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Fußball

SV Preußen Reinfeld verteidigt den Kreispokal

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Paul Treichel und der SV Preußen Reinfeld verteidigten den Kreispokal.
FOto: SL

Tremsbüttel – Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte hat der SV Preußen Reinfeld den Fußballkreispokal verteidigt. Mit 3:2 (1:1) konnte der Landesligist die Kreisligamannschaft des TSV Bargteheide besiegen und sich damit den zweiten Sieg in Folge sichern.

Die Bargteheider hatten im Halbfinale überraschend den Turnierfavoriten und Oberligisten SV Eichede aus dem Turnier geworfen. Auch gegen Reinfeld kämpften die Bargteheider aufopferungsvoll und schafften nach Rückstand zwei Mal den Ausgleich.

In der 78. Minute war es schließlich Dennis Lie, der den Siegtreffer zum 3:2 für die Reinfelder erzielen konnte. Die wollen jetzt mehr. Nachdem nach dem letzte Kreispokalsieg im Landespokal bereits der Weg bis ins Halbfinale führte – wo man gegen Husum knapp verlor – wollen die Reinfelder dieses Mal erneut im Landespokal von sich Reden machen.

 

 

 

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Fußball

TSV Glinde veranstaltet Fußball-Liga-Blitzturnier

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Fußballkreisliga
Symbolfoto: SL

Glinde – Ein interessantes Fußball-Liga-Blitzturnier ( Spielzeit 2x 30 Minuten) findet am Sonntag, 15. Juli, beim TSV Glinde statt.

Bei freiem Eintritt hoffen wir auf zahlreiche Zuschauer ,wenn unsere 1. Herren mit einigen neuen Spielern um 11:15 Uhr auf TuS Dassendorf, der zurzeit besten Amateurmannschaft im Hamburger Fußballverband trifft. Vorher, um 10 Uhr wird die Ligamannschaft von Oststeinbek, die schon als Meisterschaftsfavorit in der Bezirksliga Ost gehandelt wird, gegen den Oberliga-Traditionsclub Concordia Hamburg antreten.

Danach dann das Spiel um Platz 3 und anschließend das Finale. Um 15:15 Uhr findet die Siegerehrung statt, so dass man ohne Probleme das WM-Endspiel um 17 Uhr  sehen kann.

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Fußball

Nach WM-Pleite: Was wird aus dem Fan Park Hamburg?

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Hamburg – Die Fußballweltmeisterschaft ist das größte Sportereignis der Welt, weshalb es auch die größte Wahrnehmung erhält. Besonders direkt vor Anbeginn einer jeden Weltmeisterschaft steigt der Hype bei Fußballfans und besonders bei Anhängern der teilnehmenden Länder.

Dadurch entsteht auch viel Geselligkeit, bei der Fans zusammen um ihre Teams bangen und feiern. Hierfür bieten sich die Public Viewings als ideale Möglichkeit an. Wie die Morgenpost berichtete, hatte die Regierung mit einer Sonderverordnung beschlossen den Lärmschutz vorübergehend zu lockern, um auch nach 22 Uhr noch das Feiern im Freien zu ermöglichen. Genau dies war auch ideal für Fußballfans in Hamburg – wäre da nicht die deutsche Mannschaft vorzeitig ausgeschieden.

Der Fan Park auf dem Heiligengeistfeld war mit Abstand als größtes Public Viewing Hamburgs geplant gewesen. Mit einer Kapazität bis zu 40.000 Zuschauern auf einer Fläche von 35.000 Quadratmetern sollte hier die größte Fußballparty des Nordens starten, die sogar bundesweit nur durch das XXX-Public-Viewing in Berlin hätte übertroffen werden können.

Ein 120 Quadratmeter großer LED-Bildschirm sollte Hamburg zum Heimstadion der deutschen Elf machen. Beim ersten Spiel gegen Mexiko kamen rund 15.000 Menschen. Das geringe Interesse lag noch daran, dass die meisten Fans sich auf die späteren Spiele des Turniers freuten. 

Zuschauerzahlen nahmen immer weiter ab

Die Niederlage gegen die Mittelamerikaner dämpfte die Fußballlust daher stark. Gegen die Schweden im folgenden Spiel kamen nur noch 5000 Besucher.

Den Höhepunkt erreichten die Besucherzahlen beim letzten Spiel gegen Südkorea, da es hier um die Entscheidung in der Gruppe ging. Immerhin 20.000 Menschen wohnten dem Spiel bei, bei dem die Deutschen gegen den krassen Außenseiter Südkorea verloren. Daher war die Stimmung in dem Fan Park auch sehr gedämpft und traurige und enttäuschte Gesichter prägten das allgemeine Bild.

Statistik: Deutsche Niederlage war abzusehen

Dabei war das Ausscheiden der Deutschen rein fußballerisch gesehen gar nicht so überraschend. Die Mannschaft schaffte es nicht den gemeinschaftlichen Funken zu beschwören, der noch zum großen Erfolg 2014 führte. Dies wurde auch in den Quoten der Buchmacher so widergespiegelt. Wenn man den Trend verfolgte, konnte man erkennen, dass die Siegeswahrscheinlichkeiten Deutschlands immer mehr sanken.

Die statistischen Einschätzungen von Experten wie William Hill lassen sich daher als guten Indikator zur genaueren Einschätzung von Fußballspielen betrachten. Dadurch erhält man auch eine bessere Vorstellung darüber, wer Weltmeister werden wird oder auch andere Turniere, wie die Champions League, für sich entscheiden kann. Auch die Erfolgschancen für den Wiederaufstieg des Hamburger SV lassen sich dank der Buchmacher besser erkennen.

Asian Football Confederation via Facebook

Doch schon im Vorfeld gab es einige Probleme bei den Betreibern des Fan Parks, da man keinen Hauptsponsor finden konnte. Daher versuchte man mit einer Sicherheitsgebühr von zwei Euro pro Person hier etwas gegenzusteuern. Doch die nüchternen Besucherzahlen und das vorzeitige WM-Aus haben die Betreiber eine Menge Geld gekostet. Bis kein neuer Sponsor gefunden werden kann, ist die Zukunft des Public Viewings bei zukünftigen Weltmeister- und Europameisterschaften also ungewiss.

Dabei ist die Situation nicht nur in Hamburg so, da es laut dem NDR viele Anzeichen gibt, die darauf hinweisen, dass Public Viewings nicht mehr so rentabel sind. Hamburger sollen aber nicht verzagen. In der Hansestadt wird es bei den zahlreichen Pubs und Bars hier aber auch in der Zukunft gute Alternativen für das öffentliche Fußballschauen geben. 

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Bad Oldesloe

Oldesloer Kunstrasen: Wieder Scherben, wieder Müll, wieder Reinigung

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Die Regeln sind eigentlich ziemlich klar.
Foto: SL

Bad Oldesloe – Mehr Mülleimer und dass das Thema mittlerweile öffentlich bekannt ist und diskutiert wird, haben nichts gebracht: Auch nach dem Vogelschießenabend war der Kunstrasen am Exer so sehr mit Müll und Scherben verdreckt, dass eine einfache Reinigung und Aufräumarbeiten durch den Oldesloer Bauhof nicht ausreichten.

“Wir hatten mehr Mülleimer aufgestellt, die wurden zwar auch genutzt, aber brachten nicht den erhofften Erfolg. Sie waren halb voll, der Rest an Müll und auch wieder Scherben lag überall auf dem Kunstrasenplatz”, teilte Bürgermeister Jörg Lembke den Mitgliedern des Oldesloer Bau- und Planungsausschuss mit. Die Kosten für die Reinigung durch eine Spezialfirma beliefen sich im Anschluss daher erneut auf 3000 Euro.

Ein vom VfL Oldesloe angeregete, kurzfristige Sperrung des Platzes am Vogelschießenabend war sowohl politisch als auch von Verwaltungsseite aus nicht weiter verfolgt worden.

Tatsächlich ist das Problem, dass immer wieder unterschiedliche Handlungsstränge zusammengebracht werden. Dass tagsüber der Großteil der Nutzer über Generationen und Sprachbarrieren hinweg dort gemeinsam kickt, schließt ja eben nicht aus, dass sich nachts oder an warmen Sommertagen dort auch viele Menschen treffen, die eben nicht Fußball spielen wollen. Wer also kritisiert, dass es zu Fehlnutzungen kommt, die Schäden hinterlassen, greift ja nicht die Kicker an, die friedlich das runde Leder gemeinsam in die Maschen treten wollen.

Glasscherbe auf dem Kunstrasenplatz.
Foto: SL

Am Dienstag fanden sich auf dem Platz am Nachmittag erneut – trotz der gerade erst erfolgen Reinigung – Scherben und Zigarettenstummel. Neben zwei Zigarettenüberresten waren auch die umliegenden Kunstrasenfasern angebrannt. 

Klar muss in der politischen Diskussion – und auch der Diskussion der Nutzer untereinander – werden, dass es nicht darum geht, den sportlich Interssierten einen zu den meisten Zeiten frei verfügbaren Platz zu nehmen, sondern darum, wie verhindert wird, dass er falsch genutzt wird. Wer einen Treffpunkt schaffen wollte, der benötigt dafür nicht einen teuren Kunstrasenplatz, betonen Sportler immer wieder.

Auch an Vogelschießen gab es wieder unterschiedlichste Nutzungen des Platzes die schädlich für den Untergrund sind. So konnte man schon bei kurzer Beobachtung Menschen mit hochhackigen Schuhen auf dem Platz sehen, darüber hinaus wurde Fahrrad und auch wieder Mofa gefahren. Eine dauerhafte Fehlnutzung – das wurde schon bei der Eröffnung betont – werde Platz nach und nach ruinieren. Erstaunlich ist dabei vor allem, dass die Regeln – die auf den Schildern deutlich zu lesen sind – einfach ignoriert werden. Das hat vor allem sicherlich auch damit zu tun, dass es keine Konsequenzen hat.

Die Einsicht muss wohl auch einkehren, dass es manchen Nutzern, die den Platz eben nicht als Fußballplatz nutzen oder nutzen wollen, relativ egal zu sein scheint, welchen Schaden der Platz nimmt. Das hat dann viel mit Ignoranz, Egoismus und einfach auch Dummheit zu tun. Kurzum: wie wir schon berichteten herrscht bei vielen Nutzern mit Fahrrad und Picknickdecke oft kaum bis gar keine Einsicht.

Die Frage ist, wie es weitergeht. Schaut bald ein Security regelmäßig ob die Regeln eingehalten werden – wie manche Politiker anregen ?  Wenn ja, was kostet das ? Und steht der Security dann dort Tage und Nacht ? Kommt doch ein Zaun mit einem Torzugang, der tagsüber für alle Nutzer geöffnet, aber nachts geschlossen ist ?

Wird der Vereinssport – wenn es so weitergeht – bald tatsächlich dort nicht mehr stattfinden können, weil es durch Scherben und Scherbenreste zwischen den Kunstgrashalmen einfach zu gefährlich ist ? Der Bürgermeister hatte bereits angekündigt, dass man die Entwicklung genau beobachten müsse. Wenn dort weiterhin Scherben gefunden werden, könne das nur heißen, dass der Vereinssport dort nicht mehr stattfinden könne, weil eine 24 Stunden Überwachung des Platzes werde es nicht geben.

Die Oldesloer Lokalpolitiker werden nach der Sommerpause Antworten auf diese Fragen finden müssen. Zentral wird das Finden eines Mittelwegs sein, wie man die Interessen der Nutzer eines offenen Platz erhält, den Platz aber nicht dauerhaft beschädigen und ihn auch für den Vereins- und Schulsport nutzbar lässt.

 

 

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