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Großhansdorf

Großhansdorf: Hausbewohner überrascht Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Großhansdorf – Am 24.05.2018, gegen 12:15 Uhr, kam es im Wilhelm-Siegel-Weg in Großhansdorf zu einem versuchten Einbruch in ein Doppelhaus. Die Täter versuchten über die rückwärtige Terrassentür in das Haus zu gelangen, als der 78-jährige Bewohner mit seinem Fahrzeug zurückkehrte.

Während der Geschädigte die Polizei über Notruf informierte, flüchteten die Täter jedoch zu Fuß über das rückwärtige Grundstück. Trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Täter nicht mehr festgestellt werden.

Die zwei Personen können wie folgt beschrieben werden: – männlich – ca. 180 cm groß – 18-25 Jahre – blond – einer der Beiden trug ein auffälliges blaues T-Shirt/Trikot mit Aufschrift Zur Höhe des entstandenen Sachschadens kann noch keine Angaben gemacht werden.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer hat in Großhansdorf, im Bereich Wilhelm-Siegel-Weg und der näheren Umgebung, Personen beobachten, auf die diese Beschreibung zutrifft?

Der Tatort liegt in unmittelbarer Nähe zum U-Bahnhof Kiekut, so dass dieser als mögliche Fluchtrichtung auch in Frage kommt. Sind im Zusammenhang mit den Personen eventuell Fahrzeuge aufgefallen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Ahrensburg unter der Telefonnummer 04102/809-0

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Großhansdorf

Großhansdorf setzt zukünftig bei der Kontaktverfolgung auf die luca-App

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Großhansdorf – Um die dynamische Ausbreitung des Corona-Virus zu stoppen, setzt die Gemeinde Großhansdorf jetzt auf eine App: Mit der luca-App sollen Kontaktketten schnell und effizient nachvollzogen werden können.

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Die Kontakterfassung läuft Dank luca einfach digital und nicht mehr per „Zettelwirtschaft“. Durch die drei Schnittstellen Gastgeber-Gast-Gesundheitsamt ist im Falle eines Infektionsgeschehens auch die Kontaktnachverfolgung leicht und datenschutzkonform zu bewerkstelligen. Das Gesundheitsamt Stormarn ist bereits an das System angeschlossen. luca kann also von jedem genutzt werden, auch ohne Smartphone.

Wenn beispielsweise eine positiv getestete Person Tage zuvor in einem Restaurant zu Gast war, kann das Gesundheitsamt nach digitaler Freigabe des teilnehmenden Betriebes die Kontaktdaten aller Gäste erhalten, die zum selben Zeitpunkt anwesend waren und somit potenziell von einer Ansteckung gefährdet sind und diese dann informieren.

Voraussetzung ist, dass möglichst viele Großhansdorfer Gastronomen, Einzelhändler, Veranstalter, Betriebe, Vereine, Behörden und Co. die App einsetzen.

Für die Kunden und Gäste ist das Verfahren ganz einfach. Die luca-App kann im jeweiligen App-Store oder im Internet unter https://www.luca-app.de heruntergeladen werden. Nach der Installation müssen einmal die Kontaktdaten eingetragen werden. Fertig.

Beim Restaurantbesuch wird dann nur noch ein QR-Code digital eingescannt. Bürger, die kein Smartphone besitzen, können sich alternativ mit einem luca-Schlüsselanhänger, dem analogen Gegenstück zur luca-App, einchecken lassen (hier sollten Eltern auch an Kinder ohne Smartphone denken). Großhansdorfer Bürger können die luca-Schüsselanhänger ab sofort im Rathaus der Gemeinde Großhansdorf kostenfrei erhalten. Wer auch diese Möglichkeit nicht möchte, kann natürlich weiterhin handschriftlich einen Zettel ausfüllen.

Die Nutzung der App ist für Betreiber und Gäste kostenlos. Niemand muss Angst um seine Daten haben. Diese werden datenschutzkonform verschlüsselt und sind weder für andere Gäste noch die Veranstalter einsehbar. Sie setzen sich erst im Infektionsfall wie ein Puzzle zusammen.

Mit dieser Lösung bekommen Veranstalter und Gäste ein hilfreiches Instrument an die Hand, dass auf dem Weg raus aus dem Lockdown hin zu mehr Normalität sehr hilfreich sein wird.

Fragen beantwortet Frau Bebensee unter 04531-1601240 oder per Mail unter l.bebensee@kreis-stormarn.de.

Auch die Bereiche Tourismus (info@tourismus-stormarn.de) und Kultur (kultur@kreis-stormarn.de) stehen für Fragen und Anregungen selbstverständlich zur Verfügung.

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Reinbek

DRK-Impfzentren Reinbek und Großhansdorf nehmen Betrieb auf

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Stormarn – Nun geht es endlich los mit dem Impfen: Mit vierwöchiger Verzögerung hat das Impfzentrum in Reinbek seinen Betrieb aufgenommen und geht nun gleichzeitig mit dem Impfzentrum Großhansdorf an den Start.

Foto: Iris Lewe/DRK

Dabei stand das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schon früh in den Startlöchern, denn das DRK ist einer der zentralen Partner bei der Durchführung der Impfungen im gesamten Bundesgebiet, aber auch in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg.

Bereits in der Vorplanung und Abstimmung mit dem Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren hat sich der DRK-Landesverband Schleswig-Holstein maßgeblich mit seiner Fachexpertise einbringen können.

Das Land und die Kreise werden in den jeweiligen Impfzentren durch die zuständigen DRK-Kreisverbände mit der Stellung des medizinischen Assistenzpersonals unterstützt. Gemeinsam mit den Kreisen, der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein (KVSH) und der Bundeswehr betreibt das DRK in den Kreisen Stormarn und Herzogtum Lauenburg vier Impfzentren und zwei mobile Impfteams.

Insgesamt sind knapp 150 Rot-Kreuzler in den vier Impfzentren und den mobilen Teams bei der Impfdurchführung, der Vorbereitung des Impfstoffes und der Nachbetreuung der Geimpften tätig.

Bereits Ende Dezember 2020 starteten die mobilen Impfteams aus Stormarn und Herzogtum Lauenburg, um gemeinsam mit Ärzten der KVSH in Alten- und Pflegeheimen vor Ort zu impfen.

Diese Aktion ist weitgehend abgeschlossen. „Unser Team hat in den vergangenen Wochen gezeigt, welches Potenzial und Leistungskraft das DRK im Kreis Stormarn besitzt. Nur knapp einen Monat Vorlauf hatten wir für das Anwerben der Fachkräfte und den Aufbau der notwendigen Hintergrundlogistik“, erläutert Sibylle Schulze, Vorstand beim DRK-Kreisverband Stormarn. Unter anderem stand die Beschaffung der notwendigen Notfallausrüstung, das Beschreiben der Arbeitsprozesse, die Sicherung von Lieferketten und die Personalakquise im Fokus. Wie bereits beim Corona-Testzentrum in Trittau kooperiert der DRKKreisverband Stormarn auch bei den Impfzentren intensiv mit dem Nachbar-Kreisverband Herzogtum-Lauenburg.

Auch bei den Stormarner Impfzentren wurde Stefan Fehrmann als Projektleiter eingesetzt. Er zeigte sich positiv überrascht, welchen Zuspruch es auf die Stellenausschreibungen gab: „Über 500 Menschen haben sich bei uns gemeldet, vom Sanitätshelfer bis zur ausgebildeten Intensivschwester. Ein tolles Zeichen dafür, dass hier gemeinsam gegen die Corona-Pandemie gekämpft wird.“

Grundvoraussetzung für das Mitwirken in den Impfzentren ist eine medizinische Grundausbildung.

In den jeweiligen Bereichen sind zum Teil auch examinierte Kräfte notwendig. Doch diese Anforderungen konnte das DRK dank der vielen qualifizierten und hoch motivierten BewerberInnen erfüllen.

Die Terminvergabe für die Impfzentren läuft zentral über das Land. Alle Informationen dazu und weitere Hintergründe sind auf der zentralen Internetseite www.impfen-sh.de zu finden.

„Mit dem Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 hatten wir im Rettungsdienst, in den Pflegeeinrichtungen, unseren Kitas, aber auch gerade im Ehrenamt eine Vielzahl an Herausforderungen zu bewältigen. Das Corona-Virus bestimmt noch immer unseren beruflichen, aber auch privaten Alltag. Das DRK wirkt vielfältig im Kampf gegen das Virus. Zusammen mit dem Präsidium des DRK-Kreisverbandes sind wir dankbar für die gemeinsame Teamleistung im Haupt- und Ehrenamt. So blicken wir zuversichtlich in die Zukunft“, so Vorstand Sibylle Schulze abschließend.

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Gesundheit

Nervenkompression: Manhagen-Klinik bietet Telefon-Sprechstunde am “Tag der Hand”

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Großhansdorf – Am Montag, 1. März ist “Tag der Hand”. Dieser Aktionstag findet jährlich statt und Handchirurgen klären deutschlandweit unter dem Motto „Deine Hand verdient Experten“ über Handerkrankungen auf.

Dr.med. Frank Winkler, Handchirurg der Klinik Manhagen, klärt über Nervenkompressionen an der Hand auf. Foto: Klinik Manhagen

Auch die Klinik Manhagen möchte Patienten einen Einblick in die Handchirurgie bieten und das Leistungsspektrum von Handchirurgen vorstellen. Dieses Jahr thematisiert der Aktionstag “Nervenkompressionen” an der Hand – die frühzeitige Erkennung und deren Behandlungsmöglichkeiten.

Dazu Experte Dr. med. Frank Winkler, Handchirurg in der Klinik Manhagen: “Die Hand ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Wir brauchen unsere Hände zum Greifen, Tasten, um uns auszudrücken und um unseren Beruf nachzugehen. Verletzungen oder Erkrankungen an der Hand sollten ernst genommen und sofort behandelt werden! Auch Schnitt- und Stichwunden können gefährlicher sein als sie wirken, nicht zuletzt wegen der Infektionsgefahr.”

Was sind Nervenkompressionen? 

Nervenkompressionen, wie das Karpaltunnel- und das Kubitaltunnelsyndrom, sind häufige Ursachen für Beschwerden an den Händen.

Die sogenannten Kompressionssyndrome mit den charakteristischen Empfindungsstörungen in den Fingern können die Funktionsfähigkeit der Hand stark beeinträchtigen. Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung wird jedoch häufig eine vollständige Beschwerdefreiheit erreicht.

Bewegung und Gefühl in unseren Händen werden von drei Stammnerven vermittelt: dem Ellennerv (Nervus ulnaris), dem Mittelnerv (Nervus medianus), und dem Speichennerv (Nervus radialis). Ihren Weg vom Oberarm zur Hand teilen sie sich mit Muskeln/Sehnen und Knochen und verlaufen dabei auch durch verschiedene Engstellen im Bereich des Unterarms und des Handgelenks. Wird ein Nerv durch Druck bedrängt, sprechen Mediziner von einem Kompressionssyndrom. 

Dieses kann sowohl durch starke mechanische Belastungen oder vorangegangene Verletzungen als auch durch knöcherne Auswüchse infolge von Unfällen oder Entzündungen des Sehnengleitgewebes z.B. auch im Rahmen einer rheumatischen Erkrankung ausgelöst werden.

Das Beschwerdebild, d.h. die Region der Beschwerden, ist unmittelbar mit dem betroffenen Nerven verknüpft. Grundsätzlich aber äußern sich Kompressionssyndrome in Form von frühen Warnzeichen als Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgefühlen an einzelnen Fingern. Auch Schmerzen (häufig als „brennend“ wahrgenommen) können an typisches Symptom für ein Kompressionssyndrom sein.

Im fortgeschrittenen Verlauf der Erkrankung können Kraftlosigkeit und Bewegungseinschränkungen hinzutreten.

Im Spätstadium kann ein vollständiger Ausfall der Nerven, das Schwinden von Muskulatur mit entsprechenden Lähmungserscheinungen zur Folge haben. Besonders häufig sind das Karpaltunnelsyndrom als Kompressionssyndrom des Mittelnerven auf Höhe des Handgelenkes, sowie das Kubitaltunnelsyndrom zu nennen. Bei letzterem ist der Ellennerv im Bereich des Ellenbogens eingeengt.

Wie können Nervenkompressionen behandelt werden? 

Nervenkompressionssyndrome sind gut therapierbar. Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung ist eine eingehende Anamnese, gefolgt von einer körperlichen Untersuchung, am besten durch einen erfahrenen Handchirurgen. Auch ein neurologisches Testverfahren zur Bestimmung der Nervenleitungsgeschwindigkeit ist ein obligater Bestandteil der Diagnosestellung.

In den meisten Fällen, gerade in Frühstadien, können konservative Methoden wie eine Schienenruhigstellung, medikamentöse Therapien oder Kortisoninjektionen die Beschwerden bereits suffizient lindern: bei früher Diagnose des Karpaltunnelsyndroms z.B. führt schon die Ruhigstellung der Hand oder eine medikamentöse Behandlung bei 35 bis 40 Prozent zum Erfolg.

Patientinnen und Patienten, bei denen unter konservativen Maßnahmen keine Beschwerdebesserung erreicht wird oder in Fällen mit bereits schweren motorischen und sensitiven Ausfallerscheinungen kann eine Operation helfen.

“Ein chirurgischer Eingriff ist dann angeraten, wenn sich dauerhafte Schäden der Handfunktion abzeichnen”, empfiehlt Dr. med. Frank Winkler. “Wichtig ist es in erster Linie die Engstelle zu erweitern und den Nerv zu entlasten. In manchen Fällen – z.B. am Ellenbogen – muss der betroffene Nerv ggf. auch zudem verlagert werden, um Entlastung zu schaffen und ein Wiederauftreten der Problematik zu verhindern.“

In Deutschland werden jährlich etwa 200.000 Operationen des Karpaltunnelsyndroms durchgeführt – in ca. 90 Prozent aller Fälle sind die Betroffenen im weiteren Verlauf beschwerdefrei. 

Die Klinik der Spezialisten

Als Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Handchirurgie kümmert sich Dr. med. Frank Winkler in der Klinik Manhagen um eine optimale Wiederherstellung bzw. Bewahrung der Funktion der Hände, des Handgelenkes und der Finger, ob bei kindlichen Handfehlbildungen, nach Verletzungen oder bei Verschleißerscheinungen.

Aktion: Ihr Kontakt zu unserem Spezialisten

Anlässlich des Aktionstags “Deine Hand verdient Experten” lädt Dr. med. Frank Winkler zu einer telefonischen Sprechstunde ein: Montag, 1. März, und Freitag, 5. März, jeweils von 19 bis 20 Uhr.

Die Telefonnummer wird am Tag der Aktion auf www.manhagen.de/tagderhand veröffentlicht.

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