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Sport

Turnen: Stormarnerin ist Vize-Landesmeisterin

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Foto:Biemann/hfr

Großhansdorf – Bei den Landesmeisterschaften nach olympischen Wertungsvorschriften gab e es nur eine Turnerin aus dem Kreis Stormarn, die sich diesem anspruchsvollen Programm stellte: Emma Biemann vom SV Großhansdorf, die aufgrund ihrer guten Leistungen im letzten Jahr in den Landeskader berufen wurde, zeigte deutlich, dass sie zu den besten ihres Alters im Land gehört.

Gleich am ersten Gerät, dem Stufenbarren, gelang ihr eine nahezu perfekte Übung mit freier Felge in den Handstand, womit sie sich an die Spitze der 14 und 15-jährigen Turnerinnen setzte. Es folgte der Schwebebalken, wo sie einige Schwierigkeiten wegließ, da sie hier auf Sicherheit gehen wollte. „Das hat auch super geklappt, ich habe kaum gewackelt und vor allem keinen Sturz gehabt“ freute sie sich hinterher.

Am Boden und Sprung zeigte sie ebenso beständige Übungen, so dass sie am Ende mit 39,45 Punkten, den Vizetitel hinter Pauline Schmidt vom TSV Kronshagen (42,40 Punkte) erreichte. „Damit habe ich 2 Kaderturnerinnen hinter mir gelassen, die bisher immer besser waren als ich“ resümierte sie nach dem Wettkampf überglücklich. Trainerin und Mutter Eike war mehr als zufrieden:„ Emma hat damit ihren Kaderplatz voll bestätigt“.

Am Stufenbarren und Sprung qualifizierte sie sich zudem für die Gerätemeisterschaften der 12-15-jährigen am folgenden Tag.

Bei den 12 und 13-jährigen ging Sofia Freire Mendes, ebenfalls vom SV Großhansdorf, außer Konkurrenz an den Start. Sie hatte schon am Wochenende zuvor die Landesmeisterschaften im erleichterten Kürprogramm der Leistungsklasse 1 geturnt und wollte sich hier beim olympischen Programm für den Landeskader 2019 qualifizieren. Die Punktzahl der Kaderqualifikation vom letzten Jahr (37 Punkte) verpasste sie mit 36,55 Punkten nur knapp (leider ein Sturz bei der Schwebebalkenübung), aber sie ließ 2 der aktuellen Kaderturnerinnen hinter sich. „Das zeigt, dass sie ebenfalls zu den besten des Landes gehört“, resümiert ihre Trainerin.

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Sport

Stormarner bricht Football-Schulrekord in den USA!

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Eric Köhncke (rechts) hält derzeit einen Schulrecord im Football. Foto: Sports in Kansas/Twitter

Badendorf/Sedgwick – Eric Köhncke ist derzeit gefragt. Viele Zeitungsjournalisten wollten ein Interview mit dem 16-Jährigen, Kamerteams besuchten seine Trainingseinheiten, um ihn zu filmen. Seine Geschichte ist aber auch einfach zu schön: der U19-Spieler der Lübeck Cougars ist zurzeit Austauschschüler an der Sedgwick High School in Kansas – und hat bereits nach sechs Spielen einen Schulrekord für die meisten Tackles in einer Saison gebrochen.

Beim 42:7-Sieg gegen Meade gelangen dem Youngster aus Badendorf (Kreis Stormarn) am Freitag unglaubliche 22 Tackles in einem Spiel. Damit hat er jetzt bereits 88 auf seinem Konto. Der Schulrekord aus dem Jahr 2009 lag bei 81.

Eric Köhncke. Foto: Bjarne Almstedt/HFR

“Die Zeit hier vergeht unglaublich schnell. Ich habe generell sehr wenig Möglichkeiten mich um etwas anderes zu kümmern, außer Football. Trotzdem kann ich mir keine besser Alternative vorstellen”, sagt Köhncke über seine Zeit in den USA bisher.

Der 16-Jährige lebt bei seinen Gasteltern Paul und Kristi Eden, wo auch ein brasilianischen Austauschschüler wohnt. Auch der spielt natürlich Football. “Henrique Resende hilft mir nach der Schule mich noch für Workouts zu motivieren”, erzählt Köhncke.

Die Sedgwick Cardinals haben jetzt noch zwei reguläre Saisonspiele vor der Brust, dann geht es in die Playoffs.

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Fußball

Reinfeld: Großer Einsatz für Erhalt und Sanierung des Sportplatzes

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Hunderte Demonstranten versammelten sich in Reinfeld
Foto: SL

Reinfeld – Selbst die Initiatoren waren erstaunt über die große Resonanz beim Fanprotestmarsch in Reinfeld. Über 400 Reinfelder waren dem Aufruf gefolgt vom Karpfenplatz zum Rathaus und von dort bis zum Stadion des SV Preußen Reinfeld zu ziehen. Der Grund für den Protest: Die seit Jahren angedachte Sanierung des Platzes des SVP wurdeerneut verschoben, Fördergelder nicht beantragt und jetzt wurden noch Pläne der CDU bekannt, den Platz komplett aus der Innenstadt zu verdrängen. Auf der grünen Wiese solle ein neues Stadion entstehen, visionierten die Christdemokraten ohne überhaupt mit den Sportlern darüber gesprochen zu haben. Doch dass das wirklich passiert, ist nach dem Protest am Mittwoch sowieso noch unwahrscheinlicher geworden. 

Dass die CDU bei der Kundgebung vor dem Rathaus sich dem Dialog durch Nicht-Anwesenheit entzog, erstaunte die Demonstrierenden nicht sonderlich. Laut SV Preußen Reinfeld plant die CDU nämlich als “angebliche Vision” den Umzug des Platzes auf ein Grundstück, dass einem CDU-Mitglied gehört. Der Christdemokrat würde natürlich dabei das eigene Konto durch den Verkauf füllen können und gleichzeitig entstünden im Stadtzentrum, dort wo jetzt noch der Sportplatz ist, attraktive Baugrundstücke. Das riecht nach Klientelpolitik und Vorteilsnahme – harter Tobak also, den der Verein gegen die lokale CDU vorbringt. Die die Gelegenheit aber auch nicht nutzte, darüber aufzuklären.  

Fußballabteilungsleiter Thorsten Rapp sah im Fernbleiben der CDU daher ein “deutliches Zeichen”.  Die “WIR” Fraktion und die SPD waren vor Ort und bekannten sich zum jetzigen Standort des Sportplatzes unter Applaus der Anwesenden. “Wir verstehen nicht, warum die Verwaltung und die Politik nicht handeln. Wir sind nicht gefragt worden, ob wir umziehen wollen. Die sogenannte Vision der CDU ist null mit uns abgestimmt. Dabei waren wir immer für den Dialog offen. Wir wollen in der Innenstadt bleiben. Wir wollen, dass unsere wichtige, ehrenamtliche Arbeit mal anerkannt wird. Wir sind ein Attraktivitätsfaktor für die Stadt Reinfeld”, so Rapp weiter. Der CDU empfahl er mal Politik im Sinne der Bürger und der Stadt und nicht im eigenen Sinne zu machen. 

Bürgermeister Heiko Gerstmann, der ebenfalls in der Kritik der Sportler und ihrer Fans steht, stellte sich im Gegensatz zu den Christdemokraten den Vorwürfen. Ihm wird angekreidet, dass er trotz Zusage einen Antrag auf Sportstättenbauförderung beim Land nicht fristgerecht gestellt hatte. Dazu steht Gerstmann auch. “Das Problem ist, dass wir wegen der Haushaltslage keinen Kredit aufnehmen dürfen. Daher konnte ich nicht mit meiner Unterschrift garantieren, dass eine Finanzierung gesichert sei. 2019 wollen wir das aber wieder angehen”, so Gerstmann unter Buhrufen. 

Demo durch die Stadt
Foto: SL

Der Verwaltungschef beklagte sich auch, dass er zu wenig Personal in der Verwaltung habe, um solche Projekte seriös anzugehen. Weshalb die CDU eine Verlegung des Platzes ins Gespräch brachte, sei ihm allerdings auch schleierhaft. Er selbst stehe zu dem aktuellen Standort. “Es gibt doch  einen politischen Grundsatzbeschluss, dass der Platz bleibt, wo er jetzt ist. Die CDU kann das gerne diskutieren, aber der politische Entschluss besteht. Der müsste dann erst gekippt werden. Stand jetzt ist aus meiner Sicht ganz klar, dass der Platz bleiben wird, wo er ist”, so Gerstmann. Dafür gab es natürlich Applaus. “Wir werden diese Worte behalten und Sie daran messen”, sagte Rapp. “Es ist schön zu sehen, dass wir einen Bürgermeister haben, der unsere Sorgen und Wünsche ernst nimmt, wenn es denn auch wirklich so ist”, blieb er etwas skeptisch. 

Nicht verstehen kann der SVP außerdem, dass einzelne Anwohner sich plötzlich vom Sportplatzlärm gestört fühlen. Wer an einen Sportplatz ziehe, wisse worauf er oder sie sich einlasse.  Man sei in all den vergangenen Jahrzehnten immer im Dialog gewesen oder zu einem bereit. Dass einzelne Anwohner nun den Weg über die Medien gesucht haben, stößt dem Verein sauer auf. “Das sind  Einzelmeinungen. Es gibt zahlreiche Anwohner, die voll hinter uns stehen. Auch heute werden wir von Anwohnern direkt unterstüzt. Am Zaun unseres Sportplatzes wurde von ihnen sogar ein Transparent befestigt, dass uns viel Glück wünscht”, so Rapp. Auch weiterhin sei man aber  gegenüber Kritikern bereit in den Dialog zu treten. Die generelle Haltung bleibe aber ganz klar: der Sportplatz wird in der Innenstadt bleiben.

Einige Anwesende der Demonstration unkten auch, dass es ja schon etwas seltsam sei, dass unter den Beschwerdeführern gegen den Platz eine Architektin sei, die zugleich laut Zeitungsberichten von Wohnungsbau auf dem Sportplatz spreche. Da müsste ebenso wie bei dem angedachten Grundstück für den Sportplatzneubau ganz genau hingeschaut werden, ob es nicht ganz andere Motive als den angeblich nicht mehr “sozialadäquaten” Lärm gibt. “Es ist doch kein Kunststück für den Bereich einen Investor zu finden. Natürlich wäre das attraktives Bauland mitten in der Stadt”, weiß Rapp. 

Der Verein werde nicht ruhen, bis der Platz am jetzigen Standort saniert sei. Wenn sich nichts tue, würde man eben erneut auf die Straße gehen. 

 

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Fußball

0:2 gegen Weiche Flensburg: SV Preußen Reinfeld verpasst erneut Finaleinzug

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An Einsatz und Willen mangelte es beim SVP nicht. Hier räumt Stürmer Kristof Rönnau entschlossen Ilidio Santos ab.
Foto: SL

Reinfeld – Sie verkauften sich teuer, doch am Ende reichte es für den Stormarner Fußball-Landesligisten SV Preußen Reinfeld gegen den hochfavorisierten Titelverteidiger Weiche Flensburg im Landespokalhalbfinale nicht. Mit 0:2 (0:1) mussten sich die Karpfenstädter, die von ihren Fans euphorisch empfangen und angefeuert wurden, am Ende geschlagen geben.  Zum zweiten Mal in Folge ist damit für die Elf von Coach Michael Clausen Schluss im Halbfinale des Landespokals und der Traum vom Finale bleibt zunächst unerfüllt.

Regionalligist Flensburg glänzte allerdings beim Gastspiel in Stormarn keineswegs, sondern bot den engagiert auftretenden Reinfeldern durch Fehlpässe und Ballverluste auch immer wieder Möglichkeiten, aussichtsreiche Konter zu starten. Doch der letzte Pass kam bei den Karpfenstädtern einfach nicht an oder die wenigen Torschüsse trafen das anvisierte Ziel nicht. Somit lag das Problem darin, dass die Stormarner zwar nicht chancenlos waren, aber aus ihren wenigen Chancen zu wenig machten. 

Reinfelder Fanunterstützung mit Choreo am Spielfeldrand.
Foto: SL

Flensburg traf direkt vor der Pause zur Führung. Ein Schuss von Jannick Ostermann wurde unglücklich von Dennis Schecke ins Preußen-Tor abgelenkt (42.). In der zweiten Halbzeit kontrollierten die Gäste aus dem Norden die Partie souverän. Reinfeld blieb trotzdem engagiert, konnte aber keinen Treffer erzielen. Nico Empen (65.) traf schließlich zur Vorentscheidung auf der anderen Seite und nahm die Spannung endgültig aus der Partie. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und retteten die Zwei-Tore-Führung bis zum Abpfiff.

Am Ende blieb es somit vor fast 800 Zuschauern im Reinfelder Stadion bei dem insgesamt verdienten 2:0 für den Titelverteidiger, der im Finale nun auf den VfB Lübeck treffen wird, der sich im zweiten Halbfinale mit 3:0 gegen den SV Todesfelde durchsetzen konnte. 

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