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Trittau

Erzieherberuf kennenlernen: Freiwilliges Soziales Jahr in der DRK-Kita Löwenhertz

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Franziska Sparr (links) und Lisa Hamburger hatten in ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr in der DRK-Kita Löwenhertz viel Spaß. Foto: Ulrike Martin-Thomas/hfr

Trittau – Es ging schnell vorbei, das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ), das Franziska Sparr (17) und Lisa Hamburger (18) in der Kindertagesstätte „Löwenhertz“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Trittau absolviert haben. Dabei haben sie einen guten Einblick in die umfangreiche Arbeit der Erzieher erhalten. So haben sie den Kindern nicht nur vorgelesen und mit ihnen gespielt, sondern die Erzieherinnen und Erzieher generell bei zahlreichen Alltagssituationen und Aktivitäten unterstützt, sei es drinnen in der Einrichtung oder auch draußen im Garten.

„Die DRK-Kita Löwenhertz ist ein toller Ort, um ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren. Sei es, um den Beruf der Erzieher/in genauer kennenzulernen oder auch um ein Jahr zu überbrücken, bevor man eine anderweitige Ausbildung oder ein Studium beginnt“, so Franziska Sparr, die im Anschluss eine Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten beginnen wird.

„Das Team hat uns herzlich empfangen, respektiert und eigene Ideen tatkräftig unterstützt. So sollten wir uns zum Beispiel ein eigenes Projekt überlegen und hatten den Wunsch, für den Großelterntag zusammen mit den Kindern eine Theateraufführung vorzubereiten. Mithilfe unserer Kollegen war das auch möglich und ein toller Erfolg“, ergänzt Lisa Hamburger, die sich im Anschluss für eine Ausbildung als Erzieherin entschieden hat.

Wer selbst Lust hat, in der DRK-Kita Löwenhertz ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren, kann sich jetzt bewerben: Telefon 04154/708597 oder E-Mail: kita-trittau@drk-stormarn.de.

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Bad Oldesloe

Kinderarmut: Fähnchenaktion geht erstmalig auf Tour durch Stormarn

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Foto: DKSB/hfr

Bad Oldesloe/Ahrensburg –  Viele Menschen kennen die Aktion Fähnchen gegen Kinderarmut, die jedes Jahr am Weltkindertag vor dem Ahrensburger Schloss stattfindet. In diesem Jahr gehen die Fähnchen „on Tour“ und zeigen in den Städten und Gemeinden Bargteheide, Bad Oldesloe, Reinfeld, Trittau und Glinde, wie viele Kinder dort jeweils in Armut leben.

Koordiniert wird das Fähnchenstecken vom Deutschen Kinderschutzbund Stormarn. Bei der Umsetzung sind verschiedene Partnerorganisationen oder Vertreter der Städte beteiligt. An folgenden Standorten und Terminen werden die Fähnchen zu sehen sein:

  • In Reinfeld am Freitag, 21.09., Ort: Park Neuhöfer Teich an der Paul-von-Schönaich-Straße. (Organisation: Stadt Reinfeld, Schulsozialarbeit)
  • In Bad Oldesloe am Montag, 24.09.– 9.30 Uhr, Ort: Wiese Lorentzenstraße/Ecke Schützenstraße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Bargteheide am Dienstag, 25.09.– 8.00 Uhr, Ort: Südring/Ecke Hamburger Straße. (Organisation: Deutscher Kinderschutzbund)
  • In Trittau am Donnerstag, 27.09.- 10.00 Uhr, Ort: Kleiner Park am Markt. (Organisation: Familienzentrum Trittau)
  • In Glinde am Donnerstag, 27.09- 15.00 Uhr, Ort: Marktplatz. (Organisation: Sozialpädagogisches Netzwerk Glinde)

Die Anzahl der Fähnchen, die in den jeweiligen Städten und Gemeinden in die Erde gesteckt werden, basiert auf den Zahlen des dritten Armutsatlas „Kinderarmut im Kreis Stormarn“, den der Deutsche Kinderschutzbund in diesem Jahr veröffentlicht hat. Folgende Zahlen sind dort für die jeweiligen Gemeinden angegeben:

  • Reinfeld: 338 Kinder in Armut (22.09% aller Kinder in Reinfeld)
  • Bad Oldesloe: 1.453 Kinder in Armut (33,07% aller Kinder in Bad Oldesloe)
  • Bargteheide: 373 Kinder in Armut (11,72% aller Kinder in Bargteheide)
  • Glinde: 905 Kinder in Armut (29,59% aller Kinder in Glinde)
  • Trittau: 249 Kinder in Armut (15,97% aller Kinder in Trittau)

„Wir fühlen uns bestätigt in unserem Bemühen, immer wieder auf die schwierige Situation von Kinder aufmerksam zu machen, die mit sehr wenig Einkommen ihr Leben bestreiten müssen,“ betonen Birgitt Zabel, Vorsitzende und Ingo Loeding, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes Stormarn. „Denn für die diesjährigen Fähnchenaktionen war es nicht schwer, verschiedene Unterstützer zu finden, die sich an dieser wichtigen Aktion beteiligen.“

Für den Kreis Stormarn fordert der DKSB :

  • Regelmäßige Kinderarmutsberichterstattung in den Städten und Kommunen
  • Kommunale Hilfsfonds, die arme Kinder und Familien unbürokratisch fördern
  • Alle Mahlzeiten in den Schulen, Kindergärten und Horten sollten für arme Kinder komplett kostenfrei sein
  • Keine zusätzlichen Kosten für Eltern in Kindertageseinrichtungen
  • Mehr als 100 Euro im Schuljahr darf Schule für Eltern nicht kosten. Nur so viel stellt das sogenante „Bildungs- und Teilhabepaket“ armen Kindern zur Verfügung.
  • Kostenfreier Zugang für arme Kinder im Rahmen der offenen Ganztagsschule
  • Kostenfreie Nutzung von kulturellen Veranstaltungen für arme Kinder und deren Familien
  • Ausreichend kostenfreie Freizeit- und Ferienangebote in den Städten und Gemeinden
  • Kostenfreie Nutzung der Schwimmbäder und Seen für arme Kinder und deren Familien
  • Die Fähnchen-Aktion findet im Rahmen der 18. Stormarner Kindertage statt. Diese sind eine Initiative Stormarner Träger der Kinder- und Jugendhilfe.
  • Die Koordination liegt beim Deutschen Kinderschutzbund Kreisverband Stormarn e.V.

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Trittau

Trittau: Pedelec-Fahrer von Auto angefahren und lebensgefährlich verletzt

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Notarzt im Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Trittau – In Trittau ist ein Pedelec-Fahrer angefahren und lebensgefährlich verletzt worden. Der Mann fuhr auf dem Bürgersteig. Ein Autofahrer übersah den 46-Jährigen beim Überqueren der Straße.

Der Unfall ereignete sich am Dienstag gegen 1.20 Uhr in der Rausdorfer Straße in Trittau.

In Trittauer (62) war mit seinem Auto auf der Rausdorfer Straße Richtung Grande unterwegs und wollte an der entsprechenden Einmündung nach links in den Mühlenweg abbiegen.

Hierbei übersah er offensichtlich einen in entgegengesetzter Richtung, verbotener Weise auf dem Gehweg fahrenden 46-jährigen Trittauer auf einem Pedelec.

Der 46-jährige konnte einen Zusammenstoß nicht verhindern und fuhr nach ersten Ermittlungen ungebremst gegen das Auto.

Durch den Aufprall erlitt der Pedelec-Fahrer lebensgefährliche Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert. Der Pkw Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 6.000 Euro.

Auf Grund der Schwere der Verletzungen ordnete die zuständige Staatsanwaltschaft Lübeck für die Unfallaufnahme die Hinzuziehung eines Gutachters an. Die weiteren Ermittlungen werden von der Polizeistation Trittau geführt. Der 46-jährige Pedelec-Fahrer befindet sich aktuell nicht mehr in Lebensgefahr.

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Polizei und Feuerwehr

Trittau: Laterne umgefahren und vom Unfallort geflohen

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Symbolfoto: Jaromir Chalabala/Shutterstock.com

Trittau – In der Nacht auf Freitag, 14. September, 01:40 Uhr, meldete ein Zeuge der Polizei einen Verkehrsunfall in Trittau, bei dem der Unfallverursacher flüchtete.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 22-jähriger Mann mit einem Opel Astra in Trittau die Gadebuscher Straße in Richtung Rausdorfer Straße. In Höhe des dortigen Kreisverkehres kam offenbar rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen eine Straßenlaterne und fuhr anschließend weiter. Die Straßenlaterne war durch den Zusammenstoß umgekippt und wurde von dem Zeugen von der Fahrbahn gezogen.

Bei einer Fahndung im Tatortnahbereich wurde das Fahrzeug in der Straße Rodelberg aufgefunden. Der Unfallfahrer und vermutlich sein Beifahrer (21 Jahre alt aus  Trittau) befanden sich zu Fuß wieder an der Unfallstelle.

Die Beamten stellten noch starken Atemalkoholgeruch bei dem Mann fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,23 Promille. Es wurde bei ihm eine Blutprobe entnommen. Ein Strafverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung wurde eingeleitet.

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