es prominent weiter: Hier gibt unter anderem das Hamburger Schmidt Theater mit der “Schmidt Show” ein Gastspiel auf der Bühne im KuB (7.2., 20 Uhr). Besuch aus Ahrensburg gibt es vom “Godfather of Boogie-Woogie” Axel Zwingenberger (17.5., 20 Uhr). Auch Opernfans sollen auf ihre Kosten kommen. “Die Kooperation zwischen KuB und Musikhochschule Lübeck wird auf beidseitigen Wunsch fortgesetzt, der Vertrag ist unterschrieben”, sagt Inken Kautter.

Im dritten Jahr der Kooperation wird in der Reihe “Junges Musiktheater” unter anderem die “Weiße Rose” – die letzten Tage der Geschwister Scholl – als Oper aufgeführt. Die beiden Widerstandskämpfer waren während der NS-Zeit zum Tode verurteilt worden. Keine leichte Kost – passt aber in die Zeit. Politisch bezieht das KuB eine klare Position gegen Rechts. Das ist auch im Programm zu sehen. So wird Ex-AfD-Parteimitglied Franziska Schreiber (28) – sie war zwischenzeitlich Teil des Bundesvorstandes und Pressesprecherin von Frauke Petry – über ihren Ausstieg aus der immer radikaler werdenden Partei berichten (3.2., 18 Uhr).

Einen Großteil das Programms macht aber auch weiterhin das Engagement der Hauptnutzer im Haus aus. “Mit Klngstdt und der Musikschule haben wir starke musikalische Partner”, so Katrin Offen aus dem Kulturbüro. “Wir halten uns bewusst im Bereich Musik mittlerweile etwas mehr zurück, weil wir wissen, dass von den beiden Hauptnutzern verlässlich ein attraktives und umfangreiches Programm geboten wird”, ergänzt Kautter. 

Klngstdt kooperiert am 14.3 mit der Musikschule, wenn Magnus Landsberg wieder auf der Bühne zu Gast sein wird. Mit dem “KuB-Saal-KluB” führt die umtriebige Musikergemeinschaft der Klangstädter außerdem auch ein neues Clubformat mit zwei Terminen fort, das seine Premiere erste Ende September feierte. Dazu gibt es eine Ausgabe des bewährten “Big city light” Konzepts und natürlich auch wieder offenen Bühnen mit “Mary Stolpe vorm Wortgericht”. Die Musikschule bietet außerdem zusätzlich unter anderem einen Wettbewerb der Nachwuchsmusiker an. 

Auch die Oldesloer Bühne ist wieder sehr aktiv und deckt im Bereich des Theaters eine Menge Vorführungen ab, die dafür sorgen, dass im Saal über die Monate auch für Abwechslung gesorgt ist. 

Das umfangreiche Programm liegt ab sofort in der Stadtinfo (KuB, Beer-Yaacov-Weg 1) aus und ist auch im Internet auf www.kub-badoldesloe.de zu finden. Tickets können online und telefonisch (04531/504-195) gebucht werden.

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