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Kreis Segeberg

Polizei Bad Segeberg warnt vor gefälschten Mahnschreiben

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Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Gestern haben zwei Bürger aus dem Großraum Bad Segeberg bei der Kriminalpolizei Strafanzeige erstattet, da sie Schreiben mit unberechtigten Zahlungsaufforderungen erhalten haben.

“Diese Masche ist der Polizei hinlänglich bekannt. In diesem Fall fordert ein angeblich in Hamburg ansässiges Inkassounternehmen im Auftrag von Gewinnspiel- und Zeitschriftenverlagen ausstehende Forderungen im hohen dreistelligen Bereich”, so Polizeisprecher Lars Brockmann.

Tatsächlich haben die Betroffenen in den seltensten Fällen einen derartigen Vertrag geschlossen. Gleichzeitig wird ein deutlich günstigeres Vergleichsangebot unterbreitet.

Sofern die Forderung nicht kurzfristig beglichen würde, droht das Unternehmen mit der Zwangsvollstreckung, Pfändung von Rentenansprüchen oder einer SCHUFA-Meldung.

Die auf dem beigefügten Überweisungsträger eingetragene IBAN verfügt hier über die Länderkennung für Rumänien.

Bisher haben die Ermittler lediglich von zwei derartigen Schreiben Kenntnis erlangt, gehen allerdings davon aus, dass eine wesentlich größere Anzahl zugestellt worden sein dürfte.

Wer sich sicher ist, dass es sich um unberechtigte Forderungen handelt, sollte sich an die Polizei wenden. Weiterhin bieten die Verbraucherzentralen Beratung und Muster für Widerrufsschreiben an.

Vorsicht ist auch bei der “Hotline-Nummer”, in diesem Fall mit britischer Vorwahl, geboten – hier kann sich eine weitere Kostenfalle verbergen.

Potentielle Betrugsopfer melden sich bitte bei der Kriminalpolizeistelle in Bad Segeberg unter 04551 8840.

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Kreis Segeberg

Überführung touchiert: Polizei stoppt Sattelzug mit Überhöhe

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Dieser Sattelzug war zu hoch. Foto: Polizei

Bad Segeberg – Am Montag kontrollierte eine Streife vom Polizei-Autobahn-und Bezirksrevier (PABR) Bad Segeberg ein Sattelzuggespann mit Überhöhe.

Der polnische Transporter hatte zuvor die Überführung über der Hamburger Straße in Bad Segeberg touchiert. Hierbei war es zu einem Funkenflug gekommen, wie eine Zeugin beobachtet hatte. Anschließend war der Transporter weiter in Richtung Lübeck gefahren.

Einer Streife vom PABR Bad Segeberg gelang es, den polnischen Transporter in Lübeck-Genin anzuhalten und zu kontrollieren. Wie sich herausstellte, hatte der polnische Berufskraftfahrer für die Höhe der Beladung eine Ausnahmegenehmigung über vier Meter. Eine Messung ergab, dass der geladene Heuwender an der höchsten Stelle 4,60 Meter über der Straße lag. Bei einer Überprüfung der Brücke in Bad Segeberg und des Heuwenders konnten keine frischen Unfallspuren entdeckt werden, so dass kein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet wurde.

Allerdings wurde wegen der Überschreitung der Höhe ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet. Der Lkw-Fahrer musste eine Sicherheitsleistung von 105 Euro hinterlegen. Auf die Firma kommen aufgrund eines sogenannten “Einziehungsverfahrens” außerdem noch einmal Kosten in Höhe von etwa 1000 Euro dazu.

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Kreis Segeberg

Travenbrück: Zivilstreife verhaftet Kriminellen

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Festnahme
Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock

Travenbrück/Bad Segeberg – Am Mittwochvormittag, den 5 Dezmeber, nahm eine Zivilstreife der Polizei Bad Segeberg bei einer Verkehrskontrolle einen zur Festnahme ausgeschriebenen Mann fest.

Die beiden Polizeibeamten hatten im Rahmen einer Zivilstreife in Bad Segeberg zwei Männer entdeckt, die sich merkwürdig verhielten. Die Beamten gewannen den Eindruck, dass die Männer gerade ein Warenhaus in der Bahnhofstraße auskundschafteten.

“Als die beiden Männer schließlich mit einem Pkw davonfuhren, folgten die Beamten dem Pkw. In Travenbrück entschlossen sich die Polizisten zu einer Verkehrskontrolle. Wie sich herausstellte, war einer der beiden von der Staatsanwaltschaft Landshut zur Festnahme ausgeschrieben”, so Polizeisprecherin Silke Westphal.

Der in Kiel wohnhafte 45-jährige Georgier wurde daraufhin festgenommen und im Anschluss der weiteren polizeilichen Erstmaßnahmen der Justizvollzugsanstalt Kiel zugeführt.

“Im Pkw befanden sich Einbruchsutensilien, eine Liste mit Anschriften von Warenhäusern und neue Druckerpatronen. Erste Ermittlungen ergaben, dass die Druckerpatronen in einem Warenhaus in Bad Segeberg entwendet worden waren”, so Westphal. 

Die Einbruchsutensilien, die Liste und die Diebesgut wurden sichergestellt. Der zweite Mann, ein 35-Jähriger mit Wohnsitz in Kiel, war polizeilich bisher nicht in Erscheinung getreten. Er wurde nach Abschluss der Maßnahmen am Kontrollort entlassen. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei Bad Segeberg dauern an.

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Polizei und Feuerwehr

Norderstedt: 13-Jährige von Fahrzeug erfasst

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Norderstedt – Am gestrigen Donnerstagabend (6. Dezember)kam es im Bereich der Ochsenzoller Straße in Norderstedt zu einem schweren Verkehrsunfall.

“Als eine 13-Jährige gegen 18 Uhr die Straße überquerte, wurde sie von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt. Rettungskräfte transportierten das Mädchen in ein Krankenhaus”, so Polizeisprecherin Jenna Timm.

Die Staatsanwaltschaft Kiel ordnete die Hinzuziehung eines Sachverständigen an, um den Unfallhergang zu rekonstruieren. Das Fahrzeug der 54-jährigen Fahrerin des Unfallfahrzeugs aus Niedersachen wurde hierzu sichergestellt.

Während der Unfallaufnahme war die Straße voll gesperrt.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Norderstedt unter 040-528060 zu melden.

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