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Szene

Stadtfest: Ahrensburg feiert drei Tage lang

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Die Organisatoren vom Ahrensburger Stadtforum mit den Mitarbeitern der Schächterle Events und Consulting Foto: SL

Ahrensburg – Heute Abend, 8. Juni, geht es los. Ab 18 Uhr startet das Bühnenprogramm des mittlerweile schon 34. Ahrensburger Stadtfests. Erneut haben sich die Kaufleutevereinigung “Ahrensburger Stadtforum” und die Oldesloer Agentur “Schächterle Events und Consulting” zusammengetan und auf zwei großen und einer kleinen Bühnen ein Programm zusammengestellt.

Highlights sind dabei die Auftritte des berühmten DJ-Duos “Stereoact” direkt am Freitagabend ab 22.30 Uhr auf der Bühne in der Großen Straße und der Gig von Nachwuchsstar Jonas Monar am Sonnabend ab 19.30 Uhr ebenfalls auf der großen “Stadtwerke Ahrensburg Bühne”.

Im Gegensatz zum Oldesloer Fest kommen lokale Bands mehr nur am Rande vor – man setzt bein Bühnenprogramm deutlicher auf die eingangs erwähnten Chart-Stars und überregionale Coverbands, wie die PUR-Coverband “Abenteuerland” morgen Abend in der “Großen Straße”.

Einige lokale Musiker sind aber durchaus dabei: Den Auftakt macht zum Beispiel heute die Ahrensburger Band “Liebe Leudde”, Sonnabend dürfen die Oldesloer “Spectacles” um Didi Harms ran und Sonntag spielen dann noch “Ley” und “ease” aus der Schlossstadt.

Das Vereinsprogramm auf den Bühnen und im kleinen Vereinshüttendorf bleibt natürlich aber lokal geprägt und zeigt das bunte Vereinsleben in der Schlossstadt. Hier sind zwei der Höhepunkte die Auftritte der Musicalschule Ahrensburg (Sonnabend 16 Uhr in der Hagener Allee) und die Tanzschule von Isabel Edvardsson, die sich Sonnabend und Sonntag in der Großen Straße präsentieren wird.

DJ Martin Hoefling lädt wieder zu seiner Open Air Disco in der Manhagener Allee. Foto: SL

Am Sonntag gibt es auch wieder einen Ökumenischen Gottesdienst in der Hagener Allee statt. Eine Besonderheit ist erneut die Bühne in der Manhagener Allee, die tagsüber Auftritte des ATSV bietet und heute und morgen die Heimat für DJ Martin Hoefling wird, der dort ab jeweils 18 Uhr seine immer beliebter werdende Open-Air-Stadtfest-Disco präsentiert.

Das Jugendprogramm ist ein wenig geschrumpft, weil es dieses Jahr nicht möglich ist, die Hamburger Straße richtig mit einzubinden und zu bespielen. Bauarbeiten verhindern das. Der Discotower war nach Vorfällen im Jahr 2016 allerdings auch schon im Vorjahr nicht mehr aufgebaut worden.

Das Sicherheitskonzept wurde weiter überarbeitet und die Veranstalter sind überzeugt, dass es gelingen wird, ein friedliches und positives Fest auf die Beine zu stellen.

Schluss ist dann am Sonntag gegen 20 Uhr.

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Szene

Ahrensfelder “Kulturbanausen”: Poetry Slam, Fotos und Konzert

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Ahrensfelder Kulturbanausen (v. l.): Heinz Mölk, Andreas Goldau, Gerd Provvedi, Patrick Schmidt, Martin Studt.
Foto: Bagdassarian/hfr

Ahrensfelde – Die „Ahrensfelder Kulturbanausen“ wollen das soziale und kulturelle Leben in Ahrensfelde – später auch über Ahrensburgs Grenzen hinaus – fördern und jungen Künstlern eine Bühne bieten.

Drei bis vier Veranstaltungen im Jahr sind nach eigenen Angaben geplant. Initiatoren sind Martin Studt (Betreiber des gleichnamigen Reitstalls in Ahrensfelde), Andreas Goldau (Ex-Fußballcoach des SSC Hagen Ahrensburg) und Heinz Mölk (Ex-Teamkapitän der Volleyballer des Oststeinbeker SV).

Florian Grey und Band sind zum Auftakt der musikalische Headliner im Peerstall Cavallino. Die Texte der Melodic-Rocker handeln von Themen, mit denen sich jeder identifizieren kann: Liebe, Schmerz, Hoffnung.

Als atmosphärische Location für den Videodreh zu seinem Song „Until we go down“ diente dem Musiker die an der Dorfstraße gelegene Reithalle von Martin Studt.

Poetry Slam ist derzeit in aller Munde – die Kulturbanausen bringen daher diese Form eines literarischen Vortragswettbewerbs nach Ahrensfelde. Die Moderation übernimmt Lennart Hamann, ein in der Szene überregional bekannter Slam-Poet aus Stormarn.

Mandy Privenau kennt das Musikgeschäft aus einer anderen Perspektive. Die Rockkonzert-Fotografin präsentiert im Peerstall Cavallino eine Auswahl ihrer Werke.

“Unsichtbares sichtbar machen“ lautet das Motto einer weiteren Foto-Ausstellung von Mona Pelz. Die Reitpädagogin arbeitet in Granderheide mit Jugendlichen des SOS-Kinderdorfs Harksheide. Zu jedem Bild haben die Kinder ihre Erlebnisse mit dem Lebewesen Pferd in einem kurzen Text zusammengefasst.

Die „Kulturnacht“ im Peerstall Cavallino (Querweg 1) findet am 26. Januar statt. Einlass ist um 18 Uhr.

Einlass ist um 18 Uhr. Der Eintritt kostet 10 Euro. Karten-Vorverkauf im Peerstall Cavallino

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Bad Oldesloe

“Von der Wand”: Junge Filmemacher zeigen neues Werk

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Marius Jonathan Leopold und Chiara Noemi Müller mit dem Filmplakat.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Es ist ihre dritte größere Zusammenarbeit und sie feiert am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr Premiere in der Aula der Oldesloer Theodor Mommsen Schule.

Der neue Film “Von der Wand” des jungen Regisseurs Marius Jonathan Leopold (17) rund um das Thema Mobbing brauchte in der Enstehung von der Idee 2016 bis zur Umsetzung 2018 ein wenig länger als gedacht, ist dafür auch das mit 28 Minuten bisher längste und professionelste Werk des Gymnasiasten.

Für die Geschichte und das Drehbuch sorgte wie schon bei den vorherigen Produktionen die ebenfalls 17-jährige Chiara Noemie Müller aus der Kreisstadt. Wichtig war dem Team, dass die Mobbing-Thematik nicht eindimensional und mit klischeehaftem Schwarz-Weiß-Denken behaftet auf die Leinwand kommt.  “Es geht auch darum, was die Täterin fühlt – wie es überhaupt dazu kommt”, so Marius.

Das erste Mal konnte die Crew auf professionelle Schauspieler zurückgreifen, die – begeistert von dem Projekt – auf Gagen verzichteten.  “Es war ein ganz anderes Arbeiten am Set. Sie konnten ein und dieselbe Einstellung vier- fünfmal mit derselben Betonung spielen, haben sich auch selbst eingebracht, wie sie sich manche Szenen vorstellen könnten”, so Marius. Als er dann eine der zentralen, schwierigeren Szenen auf dem Bildschirm sah, wie aus der Drehbuch-Idee der fertige Film wurde, dann sei das schon ein “Gänsehautmoment” gewesen.

Sowohl er als auch sein Drehbuchautorin wollen nach dem Abitur professionell im Filmbusiness tätig werden. Dritter im Produzententeam war Flemming Dokter (20), der auch schon bei früheren Produktionen mit von der Partie war. Lena Kehrer, im ersten Film “Laugther and tears” in der Hauptrolle zu sehen, hat einen Cameoauftritt und half ansonsten auch im Produktionsbereich mit. “Wir haben Querverweise zu unseren ersten beiden Filmen eingebaut. Es ergibt sich also für die Zuschauer, die unsere ersten beiden Werke kennen, eine eigene kleine Welt”, erklärt Marius.

Von Produktion zu Produktion lerne man außerdem natürlich dazu. Alte Fehler werden nicht wiederholt, aber auch neue Erfahrungen – positive wie auch frustierende – kommen ständig hinzu.

Ihre erste Premiere hatten die jungen Oldesloer im KuB feiern können. Dieses Mal ist die Schulaula der ausgewählte Ort. Für die Filmmusik war Paul Barth verantwortlich, der sie auch am Premierenabend zum Teil live präsentieren will. Dazu gibt es auch ein paar Fotos vom Set zu sehen und natürlich einen roten Teppich mit Fotowand.

Los geht es am Freitag, 18. Januar, um 19 Uhr in der TMS. Der Eintritt ist frei.

 

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Bad Oldesloe

Plattform für Slammer, Musiker und Dichter: Die “Offene Bühne” im KuB

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Christian Bernardy bei einem Auftritt im Rahmen von “Mary Stolpe – Open Stage” Foto: Niemeier/Klngstdt

Bad Oldesloe – Eine Bühne bieten für Literaten, Poetry Slammer und -Jammer, Musiker, Dichter, Tänzer, Zauberer oder wer auch immer gerne auftreten möchte. Das ist das Ziel von „Mary Stolpe vorm Wortgericht“ – der offenen Bühne im Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum. Die Musikergemeinschaft Klngstdt und die Volkschochschule Bad Oldesloe laden regelmäßig zu dieser „Open Stage“ ein. Zum ersten Mal im neuen Jahr steht dieses Angebot am 19. Januar ab 20 Uhr im KuB-Saal auf dem Programm. Wie jedes Mal ist der Eintritt frei.

„Das Angebot ist bewusst niedrigschwellig – wir möchten sowohl interessiertem Publikum als auch natürlich möglichst allen Auftretenden die Möglichkeit geben, dabei zu sein“, so Patrick Niemeier, Vorsitzender des Klngstdt e.V. Mittlerweile hat das Event, das als neues Format mit der Eröffnung im KuB im September 2016 entstanden ist, über zehn Mal stattgefunden und zahlreiche Musiker, Poetry Slammer und Dichter aus Stormarn standen auf der Bühne.

„Wir wissen vorher nie genau, was passiert. Es gab Abende, die nur etwas über eine Stunde gingen, andere drei Stunden“, so Christian „Bernd“ Bernardy, vom Klngstdt e.V. , der genau wie Niemeier fast jedes Mal selbst mit dabei war . Bisher war kein Abend wie der andere. Die Atmosphäre hängt dabei immer von den Auftretenden ab. Manche Ausgaben des Formats waren eher nachdenklich und fast melancholisch, andere ausgelassen fröhlich, komödiantisch bis trashig und albern. „Es ist das Format im KuB, das für alle offen ist und es ist das, was man daraus macht“, so die Veranstalter.

Bevor es das KuB und die „Open Stage“ dort gab, hatten die Klangstädter übrigens bereits mit der „Open Stage Rotation“ Musik in unterschiedlichste Locations und Gastros im Stadtgebiet gebracht. Unter anderem kooperierte man in der Vergangenheit auch mit Geschäftsleuten sowie mit unterschiedlichen Stadtfestorganisatoren. Bei den letzten beiden Stadtfesten in Bad Oldesloe war der Klngstdt e.V. – genau wie beim anstehenden Stadtfest 2020 – für das komplette Musikbühnenprogramm verantwortlich. Dabei setzt man stehts auf die regionale Szene.

„Es ist uns immer wichtig, Stormarnern eine Bühne zu geben“, so Niemeier. Gemeinsam habe man es geschafft, vor allem auch den Musiknachwuchs aus dem Kreis immer wieder eine Bühne zu bieten. „Aktuell befinden wir uns wieder in zahlreichen Gesprächen, wie wir Musiker und Kulturschaffenden Auftrittsorte und Formate bieten können“, so der Klngstdt-Vorsitzende. Neu im KuB wird zum Beispiel in diesem Jahr das Format „KuB-Saal-KluB“ sein. Außerdem werden Kooperationen – zum Beispiel mit der Musikschule – ausgeweitet.

Wer sich für einen Auftritt am 19. Januar bei der Open Stage anmelden möchte, kann das unter kub@klangstadt.de machen oder auch am Abend selbst. Einlass 19:45 Uhr.

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