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Der Kreis

Zwei Wölfe in Steinhorst gesichtet

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Wolf. Foto: Gary Kramer/Wikimedia Commons

Steinhorst – Ein Mitarbeiter eines landwirtschaftliches Betriebes hat in Steinhorst (Kreis Herzogtum-Lauenburg) in der Nähe zur Stormarner Kreisgrenze zwei Wölfe gefilmt.

Die Sichtung liegt bereits eine Woche zurück und wurde jetzt vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bestätigt.

Vor zwei Monaten gab es in Travenbrück bei Bad Oldesloe einen mutmaßlichen Angriff, bei dem ein Kalb gerissen wurde. Spätere Tests erbrachten jedoch keinen Nachweis. Einige Tage zuvor sorgte die Sichtung eines Wolfs in Lütjensee für Aufsehen.

Dr. Norman Stier von der Technischen Universität Dresden analysiert mögliche Wolfssichtung für das Land Schleswig-Holstein: „Gegenwärtig wandern die von ihren Ursprungsrudeln sich lösenden jungen Wölfe, um für sich geeignete Lebensräume und Partner zu finden.“ Ob es sich bei den beiden jetzt gesichteten Wölfen um ein Paar handelt, das im Begriff ist, ein eigenes Rudel aufzubauen, ist unklar. Das Geschlecht der Tiere konnte nicht bestimmt werden.

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Kita und Schule

Airport Hamburg spendiert der DRK-Kita Elmenhorst einen neuen Baum

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Ganz schön groß: Diese fünf Jahre alte Weißbuche wurde vom Hamburg Airport gespendet. Foto: Sabine Lotz/hfr

Elmenhorst – „Die Raupen haben unseren Kletterbaum gefressen!“ Die Kinder der Kindertagesstätte Elmenhorst des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) waren ganz traurig. Denn die schöne alte Weide wurde vom roten Weidenbohrer und seinen Kollegen verputzt und musste gefällt werden.

Die kahle Stelle im Garten legte trauriges Zeugnis von dem Raupen-Mahl ab. Doch der Hamburg Airport kam zu Hilfe: Die Abteilung Nachbarschaftskommunikation des Flughafens spendierte einen neuen Baum: Eine fünf Jahre alte Weißbuche, die von den Kindern auf den Namen „Else“ getauft wurde. Gunnar Sadewater von der Abteilung Nachbarschaftskommunikation des Hamburg Airport ließ es sich nicht nehmen, die Kita und Else zu besuchen.

Doch der Baum war nur eines von mehreren Highlights dieses Tages. Denn es stand noch die Verabschiedung der 28 Schlaufüchse auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Lied schritten die Jungen und Mädchen durch einen Rosenbogen und verließen so symbolisch die Kita. Denn nach den Ferien werden die Kleinen Schulkinder sein. Dabei floss bei den Eltern das eine oder andere Tränchen.

Doch die waren schnell getrocknet, denn es gab noch eine Überraschung für jedes Kind: Eine brandneue Ausgabe der einmal jährlich erscheinenden „Zwergenpost“. Viel Mühe, Arbeit und ganz viel Liebe steckt Katrin Nietschke, Mutter eines Kita-Kindes und Mitglied im Kita-Beirat der Gemeinde, in die Herstellung. Bis zum Vorjahr noch in Schwarz-Weiß, kommt das neue Exemplar, das auch eine Erinnerung für die Kinder an die Kita-Zeit sein soll, erstmals in einem neuen Layout: bunt, sehr hochwertig gestaltet und professionell gedruckt. Darin finden sich Berichte über alle Kita-Gruppen, Informationen und Rätsel. Finanziert hat Katrin Nietschke das Heft über Anzeigen und Sponsoren.

Zum Abschluss des Kita-Jahres wurde dann bei strahlendem Sonnenschein das alljährliche Sommerfest gefeiert. Und das war dieses Mal etwas ganz Besonderes, denn die Eltern der Schlaufüchse hatten die gesamte Organisation des Festes übernommen. So konnten die Erzieherinnen einmal ganz in Ruhe mit den Kindern zusammen feiern. Es gab eine Hüpfburg, Zuckerwatte und Popcorn, Kinderschminken, Hot Dogs, einen Kaffee- und Kuchen-Verkauf und als Höhepunkt einen Zauberer, der die großen und kleinen Festgäste mit seinen Tricks begeisterte.

Ein wunderschöner Tag mit vielen Höhepunkten, den nicht nur die Schlaufüchse und ihre Eltern bestimmt in guter Erinnerung behalten werden!

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Bad Oldesloe

Oldesloer (21) klaut VW-Bus und verursacht Unfall

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Ein Mann hat in Bad Oldesloe einen VW T4 geklaut und damit noch am gleichen Tag einen Unfall verursacht. Er wollte weglaufen, doch die Polizei war schneller.

Zunächst meldete eine Zeugin am Donnerstag gegen 17.35 Uhr bei der Polizei, dass sie in der Mewesstraße in Bad Oldesloe einen als gestohlen gemeldeten VW-Bus gesehen habe.

Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung nach dem Fahrzeug ein. „Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen ging über Notruf der Hinweis ein, dass der Fahrer eines VW T4 im Rümpeler Weg einen Verkehrsunfall verursacht hätte“, sagt Polizeisprecher Holger Meier.

Der T4 sei zunächst vorwärts auf eine Grundstückeinfahrt gefahren. Anschließend setzte der Fahrer zurück, rammte dabei einen VW Polo und flüchtete.

VW-Bus auf Schulparkplatz gefunden

Der als gestohlen gemeldeteT4 konnte unweit des Unfallortes, auf einem Parkplatz der Theodor-Storm-Schule in der Hamburger Straße abgestellt, aufgefunden werden.

Der Fahrer stand noch in der Nähe des Fahrzeugs. Als er die Polizei sah, versuchte er zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten schnell gefasst werden.

Tatverdächtiger polizeibekannt

Es handelte sich um einen polizeibekannten 21-jährigen Mann aus Bad Oldesloe.

Drogen oder Alkohol hatte er nicht konsumiert. Jedoch war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.

Nach Feststellung der Identität wurde der 21-jährige wieder entlassen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrzeugdiebstahls, Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie unerlaubten Entfernens vom Unfallort wurde eingeleitet.

Verletzt wurde niemand. An beiden unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand ein Gesamtsachschaden von ca. 5.500 Euro.

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Gesundheit

Besonderes Jubiläum: Rentner leistet seine 150. Blutspende

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Uwe Riemann bedankt sich bei den ehrenamtlichen Helferinnen des DRK-Ortsvereins Barsbüttel mit der Übergabe von Rosen
Foto: DRK Blutspendendienst/hfr

Barsbüttel – 19 Blutspender gibt es in jedem Jahr in Schleswig-Holstein und Hamburg, die die Grenze von 150 Blutspenden erreichen. Einer von ihnen ist Uwe Riemann.  Routiniert absolvierte der Rentner aus Hamburg an diesem Tag seine Jubiläumsspende im Barsbütteler Bürgerhaus.

Begonnen hat Riemann seine Spendekarriere im Jahr 1981. Als Tischler arbeitete er damals in einem Betrieb in Barsbüttel. „Mein Chef hatte die Idee, gemeinsam mit mehreren Kollegen den ganz in der Nähe stattfindenden DRK-Blutspendetermin zu besuchen. In unserem Job war uns natürlich sehr bewusst, dass man selbst sehr schnell in die Situation kommen kann, auf eine Blutspende angewiesen zu sein“, erinnerte sich der 66-jährige Jubilar.

Seitdem war der regelmäßige Besuch der Barsbütteler Spendetermine für Uwe Riemann eine Selbstverständlichkeit. „Man weiß ja nicht, wer das eigene Blut bekommt, aber man hofft, dass es für jemand anderen eine Hilfe ist.“

Neben dem eigenen Engagement wirbt Uwe Riemann auch immer wieder im Bekannten- und Freundeskreis für das lebenswichtige Thema Blutspende und versucht seit vielen Jahren, auch junge Menschen dafür zu gewinnen.

Mit seiner 150. Blutspende hat Riemann insgesamt 75 Liter Blut gespendet, mit denen er einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass die Versorgung von Patienten in Kliniken und anderen medizinischen Versorgungszentren im Norden jederzeit sichergestellt ist. Da aus dem halben Liter einer Vollblutspende drei Präparate hergestellt werden, hat er mit seinem Engagement auf diese Weise bereits bis zu 450 Patienten helfen können.

Helga Diederich (DRK-Ortsverein Barsbüttel), Uwe Riemann und Till Quint (DRK-Blutspendedienst Nord-Ost) Foto: DRK – Blutspendendienst / hfr

Dafür bedankte sich in Barsbüttel das Team des DRK-Ortsvereins um Teamleiterin Ulrike Kühn. Till Quint vom DRK-Blutspendedienst überreichte eine Geschenkbox und sprach auch im Namen der vielen Patienten seinen Dank aus.

Und auch der Jubilar selber fand sehr persönliche Worte des Dankes für den Einsatz der ehrenamtlichen DRK Helferinnen und Helfer und überreichte nach der Spende jedem und jeder einzelnen von ihnen eine Rose.

Die Ehrenamtler schafften auf jedem Termin eine freundliche Atmosphäre und würden regelmäßig für eine hervorragende Bewirtung aller Spenderinnen und Spender sorgen – am 18. Juli kamen insgesamt 81 Blutspenderinnen und –spender, vier von ihnen waren zum ersten Mal dabei.

Mit anderen Menschen zusammen zu kommen und hier das tolle Gemeinschaftsgefühl zu genießen, das ist ebenfalls Motivation für mich, auch weiterhin regelmäßig nach Barsbüttel zum Blutspenden zu kommen“, freute sich Uwe Riemann, der – wenn seine Gesundheit es weiterhin zulässt – auch die Ehrung für 175 Spenden in einigen Jahren erreichen kann.

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