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Ahrensburg

Vortrag: Wie verhielt sich die Landeskirche im Naziregime?

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Foto : Klaus Tuch/hfr

Ahrensburg – Im Rahmen der Ausstellung “Neue Anfänge nach 45?”, in der St. Johannneskirche , hält Helge-Fabien Hertz von der Christian Albrecht Universität Kiel  am Donnerstag ,17. Mai, um 19 Uhr einen Vortrag über “die Landeskirche Schleswig-Holsteins im und nach dem Dritten Reich”.

Wie verhielt sich die Kirche vor Ort gegenüber dem NS Regime? Thematisiert werden pastorale Positionierungen zum Nationalsozialismus am Ahrensburger Beispiel von aktiver Unterstützung des Regimes über innerkirchliche Selbstbehauptung  bis hin zu Formen des Widerstandes .

Im Anschluss an den Vortrag ist eine Aussprache vorgesehen, die von Hans-Peter Weiß geleitet wird. Weiß ist vielen Ahrensburgern bekannt als Initiator des interkulturellen Gesprächskreises an der Volkshochschule. Er ist Träger des Olof Palme Friedenspreises  von 2010. Zu diese .

Die Ausstellung selbst ist am Mittwoch , Donnerstag  und  Freitag  jeweils von 16-17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

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Ahrensburg

Sechs Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall an Himmelfahrt in Ahrensburg

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Ahrensburg – An Himmelfahrt kam es auf dem Ostring in Ahrensburg zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer und drei weitere leicht verletzt wurden.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Nach derzeitigem Ermittlungsstand hatte der 52-jähriger Fahrer eines Ford Fiesta die Vorfahrt eines VW Golfs im Einmündungsbereich zum Zubringer auf die A 1 Richtung Hamburg missachtet. Beide Fahrzeuge stießen im Einmündungsbereich zusammen.

Dabei zogen sich der Golf- und Fiesta-Fahrer sowie einer seiner vier Mitfahrer, ein 24-jähriger Hamburger, schwere Verletzungen zu. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die drei weiteren Mitfahrer, zwei 28-jährige Männer und eine 22-jährige Frau, im Fiesta wurden leicht verletzt.

Der entstandene Sachschaden wird auf ca. 16.500 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme wurde der Ostring für die Dauer von einer Stunde voll gesperrt.

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Wirtschaft

CDU in Ahrensburg fordert Abschaffung der Parkgebühren wegen Corona

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Ahrensburg – Um dem Einzelhandel in der Corona-Pandemie zu helfen, fordert die CDU in Ahrensburg unter anderem die vorübergehende Abschaffung der Parkgebühren.

Mund- und Nasenschutz Symbolfoto: NickyPe/pixabay

Die COVID-19-Pandemie hält die Welt fest im Griff und stellt eine enorme Herausforderung für Gesellschaft und Wirtschaft dar. Der Einzelhandel verzeichnet existenzgefährdende Umsatzrückgänge – auch in Ahrensburg.

„Wir fürchten, dass unser Stadtbild nach Corona nachhaltig beeinträchtigt wird“, sagt der CDU-Fraktionsvorsitzende Detlef Levenhagen.

Unter strengen Vorgaben hat die CDU-Fraktion am vergangenen Dienstag eine Fraktionssitzung abgehalten und Maßnahmen beschlossen, um für den stark gebeutelten innenstädtischen Einzelhandel ein Zeichen zu setzen.

„Eine starke Stadt braucht einen attraktiven Kern. Davon sind wir als CDU weiterhin überzeugt. Deshalb war es uns sehr wichtig, schon in unserer ersten Sitzung Maßnahmen zu beschließen, die den innerstädtischen Einzelhandel stärken“, sagt Levenhagen und fügt hinzu: „Wir wissen allerdings, dass dies nur ein Tropfen auf dem nicht nur heißen, sondern glühenden Stein ist.“

Die CDU Ahrensburg fordert, dass die Parkplatzgebühren in der Ahrensburger Innenstadt bis Ende des Jahres ausgesetzt werden.

„Viele Bürger versuchen derzeit den ÖPNV aus nachvollziehbaren Gründen zu meiden und kaufen häufig im Internet ein. Wir wollen die Parkgebühren in der Innenstadt aussetzen, um einen Anreiz zu schaffen, trotz der Umstände in Ahrensburg einzukaufen“, begründet Detlef Levenhagen die Forderung seiner Partei.

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Ahrensburg

Coronavirus: Tobias-Haus richtet Besuchsraum mit Trennwänden ein

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Ahrensburg – Am Donnerstag, den 7. Mai öffnet ein Besuchsraum im Ahrensburger Pflegeheim Tobias-Haus seine Türen. Bewohner können dort bis zu zwei Besucher aus einem Haushalt empfangen.

Ein Bewohner im neuen Besuchsraum des Tobias-Hauses. Foto: Sabine Kummert / Tobias-Haus

Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat beschlossen, dass Bewohner von Pflegeheimen wieder Besuch empfangen dürfen. Voraussetzungen sind unter anderem, dass die Einrichtung ein individuelles Besuchskonzept vorlegt und Hygienestandards eingehalten werden.

Das Tobias-Haus Alten- und Pflegeheim in Ahrensburg hat bereits ein Konzept erarbeitet und mit dem Gesundheitsamt des Kreises Stormarn abgestimmt.

„Wir freuen uns, am Donnerstag unseren neuen Besuchsraum zu eröffnen“, kündigt Heimleiter Thorsten Hoja an.

Der Besuchsraum ist untergebracht im circa 60 Quadratmeter großen Café im Erdgeschoss der Einrichtung. Er kann von zwei Bewohnern aus demselben Wohnbereich gleichzeitig genutzt werden.

Diese können jeweils bis zu zwei in einem Haushalt lebende Besucher aus ihrem engsten sozialen Umfeld empfangen.

Zum Schutz vor einer Übertragung mit dem Coronavirus hat die Firma ML Messebau aus Niedersachsen in dem Raum Trennwände mit Plexiglasplatten installiert.

Trennwände mit Plexiglasplatten schützen vor einer Übertragung mit dem Coronavirus

„Soziale Kontakte zu den An- und Zugehörigen sind wichtig für das Wohlbefinden und die psychische Stabilität unserer Bewohner“, so Hoja. Mit dem Besuchsraum könne das Tobias-Haus Ausnahmen vom Besuchsverbot machen und dafür sorgen, dass dabei das Ansteckungsrisiko für die Senioren so gering wie möglich ist.

Für den Betrieb des Besuchsraums hat das Pflegeheim drei neue Mitarbeiter eingestellt. Diese empfangen die Besucher, registrieren ihre Kontaktdaten und bringen sie dann durch den Garten zum Hintereingang des Cafés.

Vor dem Besuch desinfizieren sich Bewohner und Besucher mit einem bereitstehenden Händedesinfektionsmittel die Hände.

Besucher müssen zudem einen Mund-Nasen-Schutz oder eine selbst gefertigte Mund-Nasen-Bedeckung mitbringen und während der gesamten Zeit tragen. Nach dem Besuch wird der Raum gereinigt. Ausgenommen von der Besuchsregelung sind Personen mit akuten Atemwegserkrankungen oder fieberhaften Erkrankungen. Diese dürfen die Einrichtung auf keinen Fall betreten.

Besuche sind ausschließlich nach vorheriger Anmeldung zu folgenden Zeiten möglich: täglich außer dienstags, jeweils um 10 Uhr, 11 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr. Die Besuchszeit je Bewohner ist vorerst auf einmal 45 Minuten alle 14 Tage begrenzt.

Zur Terminabsprache können An- und Zugehörige montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr unter der Telefonnummer 04102/ 806 590 anrufen.

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