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Norddeutschland

Neue Exkursionen des GeoPark: Ein Herz für Steine

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Wer ein Herz für Steine hat ist bei den GeoPark Exkusrionen genau richtig_Foto GeoPark Nordisches Steinreich. Foto: hfr

Brodten/Boltenhagen – Die Faszination für Steine am Meer packt fast jeden und kaum einer, der nicht einen schönen Stein mit nach Hause nimmt.

Aber wie sind sie entstanden? Warum findet man so etwas zerbrechliches wie Seeigel im harten Feuerstein? Wie kommen die Steine an den Strand? Um diese und viele weitere Fragen geht es bei den nächsten beiden geologischen Exkursionen des GeoParks Nordisches Steinreich an die beiden aktivsten Kliffs der deutschen Ostseeküste.

An diesen Ostseestränden treten immer wieder frische Steine zu Tage, die in den Ostseewellen bunt glitzern und leuchten. Besonders beliebt ist die sogenannte Ostseejade, die in Wirklichkeit gar keine Jade ist, aber diesen Namen trägt, weil sie gerne zu Schmuck verarbeitet wird.

Am Samstag, den 23. Juni von 16:00 – 17:30 Uhr am Kliff von Travemünde. Treffpunkt ist 23570 Brodten, Wieskoppel 1, am Haus “Seeblick”, dem Haus bei der Treppe zum Strand.

Und am Sonntag, den 24. Juni von 16:00 – 17:30 Uhr am Kliff von Boltenhagen. Treffpunkt ist 23948 Klütz/Steinbeck, Dorfstraße 4, auf dem Strandparkplatz (gebührenpflichtig).

Für beide Exkursionen ist eine Anmeldung unter Tel.: 04547 159315 oder info@geopark-nordisches-steinreich.de notwendig. Details und eine genaue Anfahrtsbeschreibung zu diesen und vielen anderen Veranstaltungen findet man unter: www.geopark-nordisches-steinreich.de

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Lübeck

Lübeck: Warnung vor falschen Polizisten am Telefon

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Symbolfoto: Lolostock/Shutterstock.com

Lübeck – Schon seit Anfang der Woche  verzeichnet das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei eine Zunahme von Anrufen falscher Polizeibeamter vor allem bei Senioren im gesamten Stadtgebiet von Lübeck.

Auch am heutigen Donnerstag  registrierte die Polizei ununterbrochen weitere, derartige Anrufe. Nach bislang missglückten Betrugsversuchen wurden am 14.Novmeber insgesamt über 27.000 Euro von einem 72-jährigen Lübecker durch die unbekannten Täter erlangt.

Aufgrund der fortwährenden Taten wird durch die Polizei Lübeck erneut eindringlich auf nachfolgende Verhaltensweisen bei derartigen Telefonaten hingewiesen:

– Machen Sie am Telefon fremden Personen gegenüber grundsätzlich keine Angaben über eigene Wert-, oder Bargeldbestände, Kontoverbindungen oder persönliche Daten.

– Haben Sie Bedenken, halten Sie Rücksprache mit Freunden oder Bekannten über den Sachverhalt und informieren Sie die Polizei.

– Die Polizei stellt keine Wertgegenstände sicher, um sie vor Einbrechern zu schützen.

– Weitere Informationen finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei hat in dieser Sache die Ermittlungen wegen des mehrfachen Verdachts des Betruges aufgenommen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0451 – 1310 entgegen.

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Hamburg

Statt Gewinn nur Betrug: Lotto Hamburg warnt vor Kriminellen

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Seniorenbetrug am Telefon
Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Hamburg – Viele Menschen hoffen ihr ganzes Leben auf den einen großen Gewinn – zum Beispiel im Lotto. Dann scheint er tatsächlich einzutreffen, doch am Ende ist alles nur Betrug.

Das staatliche Lotterieunternehmen Lotto Hamburg warnt aktuell vor betrügerischen Telefonanrufen, die in diesen Tagen bei Privatpersonen eingehen. Kriminelle geben sich als Lottoe-Mitarbeiter aus und erfragen unter einem Vorwand persönliche Daten sowie Bankverbindungen.

„Dabei geht es auch um Rufnummernmissbrauch: Durch einen technischen Trick wird die Telefonnummer der Hamburger Lottozentrale angezeigt. Angerufene, die der Nummer nachgehen, schöpfen so Vertrauen. Bei einem zweiten Anruf nutzen die Betrüger dies aus: Es sind Fälle bekannt, in denen auch Bankverbindungen abgefragt wurden“, teilt das Unternehmen in einem Statement mit.

„Hinter dieser Masche stecken professionelle Betrüger. Wir appellieren an unsere Kunden und alle Hamburgerinnen und Hamburger, wachsam zu sein und auf solche Telefonate nicht einzugehen – auch wenn es angeblich um die Verifizierung von Bankdaten geht. Lotto Hamburg geht sehr sensibel mit den Kundendaten um. Wir fragen unsere Kunden am Telefon nicht nach ihrer Bankverbindung. Wir werben auch nicht telefonisch für unsere Produkte“, so Lotto Hamburg-Geschäftsführer Michael Heinrich.

Bisher ist außerdem aus anderen Bundesländern bekannt geworden ist, dass Betrüger diese Telefonmasche auch anwenden, um Vorabzahlungen oder Gebühren für angebliche Gewinneinlösungen zu verlangen. Diese Fälle sind in Nordrhein-Westfalen aufgetreten, aber in Hamburg bisher nicht gemeldet worden.

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Schleswig-Holstein

“Entführter” auf Friedhof täuschte die Tat wohl nur vor

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Timmendorfer Strand – Im Oktober gab es große Aufregung und Rätselraten rund um eine Tat in Timmendorfer Strand. Jetzt kommt raus, dass wohl alles nur vorgetäuscht war. Weniger mysteriös wird der Vorfall dadurch aber nicht unbedingt.

Am Abend des Oktobers wurde auf dem Parkplatz des Waldfriedhofes in Timmendorfer Strand ein 38-jähriger Mann aufgefunden, der an den Händen und Füßen gefesselt war (wir berichteten).

Daher leitete die Lübecker Kriminalpolizei Ermittlungen wegen des Verdachts einer möglichen Entführung ein.

„Fortlaufende Ermittlungen begründen jetzt den dringenden Verdacht, dass die vorgegebene Tat offenbar vorgetäuscht wurde“, so Polizeipressesprecher Ulli Fritz Gerlach .

Die weiterhin andauernden Ermittlungen haben deutliche Anhaltspunkte dafür ergeben, dass die von dem 38- jährigen vermeintlich Geschädigten beschriebene Entführung lediglich vorgetäuscht wurde.

„Staatsanwaltschaft und Polizei liegen Beweismittel vor, die den Schluss zulassen, dass sich der Mann zu einem Zeitpunkt, zu dem er sich nach seinen Angaben in den Händen der Entführer befunden haben will, in einer größeren Stadt im norddeutschen Raum aufgehalten hat. Mit Blick auf die Verletzungen, die bei dem Mann festgestellt worden waren, bestehen begründete Zweifel daran, dass diese ihm durch eine andere Person zugefügt worden sind“, so Gerlach.

Gegen den Lübecker ist ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat eingeleitet worden.

Warum der Mann sich offenbar selbst zum Entführungsopfer machte oder machen ließ, bleibt komplett unklar.

„Die Gründe für das Vortäuschen der Tat sind noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen“, so Gerlach.

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