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Hamburg

Hamburg: Hochexplosive Säure in einer Apotheke gefunden

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Das hätte ins Auge gehen können, doch die schnell alarmierten Einsatzkräfte konnten Schlimmeres verhindern. In einer Apotheke im Pezolddamm in Hamburgs Stadtteil Bramfeld wurde bei Laborarbeiten heute Mittag, 6. Juni, kurz nach 12 Uhr ein Gefäß mit trockener Pikirnsäure gefunden.

“Die Pikrinsäure, die als Reagenznachweis oder zum Anfärben von Präparaten genutzt werden kann und in Wasser gelagert muss, um ungefährlich zu sein, war trockengefallen. Durch das Trockenfallen wurde die Pikrinsäure explosiv. Die Menge, die in der Apotheke vorhanden war, hatte dabei die ungefähre Sprengkraft von drei Handgranaten”, so Feuerwehrsprecher Jan-Ole Unger

Durch die Feuerwehr Hamburg wurden nach dem Notrufeingang ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr, ein Führungsdienst (B-Dienst), ein Umweltdienst, ein Rettungswagen zur Absicherung und der diensthabende Pressesprecher zu der Einsatzstelle entsandt.

Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen wurden die Apotheke und das darüberliegende Wohngebäude unverzüglich geräumt, um Sicherheit für die anwesenden Personen herzustellen. Die Polizei Hamburg schickte die Entschärfer des LKA 724 mit einem speziellen sprengsicheren Behältnis.

Hierin sicherten die Spezialisten des LKA die explosive Pikrinsäure. Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg sicherten unter umluftunabhängigem Atemschutz und Körperschutzform 1 mit einem C-Rohr die Einsatzstelle. Eine Dekontamination wurde präventiv aufgebaut.

Nachdem das explosive Material sicher in dem Behältnis verwahrt worden war, wurde es durch die Polizei zu einem Sprengplatz verbracht, um es dort zu vernichten. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg dauerte zweieinhalb Stunden.

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Hamburg

42 Streifenwagen angefordert: Polizeieinsatz auf St. Pauli eskaliert

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: M.Mphoto/shutterstock

Hamburg – Eigentlich schien es nur ein kleinerer Einsatz zu sein, doch dann geriet die Situation auf St. Pauli ziemlich außer Kontrolle. Am Ende waren 42 Streifenwagen im Einsatz. 

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 16 wurden am frühen Samstagmorgen in Hamburg St. Pauli auf einen Mann aufmerksam, der die Außenwand eines Geldautomaten offenbar mit einem Tipp-Ex-Stift weißen Schriftzügen beschmierte. Durch eine Funkstreifenwagenbesatzung wurde der Tatverdächtige an/in einer Bar in der Wohlwillstraße überprüft. Hierbei verhielt dieser sich verbal aggressiv und versuchte, sich zu entfernen.

Als die Beamten den 22-jährigen Deutschen vorläufig festnehmen wollten, leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten. Obwohl er zwischenzeitlich dann signalisiert hatte, keine Gegenwehr mehr leisten zu wollen, trat er einem Beamten (34) kraftvoll auf den Fuß.

“Im weiteren Verlauf des Polizeieinsatzes solidarisierten sich mehrere Personen mit dem Tatverdächtigen, der diese auch verbal zu seiner Unterstützung aufforderte. Diese Personengruppe wuchs dann auf etwa 40 bis 50 Personen an”, so Polizeisprecherin Evi Theodoridou.

Die Personen versuchten laut Polizei, “das Verbringen des Tatverdächtigen zum Funkstreifenwagen zu verhindern”.

“Einige der Personen filmten das Einsatzgeschehen, andere wirkten durch Schubsen und Schlagen auf die eingesetzten Beamten ein. Die Beamten mussten die Personengruppe daher durch körperliche Gewalt zurückdrängen”, so die Polizeisprecherin.

Aus der Personengruppe heraus sollen auch mehrfach Flaschen gegen die Einsatzkräfte geworfen worden sein.

“Zur Bewältigung der Lage waren insgesamt 42 Funkstreifenwagen im Einsatz”, so Theodoridou.

Während des Einsatzes setzten die Beamten Pfefferspray und Einsatzstöcke ein, um sich vor Angriffen zu schützen und ihre Maßnahmen durchzusetzen. Im Einsatzverlauf wurden fünf Deutsche (19, 22, 24, 30, 42) vorläufig festgenommen und später mangels Haftgründen wieder entlassen.

“Drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, blieben aber dienstfähig. Personen, die durch das Einschreiten der Polizeibeamten möglicherweise verletzt wurden, haben sich im Einsatzverlauf nicht zu erkennen gegeben”, so die Polizeisprecherin.

Bei dem 22-jährigen Tatverdächtigen der mutmaßlichen Sachbeschädigung wurde ein Tipp-Ex-Stift aufgefunden und als Beweismittel sichergestellt. Der 22-Jährige wurde erkennungsdienstlich behandelt und anschließend mangels Haftgründen wieder entlassen.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Einsatz um 03:12 Uhr beendet.

Hinsichtlich der Angriffe auf die Einsatzkräfte wird jetzt unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

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Hamburg

Keine gute Idee: Mann kifft direkt vor Bundespolizeirevier

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Symbolfoto: Bundespolizei Hamburg Hauptbahnhof/hfr

Hamburg – Am 13.10. gegen 17.45 Uhr suchte sich auf dem Hamburger Hauptbahnhof ein Mann (26) wohl nicht gerade den besten Ort aus, um einen Joint zu rauchen.

Direkt vor dem Bundespolizeirevier traf ein Polizist den Mann mit dem Joint in der Hand an. Der Geruch von Marihuana lag in der Luft und veranlasste den Polizeibeamten den Mann zu kontrollieren. Weitere Betäubungsmittel wurden nicht aufgefunden.

Der Joint wurde sichergestellt und gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.

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Hamburg

Wandsbek: SEK überwältigt Geiselnehmer und befreit drei Menschen

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SEK-Einsatz (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Hamburg – Nachdem ein Mann in einer Wohnung in Wandsbek mehrere Menschen als Geiseln hielt, hat das SEK am Nachmittag gestürmt. 

Wie sich herausstellte, hatte der Täter entgegen ersten Berichten nicht nur zwei sondern drei Menschen in seiner Gewalt. Bei der Befreiungsaktion blieben alle Geiseln unverletzt. Der Geiselnehmer wurde überwältigt und festgenommen.

Am dem frühen Sonntagmorgen hatte die Polizei das Wohnhaus in Hamburg-Wandsbek umstellt. Der laut Polizei psychisch auffällige Mann drohte damit, Geiseln zu töten. Über Stunden verhandelte die Polizei mit dem Mann, um ihn zur Aufgabe zu bewegen.  Zwischendurch forderte er Caprisonne – ein Erfrischungsgetränk. Die Polizei kam der Bitte laut mopo.de prompt nach. 

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