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Bad Oldesloe

Oldesloer Junior Cup: Pokal geht nach Dänemark

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Der Lyngby BK (Dänemark) hat beim Junior Cup den ersten Platz gemacht

Bad Oldesloe – Nach zwei spannenden Turniertagen auf dem Exer und im Oldesloer Travestadion, konnten sich bei der Siegererhung die U11 des Lyngby BK aus Dänemark über den Sieg beim 6. internationalen Junior-Cup freuen. Die Kicker aus Dänemark spielten im Finale 2:0 gegen Union Berlin.

Bei dem vom VfL Oldesloe ausgerichteten Jugendturnier traten in diesem Jahr 28 Mannschaften aus allen Teilen Europas gegeneinander an. Die Besonderheit des Wettbewerbs war erneut, dass neben lokalen Teams wie zum Beispel dem SV Eichede, der SG Meddewade oder natürlich des VfL Oldesloes auch die ganz großen Vereine mit dabei waren. So kämpfen zum Beispiel die Nachwuchskicker von Borussia Dortmund, Borussia Mönchengladbach, SV Werder Bremen oder auch HSV und FC St Pauli mit um den Turniersieg.

Titelverteidiger SC Heerenveen aus den Niederlanden hatte dabei die lautesten und engagiertesten Fans dabei, die für Europapokalstimmung auf dem Exer sorgten. Für einen erneuten Sieg reichte es trotzdem dieses Mal nicht.

Die Organisatoren rund um Erik Balschun zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der zwei Turniertage, die durch dein Einsatz zahlreicher Sponsoren und ehrenamtlicher Helfer möglich geworden waren. Am Sonnabend schaute HSV Maskottchen Dino Herrmann vorbei, bevor er zum Einsatz beim letzten Bundesliga-Heimspiel des HSV im Volksparkstadion musste. Sicherlich war sein Besuch in Bad Oldesloe spaßiger, als die Begleitung des Zweitliga-Abstiegs in der Hansestadt. Genau genommen wurde das Turnier also sogar ein sporthistorischer Ort. Denn es war der letzte Auftritt des “Dinos” als Erstligamaskottchen.

Eine Besonderheit war es außerdem, dass mit USM Olivet zum ersten Mal ein Team aus der Oldesloer Partnerstadt Olivet in Frankreich mit dabei war. Die Franzosen konnten sich den Fair-Play-Pokal sichern und luden die Oldesloer spontan zu einem Gegenbesuch im nächsten Jahr ein.

Das Team um Turnierorganisator Balschun bekam wieder Lob von allen Seiten. Feierlich waren die Mannschaften am Sonnabend sie zu ihren Vereinshymnen eingelaufen und wurden sogar auf ihren Landessprachen begrüßt. “Das kam hervorragend an. Manch ein Elternteil von den ausländischen Teams hatte Tränen in den Augen”, berichtete VfL-Pressewart Nico v. Hausen.

Insgesamt war es ein sehr familäres Turnier. Birte und Rainer Fischer vom Vereinsheim verzichteten auf den Ausschank von alkoholischen Getränken. “Ich denke das passt nicht zu einem Jugendturnier”, so Rainer Fischer.

Die Bundesligamannschaften fühlten sich bei den Gastfamlilen auch dieses Mal wieder sehr wohl. “Einige Teams haben sogar eine Vorgabe bei Gastfamilien unterzukommen. So wird auch das Soziale gefördert. Von den Begegungen sprechen die Spieler noch Jahre”, so von Hausen.

 

 

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Bad Oldesloe

Oldesloer (21) klaut VW-Bus und verursacht Unfall

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Ein Mann hat in Bad Oldesloe einen VW T4 geklaut und damit noch am gleichen Tag einen Unfall verursacht. Er wollte weglaufen, doch die Polizei war schneller.

Zunächst meldete eine Zeugin am Donnerstag gegen 17.35 Uhr bei der Polizei, dass sie in der Mewesstraße in Bad Oldesloe einen als gestohlen gemeldeten VW-Bus gesehen habe.

Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein. „Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen ging über Notruf der Hinweis ein, dass der Fahrer eines VW T4 im Rümpeler Weg einen Verkehrsunfall verursacht hätte“, sagt Polizeisprecher Holger Meier.

Der T4 sei zunächst vorwärts auf eine Grundstückeinfahrt gefahren. Anschließend setzte der Fahrer zurück, rammte dabei einen VW Polo und flüchtete.

VW-Bus auf Schulparkplatz gefunden

Der als gestohlen gemeldeteT4 konnte unweit des Unfallortes, auf einem Parkplatz der Theodor-Storm-Schule in der Hamburger Straße abgestellt, aufgefunden werden.

Der Fahrer stand noch in der Nähe des Fahrzeugs. Als er die Polizei sah, versuchte er zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten schnell gefasst werden.

Tatverdächtiger polizeibekannt

Es handelte sich um einen polizeibekannten 21-jährigen Mann aus Bad Oldesloe.

Drogen oder Alkohol hatte er nicht konsumiert. Jedoch war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Nach Feststellung der Identität wurde der 21-jährige wieder entlassen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrzeugdiebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde eingeleitet.

Verletzt wurde niemand. An beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 5.500 Euro.

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Bad Oldesloe

Business-Knigge für die Arbeitswelt: Benehmt euch!

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Auszubildende und Schulabsolventen
Symbolfoto: Robert Kneschke / Shutterstock

Bad Oldesloe – Am Donnerstag kommender Woche (26. Juli) startet um 16 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe ein „Business-Knigge für die Arbeitswelt“, für den noch Plätze frei sind.

Wer wissen möchte, wie man im Berufsalltag einen guten und stilsicheren Auftritt hinbekommt, kann sich im BiZ per Telefon unter 04531/167214 oder per Mail an badoldesloe.biz@arbeitsagentur.de anmelden.

Personal Coach Iris Hoffmeyer vermittelt in rund zwei Stunden die wichtigsten Benimmregeln, Kommunikation am Telefon oder wichtige Tischsitten. Aber auch Neuheiten zur Smartphone-Nutzung sind ein Thema. Hier bestehen bei vielen Unsicherheiten, weiß Hoffmeyer. Sie möchte die Teilnehmer soweit vorbereiten, dass sie sich souverän im Berufsalltag bewegen und lauernde Fettnäpfchen meiden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Bad Oldesloe

Erste Aufführung nach 150 Jahren: “Simon Petrus”-Oratorium in Oldesloer Kirche

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Die Kirchenmusiker Norbert Klose und Henning Münther. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Vor 150 Jahren geschrieben und seitdem nie wieder aufgeführt: Das “Simon Petrus”-Oratorium ist wie dessen Komponist Ludwig S. Meinardus in Vergessenheit geraten. Jetzt holt eine Kooperation aus mehreren Kirchenchören das Meisterwerk zurück in das kollektive Gedächtnis der Kirchenmusik und in die Peter-Paul-Kirche in Bad Oldesloe.

“Eines nachts hörte ich im Autoradio etwas, das ein Oratorium von Mendelssohn hätte sein können aber das ich nicht zuordnen konnte”, erzählt der Kirchenmusiker Norbert Klose über seine erste Begegnung mit Meinardus und einem Meisterwerk, das ihn für viele Jahre nicht mehr loslassen sollte. Das war 1982. Damals arbeitete der Klose als Taxifahrer und brachte seine fahrgastlose Zeit damit zu, klassische Musik zu hören. Nach ein paar Minuten verstummte das “König Salomo”-Oratorium im Radio. Von Meinardus hörte Norbert Klose seitdem für lange Zeit nichts mehr – bis ihm der vergessene Meister-Komponist 2008 in Schwerin wieder begegnete. In Form einer handgeschriebenen Partitur des besagten Oratoriums. “Das hat mich dazu gebracht mich näher mit Meinardus zu beschäftigen”, sagt Norbert Klose. Während seiner Arbeit am “König Salomo”-Oratorium entdeckte der Hohenweststedter vier autographische Niederschriften des Petrus-Oratoriums in der Göttinger Universitätsbibliothek. Gedruckt wurden die Meinardus Werke nie. Die am besten erhaltende Reinschrift, eine 456-Seiten-starke Partitur, erwarb Klose als Scan und ließ sie drucken.

Um das Oratorium aufführen zu können, arbeitet Norbert Klose mit dem Oldesloer Kirchenmusiker Henning Münther zusammen. Beide proben mit ihren Chören seit Anfang des Jahres an dem Stück, von dem es keinerlei Tonaufzeichnungen gibt.

“Wir haben hier ein Werk, dass im Grunde völlig unbekannt ist und das macht die Arbeit sehr spannend”, sagt Organist Henning Münther über das Oratorium, dass seiner Meinung nach eigentlich ein breiteres Publikum verdient hätte: “Damals wie heute ist der musikalische Erfolg eine Frage der Vermarktung”, sagt Münther. Ludwig S. Meinardus sei offenbar nie zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen, er wurde nicht “entdeckt”. Seine Werke gerieten dadurch in Vergessenheit.

Inhaltlich beschäftigt sich das “Simon Petrus”-Oratorium in zwei Teilen mit dem wichtigsten Jünger Jesu, dem “Menschenfischer” und Gründer der Kirche. Szenen aus seinen Begegnungen mit Jesus werden dargestellt, darüber hinaus auf die Verleugnungsszene und das Pfingstwunder.

An der Umsetzung beteiligen sich die Kantorei der Peter-Pauls-Kirche Hohenweststedt, Cantica Neumünster und der Oldesloer Buxtehude-Chor. Als Orchester wurde das Sinfonietta Lübeck engagiert. Als Solisten singen Caroline Bruker-Freier (Sopran), Gabriele Vasiliauskaite (Mezzosopran), Michael Connaire (Tenor), Sönke Tams-Freier (Bariton) und Burkhard von Puttkamer (Bariton). Insgesamt besteht das Ensemble aus rund 160 Muikern.

Das “Simon Petrus”-Oratorium wird am Sonnabend, 15. September in der Peter-Paul-Kirche in Bad Oldesloe aufgeführt, am Sonntag, 23. September, in der Peter-Pauls-Kirche in Hohenweststedt. Karten gibt es zu Preisen zwischen fünf und 21 Euro über Reservix-Vorverkaufsstellen und unter www.kirche-oldesloe.de.

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