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Fußball

Erstmals zweite Liga: Was geht jetzt für den Hamburger SV?

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Quelle: Twitter

Hamburg – Am 34. Spieltag stand endlich fest, was schon lange in den Köpfen der meisten Fußballfans hätte geschehen müssen: Der Hamburger SV verabschiedete sich trotz Sieges in die 2. Bundesliga, da Wolfsburg zeitgleich das bereits abgestiegene Köln schlug. Seitdem veränderte sich viel um den Traditionsklub, vor allem auf Führungsebene.

Der 2:1 Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach endete in Abstieg, den einige Chaoten im Volksparkstadion nicht besonders enthusiastisch aufnahmen. Rauchbomben verdunkelten die Sicht kurz vor dem Schlusspfiff und ließen Fragen hinsichtlich der Intelligenz einiger Individuen aufkommen.

Da die meisten Zuschauer sich jedoch gegen die Randalierer verbündeten, gelang wie kicker berichtete der Abschied in die 2. Bundesliga zwar reich an Nebengeräuschen, jedoch mit relativ erhobenem Kopf. Der Abstieg ist ein Thema, dass den HSV zwangsweise bereits seit einigen Saisons beschäftigt, nachdem der Absturz praktisch in der erfolgreichsten Zeit der letzten Jahrzehnte begann.

Von Alt- und Neu-Präsident Bernd Hoffmann werden oftmals die Werder-Wochen 2009 als Knackpunkt herangezogen, um den Niedergang zu erklären. Es folgten schwächere Spielzeiten, ehe es voll und ganz in den Überlebenskampf ging, den die berühmte Stadionuhr oftmals nur knapp überstand. Zwei Zittersieger in der Relegation und der Last-Minute-Treffer von Luca Waldschmidt im Mai 2018 sorgten immer wieder für die Rettung.

Der Abstieg als Chance beim ehemals stolzen Nordklub

Dennoch ist irgendwann auch einmal das Glück des Hamburger SV aufgebraucht. Er muss den Abstieg nicht nur als die Möglichkeit eines klaren Schnittes verstehen, sondern zugleich als Chance auf einen Neubeginn.

Dafür schuf der Klub mit den Entlassungen von Jens Todt und Heribert Bruchhagen bereits gegen Ende der Saison 2017/18 die Grundlage. Während also vergleichbare Traditionsvereine wie Dortmund und Schalke mit Stand vom 12. Juni bei Sportwettenseite Betway mit einer Meisterschaftschance von 8,00 respektive 26,00 eingeschätzt werden, muss der HSV alles daran setzen, möglichst schon im nächsten Sommer wieder erstklassig zu sein.

Verantwortlich sollen dafür neben dem abermals zum Präsidenten gewählten Bernd Hoffmann vor allem zwei Menschen sein, die mit unterschiedlichen Vorstellungen daherkommen, letztlich jedoch einen gemeinsamen Nenner fanden. Die Rede ist vom neuen, aus Kiel gekommenen Sportvorstand Ralf Becker, der laut Spiegel Online in seiner Position sämtliche Entscheidungsgewalt besitzt und das volle Vertrauen Hoffmanns hinter sich weiß. Er wird nach anfangs schwierig erscheinenden Gesprächen mit Bernhard Peters zusammenarbeiten. Letzterer wird sich in Zukunft hauptverantwortlich auf die eigenen Juniorenteams konzentrieren.

Konzentration auf den eigenen Unterbau

Die strategische Ausrichtung dieser Teams wurde bereits in den vergangenen vier Jahren von Peters massiv vorangetrieben und auf Augenhöhe mit den Branchenführern gebracht. Somit gelang zumindest im Unterbau das, wovon die Profis seit Jahren nur träumen können.

Quelle: Twitter

Es bleibt ein zunehmend wichtiger Ansatz für den Hamburger SV, da dieser nach dem Verpassen des abermaligen Wunders mit geringeren Mitteln auskommen und deshalb Vielverdiener von der Gehaltsliste streichen muss. Mit Christian Mathenia verließ bereits der ehemalige Stammtorwart, unter Trainer Christian Titz ins zweite Glied hinter Julian Pollersbeck verbannt, den Verein. Mit Nicolai Müller, den der HSV gerne gehalten hätte, André Hahn und Dennis Diekmeier verlassen weitere bekannte Akteure im Sommer den Klub.

Auf der Gegenseite des Transfermarktes stehen vor allem junge Spieler aus der eigenen zweiten Mannschaft sowie der U19-Auswahl. Mit Matti Steinmann und Josha Vagnoman sammelten bereits zwei dieser internen Zugänge Spielpraxis in der 1. Bundesliga. Auch die aktuellen Gerüchte auf der Experten-Website Transfermarkt ranken sich eher um junge oder zweitligaerfahrene Profis.

Fans bleiben ihrem Verein treu

Der eingeschlagene Weg ist für Hamburg alternativlos. Das Gehaltsniveau mit den gebliebenen Lewis Holtby, Aaron Hunt und Kapitän Gotoku Sakai kann nicht endlos gehen. Während des Wiederaufbaus bleiben immerhin die Fans dem Verein treu; über 19.000 von ihnen verlängerten laut eines Berichts der Welt ihre Dauerkarten. Sie können sich unter anderem auch auf das absolute Saisonhighlight freuen, wenn der FC St. Pauli erstmals seit der Saison 2010/11 wieder in einem Pflichtspiel auf den Stadtrivalen trifft.

Vor einem Jahr machten der VfB Stuttgart und Hannover 96 vor, wie man nach einem Abstieg direkt in die Top-Liga zurückkehrt und sich in dieser anschließend etabliert. Ralf Becker und seine Mitstreiter nutzen dies als Orientierungspunkt, um den HSV dorthin zurückzuführen, wo er schließlich auch ehrlich hingehört, um damit das Vertrauen der Fans und Mitglieder zurückzuzahlen. Auf diesem Weg sollen weitere Millionenspritzen von Klaus-Michael Kühne möglichst vermieden werden, um nicht in weitere Abhängigkeiten zu gelangen. Der Investor zeigte sich zuletzt am Kauf zusätzlicher Anteile interessiert. Kann der ehemalige Dino das unbeschriebene Blatt Papier 2018/19 nutzen und einen neuen Anlauf auf die Geschichtsbücher nehmen?

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Fußball

VfL A-Jugend verteidigt Hallenkreismeistertitel

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Foto: VfL Oldesloe/hfr

Trittau – Die A-Jugend der Fußballer des VfL Oldesloe konnten ihren Titel bei den Hallenkreismeisterschaften verteidigen.

Dabei sah es nach dem ersten Turnierspiel gar nicht nach einem weiteren Jubelsturm in der Trittauer Sporthalle aus. Denn zum Auftakt musste sich der VfL mit einem 1:1 gegen die gut aufspielende Pölitzer zufrieden geben. „Da haben wir zu oft das 1 gegen 1 gesucht anstatt zu spielen”, merkte Trainer Torben Burmeister an.

Nach einer kurzen Ansprache und einer taktischen Umstellung zeigte man im Spiel gegen Bargfeld die erhoffte Reaktion. Beim 4:0 sahen die Zuschauer dann auch richtig tollen Futsal vom VfL. Danach ging es gegen TuS Hoisdorf. Ein spannendes Spiel, TuS traf die Latte und der VfL das Tor. Mit 1:0 behielten die Kreisstädter die Oberhand.

Auch gegen Preußen Reinfeld brauchte das VfL-Lager Geduld. Junaid Raja´s Treffer reichte zum Sieg gegen die Preußen. Die Planer des Turnieres hätten es nicht besser machen können, denn im Modus “Jeder gegen Jeden” kam es nun zum Endspiel VfL Oldesloe gegen den Oberligisten TSV Bargteheide.

Dem VfL genügte ein Remis, der TSV musste gewinnen, denn beide Teams waren punktgleich, doch der VfL hatte das bessere Torverhältnis. Beide Mannschaften gingen aber auf Sieg. Plötzlich war der VfL in Überzahl, denn der Oberligist bekam eine 2-Minuten-Strafe. Doch dieses wusste der Titelverteidiger nicht zu nutzen. “Das haben wir überhaupt nicht clever gelöst und es dem TSV viel zu einfach gemacht”, so Co-Trainer Fred Burmeister.  

So überstanden die “Weinroten” diese Unterzahl beinahe mühelos. Die Uhr tickte und tickte. Die Dramatik wuchs aber mit jeder Sekunde. Dann war der VfL nach einem Foul in Unterzahl. Noch etwas mehr als zwei Minuten zu spielen.  Zudem gab es nach dem 4. Mannschaftsfoul einen Strafstoss.

VfL-Keeper Malte Kahser, bereits beim Rudi Herzog Pokal als bester Torwart ausgezeichnet, pariertr. Doch der VfL war zwei Minuten in Unterzahl. Bargteheide machte unglaublichen Druck, wollte die Entscheidung, agierte in einige Szenen aber zu umständlich.

Die verbliebenen drei VfL-Feldspieler ackerten und Torwart Malte Kahser hielt einen eigentlich unhaltbaren Schuss und zudem weitere zwei Male stark.

Nach der Schlusssirene brachen dann beim VfL alle Dämme: Jubeltänze und Kabinentanz im blau-weißen Lager.

Mit einer tollen Mannschaftsleistung konnte die A-Jugend des VfL den Hallentitel erneut in die Kreisstadt holen.

„Das war nichts für schwache Nerven. Einfach großartig, dass sich die Jungs für den Aufwand belohnt haben. Einen Titel zu verteidigen, ist nochmal eine Stufe höher. Darauf kann man einfach stolz sein. Wir werden es aber sicher auch erst in einigen Tagen realisieren können”, so VfL Pressewart und Co-Trainer Nico v. Hausen nach dem packenden Finale, der aber auch gleich an die Turnierleitung vom Kreisfußballverband Stormarn dachte. „Toll, dass es Menschen gibt, die von morgens bis abends so ein Event für die Fußball-Jugend auf die Beine stellen und begleiten!”

Mit dem Erfolg qualifizierte sich die A-Jugend des VfL Oldesloe zudem für die Futsal-Landesmeisterschaft, die am 10. Februar in Henstedt-Ulzburg stattfindet.

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Bad Oldesloe

Hallenfußball: SSV Pölitz lädt zum Mademann-Cup ein

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Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Die Fußballsparte des SSV Pölitz lädt zur zweiten Auflage  des Mademann – Cups am 13.01.2019  in die Stormarnhalle ein.

ZumVormittagsturnier ab 09.30Uhr erwartet man die Mannschaften: SV Hamberge II, SV Meddewade (Turniersieger 2018), TSV Badendorf,VfL Rethwisch, SSV Pölitz II und SSV Pölitz  III, 

Zum Nachmittagsturnier ab 13.30 Uhr habe ihre Teilnahme zugesagt: die Landesliga Mannschaft des SV Eichede II, aus der Verbandsliga West, der Tabellenzweite SSC Phönix Kisdorf, aus der Kreisliga-SO der Tabellenführer SV Hamberge, aus der Kreisliga-S der 6. SVT Bad Oldesloe, sowie der viertplatzierte A-Klassenvertreter VFL Bad Schwartau sowie natürlich der Gastgeber und Titelverteidiger SSV Pölitz aus der Verbandsliga Süd.

Die Fußballsparte hat für das jeweilige  Turnier den Modus Jeder gegen Jeden gewählt. “Wir hoffen für unsere Zuschauer  auf interessante, spannende und faire Spiele. Den Spielleitern wünschen wir für die jeweiligen Begegnungen immer die richtige Entscheidung  und das nötige Fingerspitzengefühl”, so das Organisationsteam.

“Die Fußballsparte möchte die Gelegenheit nutzen, sich bei Herrn Dirk Mademann, Mecklenburgische Versicherung, für sein Sponsoring zu diesem Turnier  und für sein gesamtes Engagement in der Fußballsparte des SSV Pölitz  zu bedanken”, so der SSV Pölitz.

Zu jeder vollen Stunde  wird  beim Nachmittagsturnier außerdem wieder eine Mettwurst  verlost. Die Eintrittskarte ist das Los für dieses Gewinnspiel.  Auch ansonsten soll für das leibliche Wohl gesorgt sein.

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Bad Oldesloe

Rudi-Herzog-Pokal: SV Eichede II triumphiert in der Stormarnhalle

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Der SV Eichede II holte sich den Pokal zurück.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Der Gewinn des Rudi Herzog Pokals durch den SV Preußen Reinfeld im Vorjahr war nur eine kurze Unterbrechung in der Siegesserie des SV Eichede II, der sich 2019 den Pokal zurückholte, den die U23 aus Steinburg bereits 2017 und 2016 gesichert hatte. 

Im Finale des Traditionsturniers des VfL Oldesloe  besiegte der SVE II den SSV Pölitz mit 3:2. Für größere Aufregung und eine Menge Emotionen zum Abschluss des Turniers sorgten dabei einige Entscheidungen des Unparteiischen, der beim Stand von 2:1 für Pölitz gleich zwei Spieler des SSV mit Zeitstrafen auf die Bank schickte.

Die Pölitzer fühlten sich ungerecht behandelt, hielten zwar mit nur noch zwei Feldspielern sogar noch gut dagegen, mussten aber im Endeffekt Ausgleich und die Führung für den Favoriten hinnehmen. Mathis Hansen und Yannik Marschner  trafen für den SVE II. Das führte zu Frust und einer roten Karte gegen SSV Neuzugang Zakaria Sahli in der sprichwörtlichen letzten Sekunde des Turniers, der die Leistung des Schiedsrichters kommentierte.

Auf den dritten Platz kam am Ende Verbandsligist VfL Tremsbüttel, der die Überraschungsmannschaft – die U19 des Gastgebers – im Spiel um Platz 3 deutlich besiegte. Der überzeugend auftretenden U19 aus der Kreisstadt war zum Turnierschluss langsam ein wenig die Puste ausgegangen.

Torjägerkanone für Frederik Kühn vom VfL Tremsbüttel. Er setzte sich gegen Julian Ramm (SSV Pölitz) im Neunmeterschießen durch. 

Torschützenkönig wurde Frederik Kühn vom VfL Tremsbüttel. Zum besten Torhüter wurde Malte Kahser von der U19 des VfL Oldesloe gewählt. 

Die 1. Mannschaft der Gastgeber vom VfL Oldesloe  war bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Das galt überraschend auch für Titelverteidiger und Landesligist SV Preußen Reinfeld, der in allen drei Vorrundenpartien zwar ungeschlagen blieb, aber auch keines der Spiele gewinnen konnte und somit insgesamt enttäuschte

Auch der SV Hamberge und der Rümpeler SV mussten früh die Fahnen streichen. Die Rümpeler hatten sich über das Qualifikationsturnier am Freitagabend das letzte Ticket für den RHP 2019 gesichert. 

Überzeugen nicht nur als Fußballerinnen sondern auch hinter dem Tresen. Spielerinnen der SG Oldesloe/Kronsforde/Phönix

Sehr zufrieden waren die Gastgeber vom Verbandsligisten VfL Oldesloe mit den insgesamt 600 Zuschauern auf den vollen Rängen, die das Turnier am Freitag und Sonnabend besuchten und für gute “Budenzauber”-Stimmung in der Stormarnhalle sorgten.

 

Für das Catering waren die Kickerinnen der SG Oldesloe/Kronsforde/Phönix zuständig, die diesen Job mit viel Spaß durchführten. 

2020 geht der RHP dann in die nächste Runde. 

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