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Bombendrohung in Lübeck: Kein Sprengstoff gefunden

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Lübeck Am heutigen Dienstagmorgen (15.05.) wurde an die Gerichte in Lübeck, die Polizei und einige Medien per E-Mail die Androhung versandt, dass beim Amts- und Landgericht in Lübeck Sprengsätze “hochgehen” würden.

Seitens der Polizei wurden die Räumungen der Gebäude in St. Lorenz Nord, Schwartauer Landstraße und St. Gertrud, Am Burgfeld, veranlasst. Vorsorglich wurden auch die Außenstellen geräumt. Es erfolgte zunächst die Durchsuchung des Landgerichtes bis ca. 13:20 Uhr, anschließend die Durchsuchung des Amtsgerichtes in der Straße “Am Burgfeld”.

“Die Außenstellen waren zuvor nach Lagebewertung wieder freigegeben worden.Beide Durchsuchungen führten nicht zu Funden, so dass nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Gebäude jeweils wieder betreten werden konnten”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz von der Polizei Lübeck.

Im Einsatz waren knapp 40 Beamte der Polizeidirektion Lübeck, Beamte des Technischen Zuges der 1. Einsatzhundertschaft, der Berufsfeuerwehr Lübeck, des Kampfmittelräumdienstes aus Groß Nordsee sowie elf Sprengstoffspürhunde aus den Polizeidirektionen Ratzeburg, Bad Segeberg, Itzehoe, Kiel, Neumünster und Lübeck.

Die strafrechtlichen Ermittlungen führen die Staatsanwaltschaft Lübeck und das Staatsschutzkommissariat der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Es wird u.a. wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten (§126 StGB) ermittelt. Weiteres wird zurzeit aus ermittlungstaktischen Gründen nicht veröffentlicht.

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Reinfeld: Vier PKW in einer Nacht aufgebrochen

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Aufgebrochenes Auto
Symbolfoto: Wiktord /Shutterstock

Reinfeld – In der Zeit vom 13.11. 19.30 Uhr bis 14. November  9 Uhr kam es im Stadtgebiet von Reinfeld zu insgesamt vier Pkw-Aufbrüchen. Die Taten fanden in den Straßen Kastanienallee (2x) und Buchenweg (2x) statt.

Tatbetroffen waren laut Polizeibericht drei Fahrzeuge der Marke Mercedes Benz (verschiedenen Typs) sowie ein Fahrzeug der Marke BMW. Diese standen jeweils auf frei zugänglichen Grundstücken. Bei den Mercedes-Fahrzeugen wurde jeweils eine der hinteren Seitenscheiben eingeschlagen, um in das Fahrzeuginnere zu gelangen.

In allen drei Fällen wurde der Airbag entwendet. Bei zwei Fahrzeugen zudem auch die LED-Scheinwerfer. Beim BMW wurde ebenfalls die hintere Seitenscheibe eingeschlagen. Dort wurden neben dem Navigationsgerät auch der Airbag und persönliche Gegenstände aus dem Fahrzeug entwendet.

Die Höhe des entstandenen Sachschadens beträgt ca. 14.500 EUR.

Die Polizei sucht Zeugen: Wer kann Angaben zu den Pkw-Aufbrüchen machen? Wem sind in den betroffenen Straßenzügen oder in unmittelbarer Umgebung verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?

Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 501-0.

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“Wildes Herz”-Vorführung abgesagt: Rechtsextreme drohten Schüler zu erschießen

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Szene aus dem Film “Wildes Herz”. Foto: Neue Visionen Filmverleih

Bad Schwartau – Eine Gruppe namens „Enkel von Adolf Hitler“ drohte in einer Mail, Schüler mit Sturmgewehren zu erschießen: Nach Morddrohungen gegen einen Kinobesitzer und eine Schule wurde eine Aufführung der Feine-Sahne-Fischfilet-Dokumentation “Wildes Herz” in Bad Schwartau abgesagt. 

Eigentlich sollte im Rahmen der Schulkinowoche der Film über die linke Punkband gezeigt werden, die sich gegen Rechtsextremismus einsetzt. Doch daraus wird nichts. Es gab Drohungen gegen die Schule und das Kino. 

Die taz berichtet in einem Artikel über Einzelheiten aus den Drohung: Wenn die Schüler und Lehrer im Kino ankämen, werden sie auch da sein, drohen die „Enkel von Adolf Hitler“. Und „mit 7,62 mm Vollmantelgeschossen aus Sturmgewehren“ die Lehrer, die „Volksverräter“, erschießen sowie das ganze Kino mit Sprengstoff in die Luft jagen.

Nach der Drohung sagte das Kino die Vorstellung aus Sorge vor einem Terroranschlag ab. 

„Wildes Herz“ ist ein Film von Regisseur Charly Hübner und Produzent Lars Jessen, der unter anderem von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein gefördert wurde.

Der Film hat das Prädikat „besonders wertvoll“ der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW) erhalten und ist ab 12 Jahren freigegeben. Inhalt ist das Portrait der mecklenburg-vorpommerschen Band „Feine Sahne Fischfilet“ und ihres Sängers „Monchi“.

Kulturministerin Prien: “Das ist nicht hinnehmbar”

Kulturministerin Karin Prien: „Es ist nicht hinnehmbar, dass eine pluralistische Gesellschaft vor extremistischen Drohungen in die Knie geht und sich in ihren Freiheiten beschneiden lässt“ Das Kino habe nach Lage der Dinge aber richtig entschieden.

„Wir brauchen eine reflektierte Debatte zu den Themen Extremismus und Freiheit der Kunst, wir brauchen keine plumpen Reflexe auf ein Kulturschaffen, das Einzelnen gegen den Strich geht“, sagte die Ministerin. Sie sei kein Fan des Films oder von „Feine Sahne Fischfilet“ – „aber darum geht es nicht. Es geht um die Kunstfreiheit, und dafür muss man den Film nicht lieben“.

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Operation “30 days at sea”: Internationaler Einsatz gegen Umweltsünder auf dem Meer

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Polizisten bei einer Überprüfung an Bord eines Schiffes. Foto: Polizei

Kiel – Im Oktober haben Polizeikräfte weltweit im Rahmen eines durch Interpol unter dem Namen „Operation 30 days at sea“ geführten Einsatzes schwerpunktmäßig Meeresumweltdelikte bekämpft. Auch die Wasserschutzpolizei in Schleswig-Holstein hat sich an der Aktion beteiligt.

In den schleswig-holsteinischen Häfen haben Beamte bei 49 Schiffen die Einhaltung der Vorschriften zum Schutz der Meeresumwelt überprüft. In der überwiegenden Zahl waren die festgestellten Verstöße geringfügig, zum Beispiel Verstöße in der Dokumentation oder der Tagebuchführung. Sie wurden mit Verwarngeldern geahndet.

Einen schwerwiegenden Fall haben Beamte des Wasserschutzpolizeireviers Brunsbüttel festgestellt: Auf einem Massengutschiff stellten Beamte fest, dass die Abwasseraufbereitungsanlage schon seit längerer Zeit nicht gewartet wurde.

Es kann also davon ausgegangen werden, dass das Schiff auf seiner letzten Reise ca. 950 Liter ungeklärte Abwässer ins deutsche Hoheitsgebiet eingeleitet hat.

Neben den Kontrollen ist die Prävention ein wesentliches Element um solchen Verstößen entgegen zu treten. Oft führen Unkenntnis, Fahrlässigkeit oder mangelnde Sorgfalt bei der Einhaltung der Bestimmungen zu vermeidbaren umweltgefährdenden Handlungen. Deshalb soll jetzt eine globale Sensibilisierungskampagne in Zusammenarbeit mit der UN folgen, um die schwerwiegenden Auswirkungen der Meeresverschmutzung weiter zu veranschaulichen.

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