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Norddeutschland

Bargteheider “All inklusiv Crew” zum Baltic Sea Circle gestartet

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Bereit zum Start die Bargteheider “All Inklusiv Crew”
Foto: tohus GmbH/hfr

Bargteheide – Der 26 Jahre alte VW Bus ist fertig umgebaut und rollt nun über Europas Straßen.   Am 16. Juni startete das inklusive Projekt “All inklusiv Crew” aus Bargteheide mit mehr als 250 anderen Teams zum Baltic Sea Circle

Sonnabend, 11.00 Uhr auf einem Parkplatz neben dem Hamburger Fischmarkt: mehr als 250 Teams aus ganz Europa und zahlreiche Neugierige schlendern über die Betonfläche, fachsimpeln über ihre Autos oder organisieren per Smartphone noch die letzten zu erledigenden Dinge. Wie Stefanie Dieck am roten Tour-Bus der Bargteheider „All inklusiv Crew“. Sie ist am frühen Morgen mit Ihrem Hund noch Gassi gegangen. Während der Tour bleibt er bei Freunden und die benötigen noch einige Ratschläge, glaubt sie.

Neben ihr steht Dennis Asaev: „Meine Stimmung ist perfekt, aber ich bin so aufgeregt, dass ich an die Fahrt noch gar nicht denke.“ Michael Glitza ist da schon ein wenig weiter: „Ich spüre ein angenehmes Kribbeln im Bauch und gehe davon aus, das wir alles gut schaffen können.“

Entspannt zeigt sich auch Krischan Sester-Stehn. Als ehemaliger Fernfahrer hat er es schon bis zum Polarkreis geschafft und will mit dem Baltic Sea Circle (BSC) die große Runde um die Ostsee jetzt vollenden und dabei Landschaft gucken und Leute kennenlernen.

Die größte Herausforderung, so Jörn Brücken und Fabian Josten von der tohus gGmbH, wird die große Enge sein, sechs Menschen in einem Bus. Immerhin: Jedem steht für die Schlafenszeit ein eigenes Zelt zur Verfügung und in dieser Zeit hat jeder seine Ruhe und muss selbst sehen, wie er mit der Mitternachtssonne oder anderen Widrigkeiten fertig wird.

Ab 12 Uhr sind die sechs aus Klienten, interessierten Bargteheider Mitbürgern und Sozialarbeitern bestehenden Mitglieder der besonderen „All inklusiv Crew“ mit der Startnummer 29 dann unterwegs: Vom Fischmarkt 7500 Kilometer durch zehn Länder über die Lofoten, das Nordkap, Murmansk, St. Petersburg, Kaliningrad und wieder zurück nach Hamburg. Am 1. Juli muss das Ziel mit dem 26 Jahre alten VW-Bus T4 erreicht sein.

Ein anderer Teil der Crew bleibt zu Hause und dokumentiert das ferne Geschehen in sozialen Medien und auf einer Homepage. 

Auf eines sind sie alle Beteiligten schon jetzt stolz: Den schon aussortierten Bus so fit gemacht zu haben, dass die Reise beginnen kann.

 

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Norddeutschland

A1: Urlaubsverkehr und Strandbesucher sorgen für Staus

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Autobahnstau
Symbolfoto: Christian Müller/Shutterstock

Reinfeld/Lübeck/Hamburg – Wer in Richtung Ostsee und Dänemark fahren möchte, beziehungsweise heute Abend von der Ostsee und der Travemünder Woche zurück in Richtung Hamburg fährt, sollte die A1 meiden.

Seit dem Sonnabendmorgen staut sich der Verkehr in Richtung Ostsee immer wieder auf mehreren Kilometern. Auch in Stormarn kam es immer wieder zu Stau und Stop- und Go-Bildungen. Zwischen Reinfeld und Lübeck erreichte der Stau bereits zwischenzeitlich Längen von zehn Kilometern.

Auch auf der A7 und in Richtung Nordsee kommt es immer wieder zu Staus.

Vor allem ist daran zu denken, bei Staus an die Rettungsgasse zu denken. Sie kann Leben retten.

 

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Polizei und Feuerwehr

A1 Richtung Bremen: Autofahrer hat Pony im Kofferraum

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Das Pony im Kofferraum
Foto: Autobahnpolizei Münster/hfr

Münster – Am Freitag, den 20.07., gegen 19.22 Uhr, traf eine Funkstreifenbesatzung BAB A1, in Fahrtrichtung Bremen fahrend, auf einen schwedischen Opel SUV (PKW), mit dem ein außergewöhnlicher Tiertransport durchgeführt wurde.

Im Kofferraum des Fahrzeugs machten die Beamten ein Shetland-Pony aus, welches hinter den Vordersitzen stand und lediglich mit einem Seil an den Haltegriffen im Fond am Fahrzeughimmel des Fahrzeugs angebunden war.

Zusätzlich befand sich ein Heuballen hinter dem Fahrersitz für das Pferd. Die Beamten lotsten den SUV zu einer Tank- und Rastanlage. Dort war für den Tiertransport in dieser Art und Weise die Fahrt zu Ende.

Dem 48-jährigen schwedischen Fahrzeugführer wurde die Weiterfahrt untersagt, ihm wurde erklärt, dass er zum Transport des Tieres einen geeigneten Anhänger verwenden müsse. Gegen ihn wird eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt. Nachdem das Pferd die Möglichkeit zum Auslauf im Nahbereich der Tank-und Rastanlage erhalten hatte, wurde es von der Besitzerin aus Dänemark abgeholt.

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Lübeck

Messerangriff im Linienbus: Keine Hinweise auf Terror-Hintergrund

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Polizeisperrung
Symbolfoto: U J Alexander/shutterstock.com

Lübeck – Im Lübecker Stadtteil Kücknitz kam es heute, 20. Juli, in einem Bus der Linie 30 zu einem Messerangriff in einem Bus, der in Richtung Travemünde unterwegs waren.

Ein 34-jähriger Fahrgast, ein deutscher Staatsangehöriger aus Lübeck,  stach plötzlich und unvermittelt kurz vor 14 Uhr auf mehrere Fahrgäste ein. Die Polizei bestätigt kurz vor 15 Uhr via Twitter “einen größeren Polizeieinsatz”:

Der Angriff ereignete sich in einem Gelenk-Bus, bei dem nach bisherherigen Erkenntnissen mindetens eine Person schwer verletzt und mehrere weitere Personen leicht verletzt wurden.

Medienberichte über eine getötete Person stimmen nicht.  Im Bus befand sich außerdem ein verdächtiger Rucksack, der offenbar mit einer brennbaren Flüßigkeit gefüllt war. “Der Rucksack wurde durch Mitarbeiter des Munitionsräumdienstes Schleswig-Holstein überprüft. Es befand sich Brandbeschleuniger, aber kein Sprengstoff in dem Rucksack. Der Rucksack wurde gesichert”, so die Polizei.

Zuerst berichteten die Lübecker Nachrichten und der NDR von dem gewalttätigen Zwischenfall.

Die Polizei äußert sich direkt nach der Tat zurückhaltend und bat darum, von Spekulationen Abstand zu nehmen. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich allerdings trotzdem schnell Gerüchte. Viele erste Kommentare richteten sich gegen Flüchtlinge und sprachen – ohne jegliche Bestätigung – von einer Terrorgefahr.

“Es liegen keinerlei Hinweise auf eine politische Radikalisierung des Mannes vor. Es liegen derzeit auch keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund vor”, so die Polizei zu den ersten Ermittlungsergebnissen. Innenminister Hans Joachim Grote erklärte, es handle sich um einen Mann mit iranischen Wurzeln, der allerdings in Deutschland geboren und aufgewachsen sei.  Er soll Mitarbeiter der Bundeswehr gewesen sein.

“Die genaue Anzahl der Verletzten ist noch unklar. Es gab keine Toten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Person schwer verletzt. Die Hintergrunde zu der Tat sind noch unklar und Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen”, heißt es von Seiten der Polizei Lübeck und er Staatsanwaltschaft.

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) hat seine Teilnahme an der Eröffnung der Travemünder Woche nach dem mutmaßlichen Anschlag abgesagt.

Welche Auswirkungen die Tat auf das Sicherheitskonzept der Travemünder Woche oder auf andere Veranstaltungen in Lübeck wie das Belt-Festival haben könnte, steht noch nicht fest.

Die Polizei hat ein Bürgertelefon eingerichtet (0451/29079319).

Die Polizei hat den Bereich um den Tatort weiträumig abgesperrt. Der Zugverkehr in Richtung Kücknitz wurde eingestellt. Die Tat soll mit einem Küchenmesser durchgeführt worden sein. Offenbar überwältigten andere Fahrgäste den Täter. Der Busfahrer öffnete geistesgegenwärtig die Türen, so dass die Passagiere fliehen konnten.

Die Polizei bittet darum, dass sich Zeugen und auch Busmitfahrer melden.

“Der Bus war voll besetzt. Viele der Fahrgäste und Zeugen haben den Tatort verlassen, bevor ihre Personalien von der Polizei aufgenommen werden konnten.

Diese Fahrgäste werden dringend gebeten sich mit der Polizei unter der Nummer des eingerichteten Bürgertelefons 0451 / 29079-319 oder 0451 / 29079-303 in Verbindung zu setzen.

 

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