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Der Kreis

Amt niedergelegt: Lüdiger verabschiedet sich von Bürger-Stiftung

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Vorstandsvorsitzender Ernst-Jürgen Gehrke, Stiftungsratsvorsitzender Rainer Wiegard und Vorstandsmitglied Christa Zeuke verabschieden Martin Lüdiger.

Grabau – Zum Dank für sein Engagement gab es einen Karton mit bunt verpackten Leckereien und viele lobende Worte: Dr. Martin Lüdiger hat zu Wochenbeginn Abschied von der Bürger-Stiftung Stormarn genommen und sein Amt als Vize-Vorstand niedergelegt.

Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass der Volkswirt im Sommer dieses Jahres vorzeitig seinen Job als Direktor der Sparkasse Holstein aufgibt und sich in den Ruhestand verabschiedet. An diese Funktion ist gemäß Satzung ein Sitz im Vorstand der Stiftung gekoppelt. Also wird der neue Vorstandschef der Sparkasse Holstein oder dessen Stellvertreter die Stelle Lüdigers Sitz bei der Stiftung einnehmen.

„Wir waren nicht immer einer Meinung, aber wir haben immer eine Lösung für unsere Probleme gefunden.” Das sagte die ehemalige Kreispräsidentin Christa Zeuke, die ebenfalls zum Stiftungs-Vorstand gehört, bei der Verabschiedung Lüdigers am Montagabend in Grabau.

Christa Zeuke, selbst seit Gründung der Bürger-Stiftung-Stormarn dabei, hob besonders Lüdigers Einsatz für die Konzertreihe Blumendorfer Begegnungen und bei der Neuordnung der Lesepaten hervor. Sie sagte: „Wir haben Ihren Rat und Ihren Humor immer zu schätzen gewusst. Unsere Zusammenarbeit war konstruktiv und kreativ.”

Auch sei es seinem Einsatz mit geschuldet, dass sich die Stiftung seit Gründung vor etwa zehn Jahren mittlerweile zur kapitalstärksten des Landes Schleswig-Holstein gemausert hat.

Martin Lüdiger zog mit diesen Worten eine Bilanz seiner Tätigkeit bei der Bürger-Stiftung Stormarn: „Es war und ist unser Ziel, es Förderern – Bürgern, Vereinen, Verbänden oder Unternehmen – zu ermöglichen, sich unter unserem Dach zu engagieren und Stormarn lebenswerter zu machen. Das ist gelungen.” Es gebe viele gute Beispiele für “gelebtes Engagement made in Stormarn”.

Bei der Beiratssitzung in Grabau wurde der Ahrensburger Ralph Klingel-Domdey, Leiter und Koordinator der Abendblatt-Regionalausgaben, in seinem Amt als Vorstand neben Uwe Sommer, dem Geschäftsführer des Kreisjugendrings, bestätigt. Vorsitzender des Stiftungsvorstandes bleibt der Unternehmensberater Ernst-Jürgen Gehrke aus Ahrensburg.

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Bad Oldesloe

Strunk, Schamoni und Co: Das KuB-Programm wird prominent

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Kulturchefin Inken Kautter (vorne) mit ihrem Team und den Lieblingsveranstaltungen. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Heinz Strunk liest aus “Das Teemännchen”, Rocko Schamoni aus einem Buch, das erst noch geschrieben wird und das Hamburger Schmidt Theater zeigt eine Varieté-Show: Das Oldesloer Kulturprogramm im KuB erreicht durchaus vor allem im Bereich Kabarett und Lesungen ein neues Level.

102 Veranstaltungen stehen für die Spielzeit Januar bis Juni 2019 auf dem Programm. Es ist wieder eine Mischung aus den Angeboten des städtischen Kulturbüros und ehrenamtlicher Eventorganisatoren wie Klngstdt und der Oldesloer Bühne. 

Ob Theater und Oper, Lesungen, Konzerte oder Kabarett: Das Kultur- und Bildungszentrum zieht immer mehr Besucher und auch immer namenhaftere Künstler an. Allein im Oktober besuchten rund 2000 Menschen die Veranstaltungen im KuB. Mit einem Rückgang rechnet Kulturchefin Inken Kautter nicht: “Die starken Monate kommen erst noch.” Vorweihnachtszeit ist Saison.

Doch auch danach bietet das Kulturhaus der Stormarner Kreis eine Reihe von Veranstaltungen, die ein breites Publikum ansprechen dürften. Das Programm Januar bis Juni hat die Oldesloer Kulturabteilung jetzt vorgestellt. “Wir sind dazu übergegangen, Künstler weit im Voraus zu buchen”, sagt Inken Kautter. Das zeigt Wirkung: “So kamen wie etwa an Heinz Strunk.” Der Entertainer und Autor (“Der goldene Handschuh”, “Fleisch ist mein Gemüse”) wird im Juni (1.6., 20 Uhr) aus seinem Buch “Das Teemännchen” lesen.

Strunk ist Teil des Komik-Trios “Studio Braun”. Ebenso wie ein weiterer Gast des KuB: Rocko Schamoni. Der Musiker, Autor und Schauspieler liest im Januar (26.1., 20 Uhr) in”Die große Rocko Schamoni Schau” aus einem Buch lesen, das es noch nicht gibt. “Dummheit als Weg” heißt das Werk und wird von Schamoni während seiner Tour geschrieben.

In der Musik- und Theatersparte geht es prominent weiter: Hier gibt unter anderem das Hamburger Schmidt Theater mit der “Schmidt Show” ein Gastspiel auf der Bühne im KuB (7.2., 20 Uhr). Besuch aus Ahrensburg gibt es vom “Godfather of Boogie-Woogie” Axel Zwingenberger (17.5., 20 Uhr). Auch Opernfans sollen auf ihre Kosten kommen. “Die Kooperation zwischen KuB und Musikhochschule Lübeck wird auf beidseitigen Wunsch fortgesetzt, der Vertrag ist unterschrieben”, sagt Inken Kautter.

Im dritten Jahr der Kooperation wird in der Reihe “Junges Musiktheater” unter anderem die “Weiße Rose” – die letzten Tage der Geschwister Scholl – als Oper aufgeführt. Die beiden Widerstandskämpfer waren während der NS-Zeit zum Tode verurteilt worden. Keine leichte Kost – passt aber in die Zeit. Politisch bezieht das KuB eine klare Position gegen Rechts. Das ist auch im Programm zu sehen. So wird Ex-AfD-Parteimitglied Franziska Schreiber (28) – sie war zwischenzeitlich Teil des Bundesvorstandes und Pressesprecherin von Frauke Petry – über ihren Ausstieg aus der immer radikaler werdenden Partei berichten (3.2., 18 Uhr).

Einen Großteil das Programms macht aber auch weiterhin das Engagement der Hauptnutzer im Haus aus. “Mit Klngstdt und der Musikschule haben wir starke musikalische Partner”, so Katrin Offen aus dem Kulturbüro. “Wir halten uns bewusst im Bereich Musik mittlerweile etwas mehr zurück, weil wir wissen, dass von den beiden Hauptnutzern verlässlich ein attraktives und umfangreiches Programm geboten wird”, ergänzt Kautter. 

Klngstdt kooperiert am 14.3 mit der Musikschule, wenn Magnus Landsberg wieder auf der Bühne zu Gast sein wird. Mit dem “KuB-Saal-KluB” führt die umtriebige Musikergemeinschaft der Klangstädter außerdem auch ein neues Clubformat mit zwei Terminen fort, das seine Premiere erste Ende September feierte. Dazu gibt es eine Ausgabe des bewährten “Big city light” Konzepts und natürlich auch wieder offenen Bühnen mit “Mary Stolpe vorm Wortgericht”. Die Musikschule bietet außerdem zusätzlich unter anderem einen Wettbewerb der Nachwuchsmusiker an. 

Auch die Oldesloer Bühne ist wieder sehr aktiv und deckt im Bereich des Theaters eine Menge Vorführungen ab, die dafür sorgen, dass im Saal über die Monate auch für Abwechslung gesorgt ist. 

Das umfangreiche Programm liegt ab sofort in der Stadtinfo (KuB, Beer-Yaacov-Weg 1) aus und ist auch im Internet auf www.kub-badoldesloe.de zu finden. Tickets können online und telefonisch (04531/504-195) gebucht werden.

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Kultur

Ahrensburg: Niederdeutsche Sketche in “St. Johannes”

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Cord Denker
Foto: Privat/hfr

Ahrensburg – Plattdeutsche Geschichten zum Schmunzeln und Mitsingen. Das steht nach Angaben der Veranstalter am Freitag, 23. November, ab 19.30 Uhr auf dem Programm in der St. Johannes Kirche Ahrensburg.

Cord Denker und Mitglieder der Niederdeutschen Bühne Ahrensburg werden kurze Spielszenen und plattdeutsche Geschichten präsentieren. Die Schauspieler zeigen auf Einladung des Fördervereins St. Johannes unter anderem eine Geschichte von einem Bauern, der gern in den Himmel will, sind im Gespräch mit der Sekretärin von Petrus oder spielen Sketche wie „Das Ei“ von Loriot.

Cord Denker, Pastor im Ruhestand, hat Plattdeutsch erst im mittleren Alter gelernt Denker schreibt Geschichten und hält Gottesdienste auf Platt. Zudem schreibt er plattdeutsche Liedtexte zu bekannten Melodien. Erst vor kurzem veröffentlichte Denker ein Liedbuch mit 220 Texten in niederdeutscher Sprache mit dem Titel „Ünner wieden Heven“.

Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.

Weitere Infos unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

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Reinfeld

Neuer Reinfeld-Kalender zeigt Architektur und Geschichte alter Gebäude

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Bild aus dem neuen Reinfeld-Kalender. Foto: Stadt Reinfeld

Reinfeld – Auch in diesem Jahr gibt die Stadt Reinfeld einen historischen Kalender heraus. Thema ist für 2019 die Architektur und Geschichte alter Reinfelder Gebäude.

In Zusammenarbeit der Teams Stadtmarketing,. Heimatmuseum und Archiv sowie Bauamt ist ein 15-Blatt-Monatskalender entstanden, der 12 Gebäude kurz beschreibt in Bezug auf die Architektur und Geschichte. Die Herstellung erfolgte über die Kalender Manufaktur Verden, die auch für das Layout verantwortlich zeichnet.

Manche Gebäude gibt es noch heute, da ist es sicher interessant, sich die heutigen Gebäude einmal anzuschauen im Vergleich zu damals. Und andere Häuser sind längst abgerissen und damit unwiderruflich vergangen. Diese Darstellungen sind rein von historischem Interesse.

Die Kalender im Format A4 quer sind bei der Buchhandlung Michaels und im Heimatmuseum zum Preis von 13 Euro zu beziehen. Ganz sicher stehen diese Kalender 2019 damit rechtzeitig vor Weihnachten zur Verfügung, um jemandem mit Interesse für unsere Karpfenstadt eine Freude zu bereiten.

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