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Bargteheide

Software-Challenge: Bargteheider Schüler gewinnen Informatik-Stipendien

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Jannis Gehrt, Cora Luise Theuerkauf, Tobias Göger, Leon Fischer, Vincent Helbig, Anton Sohn, Friederike Kahler, Informatiklehrer Heiko Rahf
Foto: Eckhorst-Gymnasium/hfr

Bargteheide – Großer Erfolg für Bargtheider Schüler. Im Bundesfinale der Software-Challenge Germany, einem Programmierwettbewerb für Schulen, erreichten Jannis Gehrt und Tobias Göger aus dem Q1-Jahrgang des Gymnasiums Eckhorst den dritten Platz hinter den Teams aus Eggenfelde/Bayern und Dresden.

Von ursprünglich 58 teilnehmenden Teams spielten die besten acht Mannschaften im Finale am 8. Juni im Citti-Park in Kiel um den Sieg.

 „Hase und Igel“ war das digitale Brettspiel dieses Schuljahrs: 68 virtuelle Karotten und fünf Salatköpfe waren die Wegzehrung, die neben 4 auszuspielenden Karten geschickt eingesetzt werden musste, um schnell ins Ziel zu kommen.

Mit Unterstützung einer wissenschaftlichen Hilfskraft der Universität programmierten 3 Eckhorst-Jahrgangs-Teams jeweils einen wettkampftauglichen Computerspieler („Client“), der dann gegen die anderen Clients antrat.

Die Spiele wurden fortlaufend analysiert, taktisch verbessert und entsprechend umprogrammiert. Jannis Gehrt (17) und Tobias Göger (17) schafften es ins Finale: Sie arbeiteten als Zweier-Team im Informatikunterricht am Programm, investierten aber auch über Monate hinweg einen erheblichen Teil ihrer Freizeit für diese Aufgabe.

Neben dem Mannschaftspreis wurden einzelne Schüler für ihre herausragenden Leistungen und ihre maßgebliche Beteiligung an der Entwicklung eines Clients im Rahmen der Software Challenge Germany gewürdigt: Cora Luise Theuerkauf (16), Friederike Kahler (16), Anton Sohn (16) und Jannis Gehrt (17) erhielten ein Stipendium für ein Informatik-Studium an der Universität Kiel.

Leon Fischer (18) erhielt ein Stipendium für sein angestrebtes E-Commerce-Studium an der Fachhochschule Wedel; Tobias Göger (17) und Vincent Helbig (16) erhielten Sachpreise.

Das Gymnasium Eckhorst rundet mit der Informatik seinen MINT-Bereich in der Oberstufe ab. Die Schule nimmt seit 2007 an der Software Challenge teil. Im Jahre 2015 hatten Eckhorst-Teams im Finale die Plätze 2, 4 und 5 erreicht, im Jahr 2016 sogar den Platz 1.

„Wir möchten begabte Schüler motivieren, Informatik zu studieren“, betonte Initiator Prof. Manfred Schimmler vom Institut für Informatik an der Uni Kiel. Gleichzeitig sollten ungeeignete Kandidaten davon abgehalten werden. Denn die Abbrecherquote ist hoch: „Ich habe eine Anfängervorlesung mit 500 Studenten, nur 119 haben die Klausur bestanden.“

Die Software-Challenge habe das Ziel, den Informatikunterricht an den gymnasialen Oberstufen aufzuwerten, mitzugestalten und den Jugendlichen mit Spaß das Studienfach Informatik näher zu bringen. So gab es am Freitag vor dem Finale ein mehrstündiges Rahmenprogramm in der Uni: kreative Handy-App-Programmierung, Forschung in der Bilderkennung bei Fliegenlarven und bei der Schweinemast, ein Hochhaus als Anzeigemonitor und eine digital gesteuerte Modelleisenbahn waren die Themen, die die Schüler faszinierten.

Weitere Informationen auf der HOmepage der Software-Challenge

 

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Bargteheide: AWO-Elternwerkstatt hat noch Plätze frei

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Familie und Beruf: Oft eine Herausforderung für Eltern.
Symbolfoto: Solomiya Malovana/shutterstock.com

Bargteheide –  Die Elternwerkstatt der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat noch einige Plätze frei. Die Elternwerkstatt ist Bestandteil der Prävention zur gewaltfreien Erziehung und wird vom Kreis Stormarn gefördert.

In Bargteheide beginnt der nächste Kursus über 14 Wochen außerhalb der Ferien am Mittwoch, den 29. Oktober  in der AWO Integrative Kindertagesstätte Fischteiche.

Zu den Fischteichen 49. Eine kostenlose Kinderbetreuung für Kinder ab zwei Jahren wird während der Kurszeit von 17:15 Uhr bis 19:15 Uhr angeboten.

Die Kosten für Einzelpersonen betragen 45 Euro und für Paare 60 Euro. Ermäßigungen sind nach Absprache möglich. Informationen zur AWO Elternwerkstatt und zur Anmeldun

 

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Lehrerkongress in Kiel: Radio Eckhorst Bargteheide war mit dabei

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Foto: Radio Eckhorst/hfr

Bargteheide/Kiel – Ende September fand in Kiel mit dem Impulskongress „Fachunterricht mit digitalen Medien“ der seit Jahren größte Kongress für Lehrkräfte statt. Mit dabei auf Einladung des Ministeriums: ein Filmteam von Radio Eckhorst Bargteheide TV, um die Großveranstaltung zu dokumentieren – aus Schülersicht.

„Über 3000 Lehrerinnen und Lehrer an einem Ort, macht Ihnen das eher Angst oder eher Spaß?“. Die Frage von Schüler Lenny Meier an Bildungsministerin Karin Prien traf ins Schwarze. Mit großem Aufwand hatte das Land Lehrkräfte nach Kiel gelockt, um das Thema „Fachunterricht mit digitalen Medien“ in die Schulen zu bringen. Eine der Modellschulen des Landes ist das Gymnasium Eckhorst Bargteheide. Nachdem die Ministerin im Mai dieses Jahres im TV-Studio der Schule zu Gast war, wurden acht Schülerinnen und Schüler  begleitet von der BFD-Kraft für Medienkompetenz kurzerhand auch nach Kiel eingeladen, um die Veranstaltung aus Schülersicht zu filmen.

Foto: Radio Eckhorst/hfr

„Eine wirklich riesige Veranstaltung und unglaublich vielfältig. Von unserer Schule war zum Beispiel pro Fach je eine Lehrkraft hier und es gibt Anregungen für jedes Fach“,  berichtet Redakteur Bene Nordenskjöld beeindruckt. Sein Kameramann Marc Müller ergänzt: „Wir haben morgens das Ankommen der Teilnehmer im Zeitraffer gefilmt, das sind schon krasse Bilder“.
In über 250 Workshops und Fachvorträgen wurde Wissen vermittelt. „Bei uns läuft ja wirklich schon viel im Bereich der digitalen Bildung,  aber hier gibt es wirklich noch gute Anregungen“, bilanzierte Lea Kinder, BFD-Kraft für Medienkompetenz am Eckhorst Gymnasium.

Im Nachgang zur Veranstaltung produzieren die Schüler von REBtv jetzt eine knapp 10-minütige Dokumentation. „Ich finde den Ansatz spannend, so etwas aus Schülersicht produzieren zu lassen“, freut sich Michael Schwarz, der als Medienkoordinator seit Jahren die Schüler auch bei der TV-Produktion begleitet.

„Unsere Redakteure wachsen weiter an dieser Aufgabe und wir können damit immer wieder den Blick auf die Zielgruppe schärfen, für die wir Medienschulentwicklung betreiben.“ Wenn der Film fertig ist, wird er unter anderem auf dem Schuleigenen Kanal abrufbar sein. „Dort gibt es dann auch die Antwort der Ministerin“, schmunzelt Schülerredakteur Lenny .

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Bargteheider CDU: “Ausbaubeiträge werden als ungerecht empfunden”

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Straßensanierung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bargteheide – Wenn es nach den Mitgliedern der Bargteheider CDU geht, wird die Finanzierung von städtischen Straßenausbaumaßnahmen durch entsprechende Beiträge der Anlieger zukünftig entfallen. Sie werden von den Bürgern laut CDU überwiegend als ungerecht empfunden.

Die Finanzierung der Straßenbaumaßnahmen sollte deshalb auf eine möglichst breite Basis gestellt und vorrangig aus Steuern erfolgen. Das ist das vorläufige Fazit der angeregten Diskussion der CDU-Mitglieder am Dienstagabend im Schützenhof, zu der der Vorstand und die Fraktion eingeladen hatten, um ein Meinungsbild zu diesem Thema einzuholen.

Mit dieser Tendenz will die CDU-Fraktion der Stadt nun auf Bürger und Betroffene zugehen, um Detaillösungen zu erarbeiten. Fraktionschef Mathias Steinbuck: „Derzeit ist die Finanzierung der Gemeindestraßen eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Es geht um den besonderen Vorteil, den Eigentümer durch den Ausbau ihrer Straße erfahren. Und hier scheiden sich oft die Interessen.“

Deshalb werden die Gemeindestraßen schon bisher danach klassifiziert, ob sie überwiegend dem dort wohnenden Anliegerverkehr dienen; dann werden 75 Prozent der umlagefähigen Kosten von den Anliegern erhoben.

Bei Straßen, die überwiegend dem innerörtlichen Verkehr dienen, sind es 40 Prozent und bei Durchgangsstraßen werden 20 Prozent der Baukosten fällig. Dazu gibt es eine Vielzahl von Sonderregelungen für Fußgängerzonen, verkehrsberuhigte oder sonstige Bereiche.

Steinbuck: „Der gefühlte Unterschied ist eben, ob die theoretische Einstufung der Straße mit ihrer tatsächlichen Nutzung übereinstimmt. Und da beginnt häufig die empfundene Ungerechtigkeit.“

Die CDU-Fraktion wird nun mit diesem Meinungsbild die Gespräche mit Bürgern, Verbänden und den anderen Parteien in der Stadtvertretung suchen, um zu einer allgemein akzeptierten Lösung zu kommen.

Dazu muss auch die Verwaltung noch umfangreiche Zahlen und Daten liefern; z.B. welche Straßen bisher noch nicht formal ausgebaut wurden und vor allem, welche Summe im jährlichen Durchschnitt erforderlich ist, um die bisherigen Ausbaubeiträge zu ersetzen. Um diesen Betrag müssen nämlich die Gemeindesteuern steigen. Sonst geht die Rechnung nicht auf

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