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Hamburg

Hamburg: Radfahrerin (33) von LKW überrollt

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Archivfoto: SL

Hamburg – Bei einem schweren Verkehrsunfall erlitt am 7. Mai eine 33-jährige Fahrradfahrerin in Hamburg-Eimsbüttel tödliche Verletzungen.

Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 48-Jähriger mit seinem Lkw MAN den Eppendorfer Weg in Richtung Hoheluftchaussee und wollte bei Grünlicht nach rechts in die Osterstraße abbiegen.

Die Radfahrerin (33) fuhr in gleicher Richtung und wollte bei Grünlicht die Osterstraße auf der Radfurt überqueren.Beim Abbiegen erfasste der Lkw die Radfahrerin.

Mehrere Verkehrsteilnehmer und Augenzeugen meldeten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den Notruf 112 den Verkehrsunfall. Die Radfahrerin sei ansprechbar und unter dem Fahrzeug eingeklemmt.

Daraufhin alarmierten die Beamten der Rettungsleitstelle sofort einen Löschzug, einen Führungsdienst (B-Dienst), den Umweltdienst, einen Rettungswagen, einen Gerätewagen Rüst 2, den Rettungshubschrauber des Bundeswehr-Rettungszentrums, den Kran der Feuerwehr Hamburg mit Wechselladefahrzeug und Abrollbehälter Kranmaterial, den diensthabenden Pressesprecher sowie die Freiwillige Feuerwehr Eppendorf mit einem Gerätekraftwagen mit Lichtmastanhänger und einem Gerätewagen Rüst 3 zur Einsatzstelle.

„Vor Ort stellten die ersteintreffenden Einsatzkräfte fest, dass die Radfahrerin unter einem LKW mit Kofferaufbau zwischen Vorder- und Antriebsachse lag, nicht eingeklemmt und nicht mehr ansprechbar war“, so Torsten Wesselly von der Feuerwehr Hamburg.

Den Notfallsanitätern der Feuerwehr Hamburg gelang es schnell die Patientin mit Hilfe einer Schaufeltrage unter dem Fahrzeug hervorzuholen und direkt die rettungsdienstliche Versorgung einzuleiten. Zusammen mit dem Notarzt gelang es dem Rettungsteam trotz maximaler rettungsdienstlicher Versorgung und durchgeführter Reanimationsmaßnahmen nicht die Patientin zu retten. Sie verstarb noch an der Unfallstelle an den Folgen eines Überrolltraumas und der hierdurch erlittenen multiplen lebensbedrohlichen Verletzungen.

Der Leichnam wurde anschließend mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg ins Institut für Rechtsmedizin transportiert. Der unverletzte, jedoch schockierte Fahrer des LKW wurde zunächst durch Notfallsanitäter der Feuerwehr betreut und im weiteren Verlauf einer nachgeforderten Notfallseelsorgerin der Feuerwehr Hamburg übergeben. Im Anschluss an die Rettungsmaßnahmen wurde die Unfallstelle der Polizei zur Ursachenermittlung übergeben.

Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr und Freiwilliger Feuerwehr vor Ort in Einsatz.

Beamte des Verkehrsunfalldienstes West (VD 2) übernahmen die Unfallaufnahme. Sie zogen einen Sachverständigen hinzu und setzten einen 3D-Laserscanner des Landeskriminalamtes zur Vermessung des Unfallortes ein.

Die Osterstraße war während der Verkehrsunfallaufnahme voll gesperrt. Die Ermittlungen des Verkehrsunfalldienstes dauern an.

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Hamburg

Hamburger Polizei gehen Drogendealer ins Netz

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Im Rahmen zweier Durchsuchungen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität haben Ermittler des Rauschgiftdezernats (LKA 68) gestern Morgen, 18. Juli, in Hamburg unter anderem nicht geringe Mengen Marihuana und Kokain sichergestellt. Einer der Tatverdächtigen wurde einem Haftrichter zugeführt.

Foto: Polizei Hamburg/Hfr

Durch einen Zeugenhinweis rückten ein 29-jähriger Türke und ein 21-Deutscher in den Fokus der Ermittler. Die beiden polizeibekannten Männer standen daher im Verdacht, gemeinsam gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim zuständigen Ermittlungsrichter Durchsuchungsbeschlüsse für die beiden Tatverdächtigen.

“Bei den gestern erfolgten Durchsuchungen in Hamburg-Billstedt fanden die Ermittler im Fahrzeug des 29-Jährigen ein Tierabwehrspray und Quarzsandhandschuhe. In der Wohnung des 21-Jährigen fanden sie neben ca. 300 Gramm Marihuana und knapp 30 Gramm Kokain unter anderem auch knapp 3.300 Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Machete, Verpackungsmaterial, diverse Feinwaagen und Mobiltelefone”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth

Der 29-Jährige verblieb auf freiem Fuß, da keine Haftgründe vorlagen. Den 21-Jährigen nahmen die Ermittler vorläufig fest und führten ihn einem Haftrichter zu.Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Bad Oldesloe

Regionalbahn nach Bad Oldesloe: Notbremsung wegen eines Toilettengangs

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Hamburger Hauptbahnhof
Foto: SL

Hamburg – Er wollte eigentlich den Zug nur als Toilette benutzen, doch dann setzte sich die Bahn in Bewegung in Richtung Bad Oldesloe. Dieser WC-Besuch dürfte nun deutlich teurer werden, als die öffentlichen Bahnhofstoiletten gewesen wären.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei betrat ein Mann (m.35) am 17. Juli gegen 11.35 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof einen abfahrbereiten Regionalzug zur Fahrt nach Bad Oldesloe.

Der deutsche Staatsangehörige hatte aber keine Reiseabsichten, sondern wollte seine Notdurft auf einem Zug-WC verrichten.

Nachdem der Mann das WC wieder verlassen hatte bemerkte er, dass der Zug sich bereits in Bewegung gesetzt hatte. Daraufhin betätigte der 35-Jährige die für den Notfall vorgesehene Notentriegelung einer Tür und öffnete diese. Durch dieses Handeln musste eine Schnellbremsung des Zuges veranlasst werden und der Zug kam am Gleis 5 zum Stehen.

Eine Zugbegleiterin informierte daraufhin die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Gegenüber einer eingesetzten Streife der Bundespolizei bestätigte der leicht alkoholisierte Mann den Vorfall.

Nach Überprüfung der Personalien wurde der Mann vor Ort entlassen. Ein entsprechendes Verfahren wurde gegen den gebürtigen Hamburger eingeleitet.

Nach jetzigem Sachstand erhielt der entsprechende Zug durch den Vorfall eine Verspätung von 13 Minuten.

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Hamburg

Badeunfälle: Junge Frau und Mädchen erfolgreich wiederbelebt

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Symbolfoto: Wavebreakmedia/shutterstock.com

Hamburg – Wie wichtig schnelle Erste Hilfe ist und wie sie Leben retten kann, zeigte sich gestern gleich zwei Mal in Hamburger Schwimmbädern.

Kurz vor 17 Uhr ging zunächst ein Notruf aus dem Hallenbad Blankense in der Rettungsleitstelle ein, dass ein Kind wiederbelebt werde. Ein Bademeister hatte das Mädchen leblos im Wasser treiben sehen und es sofort an den Beckenrand gerettet und dort mit der Reanimation begonnen. Bereits nach kurzer Zeit war das Kind wach und ansprechbar. Nach einer eingehenden Untersuchung durch Notfallsanitäter und den Notarzt der Feuerwehr Hamburg wurde die Fünfjährige kreislaufstabil in ein Kinderkrankenhaus befördert.

Nur gut eine Stunde später, kurz nach 18 Uhr, ging ein Hilfeersuchen aus dem Hallenbad Elbgaustraße über den Notruf 112 bei der Feuerwehr Hamburg ein. Eine 24-jährige Frau wurde leblos aus dem Wasser gerettet und sofort durch einen Bademeister reanimiert.

Als Notfallsanitäter der Feuerwehr und ein Notarzt an der Einsatzstelle Eintrafen, hatte die junge Frau bereits wieder eine eigene Herztätigkeit und konnte kreislaufstabil in ein Notfallkrankenhaus zur weiteren Untersuchung befördert werden.

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