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Politik und Gesellschaft

Bad Oldesloe: Lob und Blumen für ehrenamtliche Müllsammlerin

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Bürgermeister Jörg Lembke bedankte sich bei Marianne Dettbarn.
Foto: Stadt Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Was andere achtlos und egoistisch wegwerfen, sammelt sie auf – ohne viele Diskussionen, ohne große Debatte. „Bad Oldesloe ist so eine schöne Stadt und wenn wir alle darauf achten, dann könnte sie auch zu den saubersten gehören“, sagt Marianne Dettbarn aus Bad Oldesloe, als der Verwaltungschef ihr zum Dank  den Blumenstraß überreicht.

Dettbarn spaziert mehrmals die Woche mit der Greifzange durch die Oldesloer Innenstadt und sammelt ohne viel Aufsehen den  Müll anderer auf. Ob Glasflaschen, Kaffeebecher oder Zigarettenstummel – leider zu häufig entdeckt die Rentnerin achtlos weggeworfenen Müll.

Bürgermeister Jörg Lembke bedankt sich bei der engagierten Oldesloerin für ihr vorbildliches Engagement sowie bei allen freiwillig engagierten Oldesloerinnen und Oldesloern und lobt sie als Vorbild.

 

„Viele denken, dass ich dafür bezahlt werde oder dass es eine Strafe ist, doch so ist es nicht. Ich bin bereits im Ruhestand und mache gerne Spaziergänge, den Müll aufzusammeln vermittelt mir ein gutes Gefühl und gleichzeitig hält es mich fit und ich mag es eben gerne sauber “, so Dettbarn.

Schade findet Sie, wenn einige Bürger ihr den Müll geradezu achtlos vor die Füße werfen, obwohl der Müllbehälter nicht weit weg ist. Überwiegend sind jedoch die Erfahrungen eher positiv, viele bedanken sich, einige machen sogar mit, zum Beispiel in ihren eigenen Straßen. Grundlegend wünscht Sie mehr Müllbehälter und Hundekottütenspender im Stadtgebiet.

„Unsere Stadt lebt davon, dass Menschen sich freiwillig engagieren, unsere Stadt mitgestalten. Ohne dieses Engagement würde unser sportliches, soziales, kulturelles aber auch politisches Zusammenleben nicht funktionieren.  Der Dank gilt auch allen freiwillig engagierten Oldesloerin und Oldesloern. „Diese Leistung kann man gar nicht oft genug anerkennen“ so der Bürgermeister.

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Ahrensburg: Auslandsstipendien für engagierte Jugendliche

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Anneke Ruge (2 v. li.) mit den übrigen Stipendiaten und Dr. Michael Eckstein bei der Stipendiaten-Feier in Ahrensburg Foto: Deutsche Stiftung Völkerverständigung/hfr

Ahrensburg – Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen begehrt. So ein Auslandsjahr ist allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden. Vor diesem Hintergrund vergibt die Deutsche Stiftung Völkerverständigung jährlich fünf Stipendien an sozial engagierte Jugendliche, die gerne ein Jahr in einem anderen Land verbringen würden.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Ahrensburg und richtet in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg die jährliche Auf in die Welt-Messe zum Schüleraustausch aus.

Die Stipendiaten für das Schuljahr 2018 / 2019 haben ihre Urkunden jetzt in der Schlossstadt erhalten. Ein Stipendium geht an Anneke Ruge aus Ammersbek, die in Ahrensburg in die Schule geht.

Vier Stipendiaten starten in den nächsten Wochen in die USA, nach Australien und Kanada; ein Stipendiat wird das Auslandsjahr in Schweden verbringen. Sie werden von der Stiftung mit jeweils 2.000 Euro gefördert.

Die Stipendiaten 2018 / 2019 kommen aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Sie haben eines gemeinsam: sie engagieren sich ehrenamtlich. Das gilt auch für Anneke Ruge, die derzeit die 10. Klasse des Eric Kandel-Gymnasiums in Ahrensburg besucht.

Anneke lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Ammersbek. In der Schule sind Wirtschaft, Politik und Fremdsprachen ihre Schwerpunkte. Ehrenamtlich ist sie vielfältig engagiert. Sie hilft mit ihrer Familie einer Flüchtlingsfamilie aus Syrien. Seit ihrem fünften Lebensjahr ist sie bei den Pfadfindern aktiv und hat dort auch mehrfach Leitungsaufgaben übernommen. Außerdem war sie beim SSC Hagen Hilfstrainerin beim Schwimmen. In ihrer Schule übernahm sie die Patenschaft für eine fünfte Klasse.

Dr. Michael Eckstein von der Stiftung Völkerverständigung: „Anneke Ruge zeichnet sich durch Weltoffenheit, Toleranz und Neugier aus; ihr ehrenamtliches Engagement ist beispielhaft. Beides wollen wir mit dem Stipendium anerkennen und fördern.“

Die Ausschreibung für das nächste Jahr startet bereits. Informationen dazu gibt es auf dem Schüleraustausch-Portal. Persönlich gibt die Stiftung Tipps für die Bewerbung auf der nächsten Auf in die WElt-Messe für Schüleraustausch, die am 22.09. in Ahrensburg im Eric-Kandel-Gymnasium stattfinden wird.

 

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Müllentsorgungsärger: Kritik an AWSH wird immer lauter

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Im ganzen Kreis quillt Müll aus nicht abgeholten Mülleimern. Und während die Wut auf die AWSH und ihre offenbare Unfähigkeit die aktuellen Entsorgungsengpässe in den Griff zu bekommen bei den Bürgern täglich wächst und die Frage aufkommt, ob die AWSH eigentlich noch in der Lage ist, die Abfallentsorgung zu gewährleisten oder ob bald andere Unternehmen zum Zuge kommen sollten, nimmt sich auch der Umweltausschuss des Kreises nun des Themas an.

Viele Bürger haben bereits erklärt, nicht die vollen Müllentsorgungsgebühren zahlen zu wollen, da die AWSH seit längerer Zeit nicht ihren Aufgaben nachkomme. Auch die Informationspolitik der AWSH wird immer häufiger scharf kritisiert. Das Unternehmen scheint  überfordert mit der Situation und hat schon einen schweren Imageschaden erlitten. Das Vertrauen schwindet.

Hartmann
Foto: SPD

„Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises haben ein Recht darauf, ausführlich über die Situation informiert zu werden, und erwarten von der AWSH eine bessere Informationspolitik“, so der Sprecher Heinz Hartmann (SPD). „Das bedingt auch, dass die einzelnen Gemeinden über die Verzögerung, zum Beispiel. wie viel Tage, ausführlich informiert werden“, führt er weiter aus..

Zudem sei es notwendig auch mittel- und langfristige Perspektiven ins Auge zu fassen, damit die Menschen in Stormarn sich wieder auf die Müllabfuhr verlassen können.

Wegen der aktuellen Situation bei der Abfallentsorgung, insbesondere der Bio- und Restmüllentsorgung, hat der umweltpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Heinz Hartmann eine Sondersitzung des Umweltausschusses beantragt, der am kommenden Mittwoch um 17.15 Uhr tagen soll.

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Kulturpolitische Sprecherin der Grünen: „Das KuB ist großartig“

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Kautter (li.), Fritzen und Janson im Oldesloer KuB.
Foto: Büro Fritzen/hfr

Bad Oldesloe – Die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen, besuchte das Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KUB) und zeigte sich beeindruckt von dem, was hier auf die Beine gestellt wurde und wird.

„Das KuB ist großartig. Es schafft einen Ort für Begegnung und kulturelle Bildung für alle Bürger. Wo andere Kommunen oft als erstes bei der Kultur sparen, setzt Bad Oldesloe einen gegenteiligen Akzent. Der Stadtvertretung kann man nur danken für diese mutige Entscheidung: Chapeau, Bad Oldesloe!“, sagt Fritzen.

Insbesondere das Konzept, welches die unterschiedlichsten Akteure unter einem Dach vereint, ist in den Augen der Landtagsabgeordneten Fritzen vorbildlich.

„Kulturelle Bildung ist kein Luxus sondern die Grundlage für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft. Mit dem Zusammenspiel von VHS, Musikschulen, freier Szene und städtischem Veranstaltungsprogramm wird dieser Gedanke super umgesetzt.“

Die KuB-Managerien Inken Kautter freut sich indes, über die große Aufmerksamkeit, die das Kultur- und Bildungsangebot auch außerhalb Bad Oldesloe erhält: „Toll, dass Frau Fritzen sich persönlich ein Bild von den kulturellen Einrichtungen in der Fläche macht. Besonders gefreut habe ich mich über ihre Anerkennung  des großen Engagements der Stadt Bad Oldesloe im Bereich Kultur und Bildung.“ 

„Gute Kultur- und Bildungsangebote wie auch städtische Erholungs- und Naturschutzräume sind ein wichtiger Standortvorteil. Dies ist Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und spielt auch bei der Ansiedlung von Betrieben eine immer wichtigere Rolle.“ begründet Wilfried Janson, der als Fraktionsvorsitzender der Oldesloer Grünen den Termin begleitete, das mutige Engagement der Stadt Bad Oldesloe.

„Ich bin wirklich sehr beeindruckt und wünsche dem KuB viel Erfolg und begeisterte Besucherinnen und Besucher.“ fasst Marlies Fritzen den Besuch zusammen.

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