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Der Kreis

Zwei Wölfe in Steinhorst gesichtet

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Wolf. Foto: Gary Kramer/Wikimedia Commons

Steinhorst – Ein Mitarbeiter eines landwirtschaftliches Betriebes hat in Steinhorst (Kreis Herzogtum-Lauenburg) in der Nähe zur Stormarner Kreisgrenze zwei Wölfe gefilmt.

Die Sichtung liegt bereits eine Woche zurück und wurde jetzt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bestätigt.

Vor zwei Monaten gab es in Travenbrück bei Bad Oldesloe einen mutmaßlichen Angriff, bei dem ein Kalb gerissen wurde. Spätere Tests erbrachten jedoch keinen Nachweis. Einige Tage zuvor sorgte die Sichtung eines Wolfs in Lütjensee für Aufsehen.

Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden analysiert mögliche Wolfssichtung für das Land Schleswig-Holstein: „Gegenwärtig wandern die von ihren Ursprungsrudeln sich lösenden jungen Wölfe, um für sich geeignete Lebensräume und Partner zu finden.“ Ob es sich bei den beiden jetzt gesichteten Wölfen um ein Paar handelt, das im Begriff ist, ein eigenes Rudel aufzubauen, ist unklar. Das Geschlecht der Tiere konnte nicht bestimmt werden.

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Schleswig-Holstein

Zahl der Corona-Infizierten in Stormarn auf 95 gestiegen – zwei Personen genesen

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Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Bad Oldesloe – Die Zahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle im Kreis beträgt aktuell 95 (Stand: 27.03., 15:00 Uhr)

Elf in Stormarn wohnende infizierte Personen befinden sich in stationärer Behandlung, die Anderen in häuslicher Quarantäne.

Zwei Personen konnten bislang als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. In Stormarn gab es bisher noch keinen Todesfall durch das Virus.

Das Robert-Koch Institut hat bisher Informationen zu 812 Infizierten in Schleswig-Holstein. Allerdings ist das der Stand aus der Nacht von Donnerstag auf Freitag und noch nicht aktualisiert.

Laut RKI sind in SH mittlerweile vier Todesfälle durch das Virus zu beklagen.

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Wirtschaft

Ab Montag: Recyclinghöfe öffnen vereinzelt wieder

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Bad Oldesloe – Fünf Recyclinghöfe werden ab Montag (30.3.) wieder öffnen. Das hat die Abfallwirtschaft Südholstein am Freitag mitgeteilt. Allerdings sind die Bürger angehalten, bei der Entsorgung einige Regeln zu beachten.

Im Kreis Stormarn öffnen ab Montag die Höfe in Bad Oldesloe und Bargteheide. In Kreis Herzogtum Lauenburg werden die Höfe in Wiershop, Grambek und Lanken geöffnet.

Die Kunden sind angehalten, die Recyclinghöfe nur aufzusuchen, wenn es sich um Abfälle aus „unumgänglichen Aktivitäten“ wie beispielsweise Umzug, Wohnungsauflösung oder aus anderer nicht aufzuschiebender Situation handelt.

Der Einlass auf den Höfen wird auf jeweils max. fünf Anlieferungen, die sich zeitgleich auf dem Hofgelände befinden dürfen, beschränkt.

Die derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind dabei einzuhalten. Die Öffnung der Höfe erfolgt zu den regulären Zeiten von Montag bis Freitag. Am Samstag bleiben die Höfe geschlossen. Nach Möglichkeit sollen Zahlungen mit EC-Karte erfolgen.

Wegen der besonderen Anlieferbedingungen müssen sich die Kunden auf längere Wartezeiten einstellen.

Alle weiteren Informationen zu diesem Thema und zu den weiteren Entwicklun-gen bei der Abfallentsorgung finden Sie auf der Internetseite der AWSH unter www.awsh.de.

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Kita und Erziehung

Geschlossene Kitas und Schulen: Auch in Glinde müssen Eltern nichts zahlen

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Glinde – Nach Ahrensburg hat jetzt auch die Stadt Glinde angekündigt, auf die Elternbeiträge bei der Kinderbetreuung zu verzichten.

Kindertagesstätte Symbolfoto: Dimitri Ma/shutterstock

“Die Elternbeiträge für alle Betreuungsformen, die in unserer Stadt vorgehalten werden, sollen zunächst für den Monat April erlassen werden”, sagt Bürgermeister Reinhard Zug.

Der Beschluss, der in Abstimmung der politischen Fraktionen vorbereitet wurde, umfasst die Streichung der Beiträge für die Betreuung in den Kindertagesstätten und Horten in städtischer und freier Trägerschaft, die Betreuung durch die Tagespflegemütter und -väter sowie die betreute Grundschulzeit an der Grundschule Tannenweg und die nachmittägliche Betreuung der offenen Ganztagsschulen an der Grundschule Wiesenfeld sowie der Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule.

Damit geht die Stadt weitestgehend über die bisher angekündigten Vorhaben des Landes hinaus.

Insbesondere stehen hierbei die Familien im Vordergrund, die aufgrund der drastischen Veränderungen und Auswirkungen ihren Lebensalltag vollkommen neu regeln und oftmals finanzielle Einbußen auf unbestimmte Zeit hinnehmen müssen.

Aber es soll mit diesem Erlass der Gebühren auch eine Anerkennung für die Eltern zum Ausdruck kommen, die trotz der Risiken in sehr systemrelevanten Berufen tagtäglich für uns alle an vorderster Front arbeiten müssen und wirken.

„Da die Stadtvertretung nicht vor dem April-Termin dieses Vorgehen beschließen kann“, so Bürgermeister Rainhard Zug, „bitte ich die Eltern nun darum, Überweisungen für den Monat April auszusetzen bzw. die Daueraufträge für diesen Monat zu stornieren“. Die Stadtverwaltung wird ihrerseits keine Abbuchung vornehmen.

Ziel ist es den Verwaltungsaufwand so gering wird möglich zu halten. Da die Stadt die Restkostenfinanzierung auch für die freien Träger sicherstellt, regt Bürgermeister Zug das gleiche Verfahren auch dort an.

Falls es landesseitig zu einer Verlängerung der Schließzeiten über den 19. April 2020 hinaus kommen sollte, wird ebenso eine weitere Gebührenbefreiung der Eltern veranlasst.

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