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Polizei und Feuerwehr

Zwei Schwerverletzte: Gasflaschen explodieren nach Unfall auf der A20

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Dramatische und gefährliche Szenen heute auf der A20, in Höhe Kreuz Lübeck, als ein LKW in eine Baustellenabsperrung fuhr und es in der Folge zur Explosion von Gasflaschen kam. Drei Fahrzeuge brannten aus. 

Gegen 14.50 Uhr, kam es im Verlauf der BAB 20, Höhe Kreuz Lübeck, zu einem schweren Verkehrsunfall mit Beteiligung von zwei Lkw.

Einer der Lkw hatte Gasflaschen geladen. Diese sind teilweise explodiert. Der Lkw brannte aus.Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Und so soll sich der Unfall laut Polizeibericht abgespielt haben:

„Ein Sattelzug, beladen mit Baustoffen, befuhr die BAB 20 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bad Segeberg. An der Unfallstelle fanden zur Unfallzeit Bauarbeiten am rechten Fahrbahnrand statt. Hierfür stand ein sogennanter Absicherungsanhänger auf dem rechten Fahrstreifen. Der Anhänger war an einen Lkw angekoppelt. Dieser Lkw hatte Gasflaschen geladen. Auf dem Standstreifen neben diesem Lkw-Zug war noch ein Pkw abgestellt.

Der Fahrer des erst genannten Sattelzuges fuhr aus bislang ungeklärter Ursache in den Absperranhänger hinein. Durch den Unfall wurde der Lkw mit den Gasflaschen gegen die Mittelleitplanke geschleudert, fing sofort Feuer und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Der Fahrer dieses Lkw wurde schwer verletzt. Der Sattelzug kam quer auf der Leitplanke zwischen der Durchgangsfahrbahn und dem parallel verlaufenden Abzweiger zum Stehen. Der Fahrer des Sattelzuges wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Pkw neben dem Absperranhänger sowie die Sattelzugmaschine fingen im weiteren Verlauf ebenfalls Feuer. In dem Pkw befand sich keine Person“, so Holger Meier, Pressesprecher der Polizei.

Bei dem Fahrer der Sattelzugmaschine handelt es sich um einen 27-jährigen Mann aus Buxtehude. Der Fahrer des Lkw-Zuges mit den Gasflaschen wurde mit dem Rettungshubschrauber ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert.

„Ein Patient wurde mit schweren Brandverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Lübecker Uniklink geflogen. Der zweite Verletzte wurde nach Herstellung der Transportfähigkeit in die Sana-Klinik in Lübeck verbracht.

Der parallel durchgeführte Löscheinsatz der Feuerwehr gestaltete sich aufgrund des begrenzten Löschwassers als äußert schwierig. Durch das Einrichten eines Pendelverkehrs mit Unterstützung der angrenzenden Freiwilligen Feuerwehren Hamberge und Reinfeld wurden das Feuer auf der Autobahn und der drohende Böschungsbrand bekämpft“, erklärt Matthias Schäfer, Sprecher der Feuerwehr Lübeck.

Ein Mitarbeiter der Wasserbehörde ist vor Ort, um mögliche Umweltschäden, entstanden durch auslaufende Betriebsstoffe, zu bewerten. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Dieser hat mit der Arbeit begonnen. Die Richtungsfahrbahn „Bad Segeberg“ bleibt bis auf weiteres gesperrt.

Polizei und Feuerwehr

Glinde: Mann belästigt und verfolgt Frau bis nach Hause

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Glinde – Wie die Polizei jetzt mitteilte, kam es bereits am 31. Mai in Glinde zu einem beängstigenden Zwischenfall, bei dem eine Frau sexuell belästigt und bis nach Hause verfolgt wurde.

Am 31.Mai, gegen 22.45 Uhr, kam es in der in Glinde zu einem sexuellen Die 56-jährige gegen 22.45 Uhr zu Fuß in der Avenue St. Sebastien auf dem Weg nach Hause als sie sich verfolgt fühlte. Sie drehte sich um und sah einige Schritte hinter sich einen Mann. Der Mann folgte Ihr wortlos.

Nach kurzer Zeit fasste er Ihr an die Schulter und berührte sie anschließend auch unsittlich. Die 56-jährige lief daraufhin weg. Jedoch folgte er ihr erneut, griff sie von hinten am Handgelenk und berührte sie erneut unsittlich. Zeitgleich versuchte er die Geschädigte in Richtung eines Spielplatzes zu ziehen.

„Die Frau riss sich los lief schnell nach Hause und schloss die Tür hinter sich. Auch jetzt folgte Ihr der Mann. Er schlug noch mehrfach mit beiden Händen gegen die Tür, um dann in unbekannte Richtung wegzugehen“, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

Der Tatverdächtige wurde wie folgt beschrieben:

– schlank, – südländisches Aussehen, – weißes Cap, – weißes Sweatshirt, – Jeans, weiße Turnschuhe

Die Polizei sucht nun mögliche Zeugen.

Wer hat am 31. Mai, in der Zeit zwischen 22:30 Uhr und 22:45 Uhr, eine männliche Person, auf dem die o. g. Beschreibung passt, gesehen, bzw. wer kennt diese Person? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727 70 7-0. Hinweise: Nachfragen zu dieser Medieninformation richten Sie bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg

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Ahrensburg

Ahrensburg: Mann nach Tankstellenüberfall gefasst

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Ahrensburg – Gestern Abend, am 21. Juni, gegen 17:25 Uhr, kam es zu einem versuchten Überfall auf eine Tankstelle im Reeshoop in Ahrensburg. Dabei konnte der Tatverdächtige festgenommen werden.

Gegen 17:15 Uhr betrat ein Mann die Tankstelle und kaufte dort etwas ein. Etwa fünf Minuten später kam er erneut und forderte von einer 53 Jahre alten Kassiererin unter Androhung von Schlägen die Herausgabe von Bargeld aus der Kasse.

„Die Kassiererin weigerte sich und rief stattdessen die Polizei. Als der Tatverdächtige das herannahende Martinshorn hörte, ließ er von seinem Vorhaben ab und flüchtete vom Tatort. Die Kassiererin nahm sofort die Verfolgung auf. In diesem Moment traf bereits eine alarmierte Streife des PR Ahrensburg ein, die den Tatverdächtigen dann festnehmen konnte“, so Polizeisprecherin Rena Bretsch. 

Die Kassiererin blieb unverletzt und kam mit dem Schrecken davon. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen einschlägig polizeilich bekannten 35-jährigen Ahrensburger. Der Tatverdächtige wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Das Ermittlungsverfahren wird bei der Kriminalpolizei Ahrensburg geführt.

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Kreis Segeberg

Großfeuer in Bad Segeberg: 12-Stunden-Einsatz für die Feuerwehr

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Luftaufnahme der Brandstelle
Foto: KFV Segeberg/hfr

Bad Segeberg – Zu einem Vollbrand in einer größeren Lagerhalle ist es gestern kurz nach 12 Uhr mittags in einem Gewerbegebiet in Bad Segeberg gekommen. In den Hallen einer ehemaligen Großküche befinden sich eine Autowerkstatt, ein Küchenstudio sowie ein Bistro. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude geräumt, Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude.

Auch umliegende Unternehmen sind geräumt worden. Offenbar hatte das Feuerwehr bereits vor der Entdeckung durch einen Mitarbeiter der Autowerkstatt Zeit sich auszubreiten.

„Trotz der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen entstand eine weithin sichtbare Rauchentwicklung, über die Nachrichtendienste Katwarn und Nina wurde die Bevölkerung gewarnt, das Gebiet weiträumig zu umfahren und in dem betroffenen Gebiet Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gefahr für die Bevölkerung besteht jedoch nicht.“, so Gabriele Turtun, Sprecherin des KFV Segeberg, während des laufendne Einsatzes

Im Laufe der Löschmaßnahmen wurde ein Feuerwehrkamerad leicht verletzt und ärztlich versorgt. Die sommerliche Temperatur machte den Einsatzkräften zusätzlich zum Einsatzgeschehen zu schaffen. Die Löschmaßnahmen dauern noch an, ein Einsatzende ist noch nicht absehbar.

Es konnte gegen 21:20 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben und auch beschlagnahmt.

Die Bauart der Flachdachkonstruktion hatte es notwendig gemacht, mit Hilfe von zwei Baggern das Dach zu öffnen, um an die ins Dach gelaufenden Brandnester zu kommen. Weiterhin war bereits an verschiedenen Stellen das Dach eingestürzt, so dass auch hier mit dem Baggereinsatz sich Zugang zu den Schwelbränden im Inneren des Gebäudes verschafft wurde. Dieses führte dazu, das schließlich insgesamt über 70 Atemschutztrupps im Einsatz waren.

„Wir danken allen eingesetzten Kräften der Feuerwehren, der Polizei, des Rettunsgdienstes und der DRK Bereitschaft, dem THW sowie den Gartenbau-Unternehmen Plath und Kaden für die Unterstützung mit ihren Baggern. Den Einheiten des Kreisfeuerwehrverbandes (TEL; Drohne und ABC Zug), der Leitstelle Holstein sowie den Wehren Bad Oldesloe, Trappenkamp und Leezen für die Sicherstellung der Gefahrenabwehr für die Wehren, die sich bei uns im Einsatz befunden haben. Einen besonderen Dank gilt jedoch den Arbeitgebern, die die Einsatzkräfte für den Einsatz freigestellt haben“, so Dennis Schubring von der Freiwiligen Feuerwehr Bad Segeberg.

Der Einsatz für die Feuerwehr Bad Segeberg war gegen Mitternacht beendet.

Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen zur Brandursache und Sachschadenshöhe übernommen. Eine erste Begehung kann allerdings erst nach Erkalten der Brandstelle stattfinden.

Angaben zur Brandursache können daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.

Die Ermittler bitten Zeugen, die Hinweise zur Brandentstehung geben können, sich unter 04551 8840 bei der Bad Segeberger Kriminalpolizei zu melden.

 

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