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Bad Oldesloe

Oldesloer verkaufsoffener Sonntag zeigt sich verbessert

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Geschmückter Marktplatz beim Verkaufsoffenen Sonntag am 6. Mai
Foto: SL

Bad Oldesloe – Nachdem es am letzten verkaufsoffenen Sonntag fiel Kritik aus unterschiedlichsten Richtungen von Verwaltung bis zu Besuchern und Vereinen gab, zeigte sich die neue Ausgabe deutlich verbessert, wenn auch weiterhin deutlich Luft nach oben bleibt.

Die zwei wichtigsten Veränderungen: die Kritik, dass mehr Lokalkolorit erwünscht ist, wurde ernst genommen und in diese Richtung gearbeitet. Der zweite Punkt: der Wochenmarkt wurde durch Sebastian Hagen (Hagen Events) gestaltet und das Bemühen um eine ansprechende Ausgestaltung war deutlich festzustellen. Viele Besucher lobten diesen Bereich ausdrücklich. Auch das Foodtruckangebot der immer beliebter werdenden lokalen Crew von “Des Teufels fette Beute” kam dort sehr gut an.

Die Fußgängerzonen-Passanten nutzten bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen das Angebot durchaus rege. Auch Vereine, ein paar Kaufleute und einige Wochenmarktbeschicker hatten Stände aufgebaut. Das ist eine positive Tendenz, zeigt sie doch, dass es eine Bereitschaft gibt, sich aktiv einzubringen und ein Interesse am Erhalt der Veranstaltung besteht. Bürgermeister Jörg Lembke hatte erst kürzlich nach einer Podiumsdiskussion der Wirtschaftsvereinigung betont, dass er sich manchmel mehr gemeinsames Anpacken und weniger nörgeln und meckern von den Oldesloern wünschen würde.

Während der Marktplatz und die Hindenburgstraße deutlich mehr als bei der vorherigen Ausgabe zu bieten hatten, blieb es in manchen Teilen der Innenstadt leider etwas trist.

Sehr wenig Aktionen gab es erneut in der Bestorstraße, die irgendwie wie abgeschnitten vom Gesamtgeschehen wirkte. Auch auf der Hude war trotz der Vorführungen der Kung-Fu Schule nicht so viel los, wie diese verdient gehabt hätte. Der größere Andrang endete bei der Eisdiele in der Mühlenstraße.  Mit Attraktionen und Angeboten die gesamte Fußgängerzone noch mehr zu beleben, wird eine Herausforderung für zukünftige verkaufsoffene Sonntage. 

Wahlergebnis-Bekanntgabe auf dem Marktplatz Foto: Fischer

Ein Höhepunkt war der Abschluss mit der Bekanntgabe der Kommunalwahlergebnisse auf dem Marktplatz. Dieses Angebot nutzten ungefähr nach der Schließung der Geschäfte noch rund 150 Oldesloer gerne.

Hauptaugenmerk wird es für den ehrenamtlich engagierten Organisator Hans-Jörg Steglich bleiben, noch mehr Kauftleute zum Mitwirken motivieren zu können. Die Stadtverwaltung hatte schon im Vorwege erklärt, dass sie die Kaufleute der Innenstadt in der Pflicht sieht. Gerne wolle man solche Aktionen weiter mit 16 000 Euro im Jahr aus der Wirtschaftsförderung unterstützen, allerdings brauche es da auch ein breites Engagement.

Agnes Heesch, Stadtmarketing und Wirtschaftsförderung der Stadt, hatte betont, dass sie sich eine Vertretung der Innenstadtkaufleute wünsche, wie es früher die Gemeinschaft der Oldesloer Kaufleute war. “Es fehlt ein Verein oder eine Vereinigung, die sich für die Belange der Geschäfte in der Fußgängerzone engagiert und genau diese Interessen vorträgt und vertritt”, hatte Heesch gesagt. Es sei wichtig das Einkaufserlebnis in der Innenstadt zu verbessern. “Das muss aber in Zukunft auch nicht immer ein verkaufsoffener Sonntag sein. Da können auch andere Ideen her”, hatte Heesch angekündigt und für den Herbst ein Treffen mit interessierten Beteiligten von Kaufleuten über Veranstalter bis zu kulturell Aktiven zugesagt.

Sebastian Hagen (links) gestaltete den Marktplatz. Neben ihm: Einkaufssonntag-Koordinator Hans-Jörg Steglich und Agnes Heesch vom Stadtmarketing. Foto: Fischer

Was es bedeutet, wenn die Kunden zu den Supermärkten auf der “grünen Wiese” gelockt werde, zeige sich gerade in Reinfeld. Dort habe man eine schön renovierte Innenstadt mit wunderbarer Heerenteich-Promenade, aber Geschäfte gebe es in der Innenstadt kaum noch. Diese sei nun hübsch aber relativ tot, während sich der Einkauf in das Gewerbegebiet verlagert hat.

Steglich hatte im Vorwege erklärt, dass fast alle Innenstadtgeschäfte den verkaufsoffenen Sonntag wollen, es aber oft schwierig wird, wenn es dann darum geht, sich über das Öffnen der Geschäfte hinaus einzubringen. In vielen Fällen hat das auch mit der Personalstärke kleiner Geschäfte zu tun oder dass große Filialisten halt nur öffnen wollen, aber nicht bereit sind auch noch Aktionen durchzuführen.

Wenn noch mehr Geschäftsleute in dem Stil wie das Modehaus Rohde oder Steglich (Löwenapotheke) selbst mitwirken würden, würde der verkaufsoffene Sonntag noch mehr Qualität gewinnen. Dass die Tendenz ein wenig in Richtung mehr Einzelengagement zeigt, war zu spüren.

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Bad Oldesloe

Erneut Impfaktion im Oldesloer Hölk ohne Anmeldung

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Bad Oldesloe – Am Mittwoch, den 19. Januar besteht im Treffpunkt Plan B Im Hölk 2 in Bad Oldesloe erneut die Möglichkeit, sich zwischen 9:30 und 17:30 Uhr gegen Corona impfen zu lassen.

Die Hölk- und Poggenbreeden-Hochhäuser in Bad Oldesloe

Möglich sind Erst- und Zweitimpfungen sowie Booster-Impfungen. Eine Impfärztin berät vor Ort. Kinder können ab 12 geimpft werden. Ab 14 Jahren dürfen sie allein in die Impfung einwilligen. Die Teams sind mit den Impfstoffen von BioNTech und Moderna ausgestattet.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mitgebracht werden muss lediglich ein gültiges Ausweisdokument und ein Impfpass, sofern vorhanden.  

Das Treffpunkt-Team empfiehlt allen, die noch nicht geimpft sind, diesen unkomplizierten Termin ohne Anmeldung im Treffpunkt unbedingt zu nutzen.

Quartiersmanagerin Maria Herrmann betont: „Die letzte Aktion im November mit fast 400 Teilnehmern war ein großer Erfolg. Deshalb haben wir uns entschieden, diese Impfangebote auch weiter zu organisieren. Wir sind sicher, dass auch diesmal alles in entspannter Atmosphäre abläuft“.

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Bad Oldesloe

Waren werden knapp: BrAWO-Center bittet um Möbelspenden

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Bad Oldesloe – Beim BrAWO-Center Bad Oldesloe werden die Waren knapp. Besonders die Auswahl an Möbeln, Haushaltswaren und Kinderspielzeug ist inzwischen überschaubar.

„Wer sich von alten, aber gut erhaltenen Möbeln trennen möchte, sollte uns anrufen. Wir vereinbaren einen Termin, bauen ab und transportieren die Möbelstücke zu uns“, erklärt Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Auch alte Fahrräder, die wieder fahrtüchtig gemacht worden sind, stehen bei den Kunden hoch im Kurs. Dieser Bereich ist in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut worden.

Das BrAWO-Center, Im Hölk 2, ist telefonisch unter der Nummer 0 45 31 – 80 40 810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de zu erreichen.

Der Zulauf in der Einrichtung der AWO Bildung und Arbeit (AWO BA) im Kreis Stormarn ist trotz der Pandemie ungebrochen. Neben Möbeln sind vor allem Kleidungsstücke, besonders Kinderkleidung, aber auch Hausrat wie zum Beispiel Töpfe, Pfannen, Geschirr, Handtücher und Gardinen sehr begehrt.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA – wie hier das BrAWO-Center Bad Oldesloe – verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH). Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Oldesloer Polizei nimmt Verdächtigen nach Einbruch in Waschanlage fest

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Bad Oldesloe – In der Neujahrsnacht (01.01.2022) nahmen Polizeibeamten einen 42-jährigen Mann fest, der sich zuvor wohl Zutritt zu einer Waschanlage in der Lily-Braun-Straße in Bad Oldesloe verschafft hatte.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Gegen 3.40 Uhr wurden die Beamten in die Lily-Braun-Straße entsandt, nachdem dort der Einbruchsalarm ausgelöst wurde.

Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine gewaltsam geöffnete Tür an einem Rolltor fest. Bei der Absuche des Objektes befanden sich keine Täter mehr in den Räumlichkeiten.

Im Rahmen von sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte auf der B 208 in der Ratzeburger Straße ein 42-jähriger Tatverdächtiger aus Nordwestmecklenburg mit seinem Fahrzeug gestellt und vorläufig festgenommen werden.

In dem Wagen wurde Einbruchswerkzeug gefunden.

Stehlgut war nach erster Prüfung des Betreibers der Waschanlage nicht zu beklagen.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Tatverdächtige nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Er wird sich wegen des versuchten Diebstahls in einem besonders schweren Fall verantworten müssen.

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