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Politik und Gesellschaft

Stormarner Lesepaten-Gruppe wächst und sucht Verstärkung

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Die Lesepatinnen.
Foto: Bürgerstiftung Stormarn/hfr

Stormarn – „..das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer“ hat Astrid Lindgren einst gesagt. Welten öffnen, Mut machen, Freude am Lesen vermitteln: das ist auch das Ziel der Stormarner Lesepaten. „Dazu haben wir uns aufgemacht, unser Angebot an den Kindergärten und Schulen weiter auszubauen und Mitmacher für die Leitung der Bereiche Trittau und Großhansdorf zu finden“, teilen die beiden Bereichsleiterinnen für Ahrensburg und Bargteheide, Sabine Sarach und Annelore Penno von der Gemeinschaft der Lesepatinnen und Lesepaten der Bürger-Stiftung Stormarn.mit.

Ganz neu soll außerdem unter dem Dach der Bürger-Stiftung Stormarn eine Gruppe Lesepatinnen und Lesepaten im Bereich Bad Oldesloe aufgebaut werden.

Dafür hat die Bürger-Stiftung Stormarn jetzt eine weitere kompetente Mitmacherin gefunden:

Für Karin Ahues-Illing war die Leseförderung während ihres gesamten Berufslebens als Lehrerin ein wichtiges Thema. 10 Jahre hat sie als Lehrerin im Ausland gearbeitet. „Hinführung zum Lesen für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, gehört auch zu meiner Berufserfahrung, sagt Ahues. Ich habe immer wieder erlebt, wie Lesen Welten eröffnet und die Fantasie und Kreativität der Kinder weckt. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben mit den Lesepaten in Bad Oldesloe“, so Ahues.

„Menschen, die Zeit schenken möchten und Freude daran haben, Kindern vorzulesen, werden gesucht und sind herzlich eingeladen, den Bereich Bad Oldesloe für die Gemeinschaft der Lesepatinnen und Lesepaten der Bürger-Stiftung Stormarn mit zu erschließen.“

Auch ist es jetzt gelungen, für die Bereiche Großhansdorf und Trittau engagierte Menschen zu finden, die die ehrenamtliche Leitung übernehmen. Alix Beckmann hat zuvor viele Jahre die leitende Funktion in Großhansdorf wahrgenommen. „Ich möchte mich jetzt auf meine Aufgabe als Lesepatin konzentrieren und freue mich sehr, dass ich das Organisatorische nun in andere Hände abgeben kann. Ich bin sicher, dass alles sich gut entwickelt.“ sagt Beckmann.

Sylvia Kleinke wird zukünftig den Bereich Trittau, Großensee, Lütjensee und Umgebung betreuen und weiter ausbauen. Frau Kleinke ist selbst Mutter von zwei Kindern und möchte gern etwas Zeit spenden, um bei Kindern die Leselust zu fördern. „Ich würde mich freuen, wenn ich weitere Lesepatinnen und Lesepaten für diese tolle Aufgabe gewinnen könnte.“ sagt Frau Kleinke.

Den Bereich Großhansdorf, Siek, Hoisdorf betreut jetzt Regina Tretter. Sie hat bereits viele Jahre engagiert in verschiedenen ehrenamtlichen Positionen gearbeitet, so z.B. die Freiwilligen-Agentur für die Bürgerstiftung Region Ahrensburg geleitet und die Ehrenamts-Messe in Trittau organisiert. „Mit großer Freude möchte ich jetzt die Lesepatinnen und Lesepaten betreuen und als Bindeglied zu Kindergärten und Schulen da sein“, so Tretter.

Nach dem Wechsel zur Bürger-Stiftung Stormarn haben sich für die Lesepaten viele erfreuliche Perspektiven ergeben. So wird es eine Kooperation mit der Bürger-Stiftung Barsbüttel geben, die ebenfalls eine Lesepatengruppe aufbaut. „Wir haben uns miteinander abgestimmt, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Mit Informationen und Fortbildungsangeboten wollen wir uns gegenseitig unterstützen.“ sind sich die Lesepaten einig. Andrea Paaschburg wird die Koordination zwischen den Lesepaten und der Bürger-Stiftung Barsbüttel übernehmen und die Lesepatenschaften dort weiter mit aufbauen.

Aus dem gleichen Grund und mit dem gleichen Ziel wurde auch ein sehr konstruktiver Erfahrungsaustausch mit dem Verein „Kontakt e.V.“ in Reinbek geführt, der ebenfalls lesefördernd tätig ist. „Durch den Erfahrungsaustausch können wir im Interesse der Kinder voneinander profitieren“ sagen die Leiterinnen.

Eine Schulung der Lesepaten haben die Bereichsleiterinnen in Grabau im April unter der Leitung von Frau Ilka Schwarz durchgeführt. Sie war lange Jahre selbst Lesepatin und hat sich weitergebildet, um Lesepaten Grundlagen zu vermitteln und sie zu unterstützen. Alles wurde mit viel Spaß an der Sache gemacht. „Das machen wir wieder“, war die einhellige Meinung. Bei der nächsten Schulung könnten neue Lesepaten dabei sein, denn für alle Bereich werden neue, zusätzliche Lesepatinnen und Lesepaten gebraucht.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei uns:

E-Mail: lesepaten@buerger-stiftung-stormarn.de

oder

Bürger-Stiftung Stormarn
„LESEPATEN“
Hagenstraße 19
23843 Bad Oldesloe

E-Mail: info@buerger-stiftung-stormarn.de

Politik und Gesellschaft

Scherben und Müll: Sportverbot auf dem Oldesloer Kunstrasenplatz?

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Bürgermeister Jörg Lembke ist enttäuscht: Sogar ein Lagerfeuer wurde auf dem Kunstrasenplatz am Exer gemacht. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Da schauten einige Vereinsvertreter und Hobbysportler unter den Ausschussbesuchern nicht schlecht. Weil es immer wieder zu Problemen mit Müll und vor allem Glassplittern auf dem Kunstrasenplatz am Oldesloer Exer kommt, die Stadtverwaltung laut Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke es aber nicht sicherstellen könne, dass dieses Fehlverhalten einiger Nutzer des Platzes aufhört, ist es möglich, dass bald untersagt wird, auf dem Platz Fußball zu spielen oder andere Sportarten zu betreiben. Ja, richtig gelesen. „Wir müssen das prüfen und dann vielleicht untersagen, dass auf dem Kunstrasen Sport betrieben wird, weil es zu gefährlich wird“, so Lembke. 

Da die Politik beschlossen habe, den Platz offen zu lassen, sei das Betreten nicht verboten- auch wenn die Personen nicht Fußball spielen wollen. Es gebe aber auch keine Chance die Besucher und ihr Verhalten zu kontrollieren. Komme es weiterhin zu Scherbenfunden auf dem Platz, sei die wohl notwendige Konsequenz, dass aus Sicherheitsgründen der Sportbetrieb auf dem Platz verboten wird. Dann wäre es die wohl teuerste Luxus-Liegewiese in Norddeutschland. 

Zuletzt hatten mehrfach Jugendliche nachts auf dem Platz kleine Partys gefeiert und stets Müll und Glasscherben hinterlassen. „Wir können kein Personal dafür abstellen, um die Einhaltung der Platzregeln durchzusetzen“, so der Bürgermeister. Damit bleibe am Ende mit Blick auf die Verletzungsgefahr keine andere Lösung, wenn das Problem weiterhin auftauche. 

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Politik und Gesellschaft

Ahrensburg: Auslandsstipendien für engagierte Jugendliche

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Anneke Ruge (2 v. li.) mit den übrigen Stipendiaten und Dr. Michael Eckstein bei der Stipendiaten-Feier in Ahrensburg Foto: Deutsche Stiftung Völkerverständigung/hfr

Ahrensburg – Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen begehrt. So ein Auslandsjahr ist allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden. Vor diesem Hintergrund vergibt die Deutsche Stiftung Völkerverständigung jährlich fünf Stipendien an sozial engagierte Jugendliche, die gerne ein Jahr in einem anderen Land verbringen würden.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Ahrensburg und richtet in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg die jährliche Auf in die Welt-Messe zum Schüleraustausch aus.

Die Stipendiaten für das Schuljahr 2018 / 2019 haben ihre Urkunden jetzt in der Schlossstadt erhalten. Ein Stipendium geht an Anneke Ruge aus Ammersbek, die in Ahrensburg in die Schule geht.

Vier Stipendiaten starten in den nächsten Wochen in die USA, nach Australien und Kanada; ein Stipendiat wird das Auslandsjahr in Schweden verbringen. Sie werden von der Stiftung mit jeweils 2.000 Euro gefördert.

Die Stipendiaten 2018 / 2019 kommen aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Sie haben eines gemeinsam: sie engagieren sich ehrenamtlich. Das gilt auch für Anneke Ruge, die derzeit die 10. Klasse des Eric Kandel-Gymnasiums in Ahrensburg besucht.

Anneke lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Ammersbek. In der Schule sind Wirtschaft, Politik und Fremdsprachen ihre Schwerpunkte. Ehrenamtlich ist sie vielfältig engagiert. Sie hilft mit ihrer Familie einer Flüchtlingsfamilie aus Syrien. Seit ihrem fünften Lebensjahr ist sie bei den Pfadfindern aktiv und hat dort auch mehrfach Leitungsaufgaben übernommen. Außerdem war sie beim SSC Hagen Hilfstrainerin beim Schwimmen. In ihrer Schule übernahm sie die Patenschaft für eine fünfte Klasse.

Dr. Michael Eckstein von der Stiftung Völkerverständigung: „Anneke Ruge zeichnet sich durch Weltoffenheit, Toleranz und Neugier aus; ihr ehrenamtliches Engagement ist beispielhaft. Beides wollen wir mit dem Stipendium anerkennen und fördern.“

Die Ausschreibung für das nächste Jahr startet bereits. Informationen dazu gibt es auf dem Schüleraustausch-Portal. Persönlich gibt die Stiftung Tipps für die Bewerbung auf der nächsten Auf in die WElt-Messe für Schüleraustausch, die am 22.09. in Ahrensburg im Eric-Kandel-Gymnasium stattfinden wird.

 

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Politik und Gesellschaft

Müllentsorgungsärger: Kritik an AWSH wird immer lauter

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Im ganzen Kreis quillt Müll aus nicht abgeholten Mülleimern. Und während die Wut auf die AWSH und ihre offenbare Unfähigkeit die aktuellen Entsorgungsengpässe in den Griff zu bekommen bei den Bürgern täglich wächst und die Frage aufkommt, ob die AWSH eigentlich noch in der Lage ist, die Abfallentsorgung zu gewährleisten oder ob bald andere Unternehmen zum Zuge kommen sollten, nimmt sich auch der Umweltausschuss des Kreises nun des Themas an.

Viele Bürger haben bereits erklärt, nicht die vollen Müllentsorgungsgebühren zahlen zu wollen, da die AWSH seit längerer Zeit nicht ihren Aufgaben nachkomme. Auch die Informationspolitik der AWSH wird immer häufiger scharf kritisiert. Das Unternehmen scheint  überfordert mit der Situation und hat schon einen schweren Imageschaden erlitten. Das Vertrauen schwindet.

Hartmann
Foto: SPD

„Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises haben ein Recht darauf, ausführlich über die Situation informiert zu werden, und erwarten von der AWSH eine bessere Informationspolitik“, so der Sprecher Heinz Hartmann (SPD). „Das bedingt auch, dass die einzelnen Gemeinden über die Verzögerung, zum Beispiel. wie viel Tage, ausführlich informiert werden“, führt er weiter aus..

Zudem sei es notwendig auch mittel- und langfristige Perspektiven ins Auge zu fassen, damit die Menschen in Stormarn sich wieder auf die Müllabfuhr verlassen können.

Wegen der aktuellen Situation bei der Abfallentsorgung, insbesondere der Bio- und Restmüllentsorgung, hat der umweltpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Heinz Hartmann eine Sondersitzung des Umweltausschusses beantragt, der am kommenden Mittwoch um 17.15 Uhr tagen soll.

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