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Politik und Gesellschaft

Haus & Grund blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück

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Mathias Schmidt, Cornelia Pareike, Gero Storjohann, Hans-Henning Kujath und Dieter Tabbert
Foto: Haus und Grund/Hfr

Bad Oldesloe – Die Grundstücks- und Hauseigentürmervereinigung „Haus und Grund in Stormarn“ traf sich im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum zur Mitgliederversammlung.

An diesem Abend blickte der 1. Vorsitzende Mathias Schmidt auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurück. Neben dem Ehrenvorsitzenden Torsten Schmüser waren auch Verbandsdirektor Hans-Henning Kujath sowie Gero Storjohann, Mitglied des Bundestages Gäste an diesem Abend.

Einleitend gab Schmidt einen Überblick über das vergangene Jahr. Wie schon in den vergangenen Jahren konnte er von einer erneut steigenden Mitgliederzahl berichten. Mit 2900 Mitgliedern ist man inzwischen der drittgrößte H&G – Verein in Schleswig-Holstein.

Die Straßenausbaubeiträge sind im vergangenen Jahr stark in den Fokus gerückt , waren Thema der Bezirksversammlungen und beschäftigen Haus und Grund auch weiterhin. Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) führt auch im Verein zu Veränderungen. Einer Satzungsergänzung wurde an diesem Abend zugestimmt.

Großer Dank ging an die Geschäftsführerin Cornelia Pareike und an Dieter Tabbert (stellvertretender Vorsitzender), der in den vergangenen vier Jahren im Vorstand nicht nur die Ausflüge geplant hat.

Abermals fand im vergangenen Jahr ein gut besuchtes Vermieterseminar im Schlosshotel Tremsbüttel statt. Der Vorstand nahm an den Veranstaltungen des Landesverbandes und des Zentralverbandes teil. Zu den Höhepunkten zählte auch der ausgebuchte Vereinsausflug nach Hamburg zum Airbus Werk und ins Alte Land.

Als Gast konnte man an diesem Abend den Bundestagsabgeordneten Gero Storjohann begrüßen, der seit letztem Jahr auch Mitglied im Verein ist. Er gab einen Überblick über aktuelle und bevorstehende wohnungspolitische Entwicklungen auf Bundesebene.

Informationen gab es auch von Verbandsdirektor Hans-Henning Kujath zu den aktuellen Themen aus der Wohnungspolitik, unter anderem auch zu Straßenausbaubeiträgen. Eigentümer müssten entlastet werden, denn nicht selten berichteten Mitglieder über drohende Verkäufe nach so einer Ausbaumaßnahme.

Bei den Vorstandswahlen  wurden Mathias Schmidt ( 1. Vorsitzender) und Dieter Tabbert ( stellvertretender Vorsitzender) beide einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Als neuer Rechnungsprüfer wurde Philipp Trapp aus Trittau einstimmig gewählt.

Tabbert gab das Ziel für den 58. Vereinsausflug am 23. August bekannt: Haus & Grund lädt zu einer Fahrt nach Friedrichstadt, nach Husum und an die Nordsee ein.

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden die Mitglieder Ricarda und Hans-Heinrich Bruhns,Karin Hädrich, Käte Hahn, Annegret und Jürgen Helms und Udo Schweiger geehrt, sowie für 50 Jahre Brigitte Schwartz und Ulrich Krohn.

Politik und Gesellschaft

Scherben und Müll: Sportverbot auf dem Oldesloer Kunstrasenplatz?

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Bürgermeister Jörg Lembke ist enttäuscht: Sogar ein Lagerfeuer wurde auf dem Kunstrasenplatz am Exer gemacht. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Da schauten einige Vereinsvertreter und Hobbysportler unter den Ausschussbesuchern nicht schlecht. Weil es immer wieder zu Problemen mit Müll und vor allem Glassplittern auf dem Kunstrasenplatz am Oldesloer Exer kommt, die Stadtverwaltung laut Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke es aber nicht sicherstellen könne, dass dieses Fehlverhalten einiger Nutzer des Platzes aufhört, ist es möglich, dass bald untersagt wird, auf dem Platz Fußball zu spielen oder andere Sportarten zu betreiben. Ja, richtig gelesen. „Wir müssen das prüfen und dann vielleicht untersagen, dass auf dem Kunstrasen Sport betrieben wird, weil es zu gefährlich wird“, so Lembke. 

Da die Politik beschlossen habe, den Platz offen zu lassen, sei das Betreten nicht verboten- auch wenn die Personen nicht Fußball spielen wollen. Es gebe aber auch keine Chance die Besucher und ihr Verhalten zu kontrollieren. Komme es weiterhin zu Scherbenfunden auf dem Platz, sei die wohl notwendige Konsequenz, dass aus Sicherheitsgründen der Sportbetrieb auf dem Platz verboten wird. Dann wäre es die wohl teuerste Luxus-Liegewiese in Norddeutschland. 

Zuletzt hatten mehrfach Jugendliche nachts auf dem Platz kleine Partys gefeiert und stets Müll und Glasscherben hinterlassen. „Wir können kein Personal dafür abstellen, um die Einhaltung der Platzregeln durchzusetzen“, so der Bürgermeister. Damit bleibe am Ende mit Blick auf die Verletzungsgefahr keine andere Lösung, wenn das Problem weiterhin auftauche. 

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Politik und Gesellschaft

Ahrensburg: Auslandsstipendien für engagierte Jugendliche

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Anneke Ruge (2 v. li.) mit den übrigen Stipendiaten und Dr. Michael Eckstein bei der Stipendiaten-Feier in Ahrensburg Foto: Deutsche Stiftung Völkerverständigung/hfr

Ahrensburg – Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen begehrt. So ein Auslandsjahr ist allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden. Vor diesem Hintergrund vergibt die Deutsche Stiftung Völkerverständigung jährlich fünf Stipendien an sozial engagierte Jugendliche, die gerne ein Jahr in einem anderen Land verbringen würden.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Ahrensburg und richtet in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg die jährliche Auf in die Welt-Messe zum Schüleraustausch aus.

Die Stipendiaten für das Schuljahr 2018 / 2019 haben ihre Urkunden jetzt in der Schlossstadt erhalten. Ein Stipendium geht an Anneke Ruge aus Ammersbek, die in Ahrensburg in die Schule geht.

Vier Stipendiaten starten in den nächsten Wochen in die USA, nach Australien und Kanada; ein Stipendiat wird das Auslandsjahr in Schweden verbringen. Sie werden von der Stiftung mit jeweils 2.000 Euro gefördert.

Die Stipendiaten 2018 / 2019 kommen aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Sie haben eines gemeinsam: sie engagieren sich ehrenamtlich. Das gilt auch für Anneke Ruge, die derzeit die 10. Klasse des Eric Kandel-Gymnasiums in Ahrensburg besucht.

Anneke lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Ammersbek. In der Schule sind Wirtschaft, Politik und Fremdsprachen ihre Schwerpunkte. Ehrenamtlich ist sie vielfältig engagiert. Sie hilft mit ihrer Familie einer Flüchtlingsfamilie aus Syrien. Seit ihrem fünften Lebensjahr ist sie bei den Pfadfindern aktiv und hat dort auch mehrfach Leitungsaufgaben übernommen. Außerdem war sie beim SSC Hagen Hilfstrainerin beim Schwimmen. In ihrer Schule übernahm sie die Patenschaft für eine fünfte Klasse.

Dr. Michael Eckstein von der Stiftung Völkerverständigung: „Anneke Ruge zeichnet sich durch Weltoffenheit, Toleranz und Neugier aus; ihr ehrenamtliches Engagement ist beispielhaft. Beides wollen wir mit dem Stipendium anerkennen und fördern.“

Die Ausschreibung für das nächste Jahr startet bereits. Informationen dazu gibt es auf dem Schüleraustausch-Portal. Persönlich gibt die Stiftung Tipps für die Bewerbung auf der nächsten Auf in die WElt-Messe für Schüleraustausch, die am 22.09. in Ahrensburg im Eric-Kandel-Gymnasium stattfinden wird.

 

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Müllentsorgungsärger: Kritik an AWSH wird immer lauter

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Foto: SL

Bad Oldesloe – Im ganzen Kreis quillt Müll aus nicht abgeholten Mülleimern. Und während die Wut auf die AWSH und ihre offenbare Unfähigkeit die aktuellen Entsorgungsengpässe in den Griff zu bekommen bei den Bürgern täglich wächst und die Frage aufkommt, ob die AWSH eigentlich noch in der Lage ist, die Abfallentsorgung zu gewährleisten oder ob bald andere Unternehmen zum Zuge kommen sollten, nimmt sich auch der Umweltausschuss des Kreises nun des Themas an.

Viele Bürger haben bereits erklärt, nicht die vollen Müllentsorgungsgebühren zahlen zu wollen, da die AWSH seit längerer Zeit nicht ihren Aufgaben nachkomme. Auch die Informationspolitik der AWSH wird immer häufiger scharf kritisiert. Das Unternehmen scheint  überfordert mit der Situation und hat schon einen schweren Imageschaden erlitten. Das Vertrauen schwindet.

Hartmann
Foto: SPD

„Die Bürgerinnen und Bürger des Kreises haben ein Recht darauf, ausführlich über die Situation informiert zu werden, und erwarten von der AWSH eine bessere Informationspolitik“, so der Sprecher Heinz Hartmann (SPD). „Das bedingt auch, dass die einzelnen Gemeinden über die Verzögerung, zum Beispiel. wie viel Tage, ausführlich informiert werden“, führt er weiter aus..

Zudem sei es notwendig auch mittel- und langfristige Perspektiven ins Auge zu fassen, damit die Menschen in Stormarn sich wieder auf die Müllabfuhr verlassen können.

Wegen der aktuellen Situation bei der Abfallentsorgung, insbesondere der Bio- und Restmüllentsorgung, hat der umweltpolitische Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion Heinz Hartmann eine Sondersitzung des Umweltausschusses beantragt, der am kommenden Mittwoch um 17.15 Uhr tagen soll.

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