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Hamburg

Hamburg: Gehbehinderte Frau bestohlen und Geld im BH versteckt

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Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Am 3. Mai gegen 13 Uhr nahmen Zivilfahnder der Bundespolizei nach einer Fahndung gegen Taschendiebe ein Diebes-Duo (w.25,w.37) in einem Bekleidungsgeschäft in Hamburg-Harburg vorläufig fest.

Das Duo geriet bereits im Hamburger Hauptbahnhof durch das tätertypische Verhalten in das Visier der eingesetzten Fahnder. Offensichtlich suchten die Frauen zielgerichtet nach geeigneten Opfern.

Die beiden Frauen fuhren im weiteren Verlauf mit einer S-Bahn der Linie S 31 bis zum S-Bahnhaltpunkt Harburg-Rathaus. Dort verließ das Duo die S-Bahnstation und begab sich zielstrebig in ein Bekleidungsgeschäft. Im Rahmen der durchgeführten Observation beobachteten die eingesetzten Fahnder anschließend einen dreisten Diebstahl.

In dem Bekleidungsgeschäft konnte das Duo dann sehr schnell ein geeignetes Opfer ausfindig machen. Eine gehbehinderte Frau schaute sich Bekleidung an und war dementsprechend abgelenkt. Das Diebes-Duo ging dann professionell und arbeitsteilig vor. Eine Tatverdächtige (w.25) entwendete blitzschnell aus der im mitgeführten Rollator abgelegten Handtasche die Geldbörse (Inhalt: 630 Euro Bargeld, Ausweise) der Geschädigten.

Die zweite Beschuldigte deckte die Tathandlung ab. Das Duo verließ nach der Tat zügig das Geschäft und begab sich in ein WC einer Bäckerei. Dort wurde das Bargeld entnommen und die Geldbörse liegengelassen.

Nach Verlassen der Bäckerei erfolgte die Festnahme des Duos durch Zivilfahnder der Bundespolizei. Die Beschuldigten wurden anschließend mit einem Funkstreifenwagen dem PK 46 der Polizei Hamburg zugeführt. Bei der Durchsuchung der Kleidung wurde bei einer Beschuldigten das zuvor entwendete Bargeld im BH aufgefunden und sichergestellt.

Gegen die Beschuldigten aus Bergedorf und Heimfeld wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die bulgarischen Staatsangehörigen mussten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen werden. Die weiteren Ermittlungen werden zuständigkeitshalber vom LKA geführt.

Im Anschluss erschien die Geschädigte (w.62) aus Harburg völlig aufgelöst im PK 46 um den Diebstahl zur Anzeige zu bringen. Die eigentliche Tat hatte die Frau nicht bemerkt. Der Geschädigten konnten die zuvor entwendete Geldbörse sowie das Bargeld in der Höhe von 630 Euro wieder ausgehändigt werden.

Die Bundespolizeiinspektion Hamburg rät: „Achten Sie auf Taschendiebe! Führen Sie Handys und Geldbörsen nur in geschlossenen Innentaschen mit sich. Lassen Sie ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt stehen und legen Sie Handtaschen beim Einkaufen nie unbeaufsichtigt ab.

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Hamburg

Hamburger Polizei gehen Drogendealer ins Netz

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Foto: Polizei Hamburg/hfr

Hamburg – Im Rahmen zweier Durchsuchungen zur Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität haben Ermittler des Rauschgiftdezernats (LKA 68) gestern Morgen, 18. Juli, in Hamburg unter anderem nicht geringe Mengen Marihuana und Kokain sichergestellt. Einer der Tatverdächtigen wurde einem Haftrichter zugeführt.

Foto: Polizei Hamburg/Hfr

Durch einen Zeugenhinweis rückten ein 29-jähriger Türke und ein 21-Deutscher in den Fokus der Ermittler. Die beiden polizeibekannten Männer standen daher im Verdacht, gemeinsam gewerbsmäßig mit Betäubungsmitteln zu handeln.

Aufgrund der Ermittlungsergebnisse erwirkte die Staatsanwaltschaft Hamburg beim zuständigen Ermittlungsrichter Durchsuchungsbeschlüsse für die beiden Tatverdächtigen.

“Bei den gestern erfolgten Durchsuchungen in Hamburg-Billstedt fanden die Ermittler im Fahrzeug des 29-Jährigen ein Tierabwehrspray und Quarzsandhandschuhe. In der Wohnung des 21-Jährigen fanden sie neben ca. 300 Gramm Marihuana und knapp 30 Gramm Kokain unter anderem auch knapp 3.300 Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Machete, Verpackungsmaterial, diverse Feinwaagen und Mobiltelefone”, so Polizeisprecher Florian Abbenseth

Der 29-Jährige verblieb auf freiem Fuß, da keine Haftgründe vorlagen. Den 21-Jährigen nahmen die Ermittler vorläufig fest und führten ihn einem Haftrichter zu.Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Bad Oldesloe

Regionalbahn nach Bad Oldesloe: Notbremsung wegen eines Toilettengangs

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Hamburger Hauptbahnhof
Foto: SL

Hamburg – Er wollte eigentlich den Zug nur als Toilette benutzen, doch dann setzte sich die Bahn in Bewegung in Richtung Bad Oldesloe. Dieser WC-Besuch dürfte nun deutlich teurer werden, als die öffentlichen Bahnhofstoiletten gewesen wären.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei betrat ein Mann (m.35) am 17. Juli gegen 11.35 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof einen abfahrbereiten Regionalzug zur Fahrt nach Bad Oldesloe.

Der deutsche Staatsangehörige hatte aber keine Reiseabsichten, sondern wollte seine Notdurft auf einem Zug-WC verrichten.

Nachdem der Mann das WC wieder verlassen hatte bemerkte er, dass der Zug sich bereits in Bewegung gesetzt hatte. Daraufhin betätigte der 35-Jährige die für den Notfall vorgesehene Notentriegelung einer Tür und öffnete diese. Durch dieses Handeln musste eine Schnellbremsung des Zuges veranlasst werden und der Zug kam am Gleis 5 zum Stehen.

Eine Zugbegleiterin informierte daraufhin die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Gegenüber einer eingesetzten Streife der Bundespolizei bestätigte der leicht alkoholisierte Mann den Vorfall.

Nach Überprüfung der Personalien wurde der Mann vor Ort entlassen. Ein entsprechendes Verfahren wurde gegen den gebürtigen Hamburger eingeleitet.

Nach jetzigem Sachstand erhielt der entsprechende Zug durch den Vorfall eine Verspätung von 13 Minuten.

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Hamburg

Badeunfälle: Junge Frau und Mädchen erfolgreich wiederbelebt

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Symbolfoto: Wavebreakmedia/shutterstock.com

Hamburg – Wie wichtig schnelle Erste Hilfe ist und wie sie Leben retten kann, zeigte sich gestern gleich zwei Mal in Hamburger Schwimmbädern.

Kurz vor 17 Uhr ging zunächst ein Notruf aus dem Hallenbad Blankense in der Rettungsleitstelle ein, dass ein Kind wiederbelebt werde. Ein Bademeister hatte das Mädchen leblos im Wasser treiben sehen und es sofort an den Beckenrand gerettet und dort mit der Reanimation begonnen. Bereits nach kurzer Zeit war das Kind wach und ansprechbar. Nach einer eingehenden Untersuchung durch Notfallsanitäter und den Notarzt der Feuerwehr Hamburg wurde die Fünfjährige kreislaufstabil in ein Kinderkrankenhaus befördert.

Nur gut eine Stunde später, kurz nach 18 Uhr, ging ein Hilfeersuchen aus dem Hallenbad Elbgaustraße über den Notruf 112 bei der Feuerwehr Hamburg ein. Eine 24-jährige Frau wurde leblos aus dem Wasser gerettet und sofort durch einen Bademeister reanimiert.

Als Notfallsanitäter der Feuerwehr und ein Notarzt an der Einsatzstelle Eintrafen, hatte die junge Frau bereits wieder eine eigene Herztätigkeit und konnte kreislaufstabil in ein Notfallkrankenhaus zur weiteren Untersuchung befördert werden.

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