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Bad Oldesloe

“Liebe kennt keine Liga”: Oldesloer HSV Fans halten Absteiger die Treue

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HSV Coach Christian Titz mit dem Vorsitzenden Ansgar Tasche.
Foto: Oldesloer Rauten/hfr

Bad Oldesloe/Hamburg – Nun ist es doch passiert. Der scheinbar unabasteigbare HSV ist als letztes verbliebenes Gründungsmitglied der Bundesliga in die zweite Liga abgestiegen. Nachdem man diesem Schicksal einige Male in den vergangenen Jahren in der letzten Sekunde per knapper Siege in der Relegation oder Treffern im letzte Saisonspiel gerade noch von der Schippe gesprungen war, reichte es dieses Mal nicht mehr.

Doch wie auch beim Hamburger Sport-Verein selbst nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Mönchengladbach, welches zunächst das letzte in der Bundesligageschichte des “Dinos” war, konnten auch der HSV Fanclub “Oldesloer Rauten” kurz nach der Mitgliederversammlung neue Mitglieder seinen Reihen begrüßen.Das spricht für die positive Stimmung trotz des ersten Abstiegs der Vereinsgeschichte.

Der Vorstand der Oldesloer Rauten.
Foto: Oldesloer Rauten/hfr

“Den 57 Mitgliedern des Oldesloe Fanclubs ist die Ligazugehörigkeit zwar nicht egal, dennoch blicken die HSV Fans aus Bad Oldesloe der neuen Saison, welche ja erstmals in der 2. Bundesliga absolviert wird, positiv entgegen”, sagt Ansgar Tasche, Vorsitzender der Oldesloer Rauten.

“Nun beginnt die wichtige Vorarbeit, um in der zweiten Liga bestehen zu können und möglichst gleich wieder aufzusteigen. Das dies keine leichte Aufgabe sein wird, dürfte uns diese Zweitligasaison schon gezeigt haben”, so Tasche weiter.

Seit dem 17.12.2015 existieren die Oldesloer Rauten. In der noch kurzen Clubgeschichte konnten bereits viele Aktionen durchgeführt werden. “Die Aktivitäten reichen von gemeinsamen Stadionbesuchen und internen Fanfesten bis zu den von der HSV Fanbetreuung organisierten Fantreffen für die OFC’s (OFC = Offizieller Fanclub). Ende 2016 war bereits Filip Kostic zu Gast in Bad Oldesloe.

Am 08.April waren die HSV Fans aus der Kreisstadt dann zu Gast im Volksparkstadion, um sich mit der gesamten Mannschaft auszutauschen. Trainer Christian Titz durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Ein junger Oldesloer HSV Fan mit Tatsuya Itō.
Foto: Oldesloer Rauten/hfr

Auf der Mitgliederversammlung wurde der bisherige Vorstand (1. Vorsitzender Ansgar Tasche, 2. Vorsitzender Jens Jensen und Kassenwart Rüdiger Pehmöller) im Amt bestätigt. Zur Kassenprüferin wurde Sandra Jensen gewählt.

Am 26. Mainehmen die Oldesloer Rauten an der 30. Westkurvenmeisterschaft auf dem HSV Trainingsgelände in Norderstedt teil, welche vom HSV-Fanprojekt in Zusammenarbeit mit dem Supporters Club ausgetragen wird. Anfang Juni folgt dann das erste interne Steel-Dart-Turnier in der Finkenweg-Arena in Bad Oldesloe.

“Interessierte HSV Fans, die bei den Oldesloer Rauten mitmachen möchten, sind jederzeit herzlich willkommen”, so der Vorsitzende. Der Fanclub ist für HSV Fans aus Bad Oldesloe und Umgebung. Weitere Informationen können per E-Mail  angefordert werden.

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Berlin

Schülerstreik für Klimaschutz: Linke sieht es als “starkes Signal”

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Beutin
Foto: Alexander Klebe/hfr

Berlin/Kiel – Lorenz Gösta Beutin, Bundestagsabgeordneter der Partei “Die Linke” aus Schleswig-Holstein, klima- und energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion und Landessprecher seiner Partei für Schleswig-Holstein von der UN-Klimakonferenz in Katowice/Polen, hat sich zum für morgen geplanten Streik von Schülern geäußert, die damit ein Zeichen für mehr Klimaschutz setzen wollen.

“Der Weltklimagipfel zeigt, es ist Zeit zu handeln. Aber gerade die Große Koalition in Berlin tut zu wenig, und das seit Jahren: Sie zögert der Kohleausstieg hinaus und bekommt eine echte ökologische Verkehrswende nicht hin mit der Folge, dass die Emmissionen beim Verkehr seit 1990 nicht weniger, sondern mehr geworden sind”, sagt Beutin.

“Vor diesem Hintergrund ist der Klimastreik ein starkes Signal, das Hoffnung macht. Die junge Generation nimmt ihr Schicksal in die eigene Hand und macht deutlich: Wir können nicht länger auf die Politik warten und hinnehmen, dass zu wenig passiert. Der Klimastreik ist Klimaschutz in Handarbeit”, führt er weiter aus.

Wir brauchen überall in Deutschland eine starke Klimabewegung, die Druck auf die Politik macht, damit endlich die Maßnahmen ergriffen werden, die seit Jahren notwendig sind und auf dem Tisch liegen. Dazu gehört ein starkes Klimaschutzgesetz, ein Kohleausstiegsgesetz, das sofortige Abschalten der dreckigsten 20 Kohlekraftwerke in Deutschland und eine sozial gerechte Energiewende.”

Die Oldesloer Landtagsabgeordnete Anita Klahn (FDP) hatte zuvor geäußert, dass die Schulpflicht vorgehe und der Einsatz mit einem Streik für Klimaschutz eben nicht “Pflicht” sondern “Kür” sei.

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Bad Oldesloe

Oldesloer FDP Landtagsabgeordnete: Schülerstreiks für Klimaschutz nicht akzeptabel

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Anita Klahn
Foto: FDP SH/hfr

Kiel/Bad Oldesloe – Schüler wollen auch in Schleswig-Holstein morgen ab 8 Uhr einen Schulstreik für mehr Klimaschutz durchführen. Einige von ihnen wollen auch vor dem Landeshaus in Kiel demonstrieren. Das findet die Oldesloer Liberale Anita Klahn nicht sonderlich lustig.

„Politisches und gesellschaftliches Engagement von Schülerinnen und Schülern begrüßen wir Freie Demokraten ausdrücklich. Dies zu fördern ist eine wichtige Aufgabe von Land und Schulen. Denn dadurch wachsen die Schüler zu kritischen und politisch aktiven Bürgern heran. Kritisches Denken und politisches Engagement sind aber keine Rechtfertigungsgründe, sich der Schulpflicht zu widersetzen”, sagt sie. 

Dass es zu der Natur eines Streiks per se natürlich gehört, sich einer anderen Aufgabe oder Pflich zu entziehen, lässt sie offenbar nicht gelten.

“Auch darf das Schwänzen des Schulunterrichts von niemandem toleriert, begrüßt oder unterstützt werden – auch dann nicht, wenn es um edle Ziele wie mehr Klimaschutz geht. Denn zum Schülerleben gehört auch, zwischen Schulpflicht und Freizeit, also zwischen Pflicht und Kür zu unterscheiden”, bleibt Klahn streng und warnt zwischen den Zeilen möglichen Unterstützern.

Kritiker äußern bereits, dass die  leicht oberlehrehafte Maßregelung der Schüler durch Klahn, nur davon ablenkt, dass auch ihre Partei sich stärker für den Klimaschutz engagieren könnte.

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Bad Oldesloe

Planspiel Börse: Gute Plätze für Bargteheider Schüler

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Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe/Eutin/Bargteheide – Das Planspiel Börse 2018 ist beendet. Seit gestern, 12. Dezember, stehen die Gewinner fest. Von den Teams der Sparkasse Holstein hatte die Spielgruppe The Billion Dollar Brokers vom Hamburger Wilhelm-Gymnasium zum Schluss die Nase vorn.

Sie erhöhte ihr Startkapital von 50.000 Euro auf 53.379,54 Euro und machte damit den höchsten Gewinn. Auf Platz 2 kamen Hard2get vom Kopernikus Gymnasium Bargteheide (52.435,62 Euro), Platz 3 belegte die Gruppe Intelligent investiert von der Dietrich-Bonhoeffer-Schule Bargteheide (51.645,45 Euro).

Mit ihren Ergebnissen haben sich die drei Siegerteams unter insgesamt 147 Spielgruppen durchgesetzt. Alle Teams, die über die Sparkasse Holstein beim Planspiel Börse mitgespielt haben, sind außerdem automatisch auch im schleswig-holsteinischen Wettbewerb angetreten. Hier dürfen sich die Gewinnerteams der Sparkasse Holstein ebenfalls über die Plätze 1 bis 3 freuen.

„Wir gratulieren den Siegern zu dieser tollen Leistung und freuen uns mit ihnen über ihren Erfolg“, so Katrin Gramer aus dem Vermögensmanagement Ahrensburg der Sparkasse Holstein. Sie stand den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern aus Stormarn während der elfwöchigen Spielphase bei Bedarf als Expertin zur Seite.

Auf die Gewinner wartet nun ein ganz besonderer Preis: Gemeinsam mit den Siegerteams der anderen teilnehmenden schleswig-holsteinischen Sparkassen geht es für sie zu einem exklusiven Clubkonzert mit dem Künstler ELI nach Lübeck. Außerdem erhalten sie Geldgewinne von 350, 250 bzw. 150 Euro.

Das Planspiel Börse ist ein Wertpapiertraining für Schülerinnen und Schüler allgemein- und berufsbildender Schulen, das über die Sparkassen-Finanzgruppe organisiert wird. Es orientiert sich am realen Bösengeschehen, jedoch ist das Kapital fiktiv.

 

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