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Politik und Gesellschaft

Müllentsorgungsärger: Kritik an AWSH wird immer lauter

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Im ganzen Kreis quillt Müll aus nicht abgeholten Mülleimern. Und während die Wut auf die AWSH und ihre offenbare Unfähigkeit die aktuellen Entsorgungsengpässe in den Griff zu bekommen bei den Bürgern täglich wächst und die Frage aufkommt, ob die AWSH eigentlich noch in der Lage ist, die Abfallentsorgung zu gewährleisten oder ob bald andere Unternehmen zum Zuge kommen sollten, nimmt sich auch der Umweltausschuss des Kreises nun des Themas an.

Viele Bürger haben bereits erklärt, nicht die vollen Müllentsorgungsgebühren zahlen zu wollen, da die AWSH seit längerer Zeit nicht ihren Aufgaben nachkomme. Auch die Informationspolitik der AWSH wird immer häufiger scharf kritisiert. Das Unternehmen scheint  überfordert mit der Situation und hat schon einen schweren Imageschaden erlitten. Das Vertrauen schwindet.

Hartmann
Foto: SPD

„Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises haben ein Recht darauf, ausführlich über die Situation informiert zu werden, und erwarten von der AWSH eine bessere Informationspolitik“, so der Sprecher Heinz Hartmann (SPD). „Das bedingt auch, dass die einzelnen Gemeinden über die Verzögerung, zum Beispiel. wie viel Tage, ausführlich informiert werden“, führt er weiter aus..

Zudem sei es notwendig auch mittel- und langfristige Perspektiven ins Auge zu fassen, damit die Menschen in Stormarn sich wieder auf die Müllabfuhr verlassen können.

Wegen der aktuellen Situation bei der Abfallentsorgung, insbesondere der Bio- und Restmüllentsorgung, hat der umweltpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Heinz Hartmann eine Sondersitzung des Umweltausschusses beantragt, der am kommenden Mittwoch um 17.15 Uhr tagen soll.

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Politik und Gesellschaft

Verrohung der Sprache: “Bildungspolitik vor großen Herausforderungen”

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Landtagsabgeordnete Anita Klahn (FDP)

Kiel – Der Umgangston in Politik und Gesellschaft wird immer rauer. Die FDP-Fraktion im Landtag sieht dadurch große Herausforderungen in der Bildungspolitik.

Angesichts der Verrohung der Sprache in Medien, Politik und Öffentlichkeit und der politischen Umgangsformen ist ein Jahr der politischen Bildung in 2019 wichtig, wie die Landtagsabgeordnete aus Bad Oldesloe Anita Klahn (FDP) sagt: “Schulen sind bedeutende Orte der Demokratieerziehung. Dabei darf die Verantwortung der gesamten Gesellschaft nicht vergessen werden. Wir alle müssen hier Vorbilder für die heranwachsende Generation sein.”

Im kommenden Jahr werden sich die Bedingungen, unter denen Kinder lernen, laut Klahn weiter verbessern. “Die Jamaika-Koalition hat deutlich mehr Lehrerstellen und Vorbereitungsplätze für angehende Lehrer geschaffen”, sagt die bildungspolitische Sprecherin der Landtagsfraktion. Besonders freut es sie, dass angesichts der steigenden Schülerzahlen an den Grundschulen in diesem Jahr 40 Grundschullehrer mehr als im Vorjahr eingestellt wurden – weitere 40 kommen im nächsten Jahr hinzu.

FDP fordert mehr Engagement vom Bund

Trotzdem braucht es ein deutlich größeres Engagement durch den Bund, dessen Einnahmen weiter sprudeln. Anita Klahn: “Wir Freie Demokraten fordern mehr Investitionen in die Zukunft unserer Kinder. Die Mittel aus dem Digitalpakt sind viel zu gering.” Die FDP will darauf drängen, dass nach einer Grundgesetzänderung endlich deutlich mehr Geld des Bundes in die Modernisierung von Schulgebäuden und die Bildungsinfrastruktur fließt. Alleine könnten die Kommunen und Länder den Investitionsstau nicht stemmen.

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Politik und Gesellschaft

“Engagierte Stadt Ahrensburg”: Teilnehmer wünschen sich Fortsetzung

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Foto: Roland Nethe/Engagierte Stadt Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Das Projekt „Engagierte Stadt“ soll in Ahrensburg weitergeführt werden. Anfang der Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Engagierten Stadt Ahrensburg, der Körber-Stiftung und Bürgermeister sowie Schirmherr Michael Sarach, unter der Leitung von Eva Maria Stuth, Geschäftsführerin der Akademie der Ehrenamtlichkeit Deutschland im Peter-Rantzau-Haus.

Das Netzwerken untereinander ist von den Beteiligten als einer der großen Erfolge herausgestellt worden. In bisher mehr als 12 Netzwerktreffen nutzten Vertreterinnen und Vertreter, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zum Austausch und voneinander lernen.

Wie wichtig die Netzwerktreffen (Forum Engagierte Stadt) sind, machte Britta Ritterhoff vom Freundeskreis Flüchtlinge Ahrensburg e.V. an einem Beispiel deutlich „Auf einem Treffen haben wir Günter Feigl vom SSC Hagen kennengelernt und konnten über diesen Kontakt gemeinsame Schwimmkurse für Flüchtlingskinder organisieren“.

Katja Balkenhol vom Hospiz Ahrensburg e.V. ergänzt: „Wer viel arbeitet, überlegt am Anfang natürlich – muss noch ein Netzwerk sein? Wir haben im Laufe der Foren-Treffen festgestellt, dass das von einander wissen und mit einander ins Gespräch kommen von Angesicht zu Angesicht sehr wertvoll ist. Und zu realisieren, dass es Themen gibt, die alle Vereine gleichermaßen betreffen und gemeinsam angegangen werden können.“

Entstanden ist mit „BürgerNAH“ auch eine Anlaufstelle für Bürger. Welche Frage die Bürger auch haben – BürgerNAH – die zentrale Anlaufstelle für Ahrensburer Hilfsangebote zeigt Menschen, die Fragen haben, schnell und unkompliziert den Weg. Die Sprechzeit ist Freitag 12-14 Uhr im „stattLADEN“ in der Manhagener Allee 10a.

Auch drei kostenlose Ferienfreizeiten für Kinder aus Familien mit knappen Budgets konnten in Kooperation mit Partnerorganisationen (u.a. Kinderhaus Blauer Elefant, Familienzentrum Blockhaus) und Dank vieler Unterstützer realisiert werden. (2016 und 2017 „Mit-Mach- Zirkus“, 2018 „Trommel Theater“).

Auf der Messe „Ich mache mit – Engagiert in Ahrensburg“ nutzten 2017 mehr als 30 Organisationen die Chance auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und die über 600 Besucherfür sich zu gewinnen.

„Die Arbeit der „Engagierten Stadt Ahrensburg“ ist ein Imagegewinn und dafür musste die Stadt Ahrensburg bisher keinen Euro bezahlen, denn das Projekt wird aktuell überwiegend durch die Fördermittel von sechs Stiftungen und dem Bundesfamilienministerium getragen“ so die Vertreterinnen des Projektbüros Engagierte Stadt Ahrensburg, Anne-Rose Sieland und Regine Kersting.

Damit die erfolgreiche Arbeit auch über 2019 hinaus weitergehen kann, sei es jetzt entscheidend, die Stadtverordneten und die Wirtschaft davon zu überzeugen, dass es im Interesse aller ist den lebenswerten und attraktiven Wohnort Ahrensburg zum Wohle aller Bürger zu erhalten. Dafür wird nach Wegen gesucht, um bürgerschaftliches Engagement nachhaltig und dauerhaft abzusichern.

Das nächst Forum der „Engagierten Stadt Ahrensburg“ findet statt am: 23.8.2018, 18 Uhr in der HASPA, Rathausstraße 8.

Weitere Informationen gibt es auch hier im Internet.

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“Auf in die Welt” Messen suchen Team-Verstärkung

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Projektleiter Finn-Marvin Lau   Foto: Deutsche Stiftung Völkerverständigung/hfr

Ahrensburg – Das Team der “Auf in die Welt Messen” sucht Verstärkung. Viele Jugendliche wollen andere Länder, Kulturen und Menschen kennen lernen – ob im Schüleraustausch oder nach der Schulzeit für ein Gap Year.” Die “Auf in die Welt”-Messen der gemeinnützigen Deutschen Stiftung Völkerverständigung bieten die Möglichkeit, die seriösen und leistungsfähigen Anbieter persönlich zu sprechen und zu vergleichen”, so Dr. Michael Eckstein von der Stiftung. 

Außerdem organisiere die Stiftung zusammen mit Partnern vor Ort jeweils Fachvorträge und Erfahrungsberichte, wie für die Messe am 22.September in Ahrensburg, bei der die BürgerStiftung Region Ahrensburg und das Eric Kandel-Gymnasium die Partner sind.

Die Messen finden bundesweit statt, und zwar jeweils am Wochenende. Die Mitarbeit umfasst die Anreise und Mitarbeit an der organisatorischen Vorbereitung freitags und die Betreuung der Messe am Samstag inklusive Nacharbeiten. Am Samstagabend ist das Messeteam dann wieder zurück.

Finn-Marvin Lau ist Projektleiter der Stiftung und organisiert viele “Auf in die WElt”-Messen. Er sagt „Unsere Messen sind lebendige Marktplätze mit vielen Familien und jugendlichen Besuchern, die sich für Auslandsaufenthalte interessieren. Wir sorgen für den perfekten Ablauf und sind Ansprechpartner der Aussteller und Besucher bei Fragen. Ich freue mich auf eine zupackende, freundliche und kontaktfreudige Verstärkung.”

Das Team freut sich auf Verstärkung ab September 2018. Die Beschäftigung erfolgt auf 450 Euro-Basis. Bewerbungen sind ab sofort möglich unter bewerbung@aufindiewelt.de. Die aktuellen Messetermine gibt es hier: www.aufindiewelt.de.

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