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Reinfeld

Stormini in Reinfeld: Hier lernen Kinder Demokratie

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Stormini ist in diesem Jahr in Reinfeld. Foto: Fischer

Reinfeld – Es gibt eine Bürgermeisterwahl, ein Parlament, eine eigene Währung, Berufe und Freizeitangebote: In der Kinderstadt „Stormini“ lernen deren maximal 13 Jahre alten Bewohner wie eine demokratische Gesellschaft funktioniert.

Die elfte Ausgabe des vom Kreisjugendring Stormarn (KjR) organisierten Planspiels ist das erste Mal in Reinfeld zu Gast – auf Initiative des dortigen Kinder- und Jugendbeirats. „Ich habe schon als Kind mitgemacht und mich immer gefragt, warum Stormini nie nach Reinfeld kommt“, sagt Beiratsmitglied Hannah Löchel (15). Sie habe sich dann mit anderen Jugendlichen dafür stark gemacht, dass die Kinderstadt auch in ihrem Heimatort Station macht.

Mehr Kinder als je zuvor bei Stormini

Mit Erfolg: Das Planspiel startet am 8. Juli auf dem Gelände des Schulzentrums. Und die Kinderstadt wird größer als je zuvor. 280 Kinder – 30 mehr als im vergangenen Jahr – werden die Zelte auf dem Schulgelände beziehen. Darüber freut sich auch der Reinfelder Bürgermeister Heiko Gerstmann: „Als ich 2014 anfing, habe ich mich schon etwas dafür geschämt, dass Stormini noch nie bei uns war“, sagt der Reinfelder Verwaltungschef, der bei Stormini die jungen Bürgermeisterkandidaten auf Wahl und Amt vorbereiten wird.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kinderstadt-Konzeptes ist die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich.

„Wir wollen den Kindern damit zeigen, welche Stärken sie haben“

„Wir wollen den Kindern damit zeigen, welche Stärken sie haben“, sagt der im KjR-Team für Kommunikation und pädagogische Begleitung zuständige Christian Wenzel. Für das Finanzsystem hat der KjR sogar eine neue Währung entwickelt.

Die „Stormark“ bekommen die Kinder dann für ihre Arbeit in einem der angebotenen Jobs. Einer der Arbeitgeber ist Roland Lüders von der Heizung-Sanitär-Klima Innung Stormarn, der mit den jungen Arbeitnehmern im „Klempnerzelt“ Kerzenständer löten wird: „Wer hier das erste Mal mit Handwerk in Berührung kommt, wird sich später vielleicht einmal beruflich in diese Richtung orientieren.“

Seit Jahren finanziell unterstützt wird Stormini von der Bürger-Stiftung Stormarn, der Sparkassen Stiftung und dem Kreis Stormarn. „Es ist wichtig, dass Kinder die Demokratie auf diese Weise erleben können und ich hoffe, dass das auch der neu gewählte Kreistag so sehen wird“, sagt Kreispräsident Hans-Werner Harmuth. Davon hänge ab, ob Stormini auch in Zukunft finanziell gefördert wird.

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Reinfeld

E-Highway: Die A1 bekommt jetzt Oberleitungen für Lastwagen

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Das Unternehmen Siemens testet bereits seit Jahren Strom-Lkws auf einer Teststrecke. Foto: www.siemens.com/presse

Reinfeld – Das Pilotprojekt “eHighway” geht in die praktische Umsetzung: Die Montagearbeiten für die Oberleitungsanlage entlang der Teststrecke für elektrisch angetriebene Lkw starten kommende Woche.

An der Bundesautobahn A 1 zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck werden in der Zeit ab dem 22. Oktober 2018 bis zum 25. April 2019 Bau- und Montagearbeiten für den Feldversuch eHighway Schleswig-Holstein ausgeführt.

Die Arbeiten erfolgen auf einem Abschnitt von rund fünf Kilometern Länge und betreffen ausschließlich den rechten Fahrstreifen (Hauptverkehrsstreifen), sodass zwei Fahrstreifen weiterhin frei befahrbar sind. Der Betriebsstart der Oberleitungsanlage ist für Mai 2019 geplant.

Diese Oberleitungsanlage für elektrisch angetriebene Lkw, die zusätzlich über einen Verbrennungsmotor verfügen, dient im Rahmen eines Feldversuchs dazu, unter realen Verkehrsbedingungen und wissenschaftlicher Begleitung eine technische, ökonomische und ökologische Bewertung dieses Mobilitätsmodells vornehmen zu können.

Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz und der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein bitten vor diesem Hintergrund alle Verkehrsteilnehmer, sich auf die am 22. Oktober beginnenden Arbeiten einzustellen. “Das Pilotprojekt ist auf Ihr Verständnis angewiesen. Die Montagearbeiten sind notwendig, um diesen für eine umweltfreundliche Mobilität der Zukunft wichtigen Feldversuch durchführen zu können”, appellierte Buchholz an die Autofahrerinnen und Autofahrer.

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Kultur

Plattdeutsche Tage in Reinfeld: Laat di nich piesacken!

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Bärbel Wolfmeier und Inge Lorenzen. Foto: Dirk Jacobs

Reinfeld – Geschichten, Erzählungen, Songs und Gedichte op platt von und mit Bärbel Wolfmeier und Inge Lorenzen sind am Freitag, 19. Oktober ab 19.30 Uhr, in der Matthias-Claudius-Kirche zu erleben.

Die Stadt Reinfeld und der Heimatbund Stormarn sind mit diesem Abend in der Matthias-Claudius-Kirche Teil der 18. Plattdeutschen Tage Stormarn.

Laat di nich pisacken! ist der Titel des aktuellen Buches von Bärbel Wolfmeier, erschienen im März 2018 im Quickborn-Verlag Die sympathische Frau mit dem Lockenkopf stolpert hier über Kuriositäten und sammelt sie wie Bernsteine am Strand. Don “t worry, be happy. Das ist oft leichter gesagt als getan, gibt es doch im Leben schier unerschöpflich viele Gründe, sich zu ärgern. Da reicht eigentlich schon das norddeutsche Wetter. Aber damit nicht genug, müssen wir uns zudem mit anderen Leuten herum und über uns selbst ärgern. Bärbel Wolfmeier unterhält feinsinnig, bleibt kritisch, hadert manchmal mit sich selbst, schmunzelt nachdenklich und bietet dem Leben und dem dazugehörigen Schietwetter auf ihre ganz eigene nordische Art die Stirn.

Die fünffache Mutter schreibt Lyrik und Kurzprosa bzw. Slam-Texte. Veröffentlicht wurden ihre Texte bisher in vielen Anthologien, darunter in „Das Gedicht“ vom Anton G. Leitner Verlag. Ihre Plattdeutschen Wurzeln grub sie nach dreißig Jahren wieder aus und kultiviert sie seitdem täglich. 2014 belegte sie den 2. Platz beim Landschreiber Literaturpreis und wurde Finalistin bei den Poetry-Slam Landesmeisterschaften in Schleswig-Holstein. Sie ist 2. Vorsitzende des Vereins der Schriftsteller in Schleswig-Holstein e.V. und seit November 2014 Autorin der Sendereihe “Hör mal ´n beten to” vom NDR 1. 2015 erschien ihr Debütbuch “Diekschoop in Overkneestielettosteveln” im Quickborn-Verlag und war damit 2016 auch in Reinfeld schon zu Gast.

Inge-Sophie Lorenzen, bekanntes Bandmitglied der norddeutschen Folkgruppen Lorbaß und der Mollies trägt den musikalischen Part des Abends. Sie singt Sopran und spiel Gitarre. Den irischen Folksong interpretiert sie dabei genauso gekonnt wie ihre plattdeutsche Version von „Mercedes Benz“. Mit ihren Liedern begleitet sie die Texte von Bärbel Wolfmeier.

Zusammen ergibt das ein gehöriges Maß von plattdeutscher Frauenpower, frisch und auch ein bisschen frech.

Karten zu 12 Euro sind in der Buchhandlung Michaels (plus VVG). im Kartenreservierungsservice auf www.reinfeld.de und an der Abendklasse (14 Euro) zu erwerben.

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Polizei und Feuerwehr

Reinfeld: Unbekannte treten an neun PKW die Spiegel ab

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Symbolfoto: SL

Reinfeld – In der Nacht vom 02.10. auf den 03.10 wurden in Reinfeld neun Fahrzeuge beschädigt.

“Nach ersten Ermittlungen wurden zwischen 22:30 Uhr und 06:00 Uhr neun Fahrzeuge, der Marken Mercedes Benz, BMW, Renault und Opel beschädigt. Die Pkw standen zum Großteil am Fahrbahnrand und auf frei zugänglichen Grundstücken. Die Unbekannten haben jeweils die Außenspiegel abgetreten”, so Polizeisprecherin Sandra Kilian.

Zur genauen Schadenshöhe können noch keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat in den Straßen Bischofsteicher Weg, Kieler Straße und Feldstraße zwischen 22:30 Uhr und 06:00 Uhr auffällige Beobachtungen gemacht und möglicherweise den/die Täter gesehen?

Zeugenhinweise bitte an die Polizeistation Reinfeld unter 04533/791717.

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