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Lübeck

Amerikaner (43) verirrt sich mit Liegefahrrad auf die Autobahn

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Die Autobahnpolizei eskortierte den Radfahrer bis zur nächsten Ausfahrt und damit in Sicherheit. Foto: Polizei

Neustadt – Die Polizei musste einen Radfahrer am Sonnabend auf der A1 zur nächsten Ausfahrt eskortieren. Der Mann (43) aus Florida hatte sich mit seinem Liegefahrrad auf die Autobahn verirrt.

Am Samstagvormittag hatten Verkehrsteilnehmer über Notruf den Liegefahrradfahrer im nördlichen Bereich von Neustadt/H. auf der A1 gemeldet.
Den eingesetzten Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) war klar, dass in diesem Bereich kein Standstreifen für eine solch waghalsige Fahrt vorhanden ist.

Der Radfahrer schwebte in höchster Gefahr.

Schnell konnten die Polizisten den Radfahrer erreichen und ihn absichernd bis zur nächsten Ausfahrt begleiten. Mit Angst im Gesicht und zitternden Knien entschuldigte er sich vielmals.

Mit seinem Liegerad fährt der 43-jährige amerikanische Staatsbürger aus Florida von Oslo nach Barcelona.

Hierbei kam er vom richtigen „Radweg“ ab und nutzte die für ihn nicht zulässige A1. Der Mann wurde dabei von der Landkarte seines Smartphones auf die Autobahn geleitet. Es war ihm eine Lehre und versprach den Polizisten nie wieder mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren.

Mit den Worten „Gute Reise“ und einer mündlichen Verwarnung wurde der Amerikaner verabschiedet.

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Lübeck

Lübeck: Warnung vor falschen Polizisten am Telefon

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Symbolfoto: Lolostock/Shutterstock.com

Lübeck – Schon seit Anfang der Woche  verzeichnet das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei eine Zunahme von Anrufen falscher Polizeibeamter vor allem bei Senioren im gesamten Stadtgebiet von Lübeck.

Auch am heutigen Donnerstag  registrierte die Polizei ununterbrochen weitere, derartige Anrufe. Nach bislang missglückten Betrugsversuchen wurden am 14.Novmeber insgesamt über 27.000 Euro von einem 72-jährigen Lübecker durch die unbekannten Täter erlangt.

Aufgrund der fortwährenden Taten wird durch die Polizei Lübeck erneut eindringlich auf nachfolgende Verhaltensweisen bei derartigen Telefonaten hingewiesen:

– Machen Sie am Telefon fremden Personen gegenüber grundsätzlich keine Angaben über eigene Wert-, oder Bargeldbestände, Kontoverbindungen oder persönliche Daten.

– Haben Sie Bedenken, halten Sie Rücksprache mit Freunden oder Bekannten über den Sachverhalt und informieren Sie die Polizei.

– Die Polizei stellt keine Wertgegenstände sicher, um sie vor Einbrechern zu schützen.

– Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei hat in dieser Sache die Ermittlungen wegen des mehrfachen Verdachts des Betruges aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451 – 1310 entgegen.

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Polizei und Feuerwehr

Widerliche Tat in Lübeck: Rechtsextreme beschmieren Gedenkstein

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Am Samstagvormittag, 10 November, stellten Polizeibeamte des 3. Polizeireviers Lübeck im Rahmen eines Einsatzes in der Hafenstraße fest, dass unbekannte Täter das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages mit SS-Runen und ein Hakenkreuz beschmiert hatten.Bei dem Brandanschlag waren 1996 zehn Asylbewerber verstorben. Die Tat konnte nie aufgeklärt worden. Der Tatverdacht gegen drei Rechtsradikale aus Grevesmühlen konnte damals nicht hinreichend belegt werden.

Der Staatsschutz der Bezirkskriminalinspektion Lübeck ermittelt in dieser Sache unter anderem wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Es werden Zeugen gesucht.

Am 10.11., gegen 10:10 Uhr, teilten Zeugen der Polizei mit, dass das Denkmal des Hafenstraßenbrandanschlages beschädigt worden wäre. Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck suchten den Gedenkstein daraufhin auf und konnten eine Rune der SS und zwei Hakenkreuze feststellen, welche mit weißer Farbe angebracht waren.

Nach bisherigen Erkenntnissen haben unbekannte Täter in der Zeit vom 08.11. bis 10.11.2018 das Denkmal in der Hafenstraße, das an den Brandanschlag auf das Asylbewerberheim in der Hafenstraße in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar 1996 erinnert, beschmiert.

Die Kriminalpolizei bittet etwaige Zeugen des Vorfalls, die im Tatzeitraum am Gedenkstein auffällige Personen und Fahrzeuge oder den Tathergang beobachtet haben, sich bei der Polizei zu melden. Sachdienliche Hinweise werden unter der zentralen Telefonnummer 0451 – 1310 bei der Polizei Lübeck entgegengenommen.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizei sucht Zeugen nach Massenschlägerei

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Symbolfoto: SL

Lübeck – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (11. November) ist es laut Polizei in Lübeck Moisling zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren jungen Männern gekommen. Es wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

“Gegen 01:25 Uhr meldeten Zeugen der Polizeileitstelle eine größere körperliche Auseinandersetzung in Lübeck Moisling. Ersten Angaben nach sollten sich in der Heinzelmännchengasse/ Ecke Ilsebillweg circa 30 Personen schlagen”, so Ulli Fritz Gerlach von der Polizei Lübeck.

Beim Eintreffen der alarmierten Funkwagenbesatzungen hatten sich nach Angaben der Behröden fast alle Personen bereits in Kleingruppen vom Ereignisort entfernt. In der Folge wurden im näheren Umfeld mehrere Männer und Fahrzeuge kontrolliert, insgesamt neun Personalien festgestellt.

“In Tatortnähe konnten die Beamten einen 21-jährigen alkoholisierten Mann antreffen, der Verletzungen im Bereich des Gesichtes aufwies. Ersten Erkenntnissen nach soll er mit einem Schlagstock verletzt worden sein. Im näheren Umfeld hielten sich zwei weitere Männer im Alter von 24 Jahren auf, die leicht verletzt waren. Erste Hinweise zu einem Mann, der mittels eines Messers verletzt worden sein sollte, erhärteten sich vor Ort nicht. Es wurde keine Person angetroffen, die entsprechende Schnittverletzungen aufwies”, so Gerlach.

Das Motiv und die Hintergründe der Auseinandersetzung sind derzeit laut Polizei noch unklar. Nach derzeitigem Sachstand könnten Streitigkeiten unter alkoholisierten jungen Männern im Rahmen einer privaten Feier im Andersenring Auslöser der körperlichen Auseinandersetzung gewesen sein.

Die Beamten der Polizeistation Moisling ermitteln wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Es werden Zeugen gesucht, die das Tatgeschehen beobachtet haben und Angaben zu den beteiligten Männern machen können. Hinweise nehmen die Beamten unter der zentralen Rufnummer 0451/ 1310 entgegen.

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